AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Die Gründung der grünen Partei und die Frauenbewegung sind untrennbar miteinander verbunden. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Kernziel grüner Politik.

Mit der Frauenquote und der Mindestparität ist unsere Partei einen wichtigen Schritt vorausgegangen. Frauen sind längst erfolgreich in allen Ebenen etabliert. Wir stehen dafür, dass Frauen die Hälfte der Macht und die Hälfte der Verantwortung bekommen.
Geschlechterpolitik betrachten wir als hartes Politikfeld und als Querschnittsthema: Geschlechtergerechtigkeit muss Grundlage aller Anstrengungen in allen Politikfeldern sein. Noch immer tragen Frauen die Hauptlast, wenn sie Beruf und Familie vereinbaren wollen. Eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen würde für mehr wirtschaftliche Dynamik und mehr Stabilität der sozialen Sicherungssysteme sorgen. Besonderes Augenmerk legen wir darauf, endlich der Forderung von gleichwertigem Lohn für gleichwertige Arbeit zu entsprechen. Wir setzen uns für eine eigenständige Existenzsicherung jenseits des überholten Familienernährer-Modells ein und lehnen das Ehegattensplitting ab.
Wir treten konsequent für den Schutz von Frauen vor Gewalt ein und engagieren uns für professionelle Maßnahmen, die für den Schutz von Opfern sexueller, physischer uns psychischer Gewalt unerlässlich sind. Den Grundsatz, dass Frauenrecht Menschenrecht ist, betrachten wir als universell und grenzübergreifend.
Auch die sich wandelnden Rollenbilder von Jungen, Männern und Vätern wollen wir Grünen stärker in den Blick nehmen.
Dokumentation der Bundesfrauenkonferenz 2010
Für eine starke grüne Frauenpolitik in der Opposition - Frauenratsbeschluss 2009