Hoch die internationale Demokratie!

Dies ist ein Entwurf für den Abschlusstext zur Arbeit des Zukunftsforums Demokratie von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Er soll die bisherigen Diskussionsergebnisse des Zukunftsforums festhalten, diese einem breiteren Publikum zugänglich machen, und damit eine Debatte in der Partei anstoßen. Auf dem Demokratiekongress am 13. März in Mainz schaffen wir einen Rahmen, diese Debatte breiter zu führen. Auf dieser Seite kann der Text kommentiert werden. Bis zum großen Grünen Zukunftskongress im Juli in Berlin soll der Text laufend überarbeitet werden – ein aktueller Stand wird regelmäßig online gestellt.

Globale Märkte, globale Umweltprobleme, die Herausforderung Friedenspolitik: ohne starke und demokratische Institutionen auf der internationalen Ebene werden wir diesen großen Zukunftsherausforderungen nicht beikommen. Gerade die Europäische Union ist ein ganz entscheidender Akteur auf diesem Weg. Die große Frage ist: Wie schaffen wir es, die internationalen Institutionen der Politik nicht nur zu stärken und handlungsfähig zu machen, sondern auch, sie zu demokratisieren?

Wenn wir in der nötigen Globalisierung der Politik auch demokratische Verfahren anstreben, die eine Vielzahl von Betroffenen gleichermaßen berücksichtigen, ist das in erster Linie ein Kampf um gerechte Repräsentation. Die Erfahrung schon in kleineren Einheiten zeigt: Unter Bedingungen begrenzter Zeit ist ein nicht handhabbares Maß an Unmittelbarkeit der beste Nährboden für Verbandsdespoten und Parteiautokraten im informellen Raum. Eine Demokratievorstellung, die auf den geschäftigen Vollzeitbürger setzt, bekommt am Ende die Diktatur des Bürgeradels oder blanken Populismus. Gerade auf internationaler Ebene kommt es daher stark auf das Wie der politischen Institutionen an. Wir brauchen auch hier durchlässige, partizipative öffentliche Institutionen, in denen sich eine gerechte Repräsentation der Beteiligten organisiert. Informelle Regierungsnetzwerke, die in Hinterzimmern weitreichende Entscheidungen treffen die dann von den nationalen Parlamenten lediglich abgesegnet werden sind dies sicher nicht.

Gerade in der weit entfernten internationalen Politik braucht es dafür das unmittelbare Engagement von Bürgerinnen und Bürgern und Bewegungen. Nicht als Kampf um Unmittelbarkeit, sondern als unmittelbaren Kampf um das Wie der Repräsentation. Wir Grüne machen stark für eine Repräsentation auf internationaler Ebene und insbesondere in der Europäischen Union, die Bürgerinnen und Bürger einbindet und transparent ist. In der EU wollen wir darüber hinaus auch die Nutzung neuer direktdemokratischer Beteiligungsmöglichkeiten fördern.

Europäische Union zum Motor internationaler Demokratie machen

Wir Grünen sind begeisterte Europäer und Befürworter des europäischen Integrationsprozesses. Die EU birgt die Chance zu einem historischen Erfolgsmodell für eine Demokratie über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg, in einem großen geographischen Raum mit rund einer halben Milliarde Bürgerinnen und Bürgern, zu werden. Es liegt in unserer Verantwortung alles daran zu setzen, dass dieses Projekt nicht scheitert sondern gelingt indem es weiter vorangebracht wird.

EU auf den Demokratie-Prüfstand

Um diese Chance zu verwirklichen müssen wir die EU auch auf einen kritischen Demokratie-Prüfstand stellen. Denn zunächst einmal hinkt der Prozess einer Demokratisierung der EU viel zu langsam der wünschenswerten Vertiefung der Europäischen Vereinigung hinterher. Es ist gut, dass Kompetenzen vergemeinschaftet werden wo dies sinnvoll ist. Gerade in der Wirtschafts- und Sozialpolitik braucht es eine Vertiefung der europäischen Integration. Aber einhergehen muss diese Abgabe nationalstaatlicher Souveränität mit einer Stärkung entsprechender demokratischer Verfahren. Wenn wir Integration vertiefen, ohne dabei zu demokratisieren, geben wir wichtige Politikbereiche aus der demokratischen Kontrolle durch die Bürgerinnen und Bürger. Wir als Grüne werden hier konsequent Druck machen, dass die wünschenswerte Integration immer auch mit der notwendigen Demokratisierung einhergeht.

