Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Die Forderungen nach einer Frauenquote werden immer mehr und immer lauter. Was wir Grünen schon seit über 25 Jahren erfolgreich praktizieren damit Frauen gleichen Anteil an der Gestaltung und Mitsprache in der Partei haben, ist auch in anderen Bereichen längst überfällig.

Die Forderungen nach einer Frauenquote werden immer mehr und immer lauter. Was wir Grünen schon seit über 25 Jahren erfolgreich praktizieren damit Frauen gleichen Anteil an der Gestaltung und Mitsprache in der Partei haben, ist auch in anderen Bereichen längst überfällig. Deshalb untersützen wir die Initiaive www.pro-quote.de außerordentlich, auch wenn wir in den geforderten 30 Prozent nur einen ersten Schritt sehen.
Denn es kann nicht sein, dass zu 98 Prozent von Männern bestimmt wird, was in der Zeitung steht oder was im Radio und im Fernsehen läuft. In den Chefetagen und Leitungsebenen deutscher Redaktionen sind Frauen eine Rarität - wie sollen sie also ausgewogen über alle Themen berichten? Man merkt es den Zeitungen an, oft fehlt eine weibliche Perspektive. Das heißt nicht, dass wir mehr Frauen für mehr 'Frauenthemen' brauchen, sondern dass durch mehr Gleichberechtigung in den Redaktionen, besonders in den Chefredaktionen und Redaktionsleitungen ein Perspektivwechsel gelingen kann. So wird der Blick auf das 'Ganze' und nicht nur die typisch männlichen Teilaspekte geschärft.
Es liegt sicherlich nicht an einem Mangel an qualifizierten Journalistinnen. Die Redaktionen in Deutschland stellen in der Regel einen hohen Anteil weiblicher Redakteurinnen und Volontärinnen. Dass es davon aber so wenige in die Chefetagen und in leitende Positionen der Medien- und Verlagshäuser schaffen, zeugt von längst überkommenen Strukturen und Männerbünden, die es aufzubrechen gilt. Dazu brauchen wir auch in der Leitungsebene des Journalismus familienfreundliche Arbeitsplätze.
Wir Grünen haben schon lange Erfahrung mit Quoten für Frauen und sind damit äußerst erfolgreich. Warum also sollte das, was für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gilt, nämlich, dass gemischte Führungsteams erfolgreicher sind, ausgerechnet für den Journalismus nicht gelten? Wir freuen uns über die Initiative und auf die Zusammenarbeit mit vielen fähigen (Chef-)Redakteurinnen und Redaktionsleiterinnen."