Gesamtdeutsches Win-Win
Vor 20 Jahren haben sich BÜNDNIS 90 und DIE GRÜNEN vereinigt. MEHR
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Jürgen Trittin über Kinderarmut, Endlager-Suche, Syrien-Konflikt und Bankenaufsicht. MEHR
Nie zuvor hat es auf unserem Planeten eine CO2-Konzentration von über 400 ppm gegeben. MEHR
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So wollen unsere Mitglieder die Menschen überzeugen, am 22. September GRÜN zu wählen. MEHR
In München beginnt der NSU-Prozess. Die Verbrechen müssen transparent aufgeklärt werden. Außerdem brauchen wir eine breite Debatte über weiterreichende Konsequenzen. MEHR
Ein Mindestlohn gefährdet Arbeitsplätze, behaupten Wirtschaftsinstitute. Wir sagen: Stimmt nicht! MEHR
Ab diesem Jahr müssen sich Kinder von Migranten für einen Pass entscheiden - ein weltweit einzigartiger Nonsens. MEHR
Der Emissionshandel verfehlt sein Ziel, den CO2-Ausstoß so teuer machen, dass er unattraktiv wird. Schwarz-Gelb verhindert eine Rettung. MEHR
Das Problem der Altersarmut wird immer größer. Deshalb fordern wir die Grüne Garantierente. MEHR
Ab August gilt der Rechtsanspruch und trotzdem fehlen noch 220.000 Kita-Plätze. Wir fordern stärkere Investitionen. MEHR
Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin treten als Spitzenkandidaten für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an. MEHR
Am 13. August findet in Berlin und vielen anderen deutschen Städten der Slutwalk ("Schlampenmarsch") statt. Slutwalks sind Demonstrationen gegen Sexismus und sexuelle Gewalt. Mit dem Protest soll ein klares Zeichen gesetzt werden für die sexuelle Selbstbestimmung aller Frauen und gegen die weitverbreiteten Vergewaltigungsmythen, die Opfern eine Mitschuld an den Übergriffen gegen sie zuschreiben. Denn zu oft fällt der Satz: "Na wenn sie so rumläuft, ist sie selbst Schuld." Entstanden ist die Idee des Slutwalks in diesem Jahr in Toronto und hat sich seitdem um die ganze Welt verbreitet.

"Nein heißt Nein, egal wer ich bin oder was ich anziehe." Unter diesem Motto setzen sich Frauen und Männer zur Wehr, weil sie es leid sind, in einer Gesellschaft zu leben, die sexualisierte Übergriffe, Gewalt und Belästigungen verharmlost, legitimiert und dann auch noch den Betroffenen die Schuld gibt. Dabei haben diese Verbrechen nichts mit dem Aussehen der Opfer, sondern vielmehr mit Gewalt und Machtverhältnissen zu tun.
"Sexuelle Gewalt und Vergewaltigungen sind Verbrechen die häufig in der Familie oder dem Bekanntenkreis stattfinden und auch deshalb nur schwer nachzuweisen sind", sagt Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Die Opfer brauchen Schutz und vor allem qualifizierte Beratungs- und Hilfsangebote, keine absurden Schuldzuweisungen. Deshalb darf Opferschutz als staatliche Pflichtaufgabe nicht an haushalterischen Zwängen oder der Finanzarmut der Kommunen scheitern."
Sexuelle Selbstbestimmung, für alle Menschen, egal welchen Geschlechts und welcher sexuellen Orientierung zu fordern und ein klares Nein gegen sexuelle Gewalt in all ihren Facetten zu setzen, ist das Ziel der Slutwalks, das wir tatkräftig unterstützen.
Weitere Informationen über den Slutwalk in Berlin.