Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Die Maßstäbe grüner Außenpolitik sind Gewaltfreiheit und der Schutz der Menschenrechte. Sie haben sich aus der Tradition der Friedensbewegung, der Nord-Süd-Solidarität und der Menschenrechtsbewegung entwickelt.

Wir vertreten ein Konzept der erweiterten Außen- und Sicherheitspolitik, das Schwerpunkte setzt auf zivile Konfliktprävention und -bearbeitung, nachhaltige Entwicklung, den Erhalt der Umwelt und den Dialog der Religionen und Kulturen.
Zerfallende staatliche Strukturen, internationaler Terrorismus, Ressourcenknappheit und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen sind die größten Bedrohungen der kollektiven Sicherheit. Um diesen Risiken und Problemen zu begegnen, setzen wir auf eine Stärkung des Multilateralismus und der internationalen Organisationen, bei denen den Vereinten Nationen eine zentrale Rolle zukommt. Wirksamkeit und Handlungsfähigkeit der UN sind eingeschränkt. Insbesondere der Sicherheitsrat repräsentiert nicht mehr die Realitäten des 21. Jahrhunderts und muss dringend reformiert werden. Notwendige Entscheidungen werden häufig durch das Vetorecht der ständigen Mitglieder gelähmt oder verzerrt.
Präventivkriege und kulturelle Konfrontation sind falsch und kontraproduktiv. Aufrüstung bringt nicht mehr Sicherheit, sondern fördert Unfrieden und Gewalt, zudem verschlingt sie Ressourcen, die in der Entwicklungspolitik sinnvoll und nachhaltig angelegt werden können.
Das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen sind die Handlungsbasis grüner Außenpolitik. Verantwortliches Regierungshandeln ist an die Bewahrung der Menschenrechte, an Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geknüpft. Einen Menschenrechtsrabatt darf es nicht geben – auch nicht im Anti-Terror-Kampf.
Wir unterstützen die Entwicklung einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union. Neben der Umsetzung des Lissaboner Vertrags und der vertieften Integration bleiben die Erweiterung und die Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union Schwerpunkte grüner Außenpolitik. Wir wollen einzelne europäische Länder nicht von vornherein von einem Beitritt zur EU auszuschließen und setzen auf Augenmaß, dauerhaftes Engagement und die richtige Geschwindigkeit.
Die internationale Politik steht vor wachsenden Herausforderungen. Kein Staat kann sie im Alleingang bewältigen. Deutschland, als eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt, hat erheblichen Einfluss auf die internationale Entscheidungsfindung und trägt deshalb eine große Mitverantwortung für die Lösung regionaler und globaler Probleme. Globalisierung und Klimawandel, Ressourcenknappheit und Armut, Terrorismus und organisierte Kriminalität wirken über die Staatsgrenzen hinweg und kennen keine nationale Souveränität. Auch in Deutschland gibt es immer wieder Versuche, sich abzuschotten und vermeintlich "nationale" Interessen einem gemeinsamen Handeln vorzuziehen. Solchen Ansätzen werden wir entschieden entgegentreten.
Politik gegenüber Iran - Parteitagsbeschluss 2010
Verfolgung von Verbrechen in Ruanda - Parteitagsbeschluss 2010
Keine „Normalisierung“ militärischer Gewalt! - Parteitagsbeschluss 2010
Demokratiebewegung in Äthiopien unterstützen - Parteitagsbeschluss 2010
Demokratie in Honduras wiederherstellen - Parteitagsbeschluss 2009
Humanitäre Katastrophe in Sir Lanka verhindern - Parteitagsbeschluss 2009