Doch auch eine anderes Demokratieproblem der Europäischen Einigung gilt es beim Namen zu nennen: die EU hat maßgeblich eine neoliberale Politik der Öffnung von Märkten ohne ausreichende Regeln vorangetrieben. Dass diese Politik demokratieschädlich ist, haben wir spätestens seit der Finanzkrise erfahren. Demokratische Politik darf nicht zum Zaungast von wirtschaftlichen Entwicklungen mit allerlei Auswirkungen auf gesellschaftliches Leben und natürliche Lebensgrundlagen verkommen. Sie muss gestaltend sein statt sich selbst zu demontieren. Daher muss die Einseitigkeit der EU aufgelöst werden in einem ausgeglichenen Integrationsprozess hin zu einem demokratischen und sozialen Europa, mit starken ökologischen und sozialen Regeln. Auch europaweit gilt: Politische Gerechtigkeit und damit eine funktionierende Demokratie kann es nur geben, wenn alle Bürgerinnen und Bürger freie Gleiche in Vielfalt sein können, und zwar heute und auch in zukünftigen Generationen.

Vereinigung und Demokratisierung der EU beschleunigen

Eine Vielzahl von konkreten Maßnahmen zur Fortsetzung und Beschleunigung des Vereinigungs- und Demokratisierungsprozesses der EU wollen wir im Verbund mit dem Zukunftsforum Europa der Grünen diskutieren. Verschiedene Vorschläge stehen dazu im Raum, unter anderem, den Rat zu einer zweiten Kammer zu machen, sowie die Wahl des Kommissionspräsidenten zukünftig durch das Europäische Parlament mit einer Bestätigung durch den Rat zu vollziehen, oder gar eine Direktwahl der Kommissare einzuführen. Zur Stärkung des Europäischen Parlamentes und dessen Abgeordneten wären unter anderem direkte Klagerechte oder Organklagerechte vor dem Europäischen Gerichtshof zu prüfen. Auch gilt es, eine genaue Ausgestaltung der Vorschläge zur Vergemeinschaftung der Wirtschaftspolitik zu erarbeiten. Schließlich stellen sich Fragen der Transparenz etwa von Verhandlungen zwischen Regierungsvertretern.

Für Europäische Parteien

Wir brauchen Europäische Parteien statt europäischen Parteiennetzwerken. Wir Grünen können mit der Europäischen Grüne Partei (EGP) hier eine Voreiterrolle einnehmen. Dabei ist besonders die Frage des Wahlrechts zum Europäischen Parlament entscheidend, dessen Reform wir mit dem Zukunftsforum Europa diskutieren wollen. Einen kleinen Teil der Europaabgeordneten über europäische Listen wählen zu lassen, könnte den Entstehungsprozess europäischer Parteien erheblich beschleunigen.

Europäische Identität stärken

Für einen langfristigen Erfolg des europäischen Projektes braucht es eine Stärkung europäischer Identität. Die EU ist in einer Zeit entstanden, als die Erfahrung des Zweiten Weltkriegs für viele noch eine eigene Erinnerung war. Für jüngere Generationen fällt diese Erfahrung jedoch weg – der EU selbst sei Dank! –, und so versiegt damit auch eine Quelle für europäischen Zusammenhalt. Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, das Europäische Integrationsprojekt ganz maßgeblich auch als Friedensprojekt zu betrachten. Umso stärker müssen wir uns darum bemühen, eine eigene europäische Identität erwachsen zu lassen.

Einen erheblichen Schaden am Ansehen der Europäischen Institutionen kommt dadurch zustande, dass die EU von Regierungen als Sündenbock missbraucht wird. Üblicherweise wird die EU für Misserfolge verantwortlich gemacht, während Erfolge für Regierungen verbucht werden. Eine solche Unkultur erstickt das Aufkommen einer gemeinsamen Identität. Für uns ist klar, dass wir die Europäische Identität nicht allein durch Städtepartnerschaften stärken können, sondern letztlich durch konkrete Herausforderungen, Auseinandersetzungen und Ziele.

Was Regierungen nicht schaffen, kann von einer stärkeren Europäischen Zivilgesellschaft ausgehen. Diese müssen wir fördern und einbinden. Damit einhergehend brauchen wir eine Stärkung Europäischer Medienöffentlichkeit. Auch hier gilt es, konkrete Schritte mit dem Zukunftsforum Europa zu entwickeln – damit die Europäische Demokratie eine gute Zukunft hat.

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Kommentare

Gast
09-05-12 12:56
"Demokratisierung der EU beschleunigen"

Das heißt die EU ist undemokratisch und muss erst demokratisiert werden.

