Text: "Der Frühling wird grün. Unterstütze die grünen Wahlkämpfe". Daneben ein Kreis mit einem grünen Kreuz drin.
Zwei Mädchen schreiben mit Kugelschreibern.
Wir wollen mehr Geld für die Entwicklungszusammenarbeit bereitstellen und damit helfen, den Menschen eine bessere Perspektive zu geben. Foto: © iStock/Riccardo Lennart Niels Mayer

Entwicklungspolitik

900 Millionen Menschen leben von weniger als zwei US-Dollar pro Tag. 800 Millionen Menschen hungern. Damit finden wir uns nicht ab! Wir kämpfen für eine Neuausrichtung der Entwicklungspolitik nach ökologischen und sozialen Standards.

Wirtschafts- und Finanzkrise, Flüchtlinge, Klimakrise, Hunger, Armut: Die Krisen mit weltweitem Ausmaß spitzen sich zu – auf Kosten der globalen Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass weiterhin

  • Waffenexporte gegen Friedensbemühungen laufen,
  • klimaschädliche Subventionen gezahlt werden und
  • Exportoffensiven in Entwicklungsländer Anstrengungen zur Armuts- und Hungerbekämpfung zunichtemachen.

Die Bundespolitik, aber auch die Gesellschaft in Deutschland, muss sich neu ausrichten. Ziel grüner Entwicklungspolitik ist daher eine nachhaltige Entwicklung weltweit, die auf den Menschenrechten beruht, das Klima und unsere natürlichen Ressourcen schont und Armut und Ungleichheit reduziert. Die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und das Klimaabkommen von Paris aus dem Dezember 2015 bilden hierfür die Grundlage.

Klimaschutz für globale Gerechtigkeit

Schon heute spüren große Teile der Welt die Folgen des Klimawandels. Vor allem die ärmsten Länder, die kaum zu den Klimaveränderungen beigetragen haben, sind davon betroffen. Der Klimawandel

  • verstärkt Armut und menschliches Elend,
  • verletzt Menschenrechte,
  • vergrößert Ungleichheiten,
  • zerstört Entwicklungschancen,
  • begünstigt gewaltsame Konflikte.

Deshalb ist konsequenter Klimaschutz ein unverzichtbarer Beitrag zur globalen Gerechtigkeit.

Mehr Geld für Entwicklung und Klimaschutz

Deutschland hat versprochen, 0,7 Prozent seines Bruttonationaleinkommens für Entwicklung einzusetzen – dieses Versprechen wollen wir endlich einlösen. Wir wollen mehr Geld für die Entwicklungszusammenarbeit und die humanitäre Hilfe bereitstellen, um das 0,7-Prozentziel bis 2020 zu erreichen. Gelder für den internationalen Klimaschutz wollen wir zusätzlich bereitstellen um die Zusage von Kopenhagen zum internationalen Klimaschutz zu erfüllen. Die Mittel müssen immer auch gutes Regieren fördern und dürfen nicht korrupte Machthaber bereichern oder Rüstungsausgaben subventionieren. Eingesetzt werden soll das Geld vor allem für:

  • die globale Energie- und Agrarwende,
  • den Aufbau sozialer Sicherungssysteme und
  • die Friedensentwicklung.

Sozial gerecht und ökologisch nachhaltig – und das global!

Wir wollen, dass alle Menschen in Frieden und Würde leben können. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen erreicht werden. Ein sozial gerechter und ökologisch nachhaltiger Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft ist hierfür zentral.

Mehr Informationen

Länderrats-Beschluss "G7-Gipfel: Kritisch begleiten, verantwortlich handeln" (2015)

Parteitags-Beschluss "Ändern wir die Politik, nicht das Klima!" (2015)

Parteitags-Beschluss "Lokal und global: Fluchtursachen angehen statt Symptome bekämpfen" (2015)

Parteitags-Beschluss "Gipfeljahr 2015: Klimaverhandlungen und Nachhaltigkeitsziele zusammen denken" (2014)

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