Gorleben stoppen

Im November ist es wieder soweit, der nächste Castor rollt nach Gorleben! Am Donnerstag, 24. November, wird er in Frankreich starten. Am 26. November ist eine Großaktion in Dannenberg geplant, markiere dir den Termin schon jetzt in deinem Kalender.

+++ Der Castor rollt +++

Die Castor-Gegner haben es geschafft, die Abfahrt des Transports in Frankreich um über eine Stunde zu verzögern. Jetzt rollt der Castor-Transport aber in Richtung Wendland, wo er am Samstag, 26. November mit einer Großdemonstration und anschließender Kundgebung erwartet wird. Während der gesamten Zeit, die der Castor rollt, sind entlang der Strecke viele Demonstrationen, Proteste und Blockaden geplant, bei denen wir wieder viel GRÜNE Präsenz zeigen wollen. Um ständig auf dem Laufenden zu sein, wo der Castor-Transport sich momentan befindet und was gerade passiert, kannst du dich unter www.castorticker.de informieren und auf Twitter dem Tweed @castorticker folgen.

Wir bleiben dabei: Der Bau des Endlagers in Gorleben muss sofort beendet werden. Gorleben als Endlagerstandort ist geologisch ungeeignet und politisch verbrannt. Wir brauchen ein Endlagersuchgesetz, das auf den Empfehlungen des Arbeitskreises Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AKEnd) aufbaut. Gorleben kann genauso wenig Standort im Vergleichsverfahren werden, wie die gescheiterten Standorte Asse und Morsleben solchen Kriterien standgehalten hätten. Die Bundesregierung muss jetzt einen Baustopp in Gorleben aussprechen und ein ergebnisoffenes, bundesweit vergleichendes Endlagersuchverfahren auf den Weg bringen. Im Atomgesetz (AtG) muss die im letzten Herbst eingefügte Enteignungsklausel, die auf einen schnellen Ausbau in Gorleben abzielt, wieder gestrichen werden. Komm auch du und protestiere gemeinsam mit uns im Wendland.

Wir unterstützen den Aufruf des Bündnisses gegen den Castor 2011 (siehe unten).

Was bisher geplant ist - Achtung! Castor-Abfahrt einene Tag vorverlegt!

26. November Großaktion in Dannenberg. Weitere Infos siehe unten.

Ab dem 23. November wird es im gesamten Zeitraum des Castor-Transportes wie jedes Mal diverse Protestaktionen wie etwa Sitzblockaden geben. Auch die Camps werden ab Donnerstag wieder geöffnet sein. Weitere Informationen siehe unten.

Wer es nicht bis ins Wendland schafft, der kommt zur Castor-Südblockade am 24. November. Der Betreiber der Plutoniumfabrik im französischen La Hague hat die Abfahrt des Castor-Transports aus Angst vor langen Verzögernungen um einen Tag vorverlegt. Denn auch der 13. Castor-Transport nach Gorleben wird bereits im Süden gebührend empfangen werden. Die Vorbereitungen für die zweite Castor-Südblockade laufen! Alle, die es nicht ins Wendland schaffen, sind herzlich eingeladen, sich an den Aktionen im deutsch-französischen Grenzgebiet zu beteiligen. Die diesjährige Südblockade steht unter dem Motto: "Hase & Igel: Egal wo er lang fährt - wir sind schon da!"
Getreu diesem Motto haben sich die Organisatoren der Südblockade entschlossen, die Aktion um 24 Stunden vorzuziehen. In der Südpfalz würde der Castor-Transport laut neuem Fahrplan am Donnerstag, 24. November, ankommen. Jetzt seid ihr "am Zug"! Weitere Infos unter: http://www.castor-suedblockade.de/2011/aufruf.html

Komm zur Demo am 26. November nach Dannenberg

Wir protestieren gegen den Castor-Transport und wollen deutlich machen, dass der Bau des Endlagers in Gorleben sofort beendet werden muss. Ab 12.30 Uhr gehts los.