"Internationale Demokratie" bedeutet wohl, das die undemokratische EU weltweit eingeführt werden soll.
Ich dachte die sog. "Neue Weltordnung (NWO)" mit einer Weltregierung der Banken und Konzerne ist nur eine Verschwörungstheorie...
Jann- Olav
03-05-11 17:24
pos. Aspekte der EU: Frieden im betroffenen Europa, Stütze bei Krisen
-Eine europäische Identität sollte auch auf dem nicht-politischem Weg angestrebt werden: zB. über Sport(entsprechende Ligen) oder einen "europäischen" Bildungsabschluss, und Wirtschaftsverpflechtungen
-Europäische Parteien von "oben" anzuordnen, ist sicherlich nicht sinnvoll, vermutlich werden entsprechende Parteien mit der Zeit entstehen. Übergangsweise wären Direktmandate wie im englichen Unterhaus eine Lösung, da sie dem Wahlkreis das Gefühl geben, das ist die Person aus unserem Gebiet im EU-Parlament (und nicht irgendjemand "weggelobtes"). Durch das Direktmandat verhindert man auch den Einzug antieuropäischer Parteien in das Europaparlament.
-Deutschland sollte übergansweise einen brit.-frz. Europaminister einrichten, der mit GB und Frankreich europäische Interessen abstimmt, aber auch dafür sorgt, dass EU-Verordnungen umgesetzt werden.
Sigi
14-03-11 08:43
Die Idee einer Europäischen Identität halte ich für utopisch und auch nicht für wünschenswert. Es gibt regionale Gemeinsamkeiten, die auch einige Kilometer diesseits und jenseits der jeweiligen Landesgrenzen junktionieren, aber mehr nicht. Was eint mich mit einem Italiener oder Letten? Die EU sollte allenfalls ein Gerüst bieten und nicht mehr; für mich stellt sie sich als gleichmachender Moloch dar, der den nationalen Regierungen kaum noch eine Möglichkeit lässt eigenständig zu entscheiden.
Capi
10-03-11 23:17
Europa, Brüssel und Demokratie? Nach dem Motto alle Macht geht von der Wirtschaft aus. Heute weis jeder in Deutschland, dass die deutsche Politik nicht für deutsche Interessen eintritt. Anfang der 80er Jahre war ich Mitglied der Grünen bin dann aber ausgetreten, weil ich gesehen habe, dass sie sich genauso von anderen instrumentalisieren lassem, wie die anderen Parteien. Wären die Grünen gegen Europa, so wie das Volk, oder wären sie gegen den CO2-Schwindel (ihr könnt ja Verbot von CO2 in Coca-Cola werben) oder der ganze Schwindel mit dem Klima, was heute auch niemand mehr glaubt. Oder nehmt E10, wo bei drohenden Hungersnöten, Benzin aus Lebensmitteln gewonnen wird. Man hat den Eindruck ihr wollt und vernichten, anders kann man eure Politik, leider ebenso wie der anderen nicht deuten. Wer steuert euch in Wahrheit?
Amelie
07-03-11 14:52
Insgesamt würde ich mir an dieser Stelle eine stärkere Verknüpfung zum Thema 2.2. "Starke Parlamente" wünschen, da es doch im Moment gerade um die Frage geht, wie die verstärkte Integration in den nationalen Parlamenten und also speziell im Deutschen Bundestag aussehen soll.

Leichter und mitunter auch sinnvoll ist es regelmäßig auf EU-Ebene stärkere Teilhabe zu fordern, vgl. "Raum, unter anderem, den Rat zu einer zweiten Kammer zu machen, sowie die Wahl des Kommissionspräsidenten zukünftig durch das Europäische Parlament mit einer Bestätigung durch den Rat zu vollziehen, oder gar eine Direktwahl der Kommissare einzuführen. Zur Stärkung des Europäischen Parlamentes und dessen Abgeordneten wären unter anderem direkte Klagerechte oder Organklagerechte vor dem Europäischen Gerichtshof zu prüfen." was sicherlich keine schlechten Ideen sind, jedoch im Moment kaum durchsetzbar scheinen.

Interessanter und naheliegender fände ich aus Sicht der Grünen im jeweiligen nationalen Parlament einen Vertreter einzusetzen, der sich direkt mit je einem Vertreter der jeweiligen Fraktion eines anderen EU Staats über EU-Vorhaben austauscht. Nicht erst die - leider - eingeschränkte Handlungsmöglichkeit über den EU-Parlamentarier zu suchen, sondern sich direkt über Europäische Parteien auch auf Inter-Fraktionsebene auszutauschen, könnte einen erweiterten EU-Teilhabe Beitrag darstellen. Gerade als EGP sollte dies möglich sein, je (bis zu) 27 Grüne Europäer regelmäßig zu EU Themen direkt zu verlinken.
Kai
07-03-11 12:29
Demokratie heißt Volksherrschaft. Es gibt kein Internationales Volk sondern hier in Deutschland das Deutsche Volk. Also gibt es auch keine internationale Demokratie. Was soll das sein?

Wenn schon die Parteien in Deutschland den Volkswillen nahezu vollständig ignorieren. Wie schlimm soll das dann auf internationaler Ebene werden?

