Bundesfrauenkonferenz 2010 - Die Referentinnen

Die grüne Bundesfrauenkonferenz am 17. und 18. April in Bonn unter dem Motto: Der Green New Deal – ein guter Deal für Frauen!

(alphabetisch sortiert)

Asch, Andrea (MdL)
Andrea Asch ist seit 2005 Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Nach ihrem Psychologie- und Musikstudium an der Universität Gießen, sowie einigen Jahren Tätigkeit in der Rehabilitation und sozialen Arbeit begann sie 1989 ihre politische Karriere als Abgeordnete der Landschaftsversammlung Rheinland. 1993 trat sie den Grünen bei und wurde mit ihrem Mandat Fraktionsvorsitzende. In ihrer Eigenschaft als Mitglied des Landtages ist sie die Sprecherin für Kinder-, Jugend-, Familien- und Seniorenpolitik sowie für Lesben- und Schwulenpolitik. Sie sitzt zudem in mehreren Ausschüssen zu diesen und weiteren Themen und engagiert sich außerparlamentarisch als Mitglied von attac und Amnesty International.

Bergold, Pia
Sie studierte Psychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit Schwerpunkt Verhaltensmodifikation und Organisationspsychologie. Seit Oktober 2003 ist sie berufsbegleitend in Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin. Zu ihren bisherigen Arbeitsbereichen zählen unter anderem die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Erwachsenenpsychiatrie im Rahmen der Ausbildung und die Heilpädagogische Tagesstätte. Seit 2006 arbeitet Frau Bergold am Staatsinstitut für Familienforschung (ifb). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Gleichgeschlechtliche Partnerschaften und Familienbildung und ihre aktuellen Forschungsprojekte beschäftigen sich mit Regenbogenfamilien, dem Gesamtkonzept zur Eltern- und Familienbildung und der Evaluation des bayerischen Landeserziehungsgeldes.

Buls, Hannelore (Statement als PDF)
Hannelore Buls ist als Referentin bei der Gewerkschaft ver.di in dem Bereich Frauen- und Gleichstellungspolitik für die frauenpolitische Programmdiskussion, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, sowie Steuer- und Wirtschaftspolitik für Frauen zuständig. Weiterhin ist sie in dieser Position die Kontaktperson zum Sozialverband Deutschland und für die Bereiche Jugend und SeniorInnen.

Buntenbach, Annelie
Annelie Buntenbach ist Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und in dieser Position verantwortlich für die Bereiche Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, sowie Antirassismus und Fragen der Migration. Als eine der ersten in ihrer Familie hatte sie die Chance zu studieren und engagierte sich bereits vor ihrer politischen Karriere in der Arbeit gegen den Rechtsextremismus. Von 1994 bis 2002 war sie für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Deutschen Bundestages, wo sie für die Bereiche Arbeitsmarkt, Sozialordnung und auch weiterhin das gewerkschaftliche Engagement gegen Rechts verantwortlich war. Von 2002 bis 2006 war sie bei der IG Bau Abteilungsleiterin für Sozialpolitik und später im Vorstand der neu fusionierten Berufsgenossenschaft Bau. In ihrer aktuellen Position beim DGB ist sie seit Mai 2006. Zusätzlich ist sie alternierende Vorsitzende in den Verwaltungsräten der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Nähe zur gewerkschaftlichen Basis hat sie dabei nie verloren, was man unter anderem an ihrer 2002 begonnenen Mitarbeit im wissenschaftlichen Beitrag von attac sehen kann.

Çaglar, Dr. Gülay
Dr. Gülay Çaglar forscht und lehrt derzeit an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin im Fachgebiet Gender und Globalisierung. Für den Bereich der feministischen Ökonomiekritik wurde sie durch ihr Politikstudium mit dem Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre in Frankfurt am Main und am University College of Swansea in Großbritannien sensibilisiert. Dort fiel ihr der Mangel an kritischer Reflexion der gelehrten Theorien und die starke Vereinfachung der Zusammenhänge zwischen Gesellschaft und Wirtschaft auf, weswegen sie sich auch nachher als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel mit internationaler politischer Ökonomie aus Geschlechterperspektive befasste. Dr. Gülay Çaglar verfasste im Rahmen ihrer Forschung eine Vielzahl an Arbeiten in Zeitschriften und Sammelbänden und hat als Autorin, bzw. Herausgeberin bereits zwei Bücher veröffentlicht. Ihr neuester Titel, "Gender and Economics: Feministische Kritik der politischen Ökonomie" in Zusammenarbeit mit Christine Bauhardt, erscheint am 27. April 2010.

Deligöz, Ekin (MdB)
Sie studierte Verwaltungswissenschaften in Wien und Konstanz und ist seit 1998 Abgeordnete im deutschen Bundestag. Sie war Kinder- und familienpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion und ist Leiterin des Arbeitskreises Wissensgesellschaft und Generation. Zudem ist sie seit 2002 Bezirksvorsitzende von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Schwaben und seit 2004 Mitglied des Parteirates. Ehrenamtlich betätigt sie sich unter anderem als Mitglied des Vorstandes und des Deutschen Komitees von UNICEF Deutschland in Köln und ist Mitglied sowohl des Bundesfachverbandes Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. in München als auch des parlamentarischen Beirates der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung in Hannover.

Drechsel, Franza
Seit November 2005 ist sie bei der Grünen Jugend Hamburg, bei der sie im Juni 2006 Beisitzerin im Landesvorstand wurde. Nach ihrem Abi arbeitete Franza Drechsel 9 Monate in Johannesburg in der Südafrikanischen Menschenrechtskommission. Im Dezember 2007 wurde sie Mitglied in der Internationalen Vertretung der Grünen Jugend und seit Oktober 2008 ist Studentin der Sozialwissenschaften. Franza Drechsel koordiniert hauptverantwortlich den Global Young Greens-Congress und ist seit Herbst 2009 zusätzlich Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der Grünen Jugend.

Durian, Ariane
1990 gründete sie CONNECT Personal-Service GmbH Zeitarbeit mit Hauptsitz in Karlsruhe und arbeitet bis heute als geschäftsführende Gesellschafterin des Unternehmens. 2008 rief Frau Durian die CONNECT HR-Consulting GmbH ins Leben, bei der sie Ansprechpartnerin für die Geschäftsbereiche Coaching und Beratung ist. Mit der CONNECTstiftung engagiert sich Ariane Durian seit dem Jahr 2008 für Projekte im Bildungsbereich und der Begleitung von SchülerInnenn in das Berufsleben. Ehrenamtlich ist sie unter anderem als Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ e.V.), als stellvertretende Vorsitzende des Dienstleisterausschusses der IHK Karlsruhe und als Arbeitsrichterin am Arbeitsgericht Karlsruhe tätig.
    
Dörner, Katja (MdB)
Ihr Studium der Politikwissenschaften, des Öffentlichen Rechts und der Literaturwissenschaften in Bonn, York und Edinburgh schloß sie im Dezember 2000 erfolgreich ab. Seit Februar 2001 arbeitet sie bei der grünen Fraktion im Landtag NRW, zunächst als persönliche Referentin der Fraktionsvorsitzenden Sylvia Löhrmann, seit Herbst 2002 als wissenschaftliche Referentin für den Fachbereich Schule und Weiterbildung.
Seit 2002 war Katja Dörner als schulpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion Bonn tätig, seit 2006 im Landesvorstand NRW und seit 2009 ist sie Bundestagskandidatin der Bonner Grünen. Ihre politischen Schwerpunkte sind Kinder- und Familienpolitik, Bildungspolitik und Frauenpolitik. Zudem ist sie nicht nur in verschiendenen Initiativen für ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder und in Aktionsbündnissen gegen Nazis, Rassismus und Faschismus aktiv sondern auch Mitglied bei Amnesty International und Mehr Demokratie e.V.

Eichmüller, Ines
Seit 2004 ist sie Mitglied im Präsidium des Frauenrates von BÜNDIS90/DIE GRÜNEN. Von 1998 bis 2000 war sie Sprecherin der Grünen Jugend Bayernund wurde 2003 bis 2005 als Sprecherin der Grünen Jugend Bundesverband gewählt. 2000 bis 2002 war sie in Nürnberg Kreisvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.
Sie ist aktiv bei der "European Young Decision Makers Initiative" des Inter-European Forum on Population and Development zum Thema sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit. Thematische Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit sind Gender Mainstreaming/Geschlechtergerechtigkeit, Umweltpolitik und der Einsatz für Menschenrechte und Frieden. Als persönliche Mitarbeiterin der grünen Landtagsabgeordneten Claudia Stamm ist sie zuständig für den Bereich bayrische Gleichstellungspolitik und als Mitarbeiterin der grünen Bundetagsabgeordneten Agnes Krumwiede beschäftigt sie sich mit der Vernetzung in Bayern sowie frauenpolitische Zuarbeit. Ehrenamtlich ist Ines Eichmüller als Delegierte des Frauenrates von Bündnis 90/Die Grünen tätig.

Franken, Prof. Dr. Swetlana (Statement als PDF)
Sie studierte Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften in Russland und promovierte zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften auf dem Gebiet des Innovationsmanagements. Seit 1997 lebt sie in Deutschland, wo sie als Managementberaterin für verschiedene international agierende Unternehmen tätig war. Ihre Arbeitsschwerpunkte lagen dabei in den Bereichen Unternehmensführung, Innovationsmanagement und interkulturelle Kommunikation. Parallel hat sie nicht nur an der Wirtschaftsfakultät der FH Köln gelehrt und als Fachexpertin für einige politische Organisationen gearbeitet sondern ist auch als Autorin zahlreicher Bücher und Fachpublikationen in Erscheinung getreten. Seit März 2008 ist  Frau Franken als Professorin für BWL und Personalmanagement an der FH Bielefeld tätig.

