Demokratie 2.011

KOMM ZUM GRÜNEN DEMOKRATIEKONGRESS AM 13. MÄRZ IN MAINZ! Zunehmende Bürgerproteste, bis in bürgerliche Schichten hinein, gegen Entscheidungen von Stadt-, Landes- oder Bundesregierungen. Eine vor allem auf kommunaler Ebene sinkende Wahlbeteiligung. Steigende Unzufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie und einer unverhohlenen Klientelpolitik. Das alles zeigt: Unsere Demokratie steckt in einer ihrer stärksten Vertrauenskrisen.

Nicht nur wählen gehen, sondern eine transparente Beteiligung an politischen Prozessen. Foto: Awaya Legends/Flickr.com (CC BY 2.0)

Bereits auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Rostock im Herbst 2009 haben es sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Aufgabe gemacht, eine Debatte über die Erneuerung der Demokratie zu führen. Diese Debatte ist mit den immer stärker werdenden Bürgerprotesten im Jahr 2010 bedeutender geworden und verlangt von uns grüne Antworten. Dabei geht es um die Frage, wie Menschen stärker in Entscheidungen einbezogen werden können und wie es zu schaffen ist, mehr Teilhabe für alle möglich zu machen.

Im März 2010 haben wir GRÜNE unter der Leitung von Claudia Roth und Sven Giegold das Zukunftsforum Demokratie ins Leben gerufen, das in regelmäßigen Sitzungen tagt und die unterschiedlichen Facetten der Krise der Demokratie beleuchtet und Lösungsansätze sucht.

Auf dem Demokratiekongress am 13. März in Mainz wollen wir nun breiter die ersten Ergebnisse, aktuelle Entwicklungen und die möglichen politischen Konsequenzen debattieren. Bitte mischt Euch ein, in Workshops und Plenumsdebatten, mit Grünen und vielen Gästen!

Wir wissen von vielen Zukunftsdebatten und Zukunftskonferenzen zu demokratierelevanten Themen, die bereits seit längerem auf vielen Ebenen der Partei laufen. Gerne möchten wir Euch auf dem Demokratiekongress Raum bieten, den Zwischenstand Eurer Debatten in Form von Bildern, Postern o.ä. zu präsentieren. Bitte sendet Eure Vorschläge sowie Materialwünsche an demokratie@gruene.de.

Beteiligt Euch jetzt an der Debatte, kommentiert unseren Text und kommt am 13. März nach Mainz zum Grünen Demokratiekongress!


Programmflyer
(pdf)

Veranstaltungsort:

ZDF-Konferenzzentrum 1 (Meistermannhalle)
ZDF-Str. 1
Mainz

Ablauf des Demokratiekongresses

10:00 – 10:10   Begrüßung Landesvorstand Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke und Daniel Köbler

10:10 – 10:30   Rede Co-Sprecherin Zukunftsforum Demokratie und Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Claudia Roth

10:30 - 11:00   Keynote Speech: Harald Schumann, Journalist "Der Tagesspiegel", Autor "Der globale Countdown"

Vortrag zum Thema: "Die Entwertung der Parlamente durch wirtschaftliche Macht: Was wir gegen die Aushöhlung der Demokratie tun können."


11:00 - 12:00   Schlaglichter zum Zustand der Demokratie u.a. mit:

  • Christiane Schulzki-Haddouti, Freie Journalistin, Autorin und Bloggerin
  • Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND
  • Ulrike Bürgel, Sprecherin der BAG Behindertenpolitik
  • Thorsten Puttenat alias Putte, Künstler und Aktivist gegen S21, fluegel.tv
  • Ulrich Müller, LobbyControl
  • Prof. Dr. Claudia Neusüß, Gastprofessorin TU Berlin, Genderexpertin
  • Dietmar Muscheid, DGB Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz
  • Musgana Tesfamariam, Mitglied Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz (AGARP)
  • Günter Dworek, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD)
  • Layla Al-Zubaidi, Leiterin des Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut, Libanon

12:00 – 13:00   Mittagspause

13:00 – 15:00   Workshopphase

Workshop 1

Politische Gerechtigkeit - Demokratische Teilhabe für alle: Welche gesellschaftlichen, sozialen und rechtlichen Bedingungen sind für gleiche Partizipationsmöglichkeiten aller zu erfüllen?

WorkshopleiterInnen: Gesine Agena, Ario Ebrahimpour Mirzaie, Astrid Rothe-Beinlich
Gäste: Prof. Dr. Claudia Neusüß, Musgana Tesfamariam, Helmolt Rademacher (Dipl. Päd., Ausbilder am Studienseminar GHRF Offenbach, Projektleiter: Gewaltprävention und Demokratielernen - Projekt des Hessischen Kultusministeriums)

Workshop 2

Neue Beteiligungsformen und mehr Demokratie: Wie können die Teilhabemöglichkeiten bei politischen Entscheidungsprozessen erhöht werden und was bedeuten die Bürgerproteste des Jahres 2010 für unsere Demokratie?

