Nicht vergessen bei Aktionen gegen Rechts

Um einen größeren Effekt und auch eine Sichtbarkeit von Grüner Politik vor Ort zu erreichen, solltet ihr einige Dinge nicht vergessen:

Fahnen, Transparente und Banner sind auf Demonstrationen und Veranstaltungen immer ein Blickfang.

Macht auf euch aufmerksam! Eine gute und umfassende Pressearbeit ist das A und O für eine erfolgreiche Aktion. Andere Parteien und viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister scheuen sich teilweise davor, mit dem Thema Rechtsextremismus offensiv umzugehen. Ein Wegducken oder Totschweigen hilft aber nur den Rechtsextremen, sich weiterhin ungestört auszubreiten. Wenn ihr Gegenaktionen plant, ist dies das beste Zeichen für eine aktive, engagierte Zivilgesellschaft, die versucht, die Rechtsextremen zurückzudrängen.

Mobilisiert eure eigenen Mitglieder und Sympathisanten. Je mehr Menschen bei Gegenaktionen dabei sind, umso besser. Die Grüne Jugend ist sehr aktiv im Kampf gegen Rechts. Bei ihnen findet ihr sicher Mitstreiterinnen und Mitstreiter und oft gute Ideen.

Verteilt Material und macht damit auf eure Position aufmerksam. Der Grüne Versand hat Aufkleber, Sticker, Flyer und Plakate zum Thema Rechtsextremismus.

Bringt genügend grüne Luftballons oder grüne Fahnen zur Demo mit, um als GRÜNE erkennbar zu sein. Ihr könnt auch versuchen, einen grünen Block in der Demonstration zu bilden.

Ihr braucht Hilfe? Die könnt ihr jederzeit in der Bundesgeschäftsstelle bekommen. Das Büro von Claudia Roth behandelt das Thema federführend im Bundesvorstand. Dort könnt ihr auch ein Großflächentransparent gegen Nazis für eure Geschäftsstelle ausleihen.

Es gibt auch Kreisverbände, Landesverbände oder Kommunen, die schon einige Erfahrungen mit rechten Demonstrationen sammeln konnten. Zum Beispiel: Berlin, Dessau, Dresden, Eisenach, Erfurt, Gräfenberg, Jena, Leipzig, Verden, Weimar, Wernigerode und Wunsiedel.

 

Die Demofibel im Überblick

1. Praktische Tipps für den Kampf gegen Nazis

2. Verhinderung einer rechten Demonstration

3. Gegendemonstration und Blockade

4. Was ihr nicht vergessen solltet bei Aktionen gegen Rechts

5. Nazis im Internet

6. Umgang mit der "Wortergreifungsstrategie" der NPD

7. Der Extremismusbegriff

8. Welche Bündnispartner ihr ansprechen könnt

9. Fakten zum Verbot einer Demonstration

10. Wann die häufigsten Demo-Termine der rechten Szene sind

11. Wo ihr mehr Infos bekommt: Linksammlung

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

Nützliche Links

Eine Sammlung nützlicher Links rund um das Thema Rechtsextremismus.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Blockade_Dresden_nazifrei2010_Andre_Schulze_225x130_01.jpg

Praktische Tipps für den Kampf gegen Nazis

Unsere Online-Demofibel enthält jede Menge Infos, was ihr gegen rechte Veranstaltungen bei euch vor Ort unternehmen könnt.

Gegendemonstration und Blockade

Die bei Weitem meist verbreitete Reaktion auf eine rechte Demonstration oder Kundgebung und ein sehr effektives und medienwirksames Mittel gegen Rechts ist die Organisation einer Gegendemonstration. Auch hierbei solltet ihr einige wichtige Dinge beachten, um eure Aktion zum Erfolg zu führen.

Verhinderung einer rechten Demonstration

Der erste Gedanke, wenn man von einer geplanten rechten Demonstration erfährt, ist meist, dass es am Besten wäre, wenn die Rechtsextremen erst gar nicht aufmarschieren. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr könnt versuchen, die Demonstration entweder ganz zu verbieten oder den öffentlichen Raum besetzen, wo die Demonstration stattfinden soll.

Nazis im Internet

Nicht nur auf der Straße und im öffentlichen Leben ist es wichtig, aktiv gegen rechtsextremistische und menschenfeindliche Ideologien vorzugehen. Auch im Internet dürfen solche Parolen nicht hingenommen werden. Sei es auf Facebook, Youtube, in Foren oder auf eigenen Seiten - gerade im Netz fühlen sich viele Personen ermutigt, ihre Hasstiraden in die Welt zu posaunen. Auch hiergegen könnt ihr etwas unternehmen.

Kommentare

jutta_s
10-12-12 11:21
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht rechts orientiert, aber ich bin dagegen, dass man diese Partei (es ist eine und sie hat ihre Wähler) ständig in den Medien präsentiert. Es liegt doch klar auf der Hand, dass man damit deren Wahlkampf vereinfacht, wenn nicht gar staatlich finanziert.Man sollte deren Taten einfach als Verbrechen behandeln und die Täter nicht als politisch motiviert, sondern einfach als Verbrecher verurteilen. .
Kommentar

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