Naziaufmarsch blockieren

Die NPD hat für 30. April und 1. Mai Aufmärsche an verschiedenen Orten in Deutschland angekündigt. Gemeinsam zeigen wir den Nazis, dass für sie kein Platz ist! Kommt zu den Gegendemos in Bremen, Greifswald, Halle (Saale) oder Heilbronn!

Die Rechtsextremen haben geplant den 1. Mai für sich zu vereinnahmen. Wir haben aber etwas dagegen! Wir wollen zeigen, dass Deutschland bunt ist und es in unserer Gesellschaft keinen Platz für braunes Gedankengut gibt.

Gerade in Bremen und Greifswald will die NPD ihre Aufmärsche nutzen um Wahlkampf für die anstehenden Bürgerschafts- und Landtagswahlen zu machen. Neonazis haben aber weder in unseren Parlamenten, noch sonst irgendwo etwas verloren.

Deswegen: Setzt ein Zeichen gegen Rechts und kommt zu einer der Gegendemos!

In Bremen unterstützen wir das antifaschistische Bündnis „Keinen Meter“ Die NPD hat ihren geplanten Aufmarsch in Bremen um einen Tag vorverlegt. Er soll jetzt am 30. April stattfinden. Treffpunkt um den Neonazis „keinen Meter“ zu geben ist um 9 Uhr an der Friedrich-Ebert-Straße, Ecke Neuenlander Straße. Am 1. Mai wird zusätzlich auch eine zentrale Kundgebung stattfinden. Mehr Infos.

In Greifswald hat die Bürgerschaft und der Oberbürgermeister alle Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „Greifswald ist bunt – kein Ort für Neonazis“ . dazu aufgerufen, am 1. Mai gemeinsam für Demokratie und Toleranz zu demonstrieren. Um 9 Uhr findet auf dem historischen Marktplatz die Auftaktkundgebung statt. Anschließend zieht die Demo in die Rigaer Straße weiter um dort ein großes Demokratiefest zu feiern. Mehr Infos.

In Halle an der Saale heißt das Motto „Halle blockt – Naziaufmarsch verhindern!“ Der Aufruf der Initiative „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ wird vom Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt. Treffpunkt für die Demonstration am 1. Mai ist um 9.30 Uhr auf dem Rannischen Platz. Mehr Infos.

In Heilbronn will ein breites Bündnis „gemeinsam Nazis blockieren“ und friedlich gegen den Aufmarsch der Rechtsextremen demonstrieren. Der Aufruf der Initiative wird vom Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt. Das Bündnis ruft dazu auf, die Nazis ab 8 Uhr an drei Orten im Bahnhofsviertel zu blockieren. Die genauen Blockadepunkte und weitere Infos findet ihr auf der Homepage von „Heilbronn stellt sich quer“. Mehr Infos

Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, empfehlen wir, hier oder auf den Seiten der Bündnisse vorbeizuschauen.

Wir freuen uns darauf, mit möglichst vielen Menschen am 1. Mai ein Fest für Demokratie und Toleranz zu feiern!

Mehr Informationen zum Thema Rechtsextremismus findet ihr hier:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/

http://www.netz-gegen-nazis.de/

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

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Nazi-Aufmarsch in Dresden stoppen

Komm am 18. Februar zur Demonstration und Blockade nach Dresden. Lass nicht zu, dass die Rechtsextremen den Jahrestag der Bombardierung Dresdens für ihre braune Propaganda missbrauchen.

Gegendemonstration und Blockade

Die bei Weitem meist verbreitete Reaktion auf eine rechte Demonstration oder Kundgebung und ein sehr effektives und medienwirksames Mittel gegen Rechts ist die Organisation einer Gegendemonstration. Auch hierbei solltet ihr einige wichtige Dinge beachten, um eure Aktion zum Erfolg zu führen.

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Nazi-Aufmarsch in Dresden stoppen

Claudia Roth ruft dazu auf, sich den Nazis morgen in Dresden in den Weg zu stellen

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Gorleben stoppen

Im November ist es wieder soweit, der nächste Castor rollt nach Gorleben!

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Aussteigen statt aussitzen

Am 26. März finden in Deutschland parallele Großdemos in Berlin, Hamburg, Köln und München gegen Atomkraft und für eine nachhaltige Energiepolitik statt.

Kommentare

unzensiert
30-04-11 21:24
zu meinen vorrednern: sind die gruenen der komafehler der gutmenschen? nur 'ne frage.
unzensiert
30-04-11 21:21
steve hat recht. ärgere mich hier schon seit wochen über maulkörbe, die - falls von anderen parteien vorgenommen - von den gruenen extrem propagandistisch ausgeschlachtet würden.
ps: beim code ist oft nicht zwischen groß- und kleinschreibung zu unterscheiden - manchmal 3 versuche nötig. hat das system?
Sophia
29-04-11 14:32
Was heißt hier bitte Zeitverschwendung, Melanie?
Genau mit der Einstellung machst du den Rechten doch freie Bahn! Ich finde es traurig, dass sich so viele nicht dafür zu interessieren scheinen. Der Rechtsextremismus ist, wie es im Wort steht; extrem. Und ich sehe doch, wie sich Jugendliche in meinem Alter von dieser Einstellung manipulieren lassen, ich sehe doch, wie die rassistischen Gedanken in den Köpfen meiner Mitschüler wachsen!
Klar sind die, die sich dagegen einsetzen in der Mehrheit und Überzahl, aber wäre das nicht der Fall, hätten wir schon bald erneut eine Generation, in der der Rechtsextremismus zum Alltag gehört. Stell dir vor, es gäbe diese Menschen nicht, die sich gegen Rassismus auflehnen! Stell dir dann Deutschland vor und frag dich, ob du das wirklich willst.
Melanie
29-04-11 13:05
Wir leben in einer Demokratie, ja und auch diese Menschen haben das Recht solange es genehmigt ist eine Demo ungestört abzuhalten. Also verschwendet doch nicht eurer Zeit gegen in der Vergangenheit lebenden Minderheit mobil zumachen.
steve
27-04-11 20:25
Hinweis: Ihre Nachricht wurde aufgenommen und wird angezeigt, sobald sie vom Moderator freigegeben wurde. was soll das bitte schön wir wollen meinungsfreiheit
Julia
18-04-11 17:10
Nichts tun ist auch etwas tun, und zwar die Augen vor Ungerechtigkeiten schließen. Wir, als Deutsche haben eine Vergangenheit die wir mit uns tragen. Die Welt hat daraus gelernt, wir haben daraus gelernt. Und dieses neue Wissen können wir am ersten Mai vermitteln. Wir sind Menschen, wir sind alle gleich! Und wer respektiert werden will, sollte andere respektieren. Wer schweigt, stimmt zu!!!
Staatsratsvorsitzende
16-04-11 17:55
@Ulf

Ich zitiere

Zwei Komafehler.

Das zweite m ist vorsorglich in Deckung gegangen
Ulf
13-04-11 01:32
Zwei Komafehler.
Was ist mit Meinungsfreihteit in diesem Land?
Entstehen nicht viel mehr Schäden durch die Auseinandersetzungen der ach so zahmen linken Gegendemonstranten und den Einsatz unzähliger Polizisten, um die die Konfrontation zwischen beiden Lagern zu verhindern?
Kommentar

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