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Bildung

Die Grundlage für gleiche Chancen für alle ist Bildung. Deshalb ist der freie Zugang zu Bildung für uns GRÜNE eine zentrale Gerechtigkeitsfrage. Bildung darf weder von der Herkunft noch von den Lebensumständen oder gar dem Geldbeutel der Eltern abhängig sein.

Ein Mann hält einen großen Bücherstapel vor seinem Körper.
Bildung darf weder von der Herkunft noch von den Lebensumständen oder gar dem Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Foto: luxuz/photocase.com

Gerade Kinder aus Familien, die kaum Zugang zu Bildung haben, profitieren von einer frühen Betreuung und Förderung. Wir brauchen:

  • eine Betreuungsgarantie für Kinder ab einem Jahr,
  • eine ganztägige Kinderbetreuung,
  • mehr und bessere Kita-Plätze und
  • besser qualifizierte Tagesmütter und -väter.

Länger gemeinsam lernen

Gymnasium, Real- oder Mittelschule und Hauptschule – Deutschlands Bildungssystem sortiert zu früh. Das führt zu frühem Frust und verfestigt Bildungsunterschiede, die sich auch aufgrund der unterschiedlichen Elternhäuser der Kinder ergeben. Wir wollen den Schülerinnen und Schülern Zeit geben, sich zu entwickeln, indem sie länger gemeinsam mit- und voneinander lernen. Gemeinsam lernen sollen auch Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung. Damit Kinder und Jugendliche auch nachmittags gefördert werden, wollen wir in ganz Deutschland barrierefreie Ganztagsschulen aufbauen.

Studienfinanzierung statt Studiengebühren

Studiengebühren erschweren Kindern aus einkommensschwachen Familien die Entscheidung für ein Studium. Das Hochschulstudium wird so zum Privileg der „Kinder aus gutem Hause“. Wir brauchen aber mehr Studentinnen und Studenten aus allen sozialen Schichten.

Wir haben es vorgemacht: Ob in Hessen, im Saarland, in NRW oder in Baden-Württemberg: Wir GRÜNE schaffen die Studiengebühren ab. Wir investieren lieber mehr Geld in die Studienfinanzierung und sorgen mit einer Veränderung des BAföG dafür, dass Studentinnen und Studenten ihr Studium leichter finanzieren können.

Lernen im Beruf und lebenslang

Die berufliche Ausbildung muss für alle Auszubildenden zu einem Berufsabschluss führen. Wir wollen die Ausbildung innerhalb der Berufsbilder in Ausbildungsbausteine unterteilen, die aufeinander aufbauen und berufs- und länderübergreifend anerkannt werden. Die Vorteile:

  • mehr Betriebe können sich an der Ausbildung beteiligen,
  • mehr Jugendliche finden einen Ausbildungsplatz,
  • kein Bildungsschritt bleibt ohne Anschluss.

Zudem wollen wir überbetriebliche Ausbildungsstätten als dritten Lernort neben Berufsschule und Betrieb etablieren. Das schafft zusätzliche Ausbildungsplätze, von denen gerade kleine Unternehmen profitieren. Auch die Ausbildungsförderung von Nicht-EU-BürgerInnen soll verbessert werden.

Mit einem Weiterbildungs-BAföG wollen wir außerdem das Lernen in späteren Lebensphasen fördern. Damit erreichen wir diejenigen, die bislang zu wenig von den Angeboten erreicht werden: Ältere Menschen, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und Geringqualifizierte.

Hintergrundinformationen als PDF:

Teilhaben an guter Bildung, Kapitel F des Bundestagswahlprogramms 2013

Eine Gesellschaft für Alle: Umfassende Teilhabe und Selbstbestimmung durch gute Institutionen und gerechte Verteilung - Parteitagsbeschluss 2012

Gesamtstaatliche Verantwortung für Bildung stärken
Föderalismus weiterentwickeln – Kooperationsverbot abschaffen
- Parteitagsbeschluss 2010

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