Text: "Der September wird Grün. Unterstütze die grünen Wahlkämpfe", daneben ein schwarzer Kreis mit einem grünen Kreuz drüber.
Drei Kinder schauen fröhlich es einem Zug.
Foto: © Erik Marquardt

Wir helfen Flüchtlingen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Flüchtlingen zu helfen. Es können Kleider gespendet werden, Fahrräder und Geld. An den Bahnhöfen wird den erschöpften Flüchtlingen eine schöne Ankunft in Deutschland bereitet. Lehrer unterrichten Deutsch, Ärzte geben extra Sprechstunden. Hunderttausende Freiwillige helfen Flüchtlingen bei der Ankunft und Integration in Deutschland. Viele der Helferinnen und Helfer sind GRÜNE. Einer von ihnen ist Mark.

Mark kommt aus Dresden. Der Stadt, die Ende letzten Jahres immer wieder in den Nachrichten auftauchte. Es waren schlechte Nachrichten, die uns aus Sachsen erreichten. Woche für Woche versammelten sich dort Menschen voller Angst. Sie demonstrierten gegen Ausländer, den Islam und alles, was ihnen fremd and anders vorkam. Bald gingen Bilder eines dunklen Deutschlands um die Welt. Ein Deutschland, in dem erneut Fremdenhass offen gezeigt wurde, in dem sich Menschen erneut von rechten Zündlern verführen ließen, in dem erneut Flüchtlingsunterkünfte angezündet wurden. So dunkel die Bilder aus Dresden vor kaum einem Jahr, so hell erscheint uns heute die Geschichte von Mark.

Es ist August. Und es ist heiß in Dresden und in der Flüchtlingsunterkunft an der Bremer Straße. So heiß, wie es in Deutschland nur selten wird. In der Bremer Straße wohnen Familien aus der ganzen Welt. Sie kommen aus Afghanistan und dem Irak, aus Syrien und dem Kosovo. Sie haben ein Ziel: Endlich selber für die Sicherheit ihrer Kinder sorgen zu können. Endlich ohne Angst eine eigene Existenz aufbauen. Zwischen ihnen und einer sicheren Zukunft stehen nach ihrer beschwerlichen Reise, jetzt vor allem noch viele Formulare und jede Menge Wartezeit. Dazu die Ungewissheit, ob es klappt mit dem Asylantrag. Viel Abwechslung oder Unterhaltung gibt es in der Bremer Straße nicht.

Mit Flüchtlingen ins Freibad

Ein Zelt mit Menschen darunter
Das Schwimmbad sponserte kurzerhand Trinkwasser, Wasserbälle und ein Partyzelt.

Gemeinsam mit ein paar Freundinnen und Freunden hatte sich Mark vorgenommen, das zu ändern und einige Flüchtlingsfamilien ins Freibad einzuladen. Für die meisten von uns das Normalste auf der Welt an einem heißen Sommertag. Für die Flüchtlinge war das etwas ganz Besonderes. So kamen dann auch schnell mehr Badegäste zusammen als ursprünglich geplant. 20 Erwachsene und über 30 Kinder machten sich mit dem Bus auf den Weg. Dass fünfzig Menschen an der Kasse etwas länger brauchen, stieß nicht bei allen „gewöhnlichen“ Gästen nur auf nette Worte. Der Ärger war aber schnell vergessen, als das Freibad in Cossebaude kurzerhand Trinkwasser, Wasserbälle, ein Partyzelt und fünfzig Portionen Pommes springen ließ.

Kein Wunder, dass es schnell ein besonderer Tag wurde für Schwimmer und Plantscher, mutige Wasserrutscher und vorsichtige Schwimmanfänger, Sonnenanbeter und die, die lieber im Schatten bleiben. Ein paar Freunde hatten Schwimmsachen gespendet. Wer keine mehr abbekam, durfte (ausnahmsweise) in Unterwäsche ins Wasser. Das Geld für den Eintritt und Busfahrt wurde ebenfalls privat gespendet. Und zwar so großzügig, dass noch ein Eis für jeden mit drin war.

Erschöpft, aber glücklich!

„Erschöpft, aber glücklich“, so beschreibt Mark die Stimmung auf dem Rückweg. Alles hatte gut geklappt. Während Mark und seinen Bekannten ein Stein vom Herzen fiel, fielen die Kinder und einige Eltern ihnen um den Hals.

Wir hoffen, dass noch mehr Menschen Marks Beispiel folgen und dabei helfen, dass sich die Familien, die zu uns kommen, bei uns willkommen fühlen.

Hier klicken, wenn wissen wollt, wie ihr Flüchtlingen konkret helfen könnt!

Hier geht es zum 5-Punkte-Plan zur Flüchtlingspolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

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