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    Für Europa

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  • .Altersarmut

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  • .Bundestagswahl 2013

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Das ägyptische Volk vertreibt Mubarak

Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak ist heute zurückgetreten. Claudia Roth, Vorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, gratuliert dem ägyptischen Volk, das sich mit Beharrlichkeit von dem Machthaber selbst befreit hat.

Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

"Die Demonstrantinnen und Demonstranten haben es mit ihrem Mut und ihrer Beharrlichkeit geschafft, Mubaraks Herrschaft zu beenden. Sie haben sich ihr Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit mit großer Entschiedenheit selbst erkämpft und es in gemeinschaftlicher Solidarität und in friedlicher Weise zu einem machtvollen Instrument gemacht. Ich habe großen Respekt vor diesem Erfolg der Menschen in Ägypten, das ist ein guter Tag für Freiheit und Menschenrechte.

Der überfällige Rückzug von Hosni Mubarak darf kein Ablenkungsmanöver werden, um dem alten autoritären Regime die Macht zu sichern. Es braucht jetzt einen glaubwürdigen Übergang zur Demokratie mit einer Übergangsregierung, die von den Menschen in Ägypten breit unterstützt und getragen wird. Außerdem muss der Ausnahmezustand sofort aufgehoben, alle politischen Gefangenen freigelassen und die uneingeschränkte Ausübung von Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert werden."

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Der Protest lebt - und wie!

Tausende Demonstranten und Blockierer hielten den Castortransport nach Gorleben länger auf als je zuvor. Impressionen aus dem Wendland.

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Themen-Special Ägypten

Themen-Dossier über die Proteste in Ägypten, die taumelnden arabischen Regime und die Verantwortung der EU

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"Wir sind das Volk"

Joachim Gauck über sein Leben, seine Ideale, Bürgersinn in allen Schichten und Menschen, die nach ihren Möglichkeiten den Staat tragen.

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Klares Mandat für Rot-Grün

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bleiben in NRW dritte Kraft und können die gemeinsame Regierung mit der SPD fortsetzen.

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Erfolgreiche Blockaden und Rekordverzögerung

92 Stunden benötigte der Transport mit den elf Atommüllbehältern ins Zwischenlager Gorleben. Ein voller Erfolg der Anti-Atom-Bewegung.

Kommentare

Wolfgang
08-03-11 12:30
Es wäre nett über die letzte Demonstration auf dem Tahrir-Platz zu berichten: zehntausende verzweifelter Kopten, deren Kirchen zerstört werden, deren Priester Mordanschlägen im Namen Gottes und des Sozialneids zum Opfer fallen und die inzwischen bereits in einem Fall komplett aus ihrem Dorf vertrieben wurden. Aber so etwas passt natürlich nicht ins 'wir-haben-uns-alle-lieb' Weltbild.

Die Grünen geben doch immer vor, sich für die Unterdrückten und Verfolgten einzusetzen? Inzwischen protegieren sie eher die Unterdrücker und Verfolger. Langfristig tut ihr euch damit keinen Gefallen und verliert zunehmend Wähler (wie z.B. mich).

Kölle Allah!
25-02-11 21:25
Um es mit den Worten von Max Liebermann zu sagen: "man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte."

Unter Rot-Grün wurden auch Waffen nach Libyen exportiert. Natürlich konnte Rot-Grün nicht ahnen, wofür diese eingesetzt werden könnten. Einem ehemaligen Terroristen interessieren auch Menschenrechte und er hat sicher Skrupel und ihm kann man ja vertrauen.

Wie kann man nur so...das kann man gar nicht ausdrücken. Diese elendige Heuchelei.
Heuchler! Streicht "Bündnis 90" aus eurem Namen.
25-02-11 17:35
WARUM ERST JETZT? Es ist merkwürdig, dass jetzt aller vHeuchler! Streicht "Bündnis 90" aus eurem Namen. Es ist beschämend. erwundert feststellen, dass Libyen eine Diktatur ist. Die Waffen, mit denen geschossen wird, stammen aus deutschem Export. An den Händen der deutschen Regierungen, auch Rot-Grün, klebt Blut.