WorkshopleiterInnen: Ingrid Hönlinger, Gerald Häfner
Gäste: Prof. Dr. Hubert Weiger, Dr. Michael Efler (Mehr Demokratie e.V.), PD Dr. jur. Otmar Jung (FU Berlin), Thorsten Puttenat alias Putte

Workshop 3

Demokratie digital: Welchen Einfluss haben digitale Umbruchprozesse auf Öffentlichkeit, Medien und Demokratie?

Workshopleiter: Malte Spitz und Konstantin von Notz
Gäste: Christiane Schulzki-Haddouti, Tabea Rößner


Workshop 4

Demokratie, Klimawandel, Finanzkrise: Wie lässt sich das Primat der Politik in Zeiten der globalen Ökonomie sichern?

Workshopleiter: Sven Giegold und Harald Schumann


Workshop 5

Lobbyismus, Transparenz, Anti-Korruption: Wieviel Einflussnahme von Außen verträgt die Demokratie und wieviel Transparenz ist möglich?

Workshopleiter: Dietmar Strehl und Volker Beck
Gäste: Jerzy Montag, Marion Stein (Transparency International)


15:00 – 15:30   Kaffeepause

15:30 15.45   Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußballbundes

15:45 – 16.50   Abschluss-Plenun - Moderation: Co-Sprecher des Zukunftsforum Demokratie und MdEP von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Sven Giegold

16:50 – 17:00   DemokratieSlam - mit Tobias Heyel, Stuttgart, und Theresa Hahl, Marburg

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Blog vom Demokratiekongress

Unsere Berichterstattung vom grünen Demokratiekongress in Mainz zum Nachlesen.

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Alle inklusive!

Auf ihrem sozialpolitischen Kongress am 6. und 7. Juli suchen GRÜNE eine Antwort auf diese und weitere Fragen.

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Grüne Demokratieoffensive

Die Menschen in Deutschland drohen, eine Gruppe von Demokratiemüden zu werden. Mit der AG Demokratieoffensive wollen wir nach Wegen aus der Demokratiemüdigkeit suchen.

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Diskutiert mit uns über Demokratie

Beteiligt Euch an der Debatte und kommentiert unseren Text

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Arbeit. Geschlecht. Gerecht.

Wie sieht ein geschlechtergerechter Arbeitsmarkt aus? Grüne Frauen tagen Mitte September in Leipzig auf der Bundesfrauenkonferenz.

Kommentare

Steffie
13-10-12 05:49
Thinking like that is really imrpessive
Noum
15-03-11 01:23
Ich bin für mehr transparenz, bügerrechte, verbraucherschutz und realitätsnahe Politik. Hausverbot von Lobbyisten Verbände im Bundestag und Bundesrat ( die gehören doch wirklich in die Wirtschaft ). Rücksichtnahme der Minderheiten und studiumspflicht für Minister im speziellen Bundesminister. Der Bundespräsident sollte auch vom ganzen Bundestag bestimmt werden. Und ein Herz für die Umwelt ganz besonders den Tieren.
Peter
12-03-11 16:51
Substantielle Demokratie
( gegen fast alles in seinen Verknüpfungen und Gewichtungen, was bisher die Demokratie-Debatte der BÜNDNIS 90 / Die GRÜNEN hervorgebracht hat )
MOTTO: Wenn Du merkst, dass Du auf einem toten Pferd reitest: Steig ab.

ANALYSE, kurz und schmerzhaft:
Der Begriff "HERRSCHAFT DES VOLKES" verspricht, was historisch noch nie eingelöst wurde: Entscheidungsbeteiligung aller an den Angelegenheiten der politeia/ res publica.
Die Demokratie der Athener war eine von Männern mit Grundbesitz ( ca. 4 % aller Einwohner ), keine Frauen, keine Sklaven ( ca. 80 % , ganz wie heute ), keine barbaroi ( auch ganz wie heute, die Ausländer in D haben fast kein Wahlrecht ).
Immerhin war sie auf die Entscheidung von SACH-Fragen gerichtet; der ostrakismos Scherbengericht ) entschied aber meist nur über den Ausschluss von Mitbürgern aus dem Gemeinwesen, ggf. auch über die Todesstrafe, z. B. für Sokrates. So war er auch schon damals nur eine Spielwiese. Regierung war was anderes.
Die Lenkung von Gemeinwesen hat bislang in der Geschichte der Menschheit kaum durch demokratisch zustande gekommene Entscheidungen stattgefunden, sondern durch REGIERUNGEN. DEREN PERSONELLE LEGITIMATION konnte durchaus demokratisch genannt werden, nur hilft das nichts gegen Regierungshandeln NACH der PERSONEN-Wahl, das gegen den WILLEN oder die INTERESSEN der Mehrheit gerichtet ist.
Die Ideen der so genannten bürgerlichen Revolution, eher wohl die von Rousseau und Kant, die Machtausübung zu verteilen und GEGENEINANDER auszubalancieren, sind von der Praxis stets ignoriert worden. Die Parlamentäre waren von Anfang an oder nach kurzer Zeit im Amt vom Wohlwollen der Machthaber ( Parteivorsitzenden/Fraktionsvorsitzenden/Regierungschefs ) abhängig; wollten sie wieder aufgestellt und wieder gewählt werden, mussten sie den Vorschlägen der Regierungen folgen.
Auch hierzulande/heutzutage stützt sich " die Regierung auf ihre (!) Mehrheit im Parlament", wer da mit wem oder was wedelt, braucht nicht einmal gefragt zu werden.
Das ZIEL des bisherigen bürgerlichen Demokratiebegriffs ist also die FORMALLEGITIMATION einer Personenwahl
( Staats/Regierungschef) sowie der Erlass der von der Regierung gewünschten Gesetze.
Wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Parlamenten und Regierungen sollen hier nicht bestritten werden, aber es ist IMMER noch zugunsten der einen ausgegangen, wenn es ernst wurde.

Und über all dem schwebt die UNANWENDBARKEIT des Begriffs DEMOKRATIE auf die Art des Wirtschaftens.

Weil nach heutigem Denken - außer vielleicht in China etc. - der Angehörige eines Gemeinwesens unveräußerliche Rechte gegenüber jedem hoheitlichen Handeln hat, erfordert das Denken von "Demokratie" als erstes und sofort eine Begrenzung seiner Reichweite.
Dies geschieht durch die "Gewährung" von Menschenrechten und Bürgerrechten - wer gewährt hier eigentlich wem was ? Die Naturrechtsdiskussion an dieser Stelle führt nicht weiter, also lasse ich die Machtfrage mal weg und tue so, als ginge sie wirklich vom Volke aus.
Jedenfalls können die real existierenden Demokratien selbst der gewaltenteilenden Staaten bislang nichts daran ändern, dass in der Vielzahl aller Staatswesen auf dieser Erde weder Menschenrechte noch Bürgerrechte effektiv geschützt bzw. verwirklicht sind.

Da es absolut viel wichtiger ist, dass kein Mensch verdurstet, verhungert, an behandelbaren Krankheiten stirbt, auf der Straße leben muss, von Krieg, Plünderung, Vergewaltigung, kollektivem Mord bedroht ist,

als dass er seine Metzger auch noch wählen darf,

ist DEMOKRATIE solange nur ein Laken über dem Skelett der kapitalistischen Produktionsweise, wie diese ihre verbrecherischen Konsequenzen ungeniert über die Menschheit schütten darf.

22.000 Kinder bis sechs Jahre sterben TÄGLICH
57.000 Menschen sterben TÄGLICH an HUNGER
1.2 Milliarden Menschen hungern UND haben kein sauberes Trinkwasser
weitere 2.7 Milliarden leben unter der Armutsgrenze der MRK

DAS IST UNSERE DEMOKRATIE - wir plündern immer noch die Erde zu unserem Vorteil aus und lassen unsere Schwestern und Brüder ungeniert verrecken.
Und unsere Parteistrategen
CDUCSUFDPSPDBÜNDNIS90GRÜNEDIELINKEN ) fordern WACHSTUM und Teilhabe - sie sind WAHN-SINNIG.
Die Erde wird - seit 1980 zunehmend - übernutzt, zur Zeit sind alle miteinander auf 1,5 fachem ecological footprint, und sie wollen WACHSTUM - sie sind irre.

Besonders krass daran ist, dass die gesamte Übernutzung der Erde nur einer verschwindend geringen Minderheit von Menschen in den kapitalistischen Staaten zugute kommt.
Wenn ich Verzicht und Rückbau fordere, dann gewiss nicht von den Sozialhilfeempfängern der Industrienationen und den prekär für ihre Arbeit bezahlten.

SUMMARY

DEMOKRATIE OHNE TEILHABEGERECHTIGKEIT ERDWEIT ist nur eine Tapete, die das Haus noch am Einstürzen hindert; es lohnt nicht, sie auch noch anzustreichen.



