Unbequeme Wahrheiten

Nach dem Deal der Bundesregierung mit den Energiekonzernen um die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken ist diese Studie Gift für die Argumentation von Schwarz-Gelb. Deswegen ist sie wohl auch klammheimlich in der Schublade verschwunden und sollte dort auch bleiben.

Quelle: Steamtalks/flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)

Nach einer Anfrage der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und einer Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz musste das Bundesumweltministerium die Studie dann widerwillig doch veröffentlichen. Und deren Inhalt hat durchaus Brisanz. Daher wird sie vom Ministerium kleingeredet. Die Studie sei bloß eine von vielen, so eine Sprecherin. Aber warum heißt sie dann „Leitstudie"?

Die Studie widerspricht dem Energiekonzept der Bundesregierung. Während das Energiekonzept den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik an seinen Grenzen glaubt, sieht die Leitstudie noch erhebliches Potenzial bei den Erneuerbaren Energien. Die Leitstudie schätzt bis 2030 knapp den doppelten möglichen Anteil bei den Erneuerbaren. Sie geht davon aus, dass bis 2020 der Anteil der Erneuerbaren Energien knapp 40 Prozent am Strommix ausmachen kann. Bis 2040 sollen demnach schon gut vier Fünftel des Energiebedarfs durch regenerative Energien gedeckt werden können.

Ein weiterer Punkt, der dem Energiekonzept von Schwarz-Gelb massiv widerspricht, ist das Nebeneinander von Atomenergie, fossilen Energieträgern und Erneuerbarer Energien. Atom- oder fossile Kraftwerke können einzeln als Grundlast betrieben werden, aber nicht beide zusammen, so die Studie. Wegen der Laufzeitverlängerung der Atommeiler müssten eigentlich massiv Kohlekraftwerke stillgelegt werden, anstatt wie es jetzt geschieht, neue zu bauen. Das Resultat dieser Politik ist, dass der Druck, den Ausbau von Ökostrom zu verlangsamen, steigt.

Auch für die CCS-Technik (Abscheidung und Verpressung von CO2 unter die Erde) sieht die Leitstudie keine Zukunft. Sie käme zu spät und hätte wenig Chancen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Durch die zu erwartende Zunahme der Elektromobilität wird der Stromverbrauch, trotz Einsparmöglichkeiten, eher steigen als sinken.

Die Studie zeigt, dass das Energiekonzept von Schwarz-Gelb den Energieriesen nach dem Mund geschrieben wurde. Kurzfristiges Denken und der Einfluss der Energielobby verbauen Deutschland eine wichtige Zukunftschance.

Die komplette Studie:

Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global (PDF)

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Was kostet Strom?

Die Diskussion um den Strompreis ist voll entbrannt. Viele Zahlen schwirren umher. Eine Studie hilft jetzt bei der Versachlichung.

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Technisch und ökologisch machbar

Wind, Wasser, Sonne und Biomasse können bis spätestens 2050 den gesamten Energiebedarf Deutschlands und Europas decken.

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Energie

Wir Grüne sind die Vorreiter für Klimaschutz und nachhaltige Energiepolitik.

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Klimaschutz

Wir Grüne sind die Vorreiter für Klimaschutz und nachhaltige Energiepolitik.

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Keine Wende in Sicht

Schwarz-Gelb verstolpert wichtige Schritte auf dem Weg zur Zukunft mit Erneuerbaren. Die Solarförderung wird gekappt, bei Energiesparen und Energieeffizienz werden Potentiale nicht genutzt.

Kommentare

Achim
14-03-11 02:29
@Didier

"Alle bilanzierenden Schönrechnereien sind Blendwerk und charakterlose Verrenkung.
Pflanzen wachsen und binden CO2 nämlich auch, wenn man kein Öl verbrennt!"

Also, das stimmt nur zum Teil.

Es ist logisch, dass durch das Verbrennen von Pflanzen durchaus mehr CO2 in die Athmosphäre kommt, als wenn man nichts verbrennen würde.

Aber dieses Volumen würde ein gewisses Niveau erreichen und dann nicht mehr anwachsen, da sich daraus ein Kreislauf bilden würde.

Wann immer irgendwo Biomasse verbrennt, wird sie danach durch neue Pflanzen ersetzt - nach jedem Waldbrand wachsen irgendwann auf dem fruchtbaren Boden wieder Bäume und andere Pflanzen. Die Frage ist immer nur: Wie lange dauert das?

Ohne Erdöl- und Kohleverbrennung steigt das Gesamtniveau des CO2 nur um den Betrag, den der aktuelle Verbrauch erfordert.

Anders wäre das, wenn wir systematisch ALLE Pflanzen Verbrennen würden - das ist aber Praktisch unmöglich, da man ja versuchen müsste, alles was nachwächst zu unterdrücken, denn das würde der Athmosphäre sofort wieder CO2 entziehen.

Also: Ohne fossile Brennstoffe wie Erdöl oder Kohle wäre der Gesamtbetrag des auf der Erdoberfläche existierenden CO2 immer gleich - es würde nichts dazu kommen.
Achim
14-03-11 02:05
@Didier

Das Zitat WAR von der Bundestagsfraktion, hier auf dieser Homepage nachzulesen.

Ja, es ist deswegen alles gesagt, weil du eine Luftnummer daraus machst.

Das Problem wird sich mit Einführung des Elektroautos irgendwann erledigen. Du hast ja recht, dass die Verbrennung das Problem ist. Der Rest deiner Argumentation ist leider wirr und für mich nicht logisch nachvollziehbar - die Grünen sind die ALLERLETZTE Partei, die das Verbrennen von fossilen Brennstoffen als nachhaltig bezeichnen würde.

Pflanzen, die heute wachsen binden aber auch heute CO2, und deswegen ist Sprit aus Pflanzen abgesehen vom problematischen Anbau im Prinzip klimaneutral - trotzdem nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Weiß glaub ich auch jeder außer dir.

Mein Verdacht ist, dass du das mit Absicht hier reinpostest, weil du falsche Wahrheiten über die Grünen verbreiten willst - kann ich natürlich nicht beweisen, aber wenn man so offensichtlich wie du einen Satz in einen falschen Zusammenhang bringt und dummes Zeug schreibt liegt der Verdacht ja nahe.
Wolfhy
13-03-11 12:58
Der Ausstieg aus der Atomkraft ist notwendig!
Gerade wegen den großen Gefahren und den unwissenden Abfall.

Man sollte, die erneuerbare Engerie, so viel man davon hat in die Energie-Netze Einflößen lassen und mit dem weiterbau beginen. Dabei sollte die benötige Atomenergie, die zurzeit benutze wird Zurückgehen, bis man an der Minimalgrenze ist.
Da leider ein direkter ausstieg nicht Möglich ist, sollte man ein gute gelegten Zukunpfs-Plan haben. Damit diese innerhalb von einer kurzen Zeit Möglich ist.

Die Jenigen, die für Atomkraft "Ironisch gemeint" sind dürfen sich können sich ja mal ein zurzeitigen Flug nach Japan gönnen und sich die Strahlungen mal abholen. Wenn dieser Personen die Meinung sind, dass keine Gefahr bestände, dann sollte solch eine "kleines" Problem auch keine Gefahr darstellen.

Die Personen, die natürlich gegen Atomkraft sind, sollten sich Mühegeben, sich bei dieser Aktion zu beteiligen.

Vergisst nicht: Immer schön Fragen, ob die Leute die für AtomEnergie sich mal ne Ladung abholen wollen.

Hier gilt auch, Schönreden ist unerlaubt, man sollte die Fakten und die Wahrheit auf dem Tisch legen!
Thorsten
13-03-11 09:44
Hallo liebe Grüne,

bei der Umsetzung erneuerbarer Energien habt Ihr es leider in den 90gern versäumt, die notwendigen Rechtsgrundlagen für eine florierende Entwicklung des Solarstromes privater Haushalte zu schaffen durch das mißratene Einspeisungsgesetz privater Haushalte in öffentliche Netze. Mit der heutigen wettbewerbsrechtlichen Grundlage ist es schwer, durch Wettbewerb erneuerbare Energien privater Haushalte zu fördern. Der Grund hierfür liegt in der Unvereinbarkeit der Interessen von privatem Einspeiser erneuerbarer Energien, wie Solrastrom, und dem dafür zwangszahlenden Energiekonzern mit seiner vom Staat verordneten Einspeisevergütung. Diese Regelung ist streng genommen ein Perpetuum Mobile. Der Energiekonzern soll für Strom von einer Privatperson Geld zahlen, die er nie aufgefordert hat, Strom einzuspeisen, und das unter staatlichem Zwang. Das ist in etwa so, wie wenn ich meinen Markt direkt im Konkurrenzmarkt und deren Räumlichkeiten aufstelle. Dieser würde mir das wohl nie gestatten. Oder, wie wenn ich bei der Bankfirma XY einen Stand für die Konteneröffnung bei der Konkurrenzbankfirma ZB aufstellen würde. Daher kann das Einspeisegesetz nie funktionieren und echte Motivation schaffen, Solaranlagen auf den Häuserdächern vieler Haushalte zu installieren. So bleibt es mit dem Solarstrom bei Privathaushalten ein seltener zu sehender Zustand, und das schon seit 20 Jahren. Das haben die cleveren Nichtgönner gut erkannt, das das nie funktioniert und Euch gut verkauft und Ihr habt es auch noch geglaubt und haltet das Einspeisegesetz noch heute für sinnvoll. Ich würde mir wünschen, Ihr würdet es noch einmal grundsätzlich überdenken, dieses unvereinbare Gesetz, das Euch den Erfolg von Solarstrom kaput macht und zum Grundsatz hat, Konkurrenten dazu zu bringen, gemeinsam an nur einem Telefon zu telefonieren.

