Fleischeslust
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Die vor 25 Jahren gegründete Organisation "Pro Asyl" setzt sich für die Belange von Flüchtlingen in Deutschland, Europa und der Welt ein. Für Menschen, die in Krisen- und Konfliktgebieten leben, kann die Aufnahme durch ein anderes Land oft überlebenswichtig sein. Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hielt die Festrede zum Jubiläum.

Pro Asyl unterstützt vor allem Menschen in Deutschland in der Wahrnehmung ihrer Grundrechte und hilft vor Ausgrenzung und Abschiebung. Claudia Roth lobte das Engagement und die Stärke der Organisation bei dem Festakt am 3. September in Frankfurt am Main: "Danke für die Kraft, die Ihr vielen Flüchtlingen und Asylsuchenden gebt, die bei uns oft Ablehnung und Ausgrenzung erfahren."
Die Arbeit von Pro Asyl sei gerade heute wichtig, denn die von Europa aufgebaute Festung verwehre Flüchtlingen den Zugang zu fairen Asylverfahren und der Inanspruchnahme des Rechtsweges. Das, so Claudia Roth, "ist ein klarer Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention und die Genfer Flüchtlingskonvention".
Die von der EU vorangetriebene Grenz- und Flüchtlingspolitik führt für die grüne Bundesvorsitzende zu der Frage, in welchem Europa wir leben möchten: "Soll es ein Europa sein, mit dem Mittelmeer als einem Todesmeer, mit Tausenden ertrunkenen Flüchtlingen jedes Jahr, angespült an Stränden eines Kontinents, der sein Grenzregime militarisiert, statt zu helfen und die Probleme anzugehen, die Menschen zur Flucht treiben."
Besondere Kritik übte Claudia Roth an der engen Zusammenarbeit der EU-Staaten mit den ehemaligen Regierungen in Nordafrika. Die EU nutze die Kooperation zur Zurückweisung von Flüchtlingen, die über diese sogenannten "sicheren Dritt-Staaten" einreisen.
Fazit: Neue Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik erfordern einen verantwortungsvollen Umgang, das heißt: Bekämpfung der Ursachen von Flucht, einen humanen Umgang mit Flüchtlingen statt sie als Last zu definieren in einer "europäischen Lastenverteilung". Die Arbeit von Pro Asyl sei damit wichtiger denn je, so Claudia Roth.