Rechtsextremismus

Das wirkungsvollste Mittel gegen Rechtsextremismus ist eine starke, demokratische Zivilgesellschaft.

Banner an einem Haus während der "Dresden nazifrei"-Demo 2011.

Wir treten ein gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Wir setzen auf Prävention und einen parteienübergreifenden Konsens gegen Rechtsextremismus. Das Engagement gegen Rechts ist für uns kein Konjunkturthema, sondern kontinuierlicher grundlegender Bestandteil unserer politischen Arbeit. Wir wollen ein gesellschaftliches Klima der Anerkennung, Toleranz und Fairness, das dem Rechtsextremismus den Boden entzieht.

Der Staat muss rechtsextremistische Propaganda konsequent und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln unterbinden. Wir brauchen eine Erinnerungskultur, die über die Verbrechen der Nazizeit aufklärt und Lehren zieht. Einen Schlussstrich gibt es für uns nicht. Historische und politische Bildung an den Schulen muss durch Menschenrechtsbildung ergänzt werden, die demokratische Werte frühzeitig vermittelt. Das wirkungsvollste Mittel gegen Rechtsextremismus ist eine starke, demokratische Zivilgesellschaft. Deshalb stärken wir zivilgesellschaftliche Programme und demokratische Netzwerke gegen Rechtsextremismus. Dafür muss der Staat verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen gewährleisten.

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Werde Naziblockiererin

So kannst Du bei den Grünen gegen Nazis aktiv werden.

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Schwarz-Rot war ein Rückschritt

Der Journalist Toralf Staud über das Versagen der Bundesregierung, völkischen Feminismus und die Frage, was Politiker in der Auseinandersetzung mit Neonazis anders machen müssen

Dagegen: Fremdenfeindlichkeit

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Entschieden gegen Rechts

Der Kampf gegen Rechtsextremismus muss wieder zu einer zentralen Aufgabe aller demokratischen Kräfte werden.

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Kümmerer gesucht

Neben einem NPD-Verbot braucht es vor allem professionelle Jugendarbeit beim Kampf gegen Rechts.

Kommentare

EBM
15-12-12 00:46
Auf der einen Seite werben die Grünen für gesellschaftliche Akzeptanz radikal-archaischer Lebensinhalte bestimmter Einwanderergruppen und Relegionsgemeinschaften als Bereicherung Deutschlands und auf der anderen Seite spielt man Empörung vor, wenn sich Gegner dieser Entwicklung ebenfalls radikalisieren.
Am meisten überraschen die Vorwürfe der Bündnis-Grünen im NSU-Untersuchungsausschuß. Man beklagt dort eine zu geringe zentrale und landesübergreifende Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden. Auf der anderen Seite lehnen die Grünen jede Vernetzung unterschiedlicher Ermittlungsbehörden und eine Zentralisierung von Polizeiaufgaben und Vorratsdatenspeicherung ab.
Organisierte Kriminalität, Terror und radikales Gedankengut machen an Landesgrenzen nicht HALT und sind oft besser vernetzt als deutsche Ermittlungsbehörden.
Gast
16-08-12 11:01
Der "Kampf gegen Rechts" ist nichts weiter als die übliche "Teile und Herrsche" Philosophie. Die Menschen werden künstlich in "Rechts" und "Links" eingeteilt und aufeinander gehetzt. Von ihrem Kampf abgelenkt merken sie nicht wer inzwischen die Strippen zieht und ihnen wirklich schadet (z.B. das Geld aus der Tasche zieht). Die künstliche Einteilung in "Links" und "Rechts" eignet sich für die Spaltung des Volkes ideal, weil dauerhaft, angeblich indiskutabel und beliebig interpretierbar.

Wer das noch nicht kapiert hat, tut mir leid. Wer sich gern für den Kampf gegen irgendwas instrumentalisieren lassen will... bitte.
Jens
07-08-12 11:54
Der "Kampf gegen Rechts" artet langsam aus. So wurde eine Sportlerin bei den Olympischen Spielen durch die Medien massiv angefeindet, deren einziges "Vergehen" darin bestand, einen Freund zu haben, der mal in der NPD war.
Sie wurde unter Druck gesetzt, ohne dass man Ihre eigene Meinung kannte und ohne dass sie sonst jemandem etwas getan hätte. Deshalb Frage ich mich:

Vor wem muss ich als Bürger mehr Angst haben? Vor den sog. Nazis oder vor den moralistischen Gesinnungsschnüfflern, die alles und jeden als Nazi bezeichnen, der nicht 100% politisch korrekt ist und bestimmte Ideologien vertritt?