WIE ES ANDERS WERDEN KÖNNTE

Solange wir uns die Gemeinschaft der Menschen nicht anders als "regiert" vorstellen können, brauchen wir VOR der Festlegung der Technik der Herrschaftsausübung einen

MENSCHEN- UND BÜRGERRECHTSKANON:

I ECHTER Grundrechte - Kanon
1 Jeder Mensch hat einen UNANTASTBAREN Anspruch auf
a) sauberes Trinkwasser
b) ausreichende Nahrung entsprechend seinen kulturellen Eigenheiten
c) Bekleidung entsprechend den Bedingungen seines Wohnortes und seiner Kultur
d) einen angemessen großen Platz auf dieser Erde mit der Möglichkeit, eine feste Unterkunft zu
errichten und selbst Nahrungsmittel herzustellen
e) eine Gestaltung seines Lebens in religiöser, kultureller, intellektueller, sexueller und jeder
anderen denkbaren Freiheit und mit Schutz vor gewaltsamer Einflussnahme durch andere,
solange er durch die Praktizierung seiner Überzeugungen nicht andere gewaltsam oder
hinterlistig daran hindert, ihrerseits von dieser Freiheit Gebrauch zu machen, oder sonst wie
Gewalt gegen andere Menschen anwendet oder propagiert,
f) Betätigung im Bereich von Kunst, Kultur, Unterhaltung, Sport, Gesundheit, Beratung und
vergleichbarem. Wer in diesen Bereichen tätig sein möchte, ist auf öffentliche Kosten zu
unterhalten, wenn sie/er die Ergebnisse ihrer/seiner Arbeit oder ihren/seinen persönlichen
Beitrag entgeltfrei allen zukommen lässt.
Personentransfers zwischen Unternehmern gegen Entgelt sind verboten. Der Sportler,
Künstler, Unterhalter, Anwalt, Arzt, Architekt usw. hat das unveräußerliche Recht, sich Ort
und Zeit seiner Betätigung selbst auszusuchen, soweit er keine vertraglichen Bindungen
eingegangen ist. Die Gemeinschaft hat solche Orte vorrätig zu machen, z. B. Künstlerdörfer,
öffentliche Bühnen etc. ( Die gehören sowieso schon alle dem Staat, finanziell betrachtet. )

Ein staatlich garantiertes und gezahltes Grundeinkommen wird in einem ersten Schritt unvermeidlich sein, um den Kanon zu gewährleisten.

2. Die Gewährung dieser Grundrechte darf nicht von einer Bezahlung mit eigenem Geld oder einer sonstigen Gegenleistung abhängig gemacht werden. Die Gemeinschaft aller Menschen, die heute noch in Einzel-Staaten, aber auch zunehmend in supranationalen Einrichtungen organisiert ist, hat die Pflicht, ihre Gesetze und ihr praktisches Handeln so einzurichten, dass die Grundversorgung aller Menschen gewährleistet wird.

3. Ergänzend gelten die anzupassenden Vorschriften der UNO-MRK und die Grundrechtsbestimmungen der nationalen Verfassungen, soweit sie zu dem Kanon nicht in Widerspruch stehen.
Aus dem bekannten, bislang als bürgerlich verstandenen Kanon der Menschenrechte (, wie er zum Beispiel in hervorragender Weise in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland repräsentiert ist, ) sind als unverzichtbar hervorzuheben:

A) Jeder hat die Menschenwürde aller andern zu achten, insbesondere die für alle oder im Namen aller Handelnden. Dieses Gebot gilt aber auch für den Einzelnen und ist nicht länger nur ein Abwehrrecht oder eine Anspruchsnorm des Bürgers gegenüber dem Staat.
B) Niemand darf einen anderen töten oder körperlich oder seelisch verletzen, es sei denn, um sein Leben oder seine körperliche oder seelische Unversehrtheit zu schützen, aber keinesfalls präventiv, es sei denn, es wird vorher angedroht und ist das einzige Mittel, um einen bevorstehenden tödlichen oder verletzenden Angriff abzuwehren.
Der Krieg ist geächtet.
Die Herstellung und Verbreitung von Waffen jedweder Art ist verboten. Vorhandene Waffen sind zu vernichten. Die Folgen des Gebrauchs von Waffen sind von denen zu tragen, die sie benutzt haben ( insbesondere die Folgen von Personenminen und Landminen ). Die Jagd auf Tiere muss den Geboten der Waffengleichheit entsprechen. Die widerwärtige Feigheit von Menschen, die mit technisch hoch überlegenen Mitteln und mit großer Überzahl Kriege gegen völlig unterlegene Menschen oder Menschengruppen oder gegen Tiere ( z B Überfischung ) führen, wird ( auch ) durch wirtschaftliche Sanktionen geächtet, vor allem aber von der Menschengemeinschaft der Erde verabscheut. Dies kommt in völkerrechtlich verbindlichen Regelungen zum Ausdruck.
C) Keiner hat das Recht, sich wegen einer verbotenen Tat auf einen Befehl zu berufen.
D) Alle Regelungen zwischen Menschen oder Verhaltensweise von einzelnen oder Gemeinschaften dürfen nicht abhängig gemacht werden von der Rasse, dem Geschlecht, der politischen, religiösen oder philosophischen Überzeugung, soweit diese nicht auf einen Verstoß gegen die Rechte anderer abzielen. Dazu zählt insbesondere jedwede Form von Gewalt gegen andere oder der Aufruf hierzu; solche Verstöße dürfen sanktioniert werden, insbesondere mit Freiheitsentzug und Ausweisung. Das Gleichbehandlungsgebot gilt auch zwischen Privaten, sofern die Handlung dazu bestimmt ist, der Befriedigung der Grundbedürfnisse zu dienen.

