Bildung

Die Grundlage für gleiche Chancen für alle Menschen ist Bildung. Der Weg dorthin muss schon im Krippenalter beginnen.

Mann mit Bücherstapel, Foto: © Luxuz/photocase

Gerade Kinder aus einkommensschwachen und bildungsfernen Familien profitieren von Betreuung und Förderung, die früh anfängt. Deshalb sollen Kinder ab dem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen und qualitativ hochwertigen Kita-Platz erhalten.

Statt Kinder in jungen Jahren nach verschiedenen Schultypen zu sortieren, wollen wir, dass alle Kinder länger gemeinsam mit- und voneinander lernen und individuell gefördert werden. Dabei dürfen Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung nicht ausgeschlossen werden. Das dreigliedrige Schulsystem führt vor allem zu frühem Frust und verdirbt die Lust am Lernen. Die frühe Aufteilung von Schulkindern zwischen Gymnasium, Realschule und Hauptschule verfestigt Bildungsunterschiede, die von zu Hause in die Schule mitgebracht werden. Für ein chancengerechtes und integratives Bildungssystem wollen wir außerdem flächendeckend Ganztagsschulen ausbauen.

Studiengebühren führen dazu, dass Kindern aus einkommensschwachen Familien die Entscheidung für ein Studium noch schwerer fällt. Ein Hochschulstudium wird so zu einem Privileg der „Kinder aus gutem Hause“. Es müssen aber endlich viel mehr junge Menschen aus allen sozialen Schichten die Möglichkeit haben, zu studieren. Auch deshalb wollen wir zusätzliche Studienplätze schaffen und Studiengebühren abschaffen – so wie das Grüne in Landesregierungen in Baden-Württemberg und NRW auch getan haben.

Die berufliche Ausbildung muss so umgestaltet werden, dass sie allen Schülern das Erlangen eines Berufsabschlusses ermöglicht. Die Ausbildung soll innerhalb der Berufsbilder in Ausbildungsbausteine unterteilt werden, die aufeinander aufbauen und berufs- und länderübergreifend anerkannt werden. Der Vorteil ist: Mehr Betriebe können sich an der Ausbildung beteiligen, mehr Jugendliche finden einen Ausbildungsplatz, kein Bildungsschritt bleibt ohne Anschluss. Zudem wollen wir überbetriebliche Ausbildungsstätten als dritten Lernort neben Berufsschule und Betrieb etablieren. Das schafft zusätzliche Ausbildungsplätze, von denen gerade kleine Unternehmen profitieren.

 

Hintergrundinformationen als PDF:

Gesamtstaatliche Verantwortung für Bildung stärken
Föderalismus weiterentwickeln – Kooperationsverbot abschaffen - Parteitagsbeschluss 2010


Bildung statt Beton - Bessere Schulen, bessere Hochschulen,
bessere Ausbildung - Kapitel 4 des Bundestagswahlprogramm 2009

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Kommentare

Dieter
12-07-12 10:16
Nachtrag zu "Kretschmann streicht Tausende Lehrer-Stellen"

Konkret handelt es sich um 12.600 Lehrerstellen (in Worten Zwölftausendsechshunder). Die Zeitung "Die Welt" hatte diese Zahl in ihrem Artikel genannt und in der Überschrift den harnmloseren Begriff "Tausende" gewählt.
Dieter
11-07-12 10:02
Wenn die Grünen tatsächlich regieren...

Artikel in "Die Welt" online 11.7.2012:
"Kretschmann streicht Tausende Lehrer-Stellen Schock für Baden-Württembergs Lehrer: Ministerpräsident Winfried Kretschmann streicht Tausende Stellen..."

... kann man ihr ganzes vorheriges Blah Blah vergessen.
Gast
09-05-12 13:38
Schon im Krippenalter sollten die Kinder nach Meinung der Grünen mit Klimaschwindel, Gender und Multikulti indoktriniert werden.

Außerdem lernt es sich erheblich besser und schneller, wenn in der Klasse Lernbehinderte und Migranten ohne Deutschkenntnisse sitzen. Man muss nur die Ansprüche des Lehrplans auf Mittelalternievau herunterbringen dann klappt das schon.
Als Ersatz für Naturwissenschaften, Mathemetik und Deutsch kann eine Menge Gender-Mainstreaming, Toleranz, Ethik und Klimaschwindel in den Lehrplan aufgenommen werden. Das muss man nur glauben und nachbeten. Kein anstrengendes Nachdenken und lernen mehr. Schöne neue Bildungwelt.
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