Ich schlage den Erfolg von Solarstrom wie folgt vor:
Das bestehende Einspeisegesetz wird für Privathaushalte abgeschafft und durch ein besseres ersetzt.
1) Die Stromkonzerne werden verpflichtet, die Einspeisung des Stroms privater Haushalte zuzulassen und ihr Netz zu öffnen.
2) Die Vergütung der Einspeisung erfolgt vom Staat durch eine Reduzierung der Einkommenssteuer um den Jahresbeitrag der eingespeisten kWh oder einem steuerlichen Freibetrag um eben diese Summe. Die Energiekonzerne werden im Gegenzug für Energien, die nicht aus erneuerbaren Energien stammen höher besteuert in Anpassung an eine zum Beispiel dekadische Entwicklung des Solarstroms privater Haushalte, um diese genannten neuen Staatskosten zu kompensieren und die Stromkonzerne für Investitionen für erneuerbare Energien zu verpflichten. So belohnt der Staat den Steuerzahler für seine Aktivität, erneuerbare Energien zu fördern, und den Energiekonzernen wird die Möglichkeit genommen, den erneuerbaren Energie im Weg zu stehen, indem sie an dem Entwicklungsprozeß von Solarstrom für Privathaushalte nicht mehr beteiligt werden, so lange, bis diese durch den Druck des Marktes motiviert werden, selbst für Solarstrom privater Haushalte als Investoren tätig zu werden.

Ich jedensfalls würde meinen Marktstand nicht direkt im Konkurrenzmarkt aufstellen, sondern direkt nebenan, außerhalb des Marktes am Marktplatz. Dann kann der Verbraucher auch unbemerkt des Wissens der Konkurrenz bei mir einkaufen, ohne sich bei der Konkurrenz vorher für seinen Kauf rechtfertigen zu müssen oder diesen genehmigen zu lassen. Schließlich muß ich beim Wählen einer Partei auch nicht eine andere Partei fragen, ob ich das darf. Solch merkwürdigen Gesetze gibt es meist nur in Staaten, denen es mit der Demokratie nicht so wichtig ist und man die lästigen Veränderer für eine bessere Welt durch komplizierte unfunktionsfähige Gesetzesregelungen zu täuschen versucht, damit sie ruhig sind und nicht merken, das es nicht um die bessere Idee für die Gesamtheit des Staatswesens geht, sondern um die bessere Idee für die Konten einiger weniger erlauchter Staatsbürger von Gnaden der Wirtschaft. Nicht um die Sache, sondern um den Profit und, wie man der besseren Idee, durch das streben nach Profit im Weg herumstehen kann, damit ja nicht die Allgemeinheit merkt, das es in Wirklichkeit darum geht, das man aufgrund von Wohlstand zu faul geworden ist, sich zu verändern und zu erneuern und nicht das Geld die Ursache dafür ist, sondern die Faulheit, sich zu verändern.
Didier
13-03-11 00:41
@Achim

Kaum zitierst du jemand, der ein Zitat der Bundestagsfraktion kennt, schon ist ALLES gesagt !?!?!?
--So stellt sich der kleine Fritz die große Welt vor?!

Extremismus entsteht auch durch die un/bewusste Verzerrung anderer (insb. nicht geteilter) Meinungen.
Fass dich da mal an deine eigene Nase.

