Fleischeslust
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Unter dem Titel "Wir wollen mehr Frauen aktivieren – was bieten wir Ihnen? Austausch über Wege in der Frauenförderung" trafen sich am 24. September in Berlin etwa 50 Frauen und Männer, die sich innerhalb der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv mit dem Thema Frauenförderung auseinandersetzten.
Die Entscheidung im Rahmen einer Open Space Konferenz zu arbeiten, gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit, sich kennen zu lernen, inhaltlich zu diskutieren, Mitstreiterinnen und Mitstreiter für konkrete Projekte zu finden oder auch Ideen für neue Vorhaben und Projekte zu erarbeiten. Das Konzept ging auf: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entschieden selbst über die Themen der Workshops, so dass zielgenau das behandelt wurde, wofür jeweils das größte Interesse bestand. "Es war sehr spannend, wie sich die Vielschichtigkeit des Themas dadurch auch in der Konferenz widerspiegelte", so eine Teilnehmerin.
Die Frage "Wie können Frauen motiviert werden, innerhalb der Politik aktiver zu werden und zum Beispiel Ämter zu übernehmen?" wurde ebenso diskutiert wie die Forderung, die tradierte Unterscheidung zwischen "männlichen" und "weiblichen" Politikfeldern aufzubrechen. Selbst der Begriff Frauenförderung wurde kritisch-konstruktiv unter die Lupe genommen: Schließlich stellt die Förderung der Frauen selbst nur ein Teil des Ganzen dar.
Einigkeit bestand auch darüber, dass die Organisationsstrukturen ebenso wie die anberaumten Sitzungszeiten sowie die Sitzungskultur ausgrenzend wirken beziehungsweise sind und daher möglichst geändert werden sollten. Auch Strategien wurden ausgetauscht, wie Frauen und Männer im Sinne einer guten politischen Kultur mit Konkurrenz konstruktiv und einander befördernd umgehen können. Astrid Rothe-Beinlich, die frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand, stellte begeistert fest: "Da die TeilnehmerInnen aus allen Regionen Deutschlands kamen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Ebenen, aus der Ehrenamtlichkeit genauso wie aus der Hauptamtlichkeit, mitbrachten und ihre Positionen und Ideen offen zur Diskussion stellten, war der Erfahrungsaustausch sehr produktiv. Alle konnten von den Ideen, praktischen Beispielen und Erkenntnisse der anderen profitieren."
In den Diskussionsgruppen wurden Probleme benannt, aber auch viele Handlungsoptionen und Strategieansätze herausgearbeitet. Da es jedoch nicht bei einem bloßen Austausch und guten Vorsätzen bleiben sollte, wurde die zweite Hälfte des Tages darauf verwandt, verschiedene Projektideen zu sammeln und gemeinsam erste Schritte zu planen. Die Palette reichte von regionalen Projekten, Patenschaften und Formaten wie "Frauen-Speed-Datings" bis hin zu Online Kampagnen, die Frauen gezielt ansprechen sollen.
"Für wirkliche Geschlechterdemokratie reicht es nicht, wenn die Gleichberechtigung in der Satzung steht. Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterdemokratie sind zentrale Anliegen der Grünen, deren Umsetzung sich permanent in der Praxis vollziehen und beweisen muss", lautete das Fazit von Astrid Rohte-Beinlich zu dieser Konferenz. Dafür zu wirken sind alle Grünen - Frauen wie Männer - aufgerufen!
Dieser Workshop hat einmal mehr bewiesen: Geschlechterpolitik ist vielschichtig und kann vor allem auch Spaß machen.