Frauenrechte sind Menschenrechte

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Gleichberechtigung.

Eine Frau zeigt ihre Oberarmmuskeln., Foto: Morning Theft/flickr.com (CC BY 2.0)
Frauenrechte, Foto: MorningTheft/flickr.com (CC BY 20) Foto: Morning Theft/flickr.com (CC BY 2.0)

Das Abkommen, das bereits von 186 Staaten weltweit ratifiziert wurde, stärkt die Rechte von Frauen. Auf der wirtschaftlichen, demokratischen, privaten und rechtlichen Ebene, kam es so zu nachhaltigen Verbesserungen; häusliche Gewalt zum Beispiel wird nicht länger als innerfamiliäre Angelegenheit angesehen, in die der Staat sich nicht einzumischen hat.

"Das CEDAW-Übereinkommen ist das wichtigste verbindliche internationale Instrument zur Stärkung und Verwirklichung von Frauenrechten. Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich dabei nicht nur, die rechtliche Gleichstellung von Frauen umzusetzen, sondern auch, gegen
nicht-staatliche Diskriminierung vorzugehen und für echte Gleichberechtigung zu sorgen", so Claudia Roth, grüne Bundesvorsitzende, und Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstandes, anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Konvention.

Als eine große Stärke des Abkommens werteten die beiden Politikerinnen, die direkte Einbeziehung und Aufwertung von NGOs, denn dadurch könne ein wirklichkeitsnahes Bild der Situation von Frauen in allen beteiligten Ländern gezeichnet werden. Weltweit bestünde jedoch noch immer großer Handlungsbedarf aufgrund von Gewalt gegen Frauen, Genitalverstümmelung, schlechte Gesundheitsversorgung, der Benachteiligung von Frauen mit Behinderungen sowie mangelnde Gleichberechtigung in Ehe, Familie und Beruf.

Kritik übten Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich auch an der Umsetzung des Abkommens seitens der schwarz-gelben Bundesregierung. "Nicht umsonst hat das Komitee des CEDAW in seinem jüngsten Bericht die Tatenlosigkeit der deutschen Bundesregierung in der Gleichstellungsförderung sowie das Festhalten an traditionellen Rollenbildern angeprangert." Verwiesen wird von der CEDAW diesbezüglich auf das Ehegatten-Splitting im Steuerrecht, im Rentenrecht und im Scheidungsfolgerecht.

Die gezielte Umsetzung der Konvention zu fördern sei eine wichtige Aufgabe und "dabei muss unmissverständlich klar sein: Frauenrechte sind Menschenrechte - unteilbar und universell gültig", so Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich.

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Kommentare

wtf
20-08-12 08:19
weiter wird hier das recht auf freie meinungsäußerung durch vorherige kontrolle der kommentare stark eingeschränkt und bei nicht veröffentlichung zensiert!

meine stimme kriegt ihr nicht mehr!
wtf
20-08-12 08:18
mir geht das gerede um geschlechterkampf und rechte auf den sack!

wieso gibt es keine frauenquoten im baugewerbe und in der schwerindustrie? ich tausche meinen job gern mit einer hausfrau!
Hobi
29-03-12 09:44
Ich finde es gut, wenn die Rechte von Frauen gestärkt werden sollen.
Es wäre dann aber auch langsam an der Zeit, dass die Rechte der Männer ähnlich stark in den Fokus rücken würden. Wie sieht es denn mit einer Männerquote in den Bereichen Kindertagesstätten, Krippen, Grundschulen und Horte aus? Gerade von den Grundlagen, die in den ersten Lebensjahren bei Kindern gelegt werden, profitiert die gesamte Gesellschaft - auch in der Wirtschaft.
Kommentar

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