Was bedeutet Dir Europa?

Wir haben gefragt, welche Gedanken unsere GRÜNEN zu Europa haben. Eine Bildergalerie.

  • 09.12.2012
    Rebecca Harms, Foto: privat
    Rebecca Harms (Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament): Europa ist für mich weiter Ort politischer Sehnsucht. Oft freue ich mich, wie weit wir Europäer so vieler Nationen in den letzten Jahrzehnten gemeinsam gekommen sind. An manchen Tagen, so wie am Wahltag in Griechenland, befällt mich die Sorge, es könnte nicht halten. Europa ist eben auch immer unvollkommen, liegt irgendwie zwischen Wirklichkeit und Utopie. Jede politische Anstrengung für den weiten Weg hinter uns hat sich gelohnt. Jede Anstrengung für die Dauerhaftigkeit der Europäischen Union wird sich auszahlen.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Anna Cavazzini, Foto: privat
    Anna Cavazzini (Sprecherin der BAG Europa): Europa ist für mich der Blick über den Tellerrand und Solidarität, die über den Nationalstaat hinausreicht.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Werner Schulz, Foto: privat
    Werner Schulz (grüner Europaabgeordneter): Europa ist die Freiheit, nach der ich mich so lange gesehnt habe.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Sven Giegold, Foto: privat
    Sven Giegold (Europaabgeordneter): Europa bedeutet für mich, die Hoffnung die Globalisierung sozial, ökologisch und demokratisch zur Kontrolle zu bringen.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Annalena Baerbock, Foto: privat
    Annalena Baerbock (Sprecherin BAG Europa): Europa ist für mich Frieden, Miteinander, grenzenloses Reisen, Erasmus, leckere regionale Spezialitäten, Politik, Vielfalt, ... kurz um: meine Heimat.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Ariane Mahlke-Voß, Foto: privat
    Ariane Mahlke-Voß (KV Lüneburg): Ich fühle mich schon seit den 80ern als Europäerin, denn ich wuchs in Hamburg auf und habe das neben- und ineinander unterschiedlichster Kulturen und Einstellungen von klein auf gelebt. Europa schafft Gemeinschaft über kulturelle 'Grenzen' hinweg und gerade in der heutigen Zeit ist sehr deutlich: Nur in der Gemeinschaft sind wir stark. Wir brauchen einander mehr denn je, um den Herausforderungen zu begegnen, denen sich die Menschheit durch Klimawandel und kranker Finanzwelt gegenüber sieht.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Barbara Lochbihler, Foto: privat
    Barbara Lochbihler (Europaabgeordnete): Europa bedeutet für mich eine große Chance, die Menschenrechte eines jeden - innerhalb der EU wie auch in unseren Partnerländern - zu stärken. Leider messen viele Parteien und Regierungen der EU andere Politikfelder, vor allen den internationalen Handel, sehr viel mehr Wert zu. Europa ist für mich somit auch eine Herausforderung, diesen Tendenzen entgegenzuwirken.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Benjamin Raschke, Foto: privat
    Benjamin Raschke (Landesvorsitzender Brandenburg): Europa ist für mich, nach Konstanz, nach Berlin, nach Budapest, Warschau, Sarajevo oder Wien reisen zu können, jederzeit, problemlos und durch friedliche Länder.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Björn Ziemann, Foto: privat
