Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Deutschland ist weltweit der drittgrößte Exporteur von Rüstungsgütern. Anders als Autos und Bohrmaschinen können Rüstungskonzerne ihre Maschinengewehre und Panzer aber nicht einfach so auf den Weltmarkt werfen. Der Bundessicherheitsrat, ein geheim tagendes Gremium der Bundesregierung, muss den Verkauf von Waffen für jeden Staat einzeln genehmigen. Doch nach welchen Kriterien eigentlich?





1998 verabschiedete der Europäische Rat einen Verhaltenskodex, der auch für Deutschland gilt und den Verkauf von Rüstungsgütern an die Einhaltung der Menschenrechte koppelt. Die EU-Staaten sollen „keine Ausfuhrgenehmigung erteilen, wenn eindeutig das Risiko besteht, dass das zur Ausfuhr bestimmte Gerät zur internen Repression benutzt werden könnte“.
Leider ist das Dokument rechtlich unverbindlich. Denn allzu oft bestimmen eher geostrategische Erwägungen die Entscheidung der Bundesregierung, ob Waffen in ein bestimmtes Land verkauft werden dürfen. Das Parlament hat kaum Einflussmöglichkeiten, denn die Berichte über Genehmigungen sind oft unvollständig oder erscheinen erst im Nachhinein.
Rüstungsexporte müssen ethisch verantwortbar sein und kontrolliert werden. Ihre Kontrolle ist ein wesentlicher Baustein einer Politik der zivilen Krisenprävention. Die Grünen fordern seit Jahren, die Transparenz und parlamentarischen Kontroll-möglichkeiten zu verbessern.
Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten, Mexiko und Nigeria sind aus unterschiedlichen Gründen wichtige Partner Deutschlands. Doch sollten sie auch Waffen von uns erhalten? Lest hier nach und macht Euch selbst ein Bild.
Quellen: Amnesty International sowie Berichte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE)