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Wir solidarisieren uns mit den Protesten für mehr Demokratie und Meinungsfreiheit in der Türkei. MEHR
Wir wollen das Ehegattensplitting ersetzen und Familien mit Kindern besser stellen. MEHR
Die EU-Kommission hat der Merkel-Koalition ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Note 5 für die Reformbemühungen von Schwarz-Gelb. MEHR
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Reinhard Bütikofer über ein mögliches Investitions- und Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. MEHR
Vor 20 Jahren haben sich BÜNDNIS 90 und DIE GRÜNEN vereinigt. MEHR
Zur Demo gegen ein gedrosseltes Internet: Eine Rede von Malte Spitz. MEHR
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So wollen unsere Mitglieder die Menschen überzeugen GRÜN zu wählen. MEHR
Ein Mindestlohn gefährdet Arbeitsplätze, behaupten Wirtschaftsinstitute. Wir sagen: Stimmt nicht! MEHR
Der Equal-Pay-Day am 23. März markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus rechnerisch weiterarbeiten müssen, um das durchschnittliche Jahreseinkommen der Männer zu erreichen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beteiligten sich auch in diesem an Aktionen zum Equal-Pay-Day am Brandenburger Tor.

Frauen werden vielerorts noch immer nur deshalb schlechter bezahlt, weil sie Frauen sind. Die für die Gleichstellung zuständige Ministerin Schröder verhindert weiter wichtige Reformen zur Frauenförderung und unternimmt nichts, um etwas an dieser Lohnungleichheit zu ändern. Ministerin Schröder ist und bleibt damit eine Fehlbesetzung.
Männer verdienen nicht nur rund 22 Prozent mehr als Frauen, sie erhalten auch häufiger Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Gewinnbeteiligungen und werden öfter befördert.
Veraltetes Alleinernährermodell
Die Steuer- und Sozialgesetzgebung orientiert sich beispielsweise mit dem Ehegattensplitting oder den Plänen für ein Betreuungsgeld von Schwarz-Gelb nach wie vor am veralteten Alleinernährermodell und setzt so falsche Anreize. Hinzu kommen fehlende Kinderbetreuungs- und Infrastrukturangebote.
Auch die Wirtschaft ist auf das große Potential gut ausgebildeter Frauen angewiesen. Sie kann es sich nicht leisten, auf diese qualifizierten Fachkräfte zu verzichten. Einzelne gute Beispiele reichen aber nicht aus. Freiwillige Maßnahmen sind trotz Zusagen der Wirtschaftsverbände wirkungslos geblieben. Gebraucht wird endlich ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft.
Frauen in Führungspositionen
Der eklatante Frauenmangel in Führungspositionen der Wirtschaft ist nicht nur ein Gerechtigkeitsproblem, sondern auch volkswirtschaftlich unsinnig. Die herrschende Männerdominanz in Führungsetagen ist ein Hindernis für Innovation und Entwicklung. Deshalb fordern die Grünen nach norwegischem Vorbild eine 50 Prozent Quote für jedes Geschlecht in den Aufsichtsräten - für frischen Wind und bessere Kontrolle.
Gesetz zur Lohngleichheit
Frauen arbeiten häufiger im Niedriglohnsektor und in prekärer Beschäftigung. Diesen Frauen würde ein gesetzlicher Mindestlohn zugute kommen und dazu beitragen, die Lohnschere zu schließen.
"Wir fordern Ministerin Schröder auf, endlich gegen diese skandalöse Ungerechtigkeit aktiv zu werden. Freiwillige Verpflichtungen zeigen keine Wirkung", sagen die grüne Bundesvorsitzende Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Wir wollen ein Gesetz zur Lohngleichheit, das Unternehmen verpflichtet, Diskriminierung zu bekämpfen und die Möglichkeit bietet, wirkungsvolle Sanktionen zu erlassen. Das Prinzip ‚Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit‘ muss endlich zur Realität gemacht werden."