    Björn Ziemann (Grünes Mitglied, KV Lüneburg): Europa verbindet mich mit Grünen aus anderen Ländern, die sich wie ich gegen den Welthunger engagieren. Nur durch gemeinsame internationale Arbeit können wir die strukturellen Ursachen für Hunger und Armut bekämpfen.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Dragos Pancescu, Foto: privat
    Dragos Pancescu (Kreisvorstandsprecher GRÜNE KV-Wesermarsch): Europa ist kein kalter Kaffee! Für mich bedeutet unser heutiges Europa: Frieden, Demokratie und Toleranz. Werte, für die es sich zu kämpfen lohnt!
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Elisabeth Schroedter, Foto: privat
    Elisabeth Schroedter (Europaabgeordnete): Europa bedeutet für mich die Chance, die globalen Krisen bewältigen zu können. Nationalstaaten scheitern offensichtlich daran. Denn Krisen kennen keine Grenzen. Nur die Solidarität in Europa bietet Hilfe und Auswege aus der Krise.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Ernst Bögershausen, Foto: privat
    Ernst Bögershausen (Ortsvorstand Lüneburg): Europa ist nach dem letzten verheerenden Weltkrieg als europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet worden; das bedeutet immerhin 67 Jahre Frieden zwischen den europäischen Nationen. Heute gilt es, die Sozialgemeinschaft zu entwickeln, in der die Interessen der arbeitenden und arbeitslosen Menschen angemessen zu ihrem Recht kommen.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Filiz Polat, Foto: privat
    Filiz Polat (grüne Landtagsabgeordnete in Niedersachsen, Sprecherin für Migration, Petitionen, Europa und Denkmalschutz): Europa bedeutet für mich Grenzen zu überwinden.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Franziska Brantner, Foto: privat
    Franziska Brantner (Europaabgeordnete): ...
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Helga Trüpel, Foto: privat
    Helga Trüpel (Europaabgeordnete): Ein starkes Europa ist für mich der Weg zu mehr supranationaler Demokratie und zu nachhaltiger Energie- und grüner Wachstumspolitik.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Holger Tempel, Foto: privat
    Holger Tempel (Ortsvorstand Lüneburg): Mir ist Europa wichtig, 1) weil wir es dadurch geschafft haben, Feindschaften zwischen den Völkern in Freundschaft zu verwandeln und so zumindest in Zentraleuropa über 65 Jahre Frieden gesichert haben (Wird heutzutage als viel zu selbstverständlich angesehen!) 2) weil freier Reiseverkehr und freie Arbeitsplatzwahl in ganz Europa möglich ist 3) weil Europa von offenen Grenzen auch wirtschaftlich profitiert.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Jan Philipp Albrecht, Foto: privat
    Jan Philipp Albrecht (Europaabgeordneter): Europa bedeutet für mich im Moment vor allem das Zentrum meines politischen Engagements und den Rahmen für zukunftsweisende Gesetzgebung. Das Europa, wie wir es uns vorstellen und wie es der Lissabon-Vertrag vorsieht, hat keine Scheu vor öffentlicher Diskussion um die besten Ideen. Speziell in den Bereichen Innen- und Justizpolitik gilt es den Blick zu schärfen auf die Notwendigkeit Rechtssicherheit und Sanktionen europaweit durchsetzbar zu gestalten. Unsere BürgerInnenrechte können in einer Zeit, in der personenbezogene Daten oft international bearbeitet werden, nur noch europäisch geschützt und weiterentwickelt werden.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Jörn Pohl, Foto: privat
