Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
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Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Das haben nicht zuletzt die kilometerlangen Proteste der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und die für Schwarz-Gelb desaströse Wahl in NRW gezeigt. Trotzdem bahnt sich ein heißer Herbst an und die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.
Beim Castortransport im Wendland im November 2010 protestieren wir im breiten Bündnis gegen die schwarz-gelben Atompläne: Gegen eine AKW-Laufzeitverlängerung, die nicht nur unser Sicherheitsrisiko um Jahrzehnte verlängert, sondern auch den hochradioaktiven Atommüll um 4000 Tonnen vermehrt. Wir wollen einen Protest organisieren, an den sich Schwarz-Gelb und der Atomlobby noch lange erinnern werden. Deshalb rufen wir als Bundesvorstand nicht nur zur Großdemonstration am 6.11. in Dannenberg auf, sondern unterstützen auch den Aktionskonsens von x-tausendmalquer, dem Castor-Transport mit einer großen gewaltfreien Sitzblockade den Weg zu versperren. Wir freuen uns, wenn möglichst viele von Euch diesen Aufruf unterzeichnen und an der Blockade im Wendland teilnehmen.
Wir werden dem nächsten Castor-Transport mit einer großen gewaltfreien Sitzblockade den Weg versperren. Wir wollen andere Menschen mit unserem Handeln dazu motivieren, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern sich eigenverantwortlich für den Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen.
Unsere Sitzblockade ist ein Akt des Zivilen Ungehorsams. Gesetze und Vorschriften, die nur den reibungslosen Ablauf der Castor-Transporte schützen, werden wir nicht beachten. Wir werden die Straße nicht freiwillig verlassen, weil wir in Anbetracht des atomaren Restrisikos und der ungelösten Entsorgungsfrage unsere Aktion als legitim und notwendig erachten. Bei polizeilichen Räumungen werden wir besonnen und ohne Gewalt handeln. Durch mögliche Demonstrationsverbote und juristische Verfolgung lassen wir uns nicht abschrecken.
Wir streiten für das Leben und eine lebenswerte Zukunft. Daran orientiert sich auch unser Handeln. Wir werden keine Menschen verletzen. Unser Anliegen ist es, allen Menschen mit Aufrichtigkeit, Respekt und Gesprächsbereitschaft zu begegnen.
Die Polizei ist nicht unser Gegner, deshalb versuchen wir in unserem Verhalten zum Ausdruck zu bringen, dass wir die einzelnen PolizistInnen als Menschen achten, auch wenn wir ihr Handeln kritisieren.
Auch in unserer Zusammenarbeit versuchen wir, hierarchiefreie Strukturen zur Anwendung zu bringen, d.h. wir werden nicht nach dem Mehrheitsprinzip, sondern nach dem Konsensprinzip entscheiden und uns untereinander so weit wie möglich absprechen. Wir werden uns bemühen, die Situation während unserer Aktion überschaubar zu gestalten, damit alle Beteiligten gute Bedingungen für aktives, selbstbestimmtes Handeln haben. Wir werden uns gewaltfrei und entschlossen dem Castor in den Weg setzen.