Und zum Thema Lügen und Hochtsapelei: Alle mit hohen Posten sind intrigant. Ehrliche Politiker schaffen es wahrscheinlich nicht einmal in einen Stadtrat, von hohen Parteiposten, Bundestagsmandaten ganz zu schweigen.
Richard
21-02-11 22:40
Ich wünsch´dem Agypter eine Regierungsform nach ihren Wünschen. Ich habe aber auch die Sorge, daß sich die Lebensverhältnisse nicht entscheidend verbessern werden. Denn dafür ist das Land mit 80.000.000 Einwohnern einfach übervölkert. Hier muß eine Umdenken einsetzen,
Uli
19-02-11 18:51
Da muss ich Manfred zustimmen!

Jetzt noch einmal etwas anderes. Wie kommen die Leute, Politiker und Medien, eigentlich darauf, dass jetzt die Demokratie (gemaess unserer Definition hier in Europa) in Aegypten eingefuehrt wird? Hat eigentlich irgendjemand mal die Aegypter gefragt? Nicht irgendwelche "Besserwisser", sondern die Demonstranten und den aegyptischen Normalbuerger? Niemand weis wohin die Reise geht. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!!
tina
18-02-11 17:39
ein hoch auf die ägyter.enlich haben sie geschafft.der jubel ist groß!
Oliver
17-02-11 14:07
Der Sturz Mubaraks mag überfällig gewesen sein, dennoch kann ich Manfred und Andreas nur zustimmen was Mubarak angeht: Jahrzehntelang wurde er wie ein legal gewähltes Staatsoberhaupt behandelt und die USA unterstützten das ägyptische Militär auch noch mit finanziellen Mitteln und Waffen. Und was passiert jetzt? Nachdem Mubarak weg vom Fenster ist, tut man so wie als sei alles wieder in Ordnung, bloß weil das Militär momentan für Ruhe sorgt, doch wir wissen nicht, was passiert wenn die Herrn Generäle die Macht nicht mehr abgeben wollen und das ganze Land in eine Diktatur umwandeln, die villeicht noch schlimmer ist als die "Herrschaft" Mubaraks.
yakup74
14-02-11 15:10
Laut welt-online soll er 70 Mrd.$ haben, bei einem gehalt von 808 $ monatlich. Er spart also seit ca. 86 mio. Jahren. ein echter Pharaoh ! .. und deswegen gibt es so viele pyramiden auf der Welt..!
Andreas
14-02-11 09:54
Jetzt ist ein großer Schritt vollbracht. Der Weg muss aber auch in der Richtung weiter beschritten werden, dass der Verbrecher Mubarak zur Rechenschaft gezogen wird. Es darf nicht eher Ruhe gegeben werden, bevor dieser Mann vor einem internationalen Gericht zur Verantwortung gezogen wurde.
Das gilt auch für so manch andere Despoten die noch frei herumlaufen. Hier darf die internationale Gemeinschaft nicht die Augen verschließen. An dem Kommentar von Manfred ist so einiges dran!!
Wolfgang
12-02-11 20:36
Die ÄgypterInnen haben uns Mut, Ausdauer und Willen bewiesen. Das müssen wir vernehmlich begrüßen! Aber sie haben uns auch etwas anderes zugerufen: Helft uns unseren Weg in ein selbstbestimmtes und modernes Ägypten zu finden, wir haben keine Erfahrung, alle Größen uns zu führen sind zerbrochen worden!! Wir dürfen diesen Ruf nicht überhören! Liebe Claudia, lieber Cem, Gebt den Menschen ein Signal, dass wir den Ruf verstanden haben!!
Kommentar

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