Fleischeslust
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Die grüne Bundesfrauenkonferenz am 17. und 18. April in Bonn unter dem Motto: Der Green New Deal – ein guter Deal für Frauen!
Samstag, den 17. April 2010
13.30 – 15.00 Uhr Panel I: Grünes Wirtschaften – sozial und gerecht
Nicht zuletzt die Wirtschaftskrise hat es deutlich gezeigt: unser Wirtschafts- und Finanzsystem war und ist nicht auf nachhalttigen und zukunftsfesten Grundlagen aufgebaut. Der Finanzsektor und seine Akteure erschienen wie ein riesiges Kasino, wobei die Risiken nicht mehr gesehen und Grenzen hemmungslos überschritten wurden. Schließlich mussten die „Kasinobetreiber“ mit Steuermitteln in unfassbaren Größenordnungen gerettet werden. Gleichzeitig müssen aber immer mehr Menschen mit immer weniger Geld auskommen in einem Arbeitsmarkt, dessen Niedriglohnsektor konstant ausgebaut wird. Davon sind vor allem Frauen betroffen. Die soziale Komponente der deutschen Marktwirtschaft ist verloren gegangen und macht deutlich, dass das bisherige System Teil des Problems beim eigenen Verfall ist.
Der Green New Deal in Verbindung mit unserem neuen Gesellschaftsvertrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wirbt darum für einen Neuanfang in Wirtschaft, Sozialstaat und beim Zusammenleben aller Menschen in Deutschland. In diesem Panel möchten wir den Rahmen für eine Diskussion zu diesen Fragen des grünen Wirtschaftens bieten und dabei auch Fragen, wie ein solcher Umbau der Gleichstellung von Männern und Frauen dienen kann, bearbeiten.
Die politische Vision des Green New Deal und die darin formulierten Ziele der Grünen sollen erläutert werden und sowohl aus ArbeitnehmerInnensicht, als auch aus Sicht der ArbeitgeberInnen beleuchtet werden.
Ein besonderes Augenmerk soll auch auf den Ausbau des Care-Sektors, hier speziell des Gesundheitswesens gerichtet werden, in dem vorwiegend Frauen beschäftigt sind. Wie schaffen wir es Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzubringen, die Aufstiegschancen und Voraussetzungen für Frauen in Führungspositionen zu verbessern und Frauen gleichberechtigt am Erwerbsleben teilhaben zu lassen? Welche rechtliche Absicherung brauchen Frauen gegen Diskriminierung am Arbeitsmarkt und was sind die Möglichkeiten zum Aufbau einer auf soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit ausgerichteten Wirtschaft? Ist die Frauenquote in den Vorständen deutscher Unternehmen das richtige Signal an die Gesellschaft und wie sichern wir die eigenständige Existenz in den Branchen mit hoher weiblicher Beschäftigungsrate?
Diese Frage wollen wir mit unseren Gästen und Teilnehmerinnen diskutieren und in anschließenden Workshops vertiefen.
Auf dem Podium diskutieren:
Renate Künast (Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Annelie Buntenbach (Bundesvorstand des Deutschen Gewrekschaftsbundes)
Ariane Durian (Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen und Chefin des Personladienstleisters Connect)
Sibylle Stauch-Eckmann (Geschäftsführerin der ENDO-Klinik Hamburg)
Moderation: Astrid Rothe-Beinlich (Frauenpolitische Sprecherin des Bundesvorstandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)