    Jörn Pohl (Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Europa-, Friedens- und Außenpolitik): Europa bedeutet für mich als Schleswig-Holsteiner weit mehr als das gemeinsame Zusammenleben über nationalstaatliche Grenzen hinweg.
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  • 09.12.2012
    Josha Frey, Foto: privat
    Josha Frey (Europapolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion in Baden-Württemberg): Das Europa der Regionen vor Ort gestalten!
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Manuel Sarrazin, Foto: privat
    Manuel Sarrazin (MdB, Sprecher für Europapolitik und Obmann im Europaausschuss für die grüne Bundestagsfraktion): Europa bedeutet für mich, über den Tellerrand gucken und Empathie für andere Perspektiven und Kulturen zu entwickeln. Nur mit einer starken EU können wir erfolgreich sein. Auch in der Krise ist Europa alle Mühe wert!
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Martin Rocholl, Foto: privat
    Martin Rocholl (OV Berlin Alt-Treptow, Mitglied der BAG Europa): Für mich bleibt es faszinierend und motivierend zu sehen, wie sich 27 Länder mit zig Sprachen und unterschiedlichen Kulturen einigen und gemeinsam Fortschritte erzielen können. Bei allen Unzulänglichkeiten der EU ist das eine großartige Erfolgsgeschichte.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Melanie Diekmann-Kirks, Foto: privat
    Melanie Diekmann-Kirks (Kreistagsfraktion Lüneburg): Buntes Europa: Toleranz Gerechtigkeit Grün weiß weiter.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Blick auf den Ort Schengen, Foto: privat
    Michael Scharfschwerdt (grünes Mitglied Berlin, KV Mitte und Büroleiter von Cem Özdemir): Europa ist, dass das Örtchen Schengen heute nicht mehr an Grenzen, sondern mitten drin liegt!
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Silke Gebel, Foto: privat
    Silke Gebel (Vorstand BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Berlin-Mitte): Für mich ist Europa Solidarität über Nationalgrenzen hinweg. Letztere sollte es nur noch in Geschichtsbüchern geben.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Sonja Lattwesen, Foto: privat
    Sonja Lattwesen (Kreisverband Hamburg-Mitte, Schatzmeisterin): Europa bedeutet für mich ein Einstehen für die Menschenrechte auch über die eigentlichen Grenzen der Europäischen Union hinaus. Die großartige Idee von einer friedlichen Zusammenarbeit auf dem Kontinent darf nicht an den ersten kleinen oder großen Schwierigkeiten scheitern.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Stefanie Sifft, Foto: privat
    Stefanie Sifft (OV Brüssel): Ich bin für ein Europa der offenen Grenzen.
     Foto: privat
  • 09.12.2012
    Nils Wiechmann, Foto: privat
    Nils Wiechmann (Parlamentarischer Geschäftsführer und europapolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz): Europa ist viel mehr als ein Binnenmarkt, eine Währungsunion oder ein Rechtskonstrukt. Die Europäische Integration ist eine der größten Errungenschaften unserer Zeit. Darauf können wir stolz sein. Deshalb dürfen wir dieses hohe Gut nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.
     Foto: privat
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Wer steht zur Wahl?