Im Zweifel ist für die Aufstellung von Regeln das Prinzip von John Rawls anzuwenden, wonach die Bestimmer der Regeln ( Gesetzgeber ) nicht wissen dürfen, auf welcher Seite des Interessensausgleichs sie sich nach der Regelung befinden werden, als Herr oder als Knecht - obwohl wir dieses Begriffspaar ja abschaffen wollen.
Dies gilt nicht für Regeln öffentlicher Ordnung, bei denen der Inhalt der Regelung viel weniger bedeutsam ist als deren Allgemeinverbindlichkeit ( Rechtsverkehr statt Linksverkehr // alle müssen bei Grün halten statt bei Rot ).

Alle parlamentarischen/rätedemokratischen Einrichtungen dürfen NIE in eigener Sache Gesetze erlassen. Dafür ist eine Kontrollkammer einzurichten, die vor allem Entgelt, Aufwendungsersatz, Disziplinarisches regelt ).
Die Entlohnung von Parlamentariern ist fest daran zu koppeln, welche Grundbedürfnisse sie denen zubilligen, die sich nicht selbst versorgen können ( z B maximal 5 mal SGB II; wie schnell dann doch die Parlamente von Karrieristen gereinigt und mit Idealisten bemannt/fraut sind ).
Regierungen dürfen NIE ermächtigt werden, in eigener Sache Verordnungen zu erlassen und danach zu handeln.
Hierfür ist eine weitere Kontrollkammer einzurichten.

Richter dürfen NIE in eigener Sache Entscheidungen treffen ( zB Ordnungsstrafen wegen angeblicher Insubordination vor Gericht ), dies gilt nicht für Platzverweise bei Verhandlungen. Über beabsichtigte Maßnahmen bei der Rechts- und Wahrheitsfindung gegenüber Teilnehmern an diesem Prozess entscheidet ein ortsfernes anderes Gericht.
E) An die Stelle einer Strafrechtsordnung tritt ein reines Maßnahme-Recht. Vergeltung, Rache, Genugtuung sind keine Kriterien für den Umgang der Menschen miteinander, auch nicht gegenüber solchen, die man heute noch als Straftäter oder Rechtsbrecher bezeichnet. Die Menschheit muss endlich lernen und praktizieren, was das Gebot der FEINDESLIEBE bedeutet und welche friedensstiftende Wirkung seine Befolgung entfaltet.
F) An die Stelle des toten, durch bisherige Grundrechte und/oder mit Waffengewalt geschützten Eigentums als Kriterium für die Zuordnung der Güter dieser Welt zu einzelnen Menschen oder Vereinigungen tritt das Recht zum Besitzen zum Zwecke des Benutzens. Dabei ist dem, was heute noch als Privateigentum bezeichnet wird, eine starke Stellung zu verschaffen, insbesondere dann, wenn es dazu benutzt werden kann, die Autarkie des Einzelnen oder einer freiwillig zusammen gekommenen Gruppe zu stärken.
Keiner darf Besitz benutzen, um sich die Arbeitsleistung anderer anzueignen. Der Verlust von materiellem Besitz, der in ein Produkt einfließt ( Verarbeitung, "Abschreibung", Verbrauch ) ist, da er ebenfalls nur aus Arbeit entstanden ist, wie diese zu vergüten.
Für die Vergütung gedanklicher Leistungen gelten die Regeln der Wertermittlung und Beteiligung am Ergebnis wie unter der übernächsten Regel dargestellt.

G) Das Recht auf unverletzlichen Privatbereich und Benutzung aller öffentlichen Einrichtungen , darunter
Wohnen und Konsum,
persönlichen Umgang jeder Art bei Einverständnis aller Beteiligten,
Versammlungs- und Koalitionsrecht,
Informationsgeheimnis ( Briefgeheimnis, kein Abhören oder Betrachten oder Aufzeichnen im Privatbereich ohne Einverständnis oder Genehmigung der Maßnahme-Organe mit Richtervorbehalt, keine Ausforschung und keine Profilbildung im Internet ),
keine Produktwerbung ohne Einverständnis des Adressaten, insbesondere keine öffentliche Werbung
Selbstbestimmung über den eigenen Körper - es empfiehlt sich, diesen als ein Geschenk zu betrachten, der zum Nutzen aller verwendet werden soll und nicht zur [Selbst]-Zerstörung - ,
Anspruch auf Teilhabe auch an kulturellen Zusammenhängen,
Bildungsanspruch,
Anspruch auf medizinische Versorgung,
Anspruch auf Rechtsberatung und -vertretung,
Anspruch auf Hilfeleistung bei der Erfüllung von Pflichten für Belange der Allgemeinheit (z. B. Steuererklärung), sofern nötig,

ist durch alle zu garantieren.

