AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Die Grundlage für gleiche Chancen für alle Menschen ist Bildung. Der Weg dorthin muss schon im Krippenalter beginnen.

Gerade Kinder aus einkommensschwachen und bildungsfernen Familien profitieren von Betreuung und Förderung, die früh anfängt. Deshalb sollen Kinder ab dem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen und qualitativ hochwertigen Kita-Platz erhalten.
Statt Kinder in jungen Jahren nach verschiedenen Schultypen zu sortieren, wollen wir, dass alle Kinder länger gemeinsam mit- und voneinander lernen und individuell gefördert werden. Dabei dürfen Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung nicht ausgeschlossen werden. Das dreigliedrige Schulsystem führt vor allem zu frühem Frust und verdirbt die Lust am Lernen. Die frühe Aufteilung von Schulkindern zwischen Gymnasium, Realschule und Hauptschule verfestigt Bildungsunterschiede, die von zu Hause in die Schule mitgebracht werden. Für ein chancengerechtes und integratives Bildungssystem wollen wir außerdem flächendeckend Ganztagsschulen ausbauen.
Studiengebühren führen dazu, dass Kindern aus einkommensschwachen Familien die Entscheidung für ein Studium noch schwerer fällt. Ein Hochschulstudium wird so zu einem Privileg der „Kinder aus gutem Hause“. Es müssen aber endlich viel mehr junge Menschen aus allen sozialen Schichten die Möglichkeit haben, zu studieren. Auch deshalb wollen wir zusätzliche Studienplätze schaffen und Studiengebühren abschaffen – so wie das Grüne in Landesregierungen in Baden-Württemberg und NRW auch getan haben.
Die berufliche Ausbildung muss so umgestaltet werden, dass sie allen Schülern das Erlangen eines Berufsabschlusses ermöglicht. Die Ausbildung soll innerhalb der Berufsbilder in Ausbildungsbausteine unterteilt werden, die aufeinander aufbauen und berufs- und länderübergreifend anerkannt werden. Der Vorteil ist: Mehr Betriebe können sich an der Ausbildung beteiligen, mehr Jugendliche finden einen Ausbildungsplatz, kein Bildungsschritt bleibt ohne Anschluss. Zudem wollen wir überbetriebliche Ausbildungsstätten als dritten Lernort neben Berufsschule und Betrieb etablieren. Das schafft zusätzliche Ausbildungsplätze, von denen gerade kleine Unternehmen profitieren.
Gesamtstaatliche Verantwortung für Bildung stärken
Föderalismus weiterentwickeln – Kooperationsverbot abschaffen - Parteitagsbeschluss 2010
Bildung statt Beton - Bessere Schulen, bessere Hochschulen,
bessere Ausbildung - Kapitel 4 des Bundestagswahlprogramm 2009