Übersicht der Kandidatinnen und Kandidaten für das grüne Spitzenduo.

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Die BDK 2012 in Bildern

Wir zeigen euch den Parteitag in Bild und Text.

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Heimat Europa

Am dritten und letzten Tag des Grünen-Parteitages stand ein Endlagersuchgesetz und die Europapolitik auf dem Programm.

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Mehr Mut zu Europa

Nach leidenschaftlicher Debatte unterstützte der Länderrat den Verhandlungskompromiss bei Fiskalpakt, Finanztransaktionssteuer und Wachstumspaket.

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Die Bodenseekonferenz in Bildern

In der Bildergalerie zur Bodenseekonferenz zeigen wir euch ein paar Fotos von den TeilnehmerInnen, den Podiumsdiskussionen und den Workshops.

Kommentare

EBM
07-12-12 00:37
Auf Facebook fand ich ein Posting, was sehr treffend das heutige Europa beschreibt. Abgesehen von Reise- und Niederlassungsfreiheit ist Europa nur eine Geldverteilungs- und Verschwendungsunion. Es geht eigentlich nur noch darum, wer am meisten vom großen Kuchen abbekommt.

Rechnung für Europa
10 Männer – ein Grieche, ein Italiener, ein Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein Zypriot, ein Finne, ein Österreicher, ein Holländer und ein Deutscher – treffen sich regelmäßig zum Essen. So war es auch wieder in der letzten Woche. Die Rechnung für alle zusammen betrug genau 500,- €, denn man speiste schon sehr gern auf hohem Niveau. Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:
- Vier Gäste (der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener) zahlten nichts.
- Der Zypriot zahlte 1 €. Der Franzose 5 €.
- Der Österreicher 50 €. Der Finne 80 €.- Der Holländer 100 €.
- Der Zehnte (der Deutsche) zahlte 264 €.
Das ging schon eine ganze Weile. Immer wieder trafen sie sich zum Essen und alle waren zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug, den Preis für
das Essen um 50 € zu reduzieren. “Weil Sie alle so gute Gäste sind!”
Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 450 €, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie das bisher üblich war. Dabei änderte sich
für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 50 € Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte?
Die sechs stellten schnell fest, dass 50 € geteilt durch sechs Zahler 8,33 € ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere.
Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:
- der Zypriot, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
- Der Franzose zahlte 3 € statt 5 € (40% Ersparnis).
- Der Österreicher zahlte 45 € statt 50 € (10% Ersparnis).
- Der Finne zahlte 72 € statt 80 € (10% Ersparnis).
- Der Holländer zahlte 90 € statt 100 € (10% Ersparnis).
- Der Deutsche zahlte 239 € statt 264 € (11% Ersparnis). Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.
Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten. “Ich hab’ nur 2 € von den 50 € bekommen!” sagte der Franzose und zeigte auf den Deutschen, “Aber er kriegt 25 €!”.
“Stimmt!”, rief der Zypriot, “Ich hab’ nur 1 Euro gespart und er spart mehr als zwanzigmal so viel wie ich”. “Wie wahr!”, rief der Österreicher, “Warum kriegt er 25 € zurück und ich nur 5 €? Alles kriegen mal wieder die reichen Deutschen!”. “Moment mal” riefen da der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener aus
einem Munde, “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!”
Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Deutschen los und verprügelten ihn. Am nächsten Abend tauchte der Deutsche nicht zum Essen auf. Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest:
Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können! Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute.
EBM
07-12-12 00:18
@Björn Ziemann, Sie haben nicht verstanden was ich sagen wollte. Es gibt dringende Probleme im eigenen Land zu lösen. Es kann nicht sein, dass wir Länder wie Griechenland, Irland, Italien und Zypern alimentieren welche auf der anderen Seite als Steueroasen(Irland, Zypern) und Korruption (Italien, Griechenland) Millarden an EU-Subventionen veruntreuen. Griechenland erhält für mehr Agrarfläche Subventionen als es überhaupt groß ist. Ich denke nicht, dass man Griechenland retten muß. Es hat 2,8% der EU-Wirtschaftleistung und sollte für sein Handeln auch die volle Verantwortung übernehmen. Griechenland gehört aus dem EURO, wenn nicht sogar aus der EU geworfen und wäre eine ernstzunehmende Warnung an weitere Wackelkandidaten mit ähnlicher Verwaltungs- und Wirtschaftsmentalität wie zum Beispiel Italien. Und war es nicht eine rot-grüne Regierung die trotz heftigster und berechtigter Kritik an Griechenland es in den EURO aufnahm. Die Erfahrungen der Lateinischen Münzunion von 1865 hätte es sie besser wissen lassen müssen. Ich persönlich glaube, die sog. EURO-Krise wird erst überwunden sein, wenn Griechenland den EURO verlassen hat. Aber die Grünen wollen Griechenland um jeden Preis im EURO halten. Das halte ich für das falsche Signal.
Björn Ziemann
29-11-12 00:56
Die Gegenfrage an EBM wäre, was sind denn ihrer Meinung nach die Europaambitionen der Grünen?
Für eine EU ohne wenn und aber sind wir auch nicht, z.B. sehen wir die aktuelle Agrarpolitik (die ja 60% des Gesamthaushalts ausmacht) auch sehr kritisch, z.b, sind wir auch dafür, dass der Zweitsitz des Parlaments abgeschafft wird:http://www.gruene-europa.de/sitz-des-europaeischen-parlaments-8381.html
und wir sind auch für das Subsidaritätsprinzip:
http://gruene-bw.de/regierung/news/article/foederalismus-transparenter-machen.html

Sie dürfen bitte nicht vergessen, dass die Nationalstaaten über den Europäischen Rat in Brüssel mitbestimmt und damit Ihre These, dass alles Schlimme aus Brüssel kommt nicht stimmen kann.