Nochmal ganz sachlich:

Ich kenne die beschönigende Definition von Nachhaltigkeit (für Biokraftstoffe).
Ein Kriterium ist dabei der Anbau außerhalb von Schutzgebieten (z.B. Regenwald)...
Was hilft es wenn wir Treibstoff umweltfreundlich produzieren?
Es geht um seine VERBRENNUNG und das entstehende Abgas,
das uns die Katastrophe bringen wird:
Co2 !

Pflanzen haben über hunderte Millionen Jahre Sonnenenergie gespeichert und dabei nebenbei Co2 gebunden. Dadurch wurde die Atmosphäre der Erde so verändert, dass Menschen angenehm in ihr leben können. Das Ergebnis dieser Bindung ist das fossile Erdöl.
Wenn wir die darin gespeicherte Energie vollständig freisetzten, machen wir Millionen von Jahren CO2-Bindung rückgängig und damit unsere Atmosphäre wieder so
lebensfeindlich wie sie vormals war!

Wenn man darauf die Definition der Nachhaltigkeit anwendet und diese bilanzierend feststellt
(nach der o.g. grotesken Definition feststellen muss!), kommmt der Aberwitz deutlich zum Vorschein:

"Das Verbrennen von fossilen Brennstoffen wäre nachhaltig, weil das darin enthaltene CO2
ja vorher 100% von Pflanzen gebunden wurde...

Biokraftstoffe verkürzen die Treibstoffentstehung um MILLIONEN jAHRE, tragen damit aber lediglich zun einer beschleunigten und ZUSÄTZLICHEN Co2-Belastung bei.
Die schönrechnenede Ökobilanz bleibt genauso aberwitzig wie beim Verbrennen von fossilen Brennstoffen!

Ich halte es nicht für extrem hier auf diese Tatsachen hinzuweisen.

Ob Guttenberg nachsitzen muss oder nicht ist mir hier vollkommen egal.
Aber die Spitzenpolitiker der Grünen müssen sich 100% um die Erzeugung sauberer Energie kümmern.
Und nicht um die Dr.-Arbeiten von Unionskollegen.

Die augenblicklich wirkende Skylla 'CO2' ist mindestens genauso tückisch wie die vielleicht später
wirkende Carybdis des Mülls atomarer Brennstoffe.
Daher müssen die Grünen in alle Richtungen koalitionsfähig bleiben und nicht die Regierungsverantwortung
beim ersten Anzeichen von Problem hinschmeißen.
Die Koalitionsauflösung in Hamburg hat viel zu meiner Enttäuschung beigetragen.
Das meinte ich mit Strom von Vattenvall etc.

P.S.: Achim, du Hellseher!
Woher willst du wissen, ob ich erwachsen bin?
Yanick
12-03-11 18:28
Wir haben so viel Strom zu viel auf dem Markt, dass z. B. Pumpspeicherkraftwerke Geld bekommen, wenn sie Strom abnehmen (~ 0,15 €/KW)! D. h. die verdienen immer. Beim Hochpumpen und runterlaufen lassen.
Das muss man sich mal geben....
Wenn sich jetzt dann nichts ändert, dann rennt sich die Menschheit selbst ins Verderben.
Und warum? Nur wegen Geld...
AKWs: abschalten. Es geht auch ohne.
Achim
10-03-11 10:46
Meine Vorschreiber: Kopfschüttel!

Zitat der Bundestagsfraktion:

"Den Import von Biotreibstoffen, der mit dem Raubbau am Regenwald einhergeht oder Lebensmittelproduktion verdrängt, lehnen wir entschieden ab."

So, damit ist alles gesagt. Ich frage mich, wieso so viele Menschen bei manchen Themen anscheinend geradezu krankhaft extremistisch rumstressen, und sich nicht mal die Zeit nehmen, alle Informationen zu lesen, die doch so einfach zu recherchieren sind.

Der Extremismus macht auch viele Menschen größer als sie wirklich sind - siehe Guttenberg. Euch ist wohl zu langweilig, dass ihr so süchtig seid nach diesem Glanz.

