Fleischeslust
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Auf die persönliche Einladung des irakischen Staatspräsidenten Dschalal Talabani hin reiste Claudia Roth in der Zeit vom 4. bis zum 11. April 2012 in die Republik Irak.
Neben Gesprächen in Bagdad und einem Besuch der Ostermesse in der Römisch-Katholischen Kirche des Heiligen Josef (Mar Yousif) am Ostersonntag in Bagdad traf sich Claudia Roth in Kirkuk, in Suleimaniya und Erbil, den wichtigsten Städten der Region Kurdistan-Irak, mit Repräsentanten von Politik und Zivilgesellschaft. Da die Reise unmittelbar nach dem Gipfel der Arabischen Liga in Bagdad stattfand, war es für die grüne Bundesvorsitzende spannend, die Möglichkeit zu einem direkten Austausch mit den wichtigsten Repräsentanten der irakischen Politik zu erhalten.
Gelegenheit dazu gab es bei Treffen und Gesprächen mit Staatspräsident Dschalal Talabani, Premierminister Nuri al-Maliki, mit der First Lady der Republik Hero Talabani, der Staatsministerin für Frauenangelegenheiten Ebtehal Al-Zeydy, dem Premierminister der Region Kurdistan-Irak Nechirvan Barzani, dem Leiter der UNO-Mission im Irak Martin Kobler, Oberbürgermeister der Stadt Erbil Nihad Qoja sowie dem Gouverneur von Kirkuk Najmaldin Karim.
Auch bei Gesprächen mit Vertretern aller Fraktionen und Gruppierungen im irakischen Parlament, mit Vertretern der christlichen Minderheiten sowie der irakischen Fußballföderation, mit Hinterbliebenen von Anfal-Opfern und mit diversen deutschen Einrichtungen in der Republik Irak stach vor allem ein Eindruck besonders hervor: die bedauerliche Abwesenheit der deutschen und europäischen Außenpolitik im Irak.
"Politisch "agiert" Deutschland im Irak bisher ohne Strategie und Konzept", sagt Claudia Roth. "Es fehlt an Verständnis für die Situation und an Solidarität mit den Menschen." Gestalterische Initiativen, zukunftsweisende Akzente und angemessenes Engagement der deutschen Außenpolitik im Irak seien leider nirgends zu erkennen. Dabei würde der Irak unter der Präsidentschaft Talabani eine aktive Rolle Deutschlands sehr begrüßen.
So spielten die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Irak bei allen Gesprächen eine besondere Rolle sowie die Frage, wie eine angemessene gestalterische Rolle von Deutschland und der EU aussehen könnte.