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Dauerhaftes Bleiberecht für Flüchtlinge

Noch immer werden in Deutschland fast täglich Flüchtlinge abgeschoben, die mehr als zehn oder fünfzehn Jahre hier leben und gut integriert sind. Viele kamen im Kindesalter und sind in Deutschland groß geworden.

Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Durch die Abschiebepraxis der Bundesregierung werden gut integrierte Menschen aus ihrem Umfeld gerissen und in ein Land vertrieben, das sie selbst gar nicht kennen. Gerade Ältere, Kranke und große Familien, die ihren Unterhalt nur begrenzt selbst sichern können, sind von den Abschiebungen besonders betroffen.

"Diese Abschiebungen müssen endlich beendet werden", sagt Claudia Roth. "Wir brauchen ein dauerhaftes Bleiberecht für Flüchtlinge und eine Reform der Flüchtlings- und Asylgesetzgebung." Niemand fliehe freiwillig, so die grüne Bundesvorsitzende. Kriege, Völkermord oder Menschenrechtsverletzungen zwängen die oft verzweifelten Menschen dazu. Flüchtlinge bräuchten Hilfe und keine Abschiebung.

Es sei daher geboten, die berufliche Entwicklung der Flüchtlinge zu fördern, genügend Deutsch- und Integrationskurse anzubieten, Unterbringungen in Kollektivunterkünften auf maximal drei Monate zu beschränken und den Schutzsuchenden eine dauerhafte Perspektive in Deutschland zu bieten.

"Es ist ein wichtiges Signal, dass so viele Kolleginnen und Kollegen dem dritten Oster-Appell, der sich für ein dauerhaftes Bleiberecht von Flüchtlingen ausspricht, gefolgt sind", sagt Claudia Roth.


Der Oster-Appell wurde von Christian Schwarz-Schilling und Tom Koenigs initiiert

Oster-Appell 2012 (PDF)

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Die Antworten zu Euren Fragen

Die KandidatInnen für das Spitzen-Duo haben Eure 25 Fragen beantwortet.

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Claudia beantwortet Deine Frage

Am 20. März hat Claudia Roth Eure Fragen zu unserem Programmentwurf beantwortet. Hier das Video.

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Jürgen Trittin hat Eure Fragen zum Programmentwurf beantwortet. Hier das Video..

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Cem beantwortet Deine Frage

Am 13. März hat Cem Özdemir Eure Fragen zu unserem Programmentwurf beantwortet. Hier das Video.