Mit der Wirklichkeit hat das jedenfalls nix zu tun. Eher mit Kleinkinderkram. Dass sich angeblich Erwachsene Menschen so gebärden ist schon sehr bedenklich.
Christian
09-03-11 17:56
<B>Sinnvolle umweltpolitik</B>
Liebe Grüne,
Sinnvolle Umweltpolitik
Heiss auch Umwelt Schützen, was ein Lohnenswertes Ziel ist, Ohne Menschenleben auf dem Gewissen zu haben.Dieses Wird mit eurer Politik mit (E)genik-10-Treibstoff nicht erreicht.Nachhaltigkeib bedeutet, dass man sich nicht nur Stolz die Penunzene von Landwirschafts-,sowie Transport-,und Treibstoffbranche in die Tasche zu stecken und den ganzen Unfug auch noch als die Idee der Anderen zu verkaufen.Tempolimit ist genau so eine bevormundung.
Wie lösen?
Russische Wissenschaftler haben ein Verfahren entwickelt wie man Biogas umwandel in Benzin kann. oder gleich mit Biogas fahren.Wo wir schon Bei Biogas sind; der ganze Kamauk macht auch nur sinn wenn sich das Biogas aus Pflanzenresten und Abfällen generiert,damit auch da keine Konkurenz zu Lebensmitteln entsteht. So entsteht beim "recyceln" Der Bioabfälle sowohl Reste, die man als Düngemittel verwenden kann oder Brennstoff und sonstigen nicht kompostierbare reste,die man verbrennen kann. Und zack hat man eurer Ökoproblem gelöst.Einschließlich Agrar,Energie,Umwelt und so weiter.
Didier
07-03-11 20:40
Unbequeme Wahrheit:

Ich bin zur Zeit ziehmlich enttäuscht von den Grünen (die ich mal gewählt habe)

Bio Kraftstoffe sind eine ZUSÄTZLICHE CO2-Belastung für unsere Umwelt!
Zusätzlich zu den fossilen Energieträgern.

Renate Künast sollte die Studie des Umweltministeriums nochmal lesen,
klar Stellung beziehen und darauf hinweisen, dass der Verbrennungs-motor ausgedient hat, wenn man zügig auf fossile Energieträger verzichten will.
Die Erwärmung unserer Atmosphäre wird durch CO2-Ausstoß verursacht!
Ob Mineralöl oder Pflanzenöl verbrannt wird ist dabei vollkommen egal.
Alle bilanzierenden Schönrechnereien sind Blendwerk und charakterlose Verrenkung.
Pflanzen wachsen und binden CO2 nämlich auch, wenn man kein Öl verbrennt!
Also: jeder Liter Öl der nicht verbrannt wird, trägt wirklich zur Entspannug der Situation bei!

Individualverkehr ist Nahverkehr und sollte muskel- oder batteriebetrieben vonstatten gehen. Das wäre eine klare These einer Grünen Partei, die ich wieder wählen
würde.

Statt dessen schleimt Renate Künast bei den Verbrennungsmotorenbesitzern rum und beklagt mit Ihnen die Verunsicherung, die Ihre Autos kaputtmachen könnte!
Glaub ichs..??

Die Grünen sollten wieder eine klare, saubere Enrgiepolitik durchblicken lassen:
Wind, Wasser, Sonne, Biomasse, Fernwärme(Afrika)...
und die Restdiskussion soweit möglich den mineralischen(SPD) oder atomaren(Union) Fossilien überlassen.

Sonst kann man seinen Strom gleich bei Vattenfall bestellen und Union wählen.

1.Umwelt, 2.Gesundheit, 3.Frieden/Gerechtigkeit
Es ist Zeit für Hausaufgaben, solange wir Opposition sind!

P.S. Herr Trittin geilt sich sowieso lieber an Guttenbergs Verfehlung auf, als dieses Bio-Kraftstoff-Desaster überhaupt wahrzunehmen...
Martin
03-03-11 19:46
@Rainer:

Bei WIndstille und Wolken beziehen wir dann Strom aus Energiespeichern. Das sind z.B Pumpspeicher-Kraftwerke, die bei Überfluss an Strom aus SOnne und Wind die Energie nutzen und Wasser in einen Speichersee pumpen und dann bei bedarf das Wasser wieder ablassen und Strom erzeugen. Solche Kraftwerke stehen besonders in Norwegen, weil dort mehr geieignete Seen vorhanden sind, deshalb brauchen wir auch einen Netzausbau innerhalb Europa, um den Stromtransport zu gewährleisten. Alternativ kann man bei Flaute auch modernen, flexible Gaskraftwerken schnell hochfahren, die wesentlich effizienter und flexibler sind als Kohle- und Kernkraftwerke.

Die SChlagzeile "2020 40% erneuerbare Energie" stammt übrigens aus der Leitstudie des Bundesministerium für Umweltschutz und Reaktorsicherheit. Und ist demnach belegt und kein unereichbares Ziel.

LG Martin
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