Es gibt aber ein echtes Demokratie-Defizit, so dass die Gesetzgebungsverfahren nicht transparent sind. Deshalb setzten wir uns für eine Stärkung der Bedeutung des europäischen Parlaments ein.
EBM
06-11-12 01:01
Die Europaambitionen der Grünen will die Mehrheit der Deutschen nicht mittragen. Erklären Sie doch mal der wachsenden Zahl von Niedriglohnempfänger in Deutschland welche Vorteile die gönnerhaften Auswüchse von EU-Subventionen, die Kosten zweier EU-Parlamente(Strasbourg und Brüssel) und Dauertransferleistungen an EU-Südstaaten haben.
Die Briten und die Finnen haben das ganze schon komplett durchgerechnet. Man kann ein integriertes Europa auch billiger und ohne EU haben. Sobald die Briten die EU verlassen haben, dann werden andere Staaten folgen.
Falls es den Grünen noch nicht aufgefallen sein sollte, es gibt Menschen in Deutschland, deren Einkommen ist trotz Vollzeittätigkeit so niedrig, dass sie auf staatliche Zusatzleistungen angewiesen sind.
Die Grünen sind voll auf Europa fokussiert, und haben nicht bemerkt, dass in ihrer unmittelbaren Umgebung, in Deutschland, Menschen schon längst zu Fall gekommen sind, die ohne Hilfe auch nicht mehr können. Wo sind da die Millardenprogramme?
Es ist einfach nur traurig, nur leere Wortphrasen für eine irrwitzige EU-Klientelpolitik.
Dr Dingleberry
09-08-12 00:31
Die "europäische Union" ist eine Fehlkonstruktion und muss weg! Eine zentralistische EUDSSR ist nicht im Sinne der Bürger. Die Transferleistungen der Steuermilliarden an die Südländer sind eine verdeckte Bankenhilfe und eine Subvention von internationalen Konzernen. Grünes Gelaber hilft da auch nicht.
kiba
24-06-12 11:21
Das ist unser Europa

Beim griechischen Schuldenschnitt haben sich die Banker auf die Schenkel geschlagen. (Info - Dirk Müller)

Die hatten ihr Geld (griechische Schulden) bereits komplett abgeschrieben und mit einem Totalverlust gerechnet.
Erst als es den Politikern aufgefallen ist, das sie den Banken auf den Leim gegangen sind, haben sie "nochmal verhandelt" und den vereinbarten Schuldenschnitt als Großtat verkündet.

DAS GELD DAS EINEM NICHT GEHÖRT GIBT MAN AM LEICHTESTEN AUS.
IST ES DESHALB SO SCHÖN IN EUROPA?

Was sind das für Politiker? Holt euch die richtigen Berater und keine Weichspüler. Wir Bürger wollen nicht veräppelt werden und dafür noch zahlen. Lasst die Banken pleite gehen, zerschlagt die Großen und fördert die Kleinen. Kein Sozialismus für Banker!!

Auch in der Opposition hat man die Pflicht zu handeln und Druck auf die Regierenden auszuüben.

Der ESM läuft nun parallel zum EFSF. Schäuble hatte im Februar getönt, D haftet nur für 211 Mrd.€ Jetzt sind es mit ESM 400 Mrd.
Art. 125 Lissabonvertrag besagt, kein Land haftet für das Andere. Das bedeutet mir sehr viel, das ist mein Europa. Der Trick, mit ESM eine Zweckgesellschaft zu gründen und die Bürger zu veräppeln, das funktioniert nicht. Ich hoffe, der BGH macht dem ein Ende.

Warum seit ihr so mutlos?? Denkt einfach, es wäre euer Geld.

Bei der durch Immobilienblase entstandenen spanischen Finanzkrise frage ich mich, warum es den Politikern erst jetzt auffällt, wo doch in Immobilien-Fachzeitschriften bereits seit 2003-2004 darauf hingewiesen wurde.

Finanzierung langfristiger Kredite mit variablen Zinsen, bei einer Eigentumsqoute in Spanien von ca. 60% !!!

Auch die Asset-Backed Security / ABS, die zur 1.Bankenkrise 2009 führten, wurden in Immobilien-Fachzeitschriften bereits 2003 "lobend" erwähnt, um notleidende Kredite von Schrottimmobilien "verbrieft" loszuwerden.

Nun gibt die ECB Geld für Spanien, der ESM bürgt demnächst. Es sind aber Realwerte vorhanden. Warum fallen nicht die Preise der "notleidenden" Immobilien, damit diese in einer Zwangsversteigerung einen Käufer finden?
Wollen die Banken tatsächlich ihr komplettes Geld über den ESM zurück? Soll der Bürger in D dafür zahlen? Ist dass das Europa, das die Grünen wollen? Mit mir nicht!
Was geschieht mit den Immobilien?

Die Politiker gehen den spanischen Banken wieder auf den Leim wie es bei dem "Schuldenschnitt" in Griechenland geschah.
IHR SITZT LEUTEN GEGENÜBER DIE PROFIS SIND.

PS:
Ganz anders ist hierzulande der Grüne Mainstream beim Thema "CO2-Einsparung" und "Gebäudesanierung im Bestand". Da wird überlegt, dass Bestands-Immobilieneigentümer zu Dämm-Massnahmen zwangsverpflichtet werden sollen und verstärkt die Kosten der energetischen Sanierung zu tragen haben, obwohl nur die Mieter von der Sache profitieren.

Weil doch die Mieter bereits eine "Mietexplosion" zu ertragen haben und mangels Streikbereitschaft für höhere Löhne nun nicht noch höhere Mieten zahlen können.

Es müsste aber anschließend verhindert werden, dass die Mieter die eingesparten Energiekosten in Flugreisen investieren.

Das ist ein sehr schräges soziales Weltbild.
Dieter
22-06-12 14:16
Kommentar zu einzelnen Statements:

"Nationalstaaten scheitern an den Problemen"
Ja Nationalstaaten scheitern ggf. an den Problemen ... die Ihnen die EU und der Euro eingebrockt haben.

"Nur die Solidarität in Europa bietet Hilfe und Auswege aus der Krise"
Wenn mir jemand Geld gegen meinen Willen wegnimmt um es anderen zu geben ist das nicht Solidarität sondern Diebstahl.
Arfst Wagner
20-06-12 11:58
Europa ist zentral ein kultureller Begriff, kein ökonomischer. Das humanistische Europa ist ein Europa der Kultur(en), in der das Individuum auf der Grundlage der Menschenrechte in Freiheit leben kann. Diese kulturelle Ebene der Bildung des Menschen ist der Ausgangspunkt und zugleich, in seiner letztendlichen Verwirklichung, das ZIEL Europas. Die Politik hat dafür zu sorgen, dass dieser europäische Impuls erhalten bleibt und die Rechte des/der Einzelnen zu garantieren. Die Wirtschaft bildet die GRUNDLAGE dieser Entwicklung, die Expansion des Menschlichen, des Humanismus. "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Und zwar jedes einzelnen Menschen. Und seine Würde hat letztlich jede(r) Einzelne selbst zu definieren. In Wahrnehmung der Wüde des / der Anderen. Ein Europa des freien Individuums, dass sich aus dieser Freiheit heraus für den/die andere Kultur, den anderen Menschen interessiert und aus diesem Interesse heraus KULTUR immer neu entwickelt und entfaltet: das ist MEIN Europa. Ein Europa des Erasmus, der Clara Schumann, des Sibelius, des Cieszkowski und Krasinski, des Martinu, der Rosa Luxemburg, der Humboldts, des Garibaldi, des Camus, des Verdi, des Tarkowski (!!), der beiden Smetana, des Mickiewicz, des Goethe, der Suttner, des Schiller, Hegel, Fichte, Schelling, des Hammarskjöld, des Kierkegaard, der Niki de St. Phalle, des John Lennon, des Picasso, des Bacon, der Jeanne d`Arc und und und...
Und was haben die alle mit dem Fiskalpakt und ESM zu tun? Zunächst nichts, aber gerade da sehe ich ein echtes Problem...
Gast
13-05-12 19:37
Worthülsen über Worthülsen

traurig
Kommentar

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