Infos zum Ablauf der Demo

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Das haben nicht zuletzt die kilometerlangen Proteste der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und die für Schwarz-Gelb desaströse Wahl in NRW gezeigt. Trotzdem bahnt sich ein heißer Herbst an und die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.

So kommst du zur Großdemonstration nach Dannenberg

Der Ort an der Elbe ist mit Bussen von den Bahnhöfen Uelzen, Ludwigslust und Salzwedel zu erreichen. Ausgestrahlt richtet dafür einen Bustransfer ein: Einen Platz für den Bustransfer reservieren.

Das Kontingent ist sehr begrenzt und deswegen empfiehlt ausgestrahlt, direkt aus der Heimatstadt mit einem Bus anzureisen.

Mit dem PKW: B 216 von Uelzen, B 248 von Salzwedel. Das Demobündnis stellt Parkplätze in der Umgebung bereit.

Der X-Train wird leider nicht fahren.

Um direkt aus Deiner Heimatstadt mit einem Bus anzureisen, melde Dich jetzt bei unserer Busbörse an.

Treffpunkt

Unser Treffpunkt wird ab 11 Uhr auf der Demowiese sein und mit großen, grünen Luftballons gekennzeichnet werden.

Wir werden eine Materialausgabe aufbauen, wo Ihr Eure Demoausrüstung erwerben könnt. Wir bitte Euch jedoch bereits im Vorfeld den Grünen Shops zu nutzen, um Euch mit Material auszustatten.

Camp Grüne Jugend

Die Grüne Jugend wird gemeinsam mit x-tausendmalquer im Camp Gedelitz Schlafplätze und Verpflegung anbieten. Dort bekommt Ihr auch immer die neusten Informationen über den Stand der Blockaden und die nächsten geplanten Aktionen. Die Schlafplätze werden direkt vor Ort vergeben, es ist keine Voranmeldung nötig.

Verpflegung

Auf der Demowiese und in den Camps werden Volksküchen eingerichtet, die Speisen und Getränke anbieten. Dennoch empfehlen wir Euch, zur Sicherheit auch eigene Verpflegung und Getränke mitzubringen. Dies gilt um so mehr, wenn Ihr plant, auch an den Blockaden teilzunehmen.

Bekleidung

Das Demogelände liegt direkt auf einem Acker, deswegen sind wetter- und möglichst wasserfeste, warme Schuhe ein absolutes Muss. Wir empfehlen Euch Gummistiefel. Da man sich auf einer Kundgebung erfahrungsgemäß nicht allzuviel bewegt, ist wärmende Kleidung unbedingt notwendig.

Kinderbetreuung

Auf der Demowiese wird es eine beheizte "Wickelhütte" für Kleinkinder geben. Daneben ein Kinderzelt mit Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch nach der Demo wird im Camp Splietau eine Kinderbetreuung mit Wickeltisch, Programm und Hüpfburg zur Verfügung stehen.

Bettenbörse

Für alle, die auch nach der Demo noch im Wendland bleiben möchten und an den Blockaden teilnehmen wollen, wird eine Bettenbörse organisiert. Per Mail an betten (at) castor2010.de oder telefonisch unter der Nummer 05841-961502 können bereits im Vorfeld Übernachtungsmöglichkeiten angefragt werden. Für all jene, die sich spontan zum Bleiben entscheiden, wird es auf der Esso-Wiese in Dannenberg ab Freitag auch die Möglichkeit geben, kurzfristig einen Schlafplatz zu erhalten.

Unterstützung vor Ort

Wir brauchen noch dringend Leute, die uns vor Ort bei der Betreuung der Informationsstände, bei dem Verteilen von Luftballons und beim Einsammeln von Spenden helfen. Bitte meldet Euch per Mail an anti-atom (at) gruene.de

Checkliste für Eure Demoausrüstung

  • Personalausweis
  • Regenschirm/Mütze
  • Notgroschen
  • wetterfeste Kleidung und Schuhwerk
  • Thermoskanne
  • Proviant
  • Mobiltelefon
  • evtl. Kamera
  • die Demofibel oder Liste mit allen Kontaktnummern
  • evtl. Trillerpfeifen/Tröten/sonstige Krachmacher
  • wenn vorhanden, würden wir uns freuen, wenn Du einen grünen Pullover, Jacke oder ähnliches anziehst
  • grüne Banner/Fahnen/Flaggen

Ganz wichtig: Nichts mitnehmen, was als Waffe angesehen werden kann!

