Fleischeslust
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Interview mit Reinhard Bütikofer zur Wahl als EGP Vorstand.

Reinhard, du bist neuer Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei (EGP). Welche Herausforderungen bedeutet das?
Reinhard Bütikofer: Zunächst mal werde ich als Ko-Vorsitzender unserer Parteifamilie, der 44 Parteien aus 39 Ländern angehören, noch viel lernen müssen. Programmatik, Entwicklungsstand und politische Kultur der EGP Parteien sind sehr unterschiedlich und die politischen Differenzen werden durch die europäische Krise natürlich virulenter. Andererseits ist die EGP in den letzten zehn Jahren programmatisch erheblich zusammengerückt. Unser Green New Deal war ein gemeinsam getragenes Konzept im Europawahlkampf 2009. Die Hauptaufgabe des neuen Vorstands wird sein, einen Europawahlkampf 2014 vorzubereiten, in dem wir Grüne als gemeinsame europäische Kraft auftreten, ohne auf unsere Vielfalt zu verzichten.
Wie kann die EGP ihre Schlagkraft bis zu den Wahlen erhöhen?
Bütikofer: Die EGP kann Vorschläge für Themenschwerpunkte machen, Anregungen geben zur Wahlkampfgestaltung, ein gemeinsames Wahlmanifest verabschieden und europaweite Spitzenkandidatinnen und -kandidaten nominieren. Damit es ein möglichst gemeinsamer Europawahlkampf wird, will ich dafür sorgen, dass unsere Wahlkampfideen nicht nur im kleinen Kreis der EGP-Funktionäre beraten, sondern möglichst breit von der Basis aller Mitgliedsparteien diskutiert werden. In den Ländern, wo Grüne auf sich allein gestellt kaum Wahlchancen haben, müssen wir uns um Allianzen bemühen.
Welche Rolle kann eine europäische Partei dabei spielen, die Integration Europas voranzutreiben?
Bütikofer: Unser Beitrag besteht realistischerweise vor allem darin, Europas Grüne zu vernetzen – auch und besonders auf kommunaler Ebene. Wenn EGP nicht mehr nur heißt, zweimal im Jahr beim EGP-Council andere Grüne zu treffen, sondern der praxisorientierte Austausch bilateral oder in größeren Netzen Alltagsgeschäft wird, dann sind wir einen erheblichen Schritt weiter.