Die Nazi Beschimpfung dient doch immer mehr der Verunglimfung von Menschen, ohne dass diese irgendwas damit zu tun hätten. Widerlich.
Dieter
22-06-12 15:51
An Artur Johann Geiger,

wenn selbst Günter Grass als Antisemit bezeichnet wird, stellt sich die Frage was das überhaupt ist und gegen wen man da kämpft.

Inzwischen werden viele als Antisemit oder Rechtsextrem bezeichnet welche die herrschenden Eliten ideologisch oder substanziell gefährden. Also jeder der das Geldwesen, Weltregierungsbestrebungen, Pharma-Kartell, Klimaschwindel oder ähnliche Themen kritisiert oder anderweitige Lösungen findet. Somit werden die Begriffe missbraucht und überstrapaziert. Man sollte sich nicht instrumentalisieren lassen.
Arthur Johann Geiger
15-06-12 19:07
Rechtsextremismus nährt sich am Antisemitismus,so kann der Kampf gegen Rechtsextremismus nur mit Ausräumung von Antisemitismus Erfolg haben.Der Slogan kann daher nur heißen:"Antisemitismus,Never again"!!!
zkmYu
03-05-12 18:42
An Marie,
wie wäre es mit einer Demo gegen Gewalt an sich und nicht explizit gegen rechte Gewalt. Das würde dann auch das 16jährige Mädchen einschließen, welches entführt und erschossen wurde, weil es einen Deutschen als Freund hatte.
(Lichterketten für Frauenrechte und Toleranz könnten für dieses Mädchen gleich mit durchgeführt werden)
Hannes
14-04-12 09:50
Ich bin für den Atomausstieg, für eine freie Wirtschaft, gegen zu viel Globalisierung, dafür, dass Claudia Roth den Knigge liest, gegen moderne Völkerwanderungen und für eine friedlich miteinander lebende Welt.
Georges
24-02-12 14:22
den Kampf der Grünen gegen Rechts kann ich nur unterstüten! Dass dies (leider!) nach wie vor hochaktuell ist, zeigen ja auch immer wieder Artikel von Ewiggestrigen,die auf ebay angeboten werden. Soeben habe ich wieder was mit dem Bild von AH gesehen, dass leider "durchgerutscht" ist. Hier kann ich nur empfehlen: solche Verstösse melden. Vielleicht nur eine kleine Massnahme, jedoch aus meiner Sicht dennoch hilfreich...
Karlo
17-02-12 08:49
These: Die Schlechtheit des deutschen Bildungssystems ist in erster Linie ein Produkt der Politik der konservativen Kräfte in der Bundesrepublik.

Klar deswegen kann ja Bayern mit Finnland mithalten. PS: Auch in Kanada jammert man mittlerweile über Migranten!
Johannes
06-02-12 20:36
Bezugnehmend auf "Bürgerin aus Bremen":
Welche Wahrheit?
Die Grünen sind jedem gegenüber tolerant und kämpfen gegen Intoleranz. Was gibt es daran nicht zu verstehen? Dass man sich gegen Umweltzerstörung einsetzt, gegen Nazis und Atomkraft, wird doch wohl erlaubt sein. Toleranz darf keine Entschuldigung für Untätigkeit sein.

Was bitte soll die Auflistung von Pisaergebnissen?
Würde man Migranten besser fördern, würden sie besser abschneiden. Doch das Blickfeld sollte nicht auf Pisa-Noten und Bewertungen im Allgemeinen liegen, sondern auf Fähigkeiten. Vor allem auf der Fähigkeit, im Leben zurechtzukommen. Dazu braucht man keine 3 in komplizierter Mathematik oder theoretischen Schwafelfächern. Das gesellschaftliche Klima in einem Land ist das, was meiner Ansicht nach zählt. Noch von allem Anderen. Wir brauchen ein Klima der Liebe, so blöd das auch klingen mag. Dazu gehört auch, Flüchtlingen Asyl zu gewähren. Und zuletzt noch eine These: Die Schlechtheit des deutschen Bildungssystems ist in erster Linie ein Produkt der Politik der konservativen Kräfte in der Bundesrepublik.
Ich bin für ein NPD-Verbot!

Grüne Grüße
Johannes
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