Kommentare

Paulie
05-09-12 15:09
Also alle dürfen nach Deutschland und dann auch bleiben und alles ist dann ganz toll? Was ist eigentlich mit denen die hier leben, fragt die keiner? Müssen die alles demütig erdulden? Das ist aber sehr undemokratisch! Hier sollte abgestimmt werden!
Djambo
11-04-12 09:17
Wie viele Wirtschaftsflüchtlinge hat denn Claudia Roth bei sich zuhause aufgenommen? Ach, keinen? Von ander´ Leute Leder ist gut Riemen schneiden...
h.g.
06-04-12 08:57
Oft genug werden Asylbewerberverfahren mit Hilfe von trickreichen Anwälten über Jahre unter Ausschöpfung jeglicher Mittel in die Länge gezogen, die Kinder der sog. Flüchtlinge besuchen in dieser Zeit eine Schule, machen evtl. eine Lehre, die Familie gilt als angeblich gut integriert und soll jetz plötzlich ein dauerhaftes Bleiberecht haben, dass sie letztendlich sich durch viel Trickserei erworben haben.
Wenn der Grund für die Verfolgung durch staatl. Stellen in den Heimländern wegfällt, ist der Aufenthaltsgrund in der BRD hinfällig geworden. Wirkliche Flüchtlingen sind herzlich willkommen, sollten sich aber darüber im klaren sein, dass der Aufenthalt nur in Ausnahmefällen dauerhaft sein kann. Die BRD ist ohnehin schon dicht besiedelt und kann es sich nicht leisten noch mehr Personen aufzunehmen die sich dann über Generationen an staatl. Transferleistungen erfreuen, welche ihnen einen Lebensstandart beschert den sie in ihren Heimatländern wohl kaum hätten. Die Grünen sind bei jeder Gelegenheit mit z.T.
verfälschenden Statistiken bei der Hand (Frauenentlohning, S21, Quten dieverser Art usw.), in diesem Fall wäre es doch einmal interessant zu erfahren, welche Kosten
detailliert aufgelistet Flüchtlinge in der BRD verursachen, dazu gehört auch, die Zahl der Personen oder ganzen Familienclans zu benennen welch sich hier hohe Transferleistungen erschleichen und sich zudem noch kriminell betätigen. Frau Roth jubelte doch so euphorisch über den arabischen Frühling, siegreicher Revolution, wie toll es in der Türkei sei usw. , warum aber haben wir dann noch Flüchtlinge, Asylbewerber u.ä. aus diesen Ländern hier in der BRD ? Die relativ kleine BRD ist kein Einwanderungsland im klassischen Sinn und kann daher nur eine begrenzte Anzahl an Personen dauerhaft aufnehmen, die zudem über hier benötigte Qualifikationen und bereits vor ihrer Einwanderung die Sprache erlernt haben, verfügen.
Die zweite Gruppe wären Flüchtlinge im Sinne des Gestztes und keine Wirtschaftsflüchtlingen, die unter dem Deckmantel angeblicher Verfolgung Transferleistung ein dauerhaftes Bleiberecht erwerben wollen. Frau Roth sei des weiteren gesagt, dass Integration, das Erlernen der deutschen Sprache, sowie das Respektieren der hiesigen Gesetzte und Gewohnheiten eine Bringschuld seitens der Aufnahmebewerber und kein Gebot der BRD ist.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass in den meisten Fällen und hier besonders in Afrika die Probleme kaum dem Klimawandel zuzuordnen sind, hausgemacht sind. Hier spielt der immer weiter um sich greifend Islamismus, der den Grünen, schaut man in das Sachverzeichnis dieser hp wohl umbekannt ist, und andere Faktoren eine sehr große Rolle, aber dies alles scheit Frau Roth umbekannt zu sein.
Freeopinion
05-04-12 14:54
In den vergangenen Jahrzehnten hat die BRD wirklich viel getan für Flüchtlinge und Asylanten. Den Flüchtlingen wird geholfen und ihr Dasein in unserem Land von allen mitfinanziert. Und die Bevölkerung hat in der Regel alles duldsam ertragen, obwohl sie nie wirklich gefragt wurde, wie viele Flüchtlinge und Zuwanderung für die eigene Bevölkerung und den Wohnort sozialverträglich und wirtschaftlich tragbar ist. Vielleicht können die Grünen ja auch diesbezüglich mal ihre Scheuklappen abnehmen und sich mal in den Städten umsehen. Man kann nicht immer sagen, dass alle bleiben sollen, alle hierher kommen sollen, mit all den importierten Problemen und kulturellen unlösbaren Schwierigkeiten. Die Grenzen des sozialverträglichen Miteinanders müssen auch von den Grünen respektiert und thematisiert werden, ohne gleich die Kritiker in die rechte Ecke zu stellen. Zudem muss ja alles finanziert werden, aber der Bund und die Kommunen sind ja hoffnungslos überschuldet. Natürlich soll den Menschen geholfen werden, aber das geht doch nur, wenn die eigene Bevölkerung in der BRD auch wirtschaftlich gut da steht, eine Perspektive für sich und die eigenen Kinder in diesem Land sieht und wirklich mitbestimmen kann, wie viele und welche Menschen ins Land kommen sollen.
Kai
05-04-12 13:09
Was haben gut integrierte Menschen mit Flüchtlingen zu tun?

Weil immer wieder gut integrierte Menschen abgeschoben werden, wollen Sie das Bleiberecht für ALLE und JEDEN erwirken. Die Mitleidstour mit den gut Integrierten ist nur der Türöffner dafür.

Warum kaufen sich die Grünen keine Grundstücke, bauen Häuser und versorgen auf eigene Kosten ihre Schützlinge? Ach nein das sollen die anderen bezahlen (die nicht gefragt werden). Tolle Demokratie.
Gast
04-04-12 17:19
Hätten Sie vor mehren hundert Jahren den Indianerstämmen in Nordamerika auch die Einwanderung der "Bleichgesichter" in unbegrenzter Menge auf eigenem Stammesgebiet aufgezwungen mit dauerhaften Bleiberecht? Das waren ja auch alles Flüchtlinge aus dem unzumutbaren Europa.

Na ja was dabei rausgekommen ist sehen wir ja heute...
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