Ihr wollt angeblich die direkte Demokratie stärken und gleichzeitig immer mehr Macht an überstaatliche Gebilde abegeben. Niemand kann diese kontrollieren. Niemand hat diese gewählt.
Walter
06-03-11 23:09
"Europäische Union zum Motor internationaler Demokratie machen"

So generalisierend einfach kann man sich politische Strukturentscheidungen nicht machen. Keineswegs ist jedes Politikfeld auf eine europäische Ebene zu ziehen, unter finanzieller Auszehrung untergeordneter Ebenen alles auf Europa zu zentrieren.

Act local geht einfach besser bei Entscheidungen in Entscheidungsnähe und Finanzen dort. Europa gehört in seiner jetzigen Erscheinung erstmal restrukturiert und entbürokratisiert. Am Beispiel der Agrarsubventionen wird Europa als Bürokratiemoloch mit Politik nach Schema F klar, nur kann eine Schafherde auf Mallorca einen anderen Sinn als in Irland machen und eine Runterziehung von Entscheidungen und Finanzen auf mit Kompetenz gesegnete regionale Entscheider sinnvoll sein.

Bürgernähe ist wichtig, über was reden wir hier?

Große Strukturentwürfe ohne politischen Gegenstand sind schräg, lasst das bitte.
Europäischen Zivilgesellschaft und Europäischer Medienöffentlichkeit werden als Phrasen gebraucht, kann man so auch schenken.

"Globale Märkte, globale Umweltprobleme, die Herausforderung Friedenspolitik: ohne starke und demokratische Institutionen auf der internationalen Ebene werden wir diesen großen Zukunftsherausforderungen nicht beikommen. Gerade die Europäische Union ist ein ganz entscheidender Akteur auf diesem Weg. Die große Frage ist: Wie schaffen wir es, die internationalen Institutionen der Politik nicht nur zu stärken und handlungsfähig zu machen, sondern auch, sie zu demokratisieren? "

Die Aufgabenstellung ist sehr schön gelungen.

"die EU hat maßgeblich eine neoliberale Politik der Öffnung von Märkten ohne ausreichende Regeln vorangetrieben. Dass diese Politik demokratieschädlich ist, haben wir spätestens seit der Finanzkrise erfahren."

Unfug, europäische Institutionen mit gesteigerter Fehlermöglichkeit wurden erst frisch geschaffen. Die Finanzkrisenfehler verantwortet als Behörde die Bafin, politisch der SPD-Ausschläfer vom HRE-Bafintext in der SPDMerkelregierung, die Weichenstellung erfolgte ansonsten aus der BIZ mit Sitz in der Schweiz, Vorlagen kamen mit der Steuergesetzgebung zur Entflechtung der Deutschland AG unter Schröder.
Europa und EU werden synonym gebraucht, soll das so sein?

Das der Verfasser aus der Finanzkrise überhaupt was erfahren hat bezweifele ich, es wird schon mit der Dummheit im Reich der Möglichkeiten etwas zu tun haben. Nachdem eine Argumentation nicht geführt wird soll irgendwas besser werden. Nur was? Mehr Regelung auf europäischer Ebene vielleicht? Ist das gut?

Insgesamt nervt mich der zentralistische Europamachtanspruch an, für mich steht das gegen demokratische Teilhabe und bisher fühle ich mich in der kritischen Sicht bestätigt.

Europa hat ein Jahrzehnt Defizitverfehlungen Griechenlands nicht geblickt, nicht gehandelt und steht vor einem Scherbenhaufen. Sie hatten ihre Macht und sie haben versagt.

Dieses Beispiel lässt sich von Irland bis Spanien und Portugal vervollständigen. Demokratie lebt von sich durchsetzender Expertise, nicht aus Macht von Inkompetenten.

Nun fehlt denen mehr Macht und mehr Finanzspielräume bis zur Schaffung einer eigenen Verschuldung. Die können die europäischen Bürokraten auch in Zukunft gern haben wollen, von mir bekommen sie ihre Wünsche nicht erfüllt.

So nicht.
Julian
04-03-11 12:39
Alles schön und richtig, was ihr schreibt - aber eine Sache vermisse ich:
Auch wenn es heute noch nach Utopie klingen mag, das Ziel sollte man nicht aus dem Auge verlieren.
Auf lange Sicht ist und bleib ein Staatengebilde mit föderaler Struktur demokratischer und transparenter als ein, wie wir es jetzt haben, Gemisch aus Supranationalismus und 'Intragovernmentalism' (wie heißt das eigentlich auf Deutsch?). Auf jeden Fall sollte man langfristig darüber nachdenken, ob und wie man einen Europäischen Föderalstaat errichten kann, wenn man schon über Demokratische Strukturen in der EU redet.
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