Schrott-Reaktoren abschalten!

Schwarz-Gelb lässt die Katze aus dem Sack: Alle 17 deutschen Atomkraftwerke sollen am Netz bleiben, darunter auch die Schrottmeiler Neckarwestheim und Biblis, die laut Atomausstiegsvertrag noch in diesem Jahr abgeschaltet werden müssten. Gegen diesen Vertragsbruch werden GRÜNE auf die Straße gehen.

Atomdemo am 5.9.2009 in Berlin

Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" haben sich die Atomkonzerne und die Bundesregierung im Kanzleramt darauf geeinigt, vorerst alle 17 Meiler am Netz zu lassen. Dabei will sich die Atomlobby eines Tricks bedienen und nicht verbrauchte Rest-Strommengen jüngerer Reaktoren auf die alten Anlagen Neckarwestheim 1 und Biblis A übertragen.

„Willfährig schaufelt Schwarz-Gelb den Atomkonzernen Millionenprofite in die Kasse.“ erklärte Bundesvorsitzende Claudia Roth am Samstag gegenüber gruene.de. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger kümmert Schwarz-Gelb überhaupt nicht, das Gewinnstreben der Energiekonzerne dafür umso mehr.“ Auch das Gerede von der vermeintlichen „Brückentechnologie“ würde endgültig ad absurdum geführt, da die Schrott-Akw für die Stromproduktion hierzulande überhaupt nicht mehr gebraucht werden, so Roth.

„Die Bundesregierung wird sich auf massiven Widerstand von der Straße gefasst machen müssen“, kündigte die Bundesvorsitzende an. „Wer für den Atomausstieg kämpfen will, findet bei den GRÜNEN Zehntausende Gleichgesinnte. Tragt Euch jetzt ein auf Meine Kampagne!“ Das grüne Aktionsportal bietet all jenen Mitmachangebote, die für grüne Themen aktiv werden wollen.

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Aufruf des Bundesvorstands vom 25. Januar:
Gegen einen Ausstieg aus dem Ausstieg – Widerstand gegen die schwarz-gelben Atomlobbyisten (pdf)


Weitere Informationen findest Du hier:

http://www.gruene-bundestag.de/cms/atomausstieg/rubrik/12/12186.atomausstieg.html

Den Atomausstieg vorantreiben - Parteitagsbeschluss 2008

Atom - Gorleben - Union: Nein Danke! - Parteiratsbeschluss 2008

Das Klimapaket ist tot, es lebe der Klimaschutz - Parteiratsbeschluss 2008

Endlagerung von Atommüll in Deutschland - Dokumentation der Fraktion 2008

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30 grüne Jahre (9): Anti-Atom-Bewegung

Seit den 80er Jahren kämpfen DIE GRÜNEN für den Atomausstieg. Teil 9 unserer Serie "Grüne Geschichte(n)": Anti-Atom-Bewegung.

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Licht und Schatten

Wie stehen die Grünen zum schwarz-gelben Energieplan? Claudia Roth erläutert den Antrag des Bundesvorstandes zum kommenden Parteitag am 25. Juni in Berlin.

Gorleben

Der Castorprotest 2008 vor dem Zwischenlager Gorleben war größer denn je.

Tschernobyl ist nicht vergessen

Den Atomausstieg vorantreiben. Beschluss des Parteirats zum Tschernobyl-Gedenktag

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Atomausstieg ohne Hintertürchen

Klar, ehrlich und schnell - wie ein neuer Atomkonsens aussehen müsste, erklärt Claudia Roth im Interview.

Kommentare

Vernunft
28-09-10 15:55
Zumindest kann man jetzt nicht mehr behaupten daß Atomkraft "zu teuer" ist! Denn es ist offensichtlich, daß Atomkraftwerker Profite machen während Windräder und Solarzellen nur die Steuerzahler und Stromkunden belasten.

Ich kann diejenigen Leute nicht verstehen, die mit dem Alter der Kraftwerke ein Problem haben. 30 oder 40 Jahre alt, das ist doch für große Bauwerke normal. Wo kämen wir da hin, wenn jedes Gebäude nach 40 Jahren abgerissen werden müsste, weil es nicht mehr "modern" ist. Ein Gebäude ist doch kein PC oder Kühlschrank, den man einfach so neu kauft.

Und wenn es unbedingt sein muß, gut, dann soll man eben alte Kraftwerke wie Biblis abreißen, und anstelledessen funkelnagelneue Atomkraftwere bauen, nach allerneuesten Sicherheitsstandards. So machen es andere Länder ja auch! Sogar die Türkei baut neue Atomkraftwerke - wer es nicht glaubt sollte sich informieren.
Christian
25-01-10 00:12
Was ein "Zufall" das SchwarzGelb mit der Horrornachricht des Bruchs mit dem Atomausstiegs und des Rückfalls in Kohls Beton- und Umwelt-Ignoranzpolitik ausgerechnet kurz vor dem Wochenende daherkommen, wenn jeder sich primär von der Arbeitswoche erholen will, Zeitungen kaum erscheinen und das öffentliche Leben auf Sparflamme läuft...

Die einen haben halt ein Licht um es auf den Scheffel zu stellen, die Anderen zwielichtige Machenschaften die es zu verbergen gilt. Mega-Heuchler: Erst vor wenigen Tagen kündigten die MASSIVE Streichungen bei der Solarförderung an, jetzt behaupten sie die Fortsetzung der Todestechnologie der Atomkraft diene der Erforschung erneuerbarer Energien.

Wie perfide, ja makaber ist DAS denn?
Anonym II
24-01-10 23:00
Wer hier Schrottpolitik betreibt ist die FDP. Die führen uns ins Verderben. Mit ihrer ideologisch verblendeten Wachstumsideologie und Geldwahn. Ich würde umtauschung vorschlagen.
FPD=
KKWVPD(Kapitalistisch korrupte wachstumsverblendete Partei Deutschlands)
Beobachter
24-01-10 13:27
Das ist offener Vertragsbruch! Schließlich haben auch die Atomkonzerne den Atomausstiegsvertrag mitunterzeichnet.

Was die FDP den Hoteliers an zusätzlichen Gewinnen verschafft, das gönnt CDU/CSU der Atomindustrie. Unglaublich, wie frech und offen die ihre Klientelpolitik mittlerweile durchziehen.
24-01-10 11:25
Die FDP ist eine Verbrecherpartei. Ihr geht es nicht mehr um sinnvoll und nichtsinnvoll oder gar um die Menschen in diesem Land, sonder rein darum wie sie zu Gunsten ihrer Großspender und Gorßunternehmen(siehe Atomlobby, Pharmaindustrie) Gesetze ändern kann dass jene am Meisten Geld aus ihren Geschäften holen können.
Wir müssen deutschlandweit gegen diese Verbrecher mobil machen und sie in den Boden stampfen. Deutschland muss aufgeweckt werden. Wie verblendet müssen deren Wähler eigentlich gewesen sein!
Wir müssen schauen dass diese Parei auch in Zukunft keine Wählerschaft mehr bekommt!
TheK
24-01-10 11:18
Haben also die Energiekonzerne der Regierung jetzt das Gesetz zum Ausstieg aus dem Ausstieg abgekauft? Na hoffentlich war's wenigstens schön teuer.
Kommentar

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