Fleischeslust
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Die grüne Bundesfrauenkonferenz am 17. und 18. April in Bonn unter dem Motto: Der Green New Deal – ein guter Deal für Frauen!
Sonntag, den 18. April 2010
09.30 – 11.00 Uhr: Panel III: Green New Deal: Was ist uns (Frauen)Arbeit wert?
Mit dem Green New Deal und unserem neuen Grünen Gesellschaftsvertrag machen wir ein Angebot für eine nachhaltigeres, ökologischeres und gerechteres Wirtschafts- und Sozialsystem. Aber wir wollen auch unserer Gesellschaft gerechter und zukunftsfähiger gestalten. Mit unserem Grünen neuen Gesellschaftsvertrag schlagen wir vor, auch zu einem neuen Vertrag zwischen den Geschlechtern zu kommen.
Viele Blockaden müssen überwunden werden, damit wieder Bewegung in die Geschlechterverhältnisse kommt und Solidarität zwischen den Geschlechtern und echte Gleichstellung gelebt werden kann. Wir wollen, dass Frauen und Männer auf gleicher Augenhöhe miteinander umgehen, gleiche Chancen und Rechte haben und Sexismus im Alltag sowie strukturelle Diskriminierung von Frauen endlich der Vergangenheit angehören.
Trotz der Erfolge der Frauenbewegung bleibt viel zu tun und manches Erreichte muss immer wieder neu erkämpft werden. Das gilt sowohl für die Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt, als auch im Privaten. Der alte Gesellschaftsvertrag hat auch darauf gegründet, dass »Frauen am Herd« den Männern größtenteils die Arbeitswelt, die Politik und die Macht überließen. Er hat aus einem kleinen Unterschied einen großen Unterschied gemacht, was sich auch an der oft zu niedrigen Bewertung von Frauenarbeit – auf dem Arbeitsmarkt, aber auch was die private und gesellschaftliche Arbeit betrifft, ablesen lässt. Viele Aufgaben der sogenannten Care-Economy werden nach wie vor von Frauen in schlecht bezahlten und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen übernommen, oder sind gänzlich in den familiär-privaten Bereich delegiert worden. Vor allem Migrantinnen sind davon betroffen, da sie oft in diesen Arbeitsbereich abgedrängt werden. Hier liegt ein Potenzial, das nicht weiterhin verschleudert werden darf, in dem Abschlüsse nicht anerkannt und Vorurteile zu einer zusätzlichen Diskriminierung führen. In diesem Panel wollen wir den Fragen nachgehen, wie wir zu einer neuen Politik der Anerkennung kommen, in der gute Arbeit möglich ist und notwendige gesellschaftliche Aufgaben gerecht verteilt werden können. Welche Rollenbilder und Erwartungen stehen dem entgegen? Kann Politik dazu beitragen hier Fortschritte zu machen? Wie kann es uns gelingen mehr Frauen in die Politik und Entscheidungsfunktionen zu bringen? Und: wie kommen wir endlich zur Eigenständigen Existenzsicherung von Frauen?
Denn für uns ist klar: Der Abschied von der vermeintlichen Sicherheit einer traditionellen Geschlechterordnung kann auch ein Mehr an Wahlmöglichkeiten und damit mehr Freiräume und Selbstbestimmung für alle bedeuten, wenn wir dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.
Auf dem Podium diskutieren:
Claudia Roth (Bundesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Dr. Ines Kappert (Journalistin bei der taz und Autorin)
Ellen Paschke* (Bundesvorstand ver.di) *angefragt
Moderation: Barbara Steffens (MdL NRW, arbeits-, sozial- und gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion)