Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
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Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Im Mai 1986 hat der Grüne Bundesparteitag das Frauenstatut zum universalen Bestandteil unserer Satzung gemacht. Die darin manifestierte Mindestquotierung zeigt, dass wir es ernst meinen mit der Gleichstellung – auch in unseren eigenen Strukturen.

Der Erfolg gab und gibt uns recht: In keiner anderen Partei gestalten so viele Frauen aktiv Politik auf allen Ebenen mit. In der aktuellen Debatte um Frauenquoten in der Wirtschaft sind wir deshalb am glaubwürdigsten.
Aber: Eine Quote alleine macht die Welt und auch uns nicht zwingend besser. Tradierte Rollenbilder und diskriminierende Strukturen sind nach wie vor spürbar und stehen echter Gleichberechtigung und somit einer demokratischen Gesellschaft im Weg. Unsere Quote ist mehr als eine formale Vorschrift, sie ist das Versprechen, dass wir für solidarisch geteilte Macht und Verantwortung stehen. Leider ist das mitunter auch in grünen Fraktionen und Gremien nicht selbstverständlich. Wir müssen Frauen ermutigen, sich zu engagieren und Führungspositionen zu übernehmen. Und wir müssen Rahmenbedingungen bieten, die Engagement von Frauen fördern. Überall dort, wo die Quote nicht greift oder übergangen wird, herrscht schnell wieder Männerdominanz und gerade auf kommunaler Ebene ist es schwer, Frauen zu gewinnen. Das muss für uns Ansporn sein, über unsere Strukturen, Unterstützungsangebote, die Gesprächs- und Sitzungskultur nachzudenken. Fakt ist: Wir brauchen Mentoring und Frauenförderung, aber auch gelebte Emanzipation von Frauen und Männern, denen Geschlechterdemokratie am Herzen liegt. Die Quote ist gewiss nicht charmant, aber effektiv. Die Verantwortung, für umfassende Gleichberechtigung auch jenseits der Quote zu streiten, liegt bei uns.
Astrid Rothe-Beinlich,
frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN