Nazis im Internet

Nicht nur auf der Straße und im öffentlichen Leben ist es wichtig, aktiv gegen rechtsextremistische und menschenfeindliche Ideologien vorzugehen. Auch im Internet dürfen solche Parolen nicht hingenommen werden. Sei es auf Facebook, Youtube, in Foren oder auf eigenen Seiten - gerade im Netz fühlen sich viele Personen ermutigt, ihre Hasstiraden in die Welt zu posaunen. Auch hiergegen könnt ihr etwas unternehmen.

No Nazis - Auf der Straße und auch im Internet!

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum – daher müsst ihr ihn auch nicht kampflos den Rechtsextremisten überlassen. Ihr habt verschiedene Möglichkeiten:

Zeigt rechtsextreme Seiten bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft vor Ort an. Das geht sehr einfach über www.polizei.de und führt meist zu viel Arbeit bei den Rechten. Es reicht vollkommen, eine Seite einmal anzuzeigen, mehr Anzeigen führen nur zu mehr Aufwand bei der Polizei, nicht bei den Rechtsextremen. Und nicht wundern, wenn ihr nie wieder etwas von der Anzeige hört: Wenn ihr nicht direkt betroffen seit, benachrichtigt die Polizei nicht über Ermittlungserfolge, ermittelt aber trotzdem.

Wenn ihr euch nicht ganz sicher seit, ob Seiten gegen das Gesetz verstoßen, last diese prüfen. Meldet die Seite einfach bei www.jugendschutz.net/hotline.

Fordert die Betreiber von Seiten und Sozialen-Netzwerken auf, rechtsextreme und menschenverachtende Beiträge zu löschen und die User zu blockieren. Auch Anbieter von Servern können in solchen Fällen handeln. Beim Netz gegen Nazis findet ihr einige Kontakt-Adressen für die gängigsten Web 2.0 Angebote.

Positioniert euch in Foren, durch Gästebucheinträge und Kommentare deutlich gegen rechte Positionen.

Überlasst das Netz nicht den Nazis. Mit wenig Aufwand könnt ihr viel Ärger und Arbeit bei den Nazis erzeugen. Das ist wichtig, denn gerade das Internet wird immer mehr zur politischen Meinungsbildung genützt.

 

Die Demofibel im Überblick

1. Praktische Tipps für den Kampf gegen Nazis

2. Verhinderung einer rechten Demonstration

3. Gegendemonstration und Blockade

4. Was ihr nicht vergessen solltet bei Aktionen gegen Rechts

5. Nazis im Internet

6. Umgang mit der "Wortergreifungsstrategie" der NPD

7. Der Extremismusbegriff

8. Welche Bündnispartner ihr ansprechen könnt

9. Fakten zum Verbot einer Demonstration

10. Wann die häufigsten Demo-Termine der rechten Szene sind

11. Wo ihr mehr Infos bekommt: Linksammlung

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

Verhinderung einer rechten Demonstration

Der erste Gedanke, wenn man von einer geplanten rechten Demonstration erfährt, ist meist, dass es am Besten wäre, wenn die Rechtsextremen erst gar nicht aufmarschieren. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr könnt versuchen, die Demonstration entweder ganz zu verbieten oder den öffentlichen Raum besetzen, wo die Demonstration stattfinden soll.

Nützliche Links

Eine Sammlung nützlicher Links rund um das Thema Rechtsextremismus.

Nicht vergessen bei Aktionen gegen Rechts

Um einen größeren Effekt und auch eine Sichtbarkeit von Grüner Politik vor Ort zu erreichen, solltet ihr einige Dinge nicht vergessen:

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Blockade_Dresden_nazifrei2010_Andre_Schulze_225x130_01.jpg

Praktische Tipps für den Kampf gegen Nazis

Unsere Online-Demofibel enthält jede Menge Infos, was ihr gegen rechte Veranstaltungen bei euch vor Ort unternehmen könnt.

Bündnispartner gegen Rechts

Entscheidend für eine gelungene Aktion gegen Rechts ist, dass nicht nur wir als GRÜNE ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit setzen, sondern die gesamte Zivilgesellschaft. Gegenaktionen zu rechtsextremen Demonstrationen, Ständen oder Mahnwachen sind deutlich wirksamer, wenn nicht nur eine einzelne Partei in Erscheinung tritt. Versucht deshalb, ein möglichst breites Bündnis auf die Beine zu stellen. Vergesst dabei unsere Grüne Jugend nicht. Solche Netzwerke sollten auf Dauer angelegt sein, denn dann stärken sie auch die Zivilgesellschaft vor Ort. Hier findet ihr eine Liste potentieller Bündnispartner.

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