Hasselmann, Judith
Die Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen in Nordrhein-Westfalen ist seit 2008 Mitglied im Präsidium des grünen Bundesfrauenrates. Sie studierte ‚Virtual International Gender Studies‘ an der Fernuniversität Hagen, arbeitete als Frauenreferentin der grünen Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen sowie als Mitarbeiterin der grünen Landtagsabgeordneten Andrea Asch. Derzeit ist sie Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro der grünen Bundestagsabgeordneten Kerstin Müller und steht als Direktkandidatin der Grünen auf der Liste zur Landtagswahl in NRW.

Hofmann, Karin
Karin Hofmann ist langjährige pädagogische Mitarbeiterin und seit 2006 Geschäftsführerin des Vereins Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V. in Köln. Der Verein arbeitet seit 1984 als Anlauf- und Beratungsstelle wie auch Interessensvertretung erwerbsloser bzw. von Erwerbslosigkeit bedrohter Frauen. Er bietet unterschiedliche Projekte u.a. für Alleinerziehende und hat einen großen interkulturellen Schwerpunkt. Näheres unter: www.frauen-erwerbslos.de
http://www.frauen-erwerbslos.de/index.php?id=40

Huckert, Simone
Von 1995 bis 2001 studierte sie Rechtswissenschaften in Mainz und Valencia und absolvierte im Anschluß daran ihr Rechtsreferendariat am Landgericht in Hagen. Im Jahr 2004 arbeitete sie in einer größeren Anwaltskanzlei in Sydney und erhielt nach ihrer Rückkehr 2005 nicht nur ihre Zulassung zur Rechtsanwältin in Köln sondern gründete auch die Anwaltskanzlei Huckert. 2008 stieg sie in die Sozietät Zacher und Partner ein, bei der sie heute als Fachanwältin für Familienrecht arbeitet. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte umfassen neben dem Familienrecht, das Scheidungs-, Lebenspartnerschafts- und Erbrecht sowie Adoptionen. Frau Huckert ist Mitglied der Rechtsanwaltskammer Köln, des Deutschen Anwaltvereins (DAV), des Kölner Anwaltvereins (KAV) und der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).

Kappert, Dr. Ines
Sie arbeitet als Redakteurin im Ressort Meinung und Diskussion der taz sowie als Autorin. 2008 erschien von ihr im Transcript Verlag „Der Mann in der Krise. Eine konservative Kapitalismuskritik in der Mainstreamkultur“. Zuvor war sie für die Kulturstiftung des Bundes im Bereich Kulturaustausch mit dem östlichen Europa tätig und erkundete für das Projekt „relations“ die Kulturszenen Osteuropas. Ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse veröffentlichte sie 2006 mit „Sprung in die Stadt“ beim DuMont-Verlag. Bei der Presse arbeitet sie an der Schnittestelle zwischen Kultur und Politik. Fragen zur Identitätspolitik, der Feminismus, die zeitgenössische Literatur und der Films sowie Kulturszenen im östlichen Europa zählen zu ihren Themenschwerpunkten.

Karacuban, Hasret
Hasret Karacuban ist eine der SprecherInnen des Arbeitskreises grüne MuslimInnen, der gegründet wurde, um grünen und grünen-nahen PolitikerInnen eine Plattform für eine differenzierte und intensive Beschäftigung mit Fragen der Immigration und Integration von Menschen muslimischen Glaubens zu bieten. Die in Köln lebende Hasret Karacuban hat einen Magister in Soziologie und ist neben ihrer Tätigkeit im Arbeitskreis Ersatzdeligierte für die Bundesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik und den Bundesfrauenrat. Zusätzlich engagiert sie sich im Planungsrat für das Zukunftsforum Islam, das 2006 erstmals von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit initiiert wurde und seitdem jährlich stattfindet.

Karnick, Julia
Julia Karnick, Autorin und Journalistin, ist seit 2004 als Kolumnistin bei dem erfolgreichen Frauenmagazin Brigitte tätig. Nach zwei angefangenen Studiengängen entschied sie sich für eine Ausbildung an der Evangelischen Journalistenschule Berlin. Seit dem arbeitet sie als freie Journalistin und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Hamburg. 2007 brachte sie das Buch „Wer sonst, wenn nicht wir?“ heraus, das eine Auswahl ihrer besten Kolumnen enthält.

Kemmler, Isinay (Statement als PDF)
Isinay Kemmler ist Autorin und Inhaberin der Beraterfirma kemmler consulting. Sie studierte in Marburg Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Medienwissenschaften und erwarb zusätzlich an der Marmara University in Istanbul einen Bachelor in International Relations. Dem Verein Frauenbetriebe e.V. steht sie in Fragen der Existenzgründung mit Migrationshintergrund und Marketing beratend zur Seite. Außerdem war sie maßgeblich an der Konzeptentwicklung und dem Aufbau der Initiative PiA Frankfurt beteiligt, deren Ziel die Eingliederung von Migrantinnen in den ersten Arbeitsmarkt ist. Dieses Projekt unterstützt sie weiterhin durch die Pflege der Kontakte zu Kooperationspartnern aus der Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit. 2008 schrieb sie den Ratgeber "Business Know-how Türkei: So wird Ihre Geschäftsreise zum Erfolg". Ihr neuestes Projekt IKU.NET, ein Netzwerk für den Austausch und die gegenseitige Unterstützung interkultureller Unternehmerinnen, gründete sie Ende letzten Jahres. Am Weltfrauentag 2010 wurde daraus ein gemeinnütziger Verein.

Kofbinger, Anja (MdA)
Die gelernte Vermessungstechnikerin, studierte Rechts- und Politikwissenschaften und arbeitete als Projektmanagerin. 1997 bis 2006 war sie Sprecherin der grünen Bundesarbeitsgemeinschaft Lesbenpolitik, 1997 bis 2001 zudem Landesfrauenreferentin und Mitglied im Landesvorstand von BÜNDIS 90/ DIE GRÜNEN Berlin. Von 2003 bis 2006 arbeitete sie als Geschäftsführerin des grünen Kreisverbandes Friedrichshain-Kreuzberg, bis sie 2006 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin wurde. Dort sitzt sie nicht nur als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Technologie und Frauen sondern arbeitet auch als Lesben- und schwulenpolitische Sprecherin der Fraktion. Seit 2008 ist sie zudem Mitglied im Präsidium des grünen Bundesfrauenrates.

Künast, Renate (MdB)
Nach ihrem Studium der Sozialarbeit an der Fachhochschule in Düsseldorf arbeitete sie an der JVA Berlin-Tegel als Sozialarbeiterin. Später studierte sie Jura und ist bis heute als Rechtsanwältin Mitglied einer Berliner Kanzlei.
1979 trat Renate Künast der Westberliner Alternativen Liste bei, die später in der Partei der Grünen aufging. Seitdem hatte sie zahlreiche Funktionen für ihre Partei inne, zunächst als Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende im Berliner Senat, später war sie zusammen mit Fritz Kuhn Bundesvorsitzende ihrer Partei und von 2001 bis 2005 Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Seit 2002 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Oktober 2005 Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Umwelt- und Verbraucherschutz, der New Green Deal, Klimaschutz sowie Benachteiligung der Frauen.


Lazar, Monika (MdB)
Monika Lazar sitzt für Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und ist dort Sprecherin für Frauenpolitik und Strategien gegen Rechtsextremismus. Politisiert durch die Umweltverschmutzung in und um ihre Heimatstadt Leipzig kam sie über eine Umweltinitiative im Herbst 1989 zu den Montagsdemonstrationen. In den 90er Jahren war sie aktiv in ihrem Ortsverein involviert und began auch auf anderen Ebenen die Politik der Partei mitzugestalten. Seit 2005 hat sie das Mandat als Direktkandidatin im Wahlkreis Leipzig II inne. 2007 stimmte sie erfolglos gegen eine Diätenerhöhung ab 2008, weswegen sie zusammen mit dem Abgeordneten Johannes Lichdi einen Fonds gründete, der von beiden aus den Mitteln dieser Aufstockung finanziert wird. Die Initiative unterstützt Vereine, Gruppen und Einzelpersonen bei der Umsetzung von Projekten mit sozialem, ökologischem, antirassistischen oder antifaschistischen Themenbezug sowie feministische und globalisierungskritische Aktivitäten.

Lemke, Steffi
Steffi Lemke ist seit 2002 die politische Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen. Sie war 1989 eine der MitbegründerInnen der Grünen Partei der DDR und von 1994 bis 2002 Mitglied des Bundestages, wobei sie die letzte Legislaturperiode zusätzlich parlametarische Geschäftsführerin war. Sie saß im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und war stellvertretend im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vertreten. Ihre fachlichen Schwerpunkte lagen bei den Themen Verbraucherschutz sowie Umwelt- und Agrarpolitik. In ihrer heutigen Position hatte sie die Verantwortung für die Bundestagswahlkämpfe 2005 und 2009, sowie den Europawahlkampf 2009.

Löhrmann, Sylvia (MdL)
Sie studierte zunächst Englisch und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien und war danach bis 1995 als Lehrerin sowie später als Mitglied der erweiterten Schulleitung an einer Gesamtschule in Solingen tätig. Von 1989 bis 1998 war sie Mitglied im Gemeinderat dieser Stadt und dort Fraktionssprecherin der Grünen. 1995 rückte Frau Löhrmann für Bündnis 90/Die Grünen in den Landtag von Nordrhein-Westfalen nach. Ab 1998 war sie Parlamentarische Geschäftsführerin  und ab 1999 Sprecherin ihrer Landtagsfraktion. Sowohl 2000 als auch 2005 wurde sie wieder in den Landtag gewählt. Seit 2000 ist sie Fraktionsvorsitzende. Sie war zunächst bildungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und ist jetzt deren europapolitische Sprecherin. Ferner ist sie Mitglied im Hauptausschuss und Ältestenrat des Landtags und im Ausschuss für Schule und Weiterbildung. Sylvia Löhrmann ist Spitzenkandidatin ihrer Partei bei der Landtagswahl im Mai 2010. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind unter anderem Bildung, Gleichstellung von Frauen und Männern und die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung.

Lösch, Brigitte (MdL)
Die Sozialpädagogin arbeitete als Mitarbeiterin beim Kreisjugendring Esslingen und als Beauftragte für Suchtprophylaxe beim Kreisjugendamt Göppingen, bevor sie 1998 als parlamentarische Beraterin bei der grünen Landtagsfraktion Baden-Württemberg tätig wurde, der sie seit 2001 als Abgeordnete angehört. Von 2001 bis 2006 war sie zudem stellvertretende Fraktionsvorsitzende und parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion. Seit 2006 ist sie Vorsitzende des Sozialausschusses und seit 2007 Mitglied des Europaausschusses des Landtages. Dem Präsidium des grünen Bundesfrauenrates gehört sie seit 2003 an.

Maier, Dr. Tanja
Nach ihrem Studium des Sozialwesens an der Hochschule Bremen und Lehrtätigkeiten an den Universitäten Klagenfurt, Oldenburg, Siegen, Göttingen sowie der Medienakadiemie in Berlin und Hamburg, absolvierte sie den Aufbaustudiengang Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. 2002 erhielt sie ein Promotionsstipendium der Landesgraduiertenförderung Niedersachsen und im Jahr 2005 pomovierte sie. Im Anschluß daran war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen tätig. Seit April 2008 ist sie – zunächst an der Universität Siegen, seit März 2009 an der FU Berlin - wissenschaftliche Mitarbeiterin des BMBF-Projektes „Spitzenfrauen im Fokus der Medien. Die mediale Repräsentation von männlichen und weiblichen Führungskräften in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft“. Frau Maier ist sowohl Mitglied der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft als auch des Kolleg Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Michalek, Linda
Sie studierte von 2002 bis 2007 Politische Wissenschaft, Vergleichende Religionswissenschaft und Völkerrecht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn mit einem Schwerpunkt auf internationalem Friedens- und Konfliktmanagement. Zudem hat sie von 2005 bis 2006 International and Intercultural Communication an der Aalborg University gerlernt. Zu ihren politischen Schwerpunkten gehören Friedenspolitik, Integration und interkulturelles Zusammenleben, Frauen-Politik sowie Arbeit und Soziales.
Linda Michalek kommt aus der Grünen Jugend Bonn und ist im FachForum Europa und Internationales und beim Arbeitskreis Europa, Frieden und Internationales in NRW aktiv.
Seit Juni 2006 ist sie Mitglied der Friedenspolitischen Kommission der Grünen Jugend und von 2006 bis 2008 war sie Beisitzerin im Landesvorstand der Grünen Jugend NRW.
Seit 2008 arbeitet Linda Michalek als Bildungsmanagerin bei der Heinrich Böll Stiftung NRW.

Müller-Gemmeke, Beate (MdB)
Sie ist ausgebildete Erzieherin und studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule in Reutlingen-Ludwigsburg. Sie arbeitete in einem Jugendheim und für einen Verlag und war bis zu ihrer Wahl in den Bundestag als selbstständige Sozialpädagogin im Bereich Projektmanagement und Europäischer Sozialfonds tätig. Von 1997 bis 2009 war sie Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des Kreisverbands Reutlingen, seit 2009 im erweiterten Kreisvorstand. Von 2002 bis 2009 gehörte sie dem Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg an und ist seit 2009 Mitglied im Sprecherteam von GewerkschaftsGrün. 2009 wurde Beate Müller-Gemmeke zudem in den Bundestag gewählt. Sie ist Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ihr politischer Schwerpunkt ist die Arbeits- und Sozialpolitik.

Pehle, Irmgard
Irmgard Pehle kann auf inzwischen 40 Jahre Erfahrung in verschiedenen Positionen zurückblicken. Die technische Angestellte in einer Anlangenbaufirma ist aktiv im Bundesfrauenrat sowie in der Bundes- und der Landesarbeitsgemeinschaft NRW Frauenpolitik und im grünen Kreisverband Herford, wo sie als sachkundige Bürgerin die Kreistagsfraktion berät. Weiterhin ist sie gewerkschaftlich tätig als Kreisvorsitzende des DGB und als Betriebsratsvorsitzende in der IG Metall und setzt ihre Überzeugungen in der grünen Friedensinitiativ und der Naturschutzvereinigung BUND um. Lokal engagiert sie sich außerdem in Bündnissen gegen Rechts und für soziale Politik und ist Mitglied im Förderverein der ansässigen Gesamtschule.

Proske, Anna
Von 2001 bis 2008 studierte sie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie neben ihrem Studium zudem zwei Jahre als studentische Hilfskraft am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München (ISF) arbeitete. Seit 2009 ist sie als wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut München (DJI) tätig und nimmt dort zur Zeit an dem Projekt „Multilokalität von Familie“ der Schumpeter Nachwuchsgruppe teil. Ihre Arbeitsgebiete umfassen die Arbeits-und Industriesoziologie, die Familiensoziologie, Gender Studies, Mobilitätsforschung sowie die Qualitative Sozialforschung.

Roth, Claudia (MdB)
Claudia Roth arbeitete zunächst als Dramaturgin am Theater, später als Managerin einer Rockband, bevor sie 1985 Pressesprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen wurde. Diesen Posten gab sie 1989 wegen der Wahl in das Europaparlament auf. Zwei Wahlperioden lang war sie dort für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied, ab 1994 als Fraktionsvorsitzende. 1998 wurde sie in den Deutschen Bundestag gewählt. Hier übernahm sie den Vorsitz des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Wegen ihrer Wahl zur Grünen Bundesvorsitzenden schied sie 2001 gemäß den damaligen Parteistatuten aus dem Bundestag aus. 2002 wurde Claudia Roth als bayerische Spitzenkandidatin erneut in den Bundestag gewählt und ist seit Oktober 2004 wieder Teil der Doppelspitze von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Menschen- und Bürgerrechte, die Gleichberechtigung Homosexueller und Nachhaltigkeit in der Entwicklungspolitik.

Rothe-Beinlich, Astrid
Seit 2006 ist sie Mitglied des Bundesvorstandes und Frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN und bereits seit 2000 Landessprecherin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Thüringen. Im Jahr 2000 wurde sie in den grünen Parteirat gewählt, dem sie bis 2004 angehörte. Von 2004 bis 2006 war sie als Stadträtin in Erfurt tätig. Zudem war sie Mitbegründerin von autonomen Jugend- und Kulturprojekten. 2009 war Astrid Rothe-Beinlich grüne Spitzenkandidatin für die Landtagswahlen in Thüringen und Direktkandidatin im Wahlkreis Erfurt II. Seit September 2009 ist sie Vize-Präsidentin des Thüringer Landtages und Parlamentarische Geschäftsführerin der Thüringer Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. Zudem ist sie seit November 2009 Mitglied im Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur und stellvertretendes Mitglied im Innen- und Gleichstellungsausschuss des Thüringer Landtages.

Schauws. Ulle
Ulle Schauws ist seit 2006 Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen der Grünen NRW, der sie seit 2003 angehört. Nach einem Studium der Medienwissenschaften, Geschichte und Politikwissenschaften in Bochum und Glasgow war sie mehrere Jahre lang im Bereich TV- und Filmproduktionen tätig. Seit 2003 ist sie Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, für die sie 2005 und 2009 zur Bundestagswahl als Direktkandidatin antrat. Seit 2005 ist sie außerdem als Berufs- und Arbeitsberaterin für benachteiligte Menschen im SOS Kinderdorf Niederrhein tätig.

Schier, Dr. Michaela
Dr. Michaela Schier ist Mitglied des Deutschen Jugendinstitutes (DJI) und betreut dort das Projekt „Multilokalität von Familie“ der Schumpeter Nachwuchsgruppe. Sie studierte Geographie und Ethnologie in Tübingen und nahm in dieser Zeit und danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin an verschiedenen Forschungsprojekten in Tübingen und Brasilien teil. 1997-1999 war sie wissenschaftliche Referentin beim Bundesverband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. und danach bis 2006 Mitarbeiterin am geographischen Institut der Technischen Universität München. Beim DJI ist sie seit 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterein für die Abteilung Familie und Familiepolitik zuständig, wo sie die Leitung über ihr aktuelles, von der Volkswagenstiftung gefördertes Projekt im Jahr 2009 übernahm.

Schlegel, Dr. Uta (Statement als PDF)
Die Soziologin war 1972 - 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin und (ab 1977) Abteilungsleiterin am Zentralinstitut für Jugendforschung in Leipzig; ihre Dissertation (1982) befasste sich mit weiblichen Jugendlichen, Geschlechtsunterschieden im Jugendalter und Gleichberechtigung in der DDR. Nach der „Wende“ arbeitete sie am Deutschen Jugendinstitut München / Außenstelle Leipzig (1991 – 1992) und danach in der „Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern“ (KSPW) mit Arbeitsschwerpunkt „Individuelle Bewältigung der Transformationsprozesse“ – insbesondere bei Frauen und Jugendlichen. Als Projektleiterin bei der Stadt Leipzig untersuchte sie „Die Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt Leipzig“ und ist seit 2000 Projektleiterin „Frauen an Hochschulen“ am Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Daneben beschäftigt sie sich mit Unterschieden in den weiblichen Lebenszusammenhängen in Ost und West, darunter mit politischen Einstellungen ostdeutscher Frauen. Parteilos.

Schraps, Dr. Ulrike (Statement als PDF)
Nach ihrem Studium zur Diplom-Psychologin mit den Schwerpunkten Arbeits-, Berufs- und Organisationspsychologie an der FU Berlin, absolvierte sie von 1983 bis 1985 ein Volontariat beim Münchner Merkur. Im Anschluß daran war sie zwei Jahre lang als Redakteurin bei der Berliner Morgenpost tätig und von 1987 bis 2000 arbeitete Frau Schraps als freie Journalistin in den Bereichen Presse und Unternehmenskommunikation und gab als freie Trainerin Seminare. Von 2001 bis 2002 war sie Beraterin bei Heidrick & Struggles, von 2002 bis 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre an der FU Berlin. Dort promovierte sie im Jahr 2006 im BMBF-Forschungsprojekt "KOMPETENT - Neue Formen arbeitszentrierter Lebensgestaltung – Kompetenzentwicklung von Beschäftigten im IT-Bereich". Seit 2009 ist Ulrike Schraps als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin tätig und nimmt dort an dem BMBF-Forschungsprojekt "Mediencommunity 2.0" teil. Sowohl im Jahr 2000 als auch 2006 wurde sie mit dem Marie-Schlei-Preis ausgezeichnet.

Schrödter, Elisabeth (MdEP)
Elisabeth Schrödter vertritt bereits seit 1994 als Mitglied des Europäischen Parlamentes grüne Politik in Brüssel. Ihr politisches Engagement begann die Pädagogin, Umweltberaterin und Mutter 1989 in der DDR-Bürgerrechtsbewegung Neues Forum und fand in der Partei die Grünen der DDR seine Fortsetzung. Nach der Fusion mit den Grünen (West) gründete sie den Verein Grün-Bürgerbewegte und ist Mitglied der Grünen Liga, einem Netzwerk ostdeutscher Umweltinitiativen. 1994 trat sie für die neuen Länder zur Europawahl an. Dort ist sie zusammen mit 13 weiteren Deligierten aus Deutschland Mitlied der insgesamt 55-köpfigen Fraktion der europäischen Grünen. Als Vizepräsidentin des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten ist die Entwicklung des europäischen Binnenmarktes unter sozialen Gsichtspunkten eines ihrer Hauptarbeitsgebiete. Zudem befasst sie sich im Ausschuss für regionale Entwicklung mit Fragen der Demographie und der Analyse von Fehlentwicklungen, wie zum Beispiel die überproportionale Abwanderung von jungen Frauen aus bestimmten Regionen, ein Problem, das auch in den neuen Bundesländern immer größer wird. Für ihre Verdienste um die deutsche Einheit wurde Elisabeth Schrödter 2002 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Schäffer, Verena
Verena Schäffer ist Sprecherin des Landesvorstandes der Grünen Jugend NRW. Schon während ihrer Schulzeit war sie in der Grünen Jugend aktiv und gründete in ihrem Heimatort Witten 2005 eine eigene Gruppe, deren Sprecherin sie ein Jahr lang war. Neben Ökologie waren besonders Fragen des Feminismus zentrale Themen, für die sie sich in ihrer heutigen Position weiterhin einsetzt. Besonders unter dem Eindruck der Probleme mit Fremdenfeindlichkeit im Rahmen der Islamismusdebatte wurden auch Rassismus, Rchtsextremismus und Integration zu wichtigen Arbeitsbereichen für sie. Für die Landtagswahl 2010 in Nordrhein-Westfalen ist Verena Schäffer als als eine von drei grünen DirektkandidatInnen im Ennepe-Ruhr-Kreis aufgestellt worden.

Stauch-Eckmann, Sibylle
Sibylle Stauch-Eckmann ist seit 2007 alleinige Geschäftsführerin der Endo-Klinik Hamburg GmbH. Ihr Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Fachrichtung Maschinenbau an der Technischen Hochschule Darmstadt beendete sie mit Prädikat. Bei der Drägerwerk AG, Lübeck und Dräger Medical in Brüssel nahm sie anschließend an einem einjährigen internationalen Traineeprogramm im Bereich Marketing und Vertrieb teil. Danach arbeitete sie von 1996 bis 2001 als Key Account Manager in der Kundenberatung der Dräger Medizintechnik GmbH und leitete das Kundencenter von Dräger Medical in Westfalen. Vor ihrem Wechsel nach Hamburg im Jahr 2007 war sie Geschäftsführerin der Ostseeklinik Damp GmbH. 

Steffens, Barbara (MdL)
1987 arbeitete sei als Biologisch-technische Assistentin bevor sie 1989 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen wurde. Von 1992 bis 1994 war sie Politische Geschäftsführerin des grünen Landesvorstandes NRW, von 1994 bis 2000 Landesvorstandssprecherin NRW von Bündnis 90/Die Grünen. Von 1998 bis 2000 war Barbara Steffens als Mitglied des Parteirates des grünen Bundesverbandes tätig und seit Juni 2000 ist sie Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen.
Sie ist Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung freie Wohlfahrtspflege, im Kuratorium der Heinz-Kühn-Stiftung sowie des IB Kuratoriums Berufliche Bildung NRW. Zudem gehört sie dem Verwaltungsrat von Allmende SA und dem grünen Kreisverband Mülheim an.


Schewe-Gerigk, Irmingard
Irmingard Schewe-Gerigk saß von 1994 an 15 Jahre lang für Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Von einer kaufmännischen Ausbildung im Stahlhandel, über eine Umschulung zur Journalistin und die Tätigkeit als Redakteurin kam sie 1984 als Abgeordnete im Ennepe-Ruhr-Kreis zur politischen Arbeit bei den Grünen, wo sie sich unter anderem für Fragen der Gleichstellung stark machte. Dies setzte sie ab 1994 als frauen- und familienpolitische Sprecherin der Fraktion fort und engagierte sich in verschiedenen Kommissionen und Ausschüssen. Seit 2002 war sie sowohl parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion als auch Mitglied im geschäftsführenden Faktionsvorstand. Für die aktuelle Legislaturperiode stellte sie sich nicht mehr zu Wahl, um sich ganz ihrer neuen Aufgabe als Vorstandsvorsitzende der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes widmen zu können.

Träger, Dr. Jutta (Statement als PDF)
Nach erfolgreichem Abschluß ihres Studiums der Sozialwissenschaft, der Empirischen Sozialforschung und des Öffentlichen Rechts in Gießen und Frankfurt, arbeitete sie von 1998 bis 2000 als Lehrbeauftragte in der Abteilung Medizinische Soziologie am Zentrum für Psychosomatische Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Anschluß daran war sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig, bei der sie nun seit 2008 Studienrätin im Hochschuldienst am Institut für Politikwissenschaft im Bereich Sozial- und Bildungspolitik ist. Für ihre Arbeit „Familie im Umbruch. Quantitative und qualitative Befunde zur Wahl von Familienmodellen“ erhielt sie 2009 den Dissertationspreis der Justus-Liebig-Universität Gießen in der Kategorie: sektionsunabhängig. Frau Trägers Arbeitsgebiete umfassen unter anderem die politische Ökonomie, die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik mit dem Schwerpunkt Familienpolitik und die empirische Sozialforschung. Zudem arbeitet sie am EU-Forschungsprojekt „IPROSEC - Improving Policy Responses and Outcomes to Socio-Economic Challenges“ mit, übernimmt empirische Auftragsstudien und nimmt an der Evaluation eines EU-EQUAL Projektes zu den Themen Schule, Ausbildung und Beruf teil.

Veil, Dr. phil. Mechthild (Vortrag als PDF)
Frau Veil arbeitet als selbständige Sozialwissenschaftlerin in Frankfurt am Main in dem 1998 von ihr gegründeten  "Büro für Sozialpolitik und Geschlechterforschung in Europa".
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der europäisch vergleichender Forschung zu Wohlfahrtsstaaten, Alterssicherung, Frauen und Arbeit sowie der deutsch-französischen Sozialstruktur.
Nach ihrem Studium der Anglistik und Romanistik und Lehrtätigkeiten in Paris und Heidelberg, schloss sie ein Aufbaustudium der Pädagogik und Gesellschaftswissenschaften mit der Promotion zum Dr. phil. an der Universität Frankfurt a.M. ab. Sie führte als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Frankfurt in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung Forschungen zur Alterssicherung von Frauen durch. Frau Veil ist unter anderem Mitherausgeberin der Zeitschrift „Feministische Studien“, Mitglied im Forschungsnetzwerk „European Network for Research on Supplementary Pensions“ (ENRSP) sowie Vorstandsmitglied in der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Für ihre von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte geschlechtsspezifische Analyse der Rentenreform in Deutschland erhielt Mechthild Veil den Elisabeth-Selbert-Preis der Hessischen Landesregierung.

 

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Erklärung zur GRÜNEN Bundesfrauenkonferenz 2010

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Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin gewinnen die Urwahl

Unser Spitzenduo wird gestärkt von der Entscheidung der grünen Basis in den Wahlkampf 2013 ziehen.

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Wer steht zur Wahl?

Übersicht der Kandidatinnen und Kandidaten für das grüne Spitzenduo.

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Astrid Rothe-Beinlich

Im Dezember 2006 wurde Astrid Rothe-Beinlich in den Bundesvorstand der GRÜNEN und zur Frauenpolitischen Sprecherin der Bundespartei gewählt.

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Malte Spitz

Seit 2006 ist Malte Spitz Mitglied des GRÜNEN Bundesvorstands. Seine Schwerpunkte sind Bürgerrechte, Medien- und Hochschulpolitik.

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Die Anwältin

Renate Künast hat dem Verbraucherschutz zu seiner heutigen Bedeutung verholfen. Das war nicht ihr erster gewonnener Kampf. Ein Kurzportrait

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