H) Wer andere über was auch immer informieren möchte, darf dies nicht durch Einnahme aus der Verwendung von Werbung für Produkte finanzieren. Werbung muss innerhalb der Medien ( Fernsehen ) oder von den Medien ( gedruckt oder elektronisch ) vollständig getrennt stattfinden.
Die Abhängigkeit der meisten privaten und/oder öffentlichen Veranstaltungen und Geschehnisse, auch kultureller und sportlicher Art, von Werbeeinnahmen ist unverzüglich zu beseitigen. Dagegen ist Mäzenatentum und uneigennütziges Sponsoring - selbstverständlich mit Erwähnung - erwünscht.

I) Die Informationstechnologien sind Allgemeingut. Erdweit muss eine UN-Behörde mit untergeordneten Staatsbehörden über den gesetzeskonformen Gebrauch wachen. Verstöße werden vorzugsweise durch Trennen vom Netz geahndet, z B bei Bewerbung von Produkten ohne vorherige Bestellung der Information durch den Empfänger, Verbreitung von Gewalt oder Kinderpornografie, daneben sind weitere Maßnahmen möglich.

J) intentionally left blank

4. Alle Nationen sind verpflichtet, Regeln für zu bevorzugende gemeinwirtschaftliche Produktionsweisen und für Besteuerungen unabhängig von Individualprofiten zur Gewährleistung von Arbeiten und Dienstleistungen im Allgemeininteresse ( öffentliche Versorgung mit Wasser, ggf. mit Nahrung, öffentlicher Verkehr, juristische und medizinische und technische Dienstleistungen usw. usw. ) innerhalb von fünf Jahren aufzustellen. Bei öffentlichen Dienstleistungen jeder Art ist es gestattet, an die Stelle von arbeitsaufwandsbestimmten Entgelten für die Inanspruchnahme einer Leistung GERINGERE Arbeitswerte anzusetzen und den Fehlbetrag durch eine Besteuerungsart auszugleichen. Die Regelung der Wertausgleiche zwischen Privaten und zwischen Privaten und Öffentlichen ist organisatorisch auf einer möglichst niedrigen Ebene anzusiedeln; ebenso sind gemeinschaftliche Produktionen so klein und ortnah wie möglich einzurichten.

Die Regelung des Geldverkehrs obliegt ausschließlich dem Staat. Geldverleihen zur Ermöglichung von Produktions- UND Nichtproduktionsvorhaben einer größeren Menschengemeinschaft unterliegt DEMOKRATISCHER ( alle - siehe Beispiel unten ) UND BASIS - demokratischer ( die Teilnehmer ) Kontrolle.
Der groß-industrielle Komplex hat eine gesetzlich zu regelnde Pflicht zur Dezentralisierung und Regionalisierung.
Über Großprojekte müssen demokratische Abstimmung vor deren Durchführung herbeigeführt werden; die zur Abstimmung zuzulassenden sind danach zu bemessen, welche Reichweite und Tragweite das Projekt hat. ( Beispiel: Über ein Kernkraftwerk in Albanien haben alle die ein Mitbestimmungsrecht, die in der Tschernobyl-Zone (* aktuelle Ergänzung: Japan-Zone ) eines solchen Kraftwerks leben, also die Bevölkerung fast aller europäischen Staaten sowie Teile von Asien und Nord-Afrika. )

META-NOÉITE

DIE KEHRSEITE DER MEDAILLE

5. Jeder Mensch hat die Pflicht, sich am gemeinsamen Wirtschaften nach seinen Fähigkeiten so zu beteiligen, dass die Grundrechte aller Menschen erfüllt werden können.
Dies setzt selbstverständlich voraus, dass der arbeitende Teil der Menschheit mehr erarbeiten muss, als er selbst verbraucht oder gebraucht. Das ist keine Ausbeutung, wenn und weil der Aneignungsvorgang den Interessen aller dient. Der Existenzkanon der Kinder, der Kranken, der Alten muss gesichert werden mit einer geregelten Verteilung aller Produkte in einem demokratischen Verfahren, vorzugsweise mit Verträgen zwischen allen Betroffenen.

