Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Am 13. August findet in Berlin und vielen anderen deutschen Städten der Slutwalk ("Schlampenmarsch") statt. Slutwalks sind Demonstrationen gegen Sexismus und sexuelle Gewalt. Mit dem Protest soll ein klares Zeichen gesetzt werden für die sexuelle Selbstbestimmung aller Frauen und gegen die weitverbreiteten Vergewaltigungsmythen, die Opfern eine Mitschuld an den Übergriffen gegen sie zuschreiben. Denn zu oft fällt der Satz: "Na wenn sie so rumläuft, ist sie selbst Schuld." Entstanden ist die Idee des Slutwalks in diesem Jahr in Toronto und hat sich seitdem um die ganze Welt verbreitet.

"Nein heißt Nein, egal wer ich bin oder was ich anziehe." Unter diesem Motto setzen sich Frauen und Männer zur Wehr, weil sie es leid sind, in einer Gesellschaft zu leben, die sexualisierte Übergriffe, Gewalt und Belästigungen verharmlost, legitimiert und dann auch noch den Betroffenen die Schuld gibt. Dabei haben diese Verbrechen nichts mit dem Aussehen der Opfer, sondern vielmehr mit Gewalt und Machtverhältnissen zu tun.
"Sexuelle Gewalt und Vergewaltigungen sind Verbrechen die häufig in der Familie oder dem Bekanntenkreis stattfinden und auch deshalb nur schwer nachzuweisen sind", sagt Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Die Opfer brauchen Schutz und vor allem qualifizierte Beratungs- und Hilfsangebote, keine absurden Schuldzuweisungen. Deshalb darf Opferschutz als staatliche Pflichtaufgabe nicht an haushalterischen Zwängen oder der Finanzarmut der Kommunen scheitern."
Sexuelle Selbstbestimmung, für alle Menschen, egal welchen Geschlechts und welcher sexuellen Orientierung zu fordern und ein klares Nein gegen sexuelle Gewalt in all ihren Facetten zu setzen, ist das Ziel der Slutwalks, das wir tatkräftig unterstützen.
Weitere Informationen über den Slutwalk in Berlin.