AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Am Mädchen-Aktionstag, dem Girls´ Day, können Mädchen der Klassen 5 bis 12 in ganz Deutschland ins Berufsleben reinschnuppern. Einige besuchten auch die Bundesgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die Grüne Jugend.
In der Pressestelle erklärt Stefanie Kaufmann, stellvertretende Pressesprecherin, wie Interviews mit Claudia Roth und Cem Özdemir organisiert und freigegeben werden und wie eine Pressemitteilung entsteht.
Da in der kommenden Woche der Jahrestag der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist, recherchieren die jungen Frauen, welche Schäden diese bislang größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA hinterlassen hat.
Unterstüzt von Lisa Bendiek und Sina Doughan von der Grünen Jugend recherchieren die 16-jährige Luise Becher und die 14-jährige Carlina Falk, was nach der Ölkatastrophe mit der Umwelt und den Tieren passiert ist, und ob inzwischen wieder in Tiefsee gebohrt wird.
„Die Ölkatastrophe spielt medial seit vielen Monaten überhaupt keine Rolle mehr“, sagt Stefanie Kaufmann. „Aufgabe grüner Politik ist es auch, darauf aufmerksam zu machen und nicht locker zu lassen in unserer Forderung nach einer konsequenten Politik weg vom Öl.“
Die Gruppe von Carlina findet heraus: Nur ein Prozent der nach der Katastrophe gereinigten Tiere hatte überhaupt eine Überlebenschance, andere sind mit ihrem verklebten Gefieder erfroren oder haben Öl geschluckt. Luise recherchiert, dass Tiefseebohrungen nie vollständig kontrollierbar sind. Inzwischen sind sie sogar im Golf von Mexiko wieder erlaubt. Außerdem werde radioaktives Material bei der Ölförderung mit an die Oberfläche gebracht.
Fazit: Es gibt viel tun in der Kommunikation dieser Katastrophe, die klar hinter einem Super-GAU wie in Fukushima zurücksteht, aber dennoch mehr Aufmerksamkeit benötigt und weitere Beharrlichkeit erfordert. Später unterhalten sich die jungen Mädchen mit Silke Gebel, die im September für das Berliner Abgeordnetenhaus kandidiert, und schauen noch in anderen Büros vorbei.
Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Gesine Agena, Bundessprecherin der Grünen Jugend, erklären zum Girls' Day: „Mädchen scheinen auf der Überholspur: Im Durchschnitt schneiden sie in der Schule besser ab, nehmen verhältnismäßig häufiger ein Studium auf und machen die besseren Abschlüsse. Dennoch sind sie in Führungspositionen immer noch eine Seltenheit. Das gilt auch in der Politik. Wir wollen, dass Frauen sich einmischen und Verantwortung übernehmen."
In diesem Jahr findet auch zum ersten Mal der Boys' Day statt.