Was zu tun bleibt

Wie ihr seht, wurde in den letzten 146 Jahren viel erreicht. Aber es gibt immer noch viel zu tun. Welche Aufgaben es in Zukunft noch zu lösen gibt, lest ihr hier.

Was zu tun bleibt

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit!

Der Mangel an verlässlichen Angeboten für Pflege, Betreuung und Bildung, die ungleiche Bewertung und Bezahlung vergleichbarer Tätigkeiten, die geringere Wertschätzung von „Frauenberufen“ sind eine gefährliche Mischung. Wir brauchen gerechte und transparente Arbeitsbewertungen und ein Aufbrechen der geschlechtsspezifischen Berufswahl. Deutschland darf mit einer Lohndifferenz von 23% nicht länger Schlusslicht in Europa bleiben.

Armut darf nicht länger weiblich bleiben!

Frauen sind insbesondere im Alter von einem höheren Armutsrisiko betroffen, da sie aufgrund von niedrigeren Löhnen und familienbedingten Ausfallzeiten geringere Rentenansprüche als Männer erwerben. Besonders hart trifft dies alleinerziehende Frauen. Wir wollen endlich ausreichende und gute Angebote für Betreuung und Bildung damit Frauen und Männer Erwerbsarbeit und Familie miteinander vereinbaren können.

Höchste Zeit für die eigenständige Existenzsicherung!

Bis zum heutigen Tag wird das altbackene Alleinerzieher-Modell vom Staat subventioniert – durch das Ehegattensplitting, die beitragsfreie Mitversicherung oder die Berechnung von Ansprüchen über Bedarfsgemeinschaften beim Arbeitslosengeld II. Frauen sollen unabhängig von Partnereinkommen und öffentlicher Fürsorge leben können. Deshalb gehören diese Hürden für eine gleichberechtigte Lebens- und Arbeitswelt abgeschafft.

Nutzen wir die Potentiale von Migrantinnen!

Die Qualifikationen von Frauen mit Migrationshintergrund müssen besser und schneller anerkannt werden, um den Frauen zu ermöglichen, auf eigenen Füßen zu stehen. Diskriminierungen aufgrund von Vorurteilen schaden nicht nur unserem friedlichen Zusammenleben, sondern auch unserer Wirtschaft.

Frauen in die Chefetagen!

Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland nach wie vor Mangelware. Freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft haben bis jetzt wenig bewirkt. Wir wollen eine Frauenquote von 50% für Führungspositionen, Aufsichtsräte und Vorstände, denn Vielfalt in Entscheidungsgremien zahlt sich aus – in der Wirtschaft ebenso wie in der Gesellschaft.

Wir bringen Frauen in die Parlamente!

Die grüne Quote hat es vorgemacht: Frauen sind ein Gewinn für die Politik. Wir werden gesetzliche Regelungen prüfen, die eine bessere Beteiligung von Frauen in der Politik gewährleisten – vom Kommunalmandat bis hin zur Bundestagsabgeordneten. Wir wollen dafür auch die anderen Parteien in die Verantwortung nehmen.

Kinder, Küche und Karriere für alle!

Eine längere berufliche Auszeit, die vor allem Frauen wahrnehmen, bedeutet oft schlechtere Bedingungen am Arbeitsplatz, eingeschränkte Aufstiegschancen und niedrigere Bezahlung. Wir brauchen flexible und familienfreundliche Strukturen am Arbeitsplatz, in der Betreuung und Bildung von Kindern, in der Pflege von Familienangehörigen. Und zwar für Frauen und Männer. Vor allem aber brauchen wir endlich Modelle für eine vernünftige Zeitpolitik, die die Rushhour des Lebens entzerrt.

Frauenrechte sind Menschenrechte – überall!

Gerade in Kriegs- und Krisengebieten sind Frauen besonderen Gefahren wie Vergewaltigung und verstärkter häuslicher Gewalt ausgesetzt. Dabei kommt ihnen meist die Hauptlast beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur zu. Die UN-Resolution 1325 muss endlich ernst genommen und mit einem nationalen Aktionsplan auch bei uns umgesetzt werden. Außerdem müssen Genitalverstümmelung, Zwangsheiraten, Heiratsverschleppung und Menschenhandel konsequent bekämpft und verfolgt werden. Die Opfer brauchen Schutz und ein verlässliches Bleiberecht, auch bei uns in Deutschland.

Wir wollen vielfältige Rollenbilder!

Geschlechterdemokratie bedeutet für uns auch, dass wir Frauen und Männern ermöglichen, ihr Leben unabhängig von überkommenen Rollenvorbildern zu gestalten. Ingenieurinnen, die Solarflugzeuge bauen, sind für uns ebenso selbstverständlich wie Söhne,die ihre Eltern pflegen. Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle sich auf Augenhöhe begegnen können und alle Aufgaben zwischen den Geschlechtern gerecht verteilt werden.

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♀ = ♂ - 23 Prozent

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und eine eigenständige Existenzsicherung. Die Grünen fordern effektiven Schutz vor Lohndiskriminierung bei Frauen.

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Der Green New Deal: Ein guter Deal für Frauen!

Die grüne Bundesfrauenkonferenz am 17. und 18. April in Bonn unter dem Motto: Der Green New Deal – ein guter Deal für Frauen!

Frauenpolitik in der Wirtschaftskrise

Die Chance nutzen: Für ein Aufbrechen traditioneller Rollenbilder

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Die Karte der Ungerechtigkeit

Männer und Frauen sind gleichberechtigt? Von wegen! Wir zeigen die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern in der EU

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Wir sind noch zu wenig Frauen

Am Frauentag startet eine Mitgliederkampagne speziell für Frauen. Astrid Rothe-Beinlich im Interview über Politik machen, Quote und Macht.

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