 

Informiert bleiben

Schau immer mal wieder auf unserer Webseite vorbei und informiere Dich über den genauen Ablauf der Demonstration. Wenn Du Fragen, Anregungen oder Vorschläge hast, kannst Du uns gerne eine Email schicken: anti-atom (at) gruene.de

Grünes Infotelefon

Wenn Ihr Fragen habt oder schnell an Informationen kommen wollt, könnt Ihr das grüne Infotelefon anrufen: 030-28442-180

Grüne Demofibel

Alle Informationen findest Du auch zusammengefasst in unserer Grünen Demofibel (PDF).

Sei vorbereitet und sage den Termin weiter

Erzähl‘ in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis, dass am 6. November jeder in Dannenberg auf die Straße gehen muss, der Schwarz-Gelb ein deutliches Signal übermitteln will. Wir alle wollen das Ende der Atomkraft und die Abschaffung dieser gefährlichen Atommülllagerung. Gemeinsam werden wir das schaffen!

Alle praktischen Infos der Veranstalter findest Du hier

Für die Großdemonstration in Dannenberg wurde eine eigene Homepage eingerichtet. Alle wichtigen Informationen erhältst Du auf www.castor2010.de.

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

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Gorleben stoppen

Im November ist es wieder soweit, der nächste Castor rollt nach Gorleben!

Atomkraft: Schluss jetzt!

Die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.

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Aussteigen statt aussitzen

Am 26. März finden in Deutschland parallele Großdemos in Berlin, Hamburg, Köln und München gegen Atomkraft und für eine nachhaltige Energiepolitik statt.

Nicht vergessen bei Aktionen gegen Rechts

Um einen größeren Effekt und auch eine Sichtbarkeit von Grüner Politik vor Ort zu erreichen, solltet ihr einige Dinge nicht vergessen:

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Blockade_Dresden_nazifrei2010_Andre_Schulze_225x130_01.jpg

Praktische Tipps für den Kampf gegen Nazis

Unsere Online-Demofibel enthält jede Menge Infos, was ihr gegen rechte Veranstaltungen bei euch vor Ort unternehmen könnt.

Kommentare

05-11-10 15:59
Euer "Atomausstieg" von 1999 war keiner. Hättet ihr damals weiter so den direkten Protest untestützt wie jetzt und nicht voreilig Kompromisse geschlossen! Wir haben schon damals gesagt: "Konsens ist Nonsens" und darauf hingewiesen, daß er bei jedem Regierungswechsel aufgehoben werden könnte. Außerdem ist in den damals beschlossenen "Restlaufzeiten" noch wesentlich mehr weitere Atommüllproduktion eingeplant worden, als bis dahin schon Atommüll vorhanden war! A
Auch auf einem Stop der Castortransporte habt ihr nicht bestanden, sondern auch nach dem Konsens ist noch weiter Atommüll aus Deutschland nach la Hague gebracht worden!
Auch das Jülicher Hochtemperaturdebakel habt ihr jahrelang ignoriert. Erst seit Unabhängige und Linke darauf aufmerksam machen, ist das auch für euch ein Thema (Zitat R.Priggen, angesprochen 1999 auf die Jülicher Atommüll-verbrennung und die gerade entdeckte Verstrahlung unter dem AVR: "Ach hör doch auf!", Der einzige Grüne, der m.W. was dazu gemacht hat im Landtag, Rüdiger Sagel ist jetzt bei der Linken...
Und Oliver Krischer, euer Dürener MdB, lügt in der Lokalzeit am 23.10 von der "1.Aktion in Jülich seit 30 Jahren!" Aktionen dauerhaft engagierter, konsequenter AKE-Gegner/innen scheinen für ihn nicht zu zählen.
Martina aus Aachen (grünes Mitglied von 1984-99) AKW-Bekämpferin seit 1977 Linksrheinisches Komittee gegen Strahlengefahr (LiKoS, marthaa1@web.de)
Kommentar

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