AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Wangari Maathai war die erste grüne Politikerin Afrikas, die stellvertretende Ministerin für Umweltschutz in Kenia wurde. In den 70er Jahren gründete sie die Umweltschutzorganisation "Green Belt Movement" (Die Grüngürtel-Bewegung) und kämpfte für den Erhalt des Waldes in Kenia und Ostafrika. Wangari Maathai starb am 25. September 2011 an Krebs.

40 Millionen Bäume wurde mit Wangari Maathais Aufforstungsprojekt in Afrika seit dem Start des Programm 1977 gepflanzt. Die afrikanische Politikerin konnte auch nicht mit Repressalien und Misshandlungen von ihrem Engagment abgehalten werden. Sie blieb bei ihren Idealen.
Dabei setzte sie sich nicht nur für die Ökologie-Bewegung ein, sondern stritt auch für die demokratischen und sozialen Rechte der Bevölkerung. Auf die von der kenianischen Moi-Regierung geschürten ethnischen Unruhen der 90er-Jahre reagierte Maathai erfolgreich mit einem eigenen Programm zur Konfliktbewältigung zwischen ethnischen Gruppen des Rift-Valley.
Für ihr vielfältiges Engagement bekam die promovierte Biologin und Professorin für Veterinär-Anatomie 2004 den Friedensnobelpreis und den Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung. Von der Heinrich-Böll-Stiftung wird das "Green Belt Movement" und das Programm zur Konfliktbewältigung seit 1997 unterstützt.