Forschung

Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung ist ein zentraler Wert in einer Demokratie. Wir brauchen mehr Kreativität und Erfindungsgeist.

Chemielabor, Foto: wcn247/flickr.com (CC BY-NC 2.0)

Wir brauchen attraktive und verlässliche Zukunftsperspektiven für Forscherinnen und Forscher. Deshalb muss der Anteil von Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt bis 2010 auf drei Prozent erhöht werden. Grüne Forschungspolitik will Antworten auf zentrale und gesellschaftspoltische Zukunftsfragen suchen: Jetzt für Morgen.

Wir wollen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern und den Frauenanteil in wissenschaftlichen Führungspositionen deutlich steigern. Gerade Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund wollen wir verstärkt für sogenannte MINT-Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) interessieren. Forschung und Lehre soll auch ohne Professur möglich sein. Um das Interesse an wissenschaftlichen Karrieren zu vergrößern, wollen wir die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft familiengerechter gestalten. Wir setzen uns für ein Arbeitsrecht in der Wissenschaft ein, das unbefristete Arbeitsverhältnisse mit einem an die speziellen Erfordernisse angepassten Kündigungsschutz ermöglicht.

In der Forschungspolitik wollen wir Akzente setzen und beispielsweise die Bundesmittel für Kernspaltungsforschung umwidmen in Forschungsförderung in Bereichen wie Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Einsparung, ressourcen- und energiesparende Mobilität, Nachhaltigkeit und Dezentralisierung der Energieerzeugung, Speichersysteme für Wärme und Strom. Forschungsergebnisse sollen in einem Studienregister öffentlich zugänglich sein.

Forschung braucht Verantwortung. Dafür ist eine unabhängige und kritische Technologiefolgenabschätzung nötig. Menschenwürde und Menschenrechte haben Vorrang vor Forschungsinteressen, deshalb lehnen wir verbrauchende Embryonenforschung und das Klonen von Menschen ab. Wir ziehen auch dort eine Grenze, wo Forschung hohe Umwelt- und Gesundheitsrisiken erzeugt. Nicht alles, was möglich ist, muss möglich sein.

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Kommentare

Schieß mich ab
30-06-12 23:59
Sie forschen und bringen einen um dabei. Was noch übrig bleibt an Pharmamensch ist der Knalleffekt. Sollen sie einen doch gleich unter die Erde bringen. Der Psychokram geht derart auf die Nerven, das gerade sie behandelt werden, damit ist der Pausenschamm deutlich, der nun selbstätig werden muss darin. Wie kann ich der Ethik Willen seit 80 Jahren gewußt darin, mich hinwegnehmen? Neuerlich wieder so ein Fall. ..

Eine Kampagne für Selbstschussanlange, darin stimme ich zu.

Wählerwillen vorausgesetzt. .. R
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