Sollte ein Gleichgewicht zwischen der Gewährung des Existenzminimums für alle und dem gesamtgesellschaftlichen Produkt zeitweilig nicht herzustellen sein, sind Zwangsregelungen zulässig, bei denen auch die Ansprüche aus dem Existenzkanon beschnitten werden dürfen. Diese müssen so geregelt sein, dass dabei keinesfalls schuldlose Angehörige, insbesondere Kinder, Alte und Kranke, unter Verstößen arbeitsfähiger Angehöriger zu leiden haben.
( und um mich hier nicht weiter zu wiederholen, verweise ich auf meine Papiere : META-NOEITE, http://www.sozialismuskonferenzmünster.de/debatte )
____________________________________________________________

NACH der Konstituierung von Menschen-Grundrechten gehen wir der Frage nach, wie wir deren Gewährung und Bewahrung leisten:
Zähneknirschend akzeptieren wir noch die Notwendigkeit einer Regierung, die von allen gewählt werden muss und eine Mehrheit braucht.
Damit die nicht macht, was sie will, akzeptieren wir ebenfalls zähneknirschend ein Parlament, das die Regierung kontrolliert und ihr Handlungsanweisungen gibt ( Gesetze ! ) , ja da sind wir aber erstaunt, dass Gesetze nicht dazu da sind, um dem Volk zu sagen, was es alles nicht darf, sondern der Regierung zu sagen, was sie darf.
Weil wir leider immer noch etliche Zeitgenossen daran hindern müssen, sich ungeniert über die Arbeitskraft oder das Privateigentum ihrer Mitmenschen herzumachen, brauchen wir auch Regeln für den Umgang untereinander ( Strafrecht/ Marktrecht/ Arbeitsrecht ) und mit dem Staat
( Verwaltungs- /Verfassungsrecht), soweit diese nicht schon unmittelbar aus dem Menschen- und Bürgerrechtskanon entspringen oder Ausführungsgesetze brauchen.
Schließlich brauchen wir Schiedsrichter für die Entscheidung, ob eine Handlung oder Unterlassung mit dem Kanon oder einem Gesetz übereinstimmt, wie immer nur zähneknirschend.
( Besser ist es, wenn sich die von einem Konflikt Betroffenen selber einigen. )
Die wichtigste Frage an der Schnittstelle von Herrschaftsausübung einerseits und Menschen- und Bürgerrechten andererseits ist die Entscheidung, wozu eine konkrete Geschichte gehört:
Der Kapitalist beruft sich für sein Recht, mit seinem Produktiv-Krempel machen zu dürfen, was ER will, auf Art. 14 I GG, der Sozialist beruft sich für den Anspruch gegen den Kapitalisten, damit gemeinnützlich sein zu müssen, auf Art 14 III GG. Will er enteignen, beruft er sich auf Art. 15 GG.
Der kluge linke Bayer beruft sich auf Artikel 151 der bayerischen Landesverfassung ( ja wirklich:
"(1) Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten. (2) Innerhalb dieser Zwecke gilt Vertragsfreiheit nach Maßgabe der Gesetze. Die Freiheit der Entwicklung persönlicher Entschlusskraft und die Freiheit der selbständigen Betätigung des einzelnen in der Wirtschaft wird grundsätzlich anerkannt. . . . " )

So haben wir endlich fest im Blick, was man/frau früher mal Grundwiderspruch nannte.
Solange wir auf den nicht demokratische Prinzipien anwenden, werden wir uns die Reden von Blinden über die Schönheit der Farbe anhören müssen oder selbst so reden.

Demokratie-Technik ist eine Funktion von Menschen- und Bürgerrechten - bei allen anderen Einordnungsversuchen, die dem Begriff und der notwendig INHALTSLOSEN Technik von Demokratie die Krone aufsetzen möchte, stehen die wirklichen Probleme der Menschheit nicht auf der Tagesordnung.


Eine wesentliche inhärente Eigenschaft von Menschen- und Bürgerrechten ist noch zu nennen:
Sie gelten für alle gleichermaßen und fordern damit vor allem auch RECHTSSTAATLICHKEIT ein.
Was in unserer Verfassung so schön "Bindung aller staatlichen Gewalt an Recht und Gesetz" genannt wird und in der Praxis so gekonnt mit Füßen getreten wird, ist eine essentielle Voraussetzung für die praktische Geltung des Menschenrechtskanons.

Als nächstes haltet also bitte einen Menschen- und Bürgerrechtskongress ab.
Peter Berres
12-03-11 10:20
Von Peter Berres, der leider nicht kommen kann, weil krank,
aber bei der nächsten Gelegenheit geht es wieder rund,
Sven Giegold (;-))

Noch eine Bußpredigt

Die Schwachstelle der Parlamentarischen Demokratie ist der Parlamentarier.
Als die GRÜNEN 1980 mit parlamentarischer Politik begannen, wussten sie das noch; es gab das angeblich verfassungswidrige imperative Mandat, es gab das Wiederwahlverbot, es gab das Doppelfunktionsverbot, es gab das Rotationsprinzip.
Alle diese Ideen waren DEMOKRATISCH – sie verhinderten, dass die Parlamentäre irgendeinen Grund hatten, bei ihrer Arbeit an sich selbst zu denken, z. B. an ihre Existenzsicherung, z. B. an ihre Wiederwahl. Das alles ist von den GRÜNEN längst anders gemacht worden; die ihr heute versucht, demokratischen Parlamentarismus zu spielen, seid längst dem Charme der Fortsetzung und Verfestigung des Kapitalismus mit parlamentarischen Mitteln erlegen.
Da ihr in einem und VON EINEM „Staatswesen“ lebt, das sich PROFIT abgreift, um selbst existieren zu können, seid ihr strukturell unfähig geworden, dieses System auch nur gedanklich zu überwinden, geschweige denn praktisch.
Aus dem gleichen Grunde seid ihr unfähig geworden, die einzig richtige Politik vorzuschlagen und zu praktizieren, die der Menschheit insgesamt noch bleibt, um zu überleben:
VERZICHT und RÜCKBAU
Stattdessen diskutiert ihr lieber über Sandkastendemokratien oder erfindet
profitbringende GREEN NEW DEALS oder hängt euch mühsam an bürgerlichen Liberalismus an, den ausgerechnet IHR in Stuttgart erst gar nicht gewollt habt.

Mein Vorschlag: SCHARFE KEHRTWENDE – zurück zu der Grünen Demokratie der Gründerjahre
Siggi
06-03-11 19:00
Es gibt eine Menge Eigenschaften in unserer Gesellschaft, die offentlichtlich verloren gegangen sind: zuhören, eine eigene Meinung vertreten, die Meinung anderer achten, ehrlich miteinander umgehen, sich für andere einsetzen. Ich hoffe, ich werde eines anderen belehrt ...
Groovty Theo Krönert
06-03-11 11:27
Wenn die Wählerinnen und Wähler politikverdrossen resignieren:
"Die da oben machen ja doch, was sie wollen, warum soll ich da überhaupt wählen!"
Dann ist mit der Demokratie kein Staat mehr zu machen.
- Schließlich braucht der Staat, also wir alle, die allgemeine Identifikation mit dem Gemeinwesen!

In der Schweiz lässt sich beobachten, wie diese Identifikation erhalten bleibt: mit Volksabstimmungen.

Natürlich gibt es bei jeder Mehrheitsentscheidung auch Verlierer, die das Ergebnis letztlich akzeptieren müssen. So ist das nun mal in einer Demokratie, die den Namen „Volksherrschaft“ wirklich verdient. Doch vor allem, wenn die Verlierer zur Lobby, bzw. zum Filz aus großem Geld und politischer Macht gehören, dann ist das gesund für die Demokratie. Darum brauchen wir jetzt auch Volksabstimmungen.
Martina
22-02-11 19:14
Ich freue mich auf den Demokratie-Kongress. Weltpolitisch und bundespolitisch ist es gerade der richtige Zeitpunkt,das Thema "Demokratie" offensiv und grün - bewegt zu diskutieren. Samstag zur Menschenkette in Stuttgart und Sonntag zum "Demokratiekongress in Mainz. In Bewegung bleiben!
Parteienkritiker
21-02-11 13:56
Seit Januar 1980 (Gründung in Karlsruhe) hattet Ihr Zeit euch für mehr Demokratie einzusetzen, die Bürger sukzessive an politische Entscheidungen heranzuführen und einzubinden. Wie alle anderen Systemparteien wart auch Ihr damit beschäftigt Eure Macht auszubauen, sich anzupassen und die Bürger vom politischen Geschehen fernzuhalten (dumm zu halten). Eigentlich sollten die Bürger vor jenen geschützt werden, die behaupten, in jedem Fall zu wissen, was gut für das Volk ist.

An der Bürgerschaftswahl in Hamburg ist wieder einmal zu erkennen, dass die Bürger die Nase voll haben von Euch Systemparteien (nach dem Motto: vor den Wahlen belogen - nach den Wahlen betrogen), denn bei einer Wahlbeteiligung von gerade einmal knapp 58% stellen die Nichtwähler wieder das stärkste Kontingent.

Dieser Trend wird sich immer stärker auch Bundesweit fortsetzen, womit die Tage der Systemparteien gezählt sind.
wolfgang
18-02-11 10:35
Mein nahme Wolfgang Scholl geboren 1940 Rentner wegen der Renten es ist ungerecht das die Renten Prozentual erhöt werden da es die Schere zwieschen reich und arm immer größer werden läst es sollte stadt dessen einen festen Betrag für jeden geben das wäre gerecht auch sollte dieses bei den Lonerhöhungen anwendung finden so würde die Schere nicht weiter aufbrechen so rufe ich alle auf die es angeht sich bei einer Demo am 01.Mai 2011 zubeteiligen
Maurice Nieszery
17-02-11 10:28
Das Leben…
will gelebt werden...
mit all den Fehlern die man macht...
mit all den glücklichen Momenten die man
hat...
mit all dem Leid, welches einem
widerfährt...
mit all den Menschen, die man liebt...
mit all den Ereignissen, bei denen man nicht
weiß,
wohin sie einen führen…Schönen Donnerstag
,,,,Merci
Kommentar

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