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Zehn Argumente für Solarstrom

Sie schont das Klima, schafft neue Jobs, sichert den Frieden, hat das Potential zum Welt-Energie-Lieferanten, sorgt für sinkende Strompreise und verdrängt die schmutzigen Energien Atom und Kohle. Zehn Argumente, warum die Energie aus der Sonne so wichtig für die Energiewende ist.

Eine Solarzelle und der Schatten eines Daumens, der nach oben zeigt.
Solarstrom verdrängt Kohle und Atom. Mit dem Erfolg der Erneuerbaren Energien und den damit fallenden Strompreisen werden Grundlaststrom aus Atom und Kohle immer unrentabler. Foto: Steamtalks/flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
  • Solarstrom ist klima- und umweltschonend. Solarstrom-Anlagen erzeugen emissionsfreien Strom. Weder Treibhausgase, Lärm noch Feinstäube werden dabei freigesetzt. Die Energie, die zur Herstellung einer Solarstrom-Anlage aufgebracht wird, wird über die Nutzungsdauer um ein Mehrfaches überkompensiert.
  • Solarstromausbau lässt die Preise fallen. Aufgrund des erfolgreichen Wachstums der Solarindustrie konnten in den letzten Jahren die Preise immer stärker fallen. In der Folge führt das zu einem weiteren Ausbau der Solarenergie und damit zu stärkerem Klimaschutz. In diesem Jahr wird die Solarvergütung absehbar unter 20 Cent (ohne Mehrwertsteuer) pro Kilowattstunde fallen. Zum Vergleich: Wenn man bei den großen Stromkonzernen Energie aus Atom oder Kohle einkauft, müssen die Kunden dieses Jahr vermutlich 24 oder 25 Cent (mit Mehrwertsteuer) pro Kilowattstunde zahlen.
  • Solarstrom verdrängt Kohle und Atom. Mit dem Erfolg der Erneuerbaren Energien und den damit fallenden Strompreisen werden Grundlaststrom aus Atom und Kohle  immer unrentabler. Immer wenn viel Sonne scheint und viel Wind weht müssen die Grundlastkraftwerke (wie etwa Atomkraft- und Kohlekraftwerke, die nahezu ununterbrochen die gleiche Energie liefern können) zeitweise gedrosselt oder gar abgeschaltet werden. Dies macht sie mit zunehmendem Ausbau der Erneuerbaren Energien immer unwirtschaftlicher und schafft so Luft für neuen Ausbau von Erneuerbaren Energien, vor allem auch für solche, die als Ausgleichsenergie die Zeiten der Wind- und Solarflauten überbrücken können – zum Beispiel Biomasse.
  • Solarstrom ist ein Baustein der Energiewende. Wir haben in Deutschland Ende 2011 schon einen Ökostrom-Anteil von über 20 Prozent, Tendenz steigend. Die Solarenergie ist mit 3,2 Prozent ein wichtiger Bestandteil des gesamten Strommixes. Spitzenreiter bei den Erneuerbaren Energien ist die Windkraft mit 7,6 Prozent, gefolgt von Biomasse mit 5,2 Prozent. Insgesamt könnten wir in Deutschland etwa 30 Prozent unseres Strombedarfs mit Solarkraft abdecken, wenn alle Potential genutzt werden würden. In Bayern sind es heute schon über 8 Prozent und auch dort wird fleißig weitergebaut.
  • Solarstrom kann während der Spitzenlastzeiten produziert werden. Der Strom aus Fotovoltaik wird tagsüber eingespeist, also genau zu jener Zeit, wenn der meiste Strom benötigt wird. So haben etwa im Januar 2012 die Solaranlagen um die Mittagszeit bereits mehrmals so viel Strom erzeugt wie mehrere Atomkraftwerke zusammen genommen.
  • Solarstrom schafft Arbeitsplätze. Rund 100.000 Menschen sind in der Solarwirtschaft rund um Produktion und Installation in Deutschland beschäftigt.
  • Solarstrom sorgt für steigende Steuereinnahmen. Die erfolgreiche, deutsche Solarindustrie schafft nicht nur Arbeitsplätze in der Produktion und im Handwerk sondern sorgt damit auf vielen Ebenen auch für Milliarden zusätzliche Steuereinnahmen.
  • Solarstrom kann den Frieden sichern. Solarenergie kann dezentral erzeugt werden und benötigt keine Rohstoffe wie Öl, Gas und Kohle. Wenn in den nächsten Jahren die fossilen Energieträger langsam zur Neige gehen, können sich auch die Konflikte um diese Rohstoffe verstärken. In der Solarenergie und der dezentralen Energieversorgung liegt eine Chance, diese Konflikte zu verhindern, denn Sonne gibt es im Überfluss.
  • Solarstrom-Wissen ist ein Exportgut. Der Klimaschutz braucht Technologien überall auf der Welt. Die deutsche Solarindustrie hat in den letzten Jahren Maschinen und technisches Know-how exportiert und stärkt damit nicht nur die eigene Wirtschaftskraft sondern exportiert so auch Wissen und Technik, womit auch in anderen Ländern aktiver Klimaschutz betrieben wird. Deswegen ist auch gut, dass China sehr in der Solarindustrie engagiert ist und damit als ein Land mit Milliarden Einwohnern weniger auf schmutzige Energieerzeugung setzt.
  • Solarstrom als Welt-Energie-Lieferant. Wusstest Du, dass die Sonne in weniger als 30 Minuten mehr Energie auf die Erde strahlt, als die Menschheit in einem ganzen Jahr verbrauchen kann? Bereits eine Teilfläche der Sahara-Wüste würde ausreichen, um die gesamte Welt mit Energie zu versorgen. An dieser Zukunftsvision arbeitet Desertec.

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