Globalisierung

Weil wir eine Welt der globalen Solidarität und Verantwortung wollen, sagen wir Nein zu einer Globalisierung, die die Welt zur Ware macht. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass täglich zehntausende Menschen an den Folgen von Armut sterben, während 20 Prozent der Menschheit rund 80 Prozent der Ressourcen verbrauchen.

Gläserne Weltkugel, Foto: © A.P./photocase.com

Ernährungskrise, Klimakrise und Energiekrise treffen global aufeinander und die Konsequenzen der Klimaerhitzung müssen vor allem die ertragen, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfordern neue Formen der Zusammenarbeit. Um diese Aufgaben effektiv angehen zu können, muss die internationale Zusammenarbeit ausgebaut und mehr Geld in Entwicklungszusammenarbeit investiert werden. Trotz dieser Entwicklungen musste die OECD jüngst der schwarz-gelben Regierung ein ernüchterndes Zeugnis ausstellen: Sie sei weit entfernt davon, 0,7 Prozent des Bruttosozialprodukts für die Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen.

Auch eine Reform von Institutionen wie der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds, der Welthandelsorganisation und den Vereinten Nationen steht an. China, Indien, Brasilien sowie viele andere Schwellen- und Entwicklungsländer fordern mehr Beteiligung in diesen Institutionen. Es müssen auch neue Organisationen geschaffen werden, wie zum Beispiel eine globale UN-Umweltorganisation.

Die Industrieländer versprechen viel, halten aber wenig. Besonders die Agrarpolitik der EU trägt dazu bei, dass viele Entwicklungsländer weiter ausgebeutet werden. Durch die heutige Politik der Exportsubventionen für Nahrungsmittel wird die Landwirtschaft in vielen weniger entwickelten Ländern durch Dumpingpreise ruiniert. Dabei stellt die dramatische Hungerkrise einer der weltweiten Herausforderungen dar, die durch die Folgen des Klimawandels noch verschärft wird.

Wir setzen uns für die Einführung globaler Sozial-, Menschenrechts- und Umweltstandards ein und wollen die Bedingungen für fairen Handel und nachhaltiges Wirtschaften konsequent ausbauen. Die weltweit operierenden Hedge und Private Equity Fonds müssen international kontrolliert werden.

Ein weiteres Problem, das Menschen in viel zu vielen Krisengebieten der Welt bedroht, sind die massenhafte Verbreitung von Kleinwaffen und Landminen.
Zudem befinden wir uns in einem Wettrüsten mit Nuklearwaffen, an dem sich auch Länder beteiligen, die sich in einer politisch instabilen Lage sind. Wir brauchen in viel umfangreicherem Maße Präventionsmaßnahmen in Krisengebieten, die Weltöffentlichkeit darf nicht erst hinschauen und aktiv werden, wenn es brennt.

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Dagegen: Ausbeutung der Entwicklungsländer, Atomwaffen und Landminen

Gerechte Globalisierung und Entwicklungszusammenarbeit

Wir GRÜNE setzen uns für eine Welt der globalen Solidarität und Verantwortung ein.

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Landwirtschaft

Unsere Position zum Thema Landwirtschaft.

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Haiti braucht unsere Hilfe

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bitten Sie für die Erdbebenopfer in Haiti zu spenden.

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Ernährung

Wir wollen kein Gen-Food auf unseren Tellern. Dafür setzen wir GRÜNE uns ein.

Kommentare

Gast
04-07-12 14:12
Wer ist in einer Welt der "globalen Verantwortung" und "Solidarität" denn verantwortlich?

Wäre nicht eine Welt mit Selbstbestimmung (Souveränität) und der Eigenverantwortung besser?

Die von Ihnen genannten Krisen treffen auch nicht zufällig aufeinander sondern wurden erfunden oder erzeugt:

Die Klimakrise existiert nicht und wurde nur von den Finanzoligarchen erfunden um nicht nur die Zinsen für die Geldverleihung sondern auch noch Gebühren für jede menschliche Tätigkeit zu kassieren.

Die Ernährungs- und Finanzkrise wird durch die unersättliche Gier der Finanzoligarchen nach Zinsen und Gewinnen ausgelöst und kann auf keinen Fall durch die von den gleichen Personen gegründeten Weltorganisationen wie UNO gelöst werden, da diese Teil des Problems sind.

Die einzige Lösung ist Freiheit, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Unabhängigkeit vom privaten Zinsgeld.
Kommentar

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