Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Die Grundlage für gleiche Chancen für alle Menschen ist Bildung. Der Weg dorthin muss schon im Krippenalter beginnen.

Gerade Kinder aus einkommensschwachen und bildungsfernen Familien profitieren von Betreuung und Förderung, die früh anfängt. Deshalb sollen Kinder ab dem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen und qualitativ hochwertigen Kita-Platz erhalten.
Statt Kinder in jungen Jahren nach verschiedenen Schultypen zu sortieren, wollen wir, dass alle Kinder länger gemeinsam mit- und voneinander lernen und individuell gefördert werden. Dabei dürfen Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung nicht ausgeschlossen werden. Das dreigliedrige Schulsystem führt vor allem zu frühem Frust und verdirbt die Lust am Lernen. Die frühe Aufteilung von Schulkindern zwischen Gymnasium, Realschule und Hauptschule verfestigt Bildungsunterschiede, die von zu Hause in die Schule mitgebracht werden. Für ein chancengerechtes und integratives Bildungssystem wollen wir außerdem flächendeckend Ganztagsschulen ausbauen.
Studiengebühren führen dazu, dass Kindern aus einkommensschwachen Familien die Entscheidung für ein Studium noch schwerer fällt. Ein Hochschulstudium wird so zu einem Privileg der „Kinder aus gutem Hause“. Es müssen aber endlich viel mehr junge Menschen aus allen sozialen Schichten die Möglichkeit haben, zu studieren. Auch deshalb wollen wir zusätzliche Studienplätze schaffen und Studiengebühren abschaffen – so wie das Grüne in Landesregierungen in Baden-Württemberg und NRW auch getan haben.
Die berufliche Ausbildung muss so umgestaltet werden, dass sie allen Schülern das Erlangen eines Berufsabschlusses ermöglicht. Die Ausbildung soll innerhalb der Berufsbilder in Ausbildungsbausteine unterteilt werden, die aufeinander aufbauen und berufs- und länderübergreifend anerkannt werden. Der Vorteil ist: Mehr Betriebe können sich an der Ausbildung beteiligen, mehr Jugendliche finden einen Ausbildungsplatz, kein Bildungsschritt bleibt ohne Anschluss. Zudem wollen wir überbetriebliche Ausbildungsstätten als dritten Lernort neben Berufsschule und Betrieb etablieren. Das schafft zusätzliche Ausbildungsplätze, von denen gerade kleine Unternehmen profitieren.
Gesamtstaatliche Verantwortung für Bildung stärken
Föderalismus weiterentwickeln – Kooperationsverbot abschaffen - Parteitagsbeschluss 2010
Bildung statt Beton - Bessere Schulen, bessere Hochschulen,
bessere Ausbildung - Kapitel 4 des Bundestagswahlprogramm 2009