Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Der Equal-Pay-Day am 23. März markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus rechnerisch weiterarbeiten müssen, um das durchschnittliche Jahreseinkommen der Männer zu erreichen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beteiligten sich auch in diesem an Aktionen zum Equal-Pay-Day am Brandenburger Tor.

Frauen werden vielerorts noch immer nur deshalb schlechter bezahlt, weil sie Frauen sind. Die für die Gleichstellung zuständige Ministerin Schröder verhindert weiter wichtige Reformen zur Frauenförderung und unternimmt nichts, um etwas an dieser Lohnungleichheit zu ändern. Ministerin Schröder ist und bleibt damit eine Fehlbesetzung.
Männer verdienen nicht nur rund 22 Prozent mehr als Frauen, sie erhalten auch häufiger Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Gewinnbeteiligungen und werden öfter befördert.
Veraltetes Alleinernährermodell
Die Steuer- und Sozialgesetzgebung orientiert sich beispielsweise mit dem Ehegattensplitting oder den Plänen für ein Betreuungsgeld von Schwarz-Gelb nach wie vor am veralteten Alleinernährermodell und setzt so falsche Anreize. Hinzu kommen fehlende Kinderbetreuungs- und Infrastrukturangebote.
Auch die Wirtschaft ist auf das große Potential gut ausgebildeter Frauen angewiesen. Sie kann es sich nicht leisten, auf diese qualifizierten Fachkräfte zu verzichten. Einzelne gute Beispiele reichen aber nicht aus. Freiwillige Maßnahmen sind trotz Zusagen der Wirtschaftsverbände wirkungslos geblieben. Gebraucht wird endlich ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft.
Frauen in Führungspositionen
Der eklatante Frauenmangel in Führungspositionen der Wirtschaft ist nicht nur ein Gerechtigkeitsproblem, sondern auch volkswirtschaftlich unsinnig. Die herrschende Männerdominanz in Führungsetagen ist ein Hindernis für Innovation und Entwicklung. Deshalb fordern die Grünen nach norwegischem Vorbild eine 50 Prozent Quote für jedes Geschlecht in den Aufsichtsräten - für frischen Wind und bessere Kontrolle.
Gesetz zur Lohngleichheit
Frauen arbeiten häufiger im Niedriglohnsektor und in prekärer Beschäftigung. Diesen Frauen würde ein gesetzlicher Mindestlohn zugute kommen und dazu beitragen, die Lohnschere zu schließen.
"Wir fordern Ministerin Schröder auf, endlich gegen diese skandalöse Ungerechtigkeit aktiv zu werden. Freiwillige Verpflichtungen zeigen keine Wirkung", sagen die grüne Bundesvorsitzende Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Wir wollen ein Gesetz zur Lohngleichheit, das Unternehmen verpflichtet, Diskriminierung zu bekämpfen und die Möglichkeit bietet, wirkungsvolle Sanktionen zu erlassen. Das Prinzip ‚Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit‘ muss endlich zur Realität gemacht werden."