Flyer für die Großdemo (PDF)


Alle wichtigen Informationen von der Anreise und dem Ablauf über das Demo-Equipment bis hin zur Castor-Blockade findet ihr auch in der grünen Demofibel.

Demofibel 2011

 

Ablauf und Programm:

An beiden Hauptzufahrten nach Dannenberg wird es Sammelpunkte geben, von denen wir gemeinsam zur Kundgebung gehen. An den Sammelpunkten gibt es kleine Bühnen und Lautsprecherwagen und natürlich auch Info- und andere Stände. Von beiden Punkten aus setzen sich gegen 13 Uhr zwei Demonstrationszüge in Bewegung und treffen sich am Ortsausgang von Dannenberg zur Großkundgebung ''Gorleben soll leben – STOP CASTOR!''. Hier sollen die beiden Züge ein riesiges Menschen-X bilden. Die Hauptkundgebung mit einem kunterbunten Programmm, spannenden Reden, familientauglichen Aktionen, Musik, außerdem Volksküche mit warmer Verpflegung, Wendland-Waffeln, Kinderprogramm, letzte Aktionstrainings und noch viel mehr findet dann ab 14 Uhr auf dem Maisacker nahe Nebenstedt statt. Die Hauptkundgebung wird etwa gegen 17 Uhr enden.

Sammelpunkt/Grüner Treffpunkt:

Wir werden auf dem zentralen Kundgebungsgelände einen grünen Treffpunkt einrichten, den Du durch große grüne Ballons erkennen kannst. Dort wird auch jede Menge grünes Material ausgeteilt (Ballons, Fahnen, Banner, Pullis usw.).

Eure Fotos auf Flickr:

Wenn Du während den Kundgebungen und Protesten rund um den Atomendlagerstandort Bilder machst, bitte lade diese auf Deinen eigenen Flickr-Stream hoch und verknüpft sie mit unserer Flickr-Gruppe Gorleben 2011: http://www.flickr.com/groups/gorleben2011.

 

Verpflegung:

Auf der Demowiese und in den Camps werden sogenannte Volksküchen eingerichtet, die Essen verteilen werden. Dennoch empfehlen wir euch, zur Sicherheit auch eigene Verpflegung und vor allem Trinken mitzunehmen.

Anreise mit grünen Bussen:

Aus ganz Deutschland werden wieder grüne Busse nach Gorleben fahren.

Grünen Bus melden

Ihr habt selbst einen grünen Bus organisiert? Dann melde uns diesen, damit wir ihn in die Karte eintragen können. Das Formular findest du unten auf der Seite.

Außerdem solltet ihr bei der Planung eurer Anreise folgendes beachten:

  • die Busse sollten spätestens um 11.30 Uhr vor Ort ankommen
  • alle Busse aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, dem nördlichen Brandenburg und Berlin fahren über die A24 und überqueren in Dömitz auf der B 191 die Elbe
  • die Busse aus dem südlichen Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen fahren am besten über Salzwedel
  • Bussen aus der Region Oldenburg/Bremen empfehlen wir, über die A27, Soltau und Uelzen nach Dannenberg zu fahren
  • Busse aus allen südlicheren Regionen fahren am besten auch über Uelzen oder Braunschweig Wolfsburg und Lüchow ins Wendland

Du bist Delegierte oder Delegierter und auf der BDK in Kiel, möchtest aber danach ins Wendland? Wir sind momentan dabei Busse zu organisieren, die am Sonntag nach der BDK nach Gorleben fahren. Solltest du Interesse haben, melde dich bitte schon mal ganz unverbindlich mit dem Formular auf der BDK-Seite an.

Anreise mir der Bahn:

Am Tag der Demonstration wird es wegen des Castortransports keinen Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Dannenberg geben. Nach unseren Informationen plant die Deutsche Bahn auch nicht, einen angemessenen Schienenersatzverkehr einzusetzen. Deshalb von unserer Seite die dringende Bitte: Reist wenn möglich mit Bussen nach Dannenberg an. Es wird nur begrenzt ein Busshuttle von den Bahnhöfen Uelzen, Salzwedel und Ludwigslust angeboten.

Anreise mit PKW:

Es werden nahe des Kundgebungsgeländes Parkplatzflächen ausgewiesen. Eventuell wird ein Shuttleverkehr mit Bussen eingerichtet.

Bettenbörse:

Für alle, die auch nach der Großaktion am Samstag noch im Wendland bleiben möchten und an der Blockade teilnehmen wollen, wird eine Bettenbörse organisiert. Für all jene, die sich spontan zum Bleiben entscheiden, wird es die Möglichkeit geben, kurzfristig einen Schlafplatz zu erhalten.

Alle, die auch nach der Großaktion am Samstag noch im Wendland bleiben möchten und an der Blockade teilnehmen wollen, können sich schon jetzt einen Schlafplatz sichern. Für alle, die sich spontan zum Bleiben entscheiden, wird es über die Bettenbörse auf der Esso-Wiese in Dannenberg die Möglichkeit geben, kurzfristig einen Schlafplatz zu erhalten.

Unterstützung vor Ort:

Wir brauchen noch dringend Leute, die uns vor Ort bei der Koordination, beim Auf- und Abbau und vielem mehr unterstützen. Bitte meldet euch per Mail an anti-atom (at) gruene.de.

Camps und Infopunkte:

https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=121

https://www.gorleben-castor.de/index.php?cont=10

Weitere Informationen unter:

https://www.gorleben-castor.de

Bei Fragen, Anmerkungen und allem sonstigen rund um den Castor-Transport wendet euch jederzeit gerne per Mail an: anti-atom (at) gruene.de

 

Meine Kampagne

Registrier Dich jetzt für MEINE KAMPAGNE und kämpfe mit uns gegen Atomkraft.

 

Hier findet ihr den Bewegungsgrünen Aufruf, den ihr auch unterzeichnen könnt.

Bewegungsgrüner Aufruf: CASTOR stoppen

 

Aufruf des Bündnisses gegen den Castor 2011

Wir unterstützen den Aufruf von dem Bündnis gegen den Castor 2011

Castor Stop - Gorleben soll leben!
Acht Atomkraftwerke musste die Regierung abschalten, die Laufzeitverlängerung zurücknehmen – nach der entsetzlichen Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Anti-Atom-Bewegung große Erfolge errungen. Es waren erste Etappensiege – jetzt geht es weiter! Wenn im Herbst der Castor-Transport ins Wendland rollt, wird damit der Atommüllstandort Gorleben weiter zementiert. Während die Regierung über ein Endlagergesetz entscheidet, fordern wir mit einer Großdemonstration das endgültige Aus für den Schwarzbau Gorleben. Demonstrieren Sie mit!

Atommüll ohne Ende
Weltweit gibt es kein Endlager, das hochradioaktive Abfälle für eine Million Jahre sicher von der Biosphäre abschließt. Wie schnell die Endlagerpläne platzen, zeigen havarierte Atommülllager. Die Asse säuft ab, Morsleben stürzt ein.

Mit Gorleben kommen sie nicht durch!
Der Endlagerstandort Gorleben wurde in den 1970er Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit willkürlich ausgewählt – aus rein politischen Gründen. Im letzten November wurde die „untertägige Erkundung“ nach zehn Jahren Baustopp von Bundesumweltminister Röttgen wieder aufgenommen. Täglich werden dort Fakten geschaffen – trotz Wasser von oben und Gas von unten. In diesem Herbst will die Regierung ein Endlagersuchgesetz beschließen. Es droht zu einem „Gorleben-Durchsetzungsgesetz“ zu werden – mit Kriterien, die Gorleben weiter als Endlagerstandort ermöglichen sollen. Wir fordern das
endgültige Aus für das Endlagerprojekt im maroden Salzstock Gorleben!

Atomtransporte kreuz & quer
Wenn im November der nächste Castor aus La Hague nach Gorleben rollt, wird nur vorgetäuscht, in der Atommüllentsorgung bewege sich was. Denn der Müll wird nur von A nach B gekarrt und in luftigen Hallen abgestellt. Ob nach Ahaus, Lubmin, Gorleben: Atomtransporte sind ein Risiko, das wir nicht hinnehmen können.

Atomkraft? Stilllegen!
Die Reaktor- katastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Auch wenn uns die Abschaltung von acht Atommeilern freut: Wir streiten dafür, dass jetzt alle Atomkraftwerke bei uns und weltweit abgeschaltet werden, bevor der nächste GAU passiert. Wir fordern das Ende der Atomindustrie – vom Uranabbau und -anreicherung bis zu den Atomexporten.

Die Alternativen sind da!
Die Regierung bleibt die angekündigte „beschleunigte Energiewende“ schuldig. Eine konsequente Energiewende wird nur in der Hand von kleinen und mittelständigen Unternehmen, Stadtwerken und Bürger/innen gelingen und nicht mit den vier großen Atomkonzernen, die Regierung und Bürger/innen erpressen. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Effizienz.

Wir sind viele: Auf ins Wendland!
Die letzten Monate haben gezeigt: Eine Politik, die über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet und nur Konzerninteressen bedient, ist auf Dauer nicht durchsetzbar, wenn wir uns gemeinsam zur Wehr setzen. Allein durch Parlamentsbeschlüsse wird es kein Ende der Atomkraft geben – es braucht den Druck von der Straße. Stimmen wir ab, mit Händen und Füßen, wenn der nächste Castor ins Wendland rollt. Castor Stop – Gorleben soll leben!

Auf der Website des Büdnisses gegen den Castor 2011 könnt Ihr diesen Aufruf unterzeichnen.

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

Infos zum Ablauf der Demo

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Das haben nicht zuletzt die kilometerlangen Proteste der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und die für Schwarz-Gelb desaströse Wahl in NRW gezeigt. Trotzdem bahnt sich ein heißer Herbst an und die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.

Aufruf nach Gorleben

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Das haben nicht zuletzt die kilometerlangen Proteste der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und die für Schwarz-Gelb desaströse Wahl in NRW gezeigt. Trotzdem bahnt sich ein heißer Herbst an und die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Atom_Faesser_Foto_sulamith.sallmann_Flickr_225.jpg

Kiel grüßt das Wendland

Grüne Delegierte erklären ihre Solidarität mit den Anti-Castor-Protesten im Wendland.

Atomkraft: Schluss jetzt!

Die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.

Grün stellt sich quer

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Das haben nicht zuletzt die kilometerlangen Proteste der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und die für Schwarz-Gelb desaströse Wahl in NRW gezeigt. Trotzdem bahnt sich ein heißer Herbst an und die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.

Kommentare

Andi
18-10-10 19:55
Panorama zu Tretin: "Vor einigen Jahren, als Trittin noch Bundesumweltminister war, klang all dies noch ganz anders: „Gegen diese Transporte sollten Grüne in keiner Form demonstrieren“, so der heutige Vorsitzende der Bundestagsfraktion."
Thomas
16-10-10 17:36
Bus aus Schaumburg nach Gorleben:
Abfahrtszeiten:

Bückeburg           8:00 Uhr
Herderschule Unterwallweg

Nienstädt            8:15 Uhr
B65 gegenüber „Sülbecker Krug“

Stadthagen         8:30 Uhr    
Festplatz an der Festhalle

Bad Nenndorf     8:45 Uhr
Parkplatz an „Kraterquelle/Vogelzoo“

Rückfahrt: Ankunft Bückeburg  ca. 20.00 Uhr

Fahrtkosten : Jugendliche frei , von den Erwachsenen erwarten wir eine Spende
hans
15-10-10 15:01
jaqueline wie kommst du darauf das hinter der Ökostrom zulage eine Ökolobby steckt, das is die Retourkutsche der Regierung
marc
15-10-10 09:40
Achtung !

Es fährt ein Bus aus Cottbus nach Dannenberg zur Großdemo am 6.11.2010. Wer Infos haben möchte schreibt mir bitte eine mail. marc.herzer@gmx.de
Jaqueline
15-10-10 01:30
Ach hier sind die ganzen Realitätsverweigerer her.
@ Elmer: Schweden baut neue AKWs
@ jaja: ohne Tschernobyl gäbs die Grünen nicht
@ all: ich habe mich heute über die Nachricht gefreut, das es ab 2011 eine Ökostrom Zulage gibt. gegen Atomstrom Loby und für Ökostrom Loby. Im Kommunismus sind manche halt gleicher als gleich
Jaja
13-10-10 18:07
Und übrigens - ein AKW in Tschernobyl hat es nie gegeben, da gab es keinen GAU und keine Opfer, das ist alles nur eine ganz böswillige Verleumdung von irgendwelchen grünen Spinnern ...

Ganz gefährlich sind hingegen Bananen, vor denen muß man sich sehr in Acht nehmen denn sie strahlen radioaktiv !

Schon erstaunlich, was uns so alles weisgemacht werden soll.

Vermutlich wird man uns auch bald erzählen dass diese Aufnahmen in einem Hollywood-Studio gemacht wurden:
http://www.youtube.com/watch?v=SBd6I8m6zz4
Sternenweg
13-10-10 16:54
Die Atom-Mafia hat unzählig viel Geld zusammengesaugt und unzählige Menschen und Lobbyisten damit gekauft. Diese Menschen reden nun alle babylonisch durcheinander und müllen alle Kommunikationswege zu. Richtig ist: Atommüll strahlt quasi ewig und niemand kann für ewig strahlenden Müll die Verantwortung übernehmen und ihr gerecht werden. VERANTWORTUMGSLOSIGKEIT zu Lasten Anderer, daran erkennen die Anständigen die Maulhelden und die Mafias.
Vernunft
13-10-10 13:15
Wieviele von den Demonstranten, die diese gelben Fässer herumrollen haben jemals echten Atommüll gesehen? Kaum einer, denn es gibt ja gar nicht viel Atommüll, er ist so kompakt, daß er überall Platz haben würde. Selbst im kleinsten Dorf könnte man den gesamten Atommüll der jemals in Deutschland nach 50 Jahren industrieller Stromproduktion produziert würde, in einer Halle lagern, während Kohlekraftwerke in der gleichen Zeit millionen Tonnen CO2 und Schwefeldioxid in die Atmosphäre gekippt haben, und zum anderen riesige Berge Schlacke produziert haben.

Wer Angst vor Atommüll hat, der sollte sich einen Geigerzähler anschaffen, und sich selbst davon überzeugen, daß die natürliche (radioaktive) Strahlenbelastung durch Gase, Lebewesen, Pflanzen (z.B. Bananen) und Gestein (z.B. auch Kohle, denn Kohle enthält kleine Mengen Uran) viel größer ist als jemals durch einen Castorbehälter oder ein Reaktorgebäude dringt, geschweigedenn durch ein ehemaliges Bergwerk. Sogar die Belastung durch die Tschernobyl-Wolke war in Deutschland viel geringer im Vergleich zur natürlichen Strahlung. Atommüll ist metallisch und ist in rostfreien Metallbehältern, also besteht auch keine Gefahr daß er ins Wasser gelangt. Wer Angst vor radioaktiv strahlendem Wasser hat, sollte nicht im Urlaub ans Meer fahren, denn natürliches Meerwasser enthält kleine Mengen Uran (über jahrmillionen aus Gestein herausgelöst) und stahlt radioaktiv.
Elmer
11-10-10 20:22
Sehr geehrter Herr Gabriel,
erklären Sie doch bitte, warum Italien (Atomausstieg 1987) und Schweden (Atomausstieg 1979 beschlossen) ihre Atomausstiege nun rückgängig gemacht haben. Schweden will 18 neue Reaktoren bauen. Italien ab 2013 6 neue Meiler. Und erklären Sie doch bitte, warum in Finnland - wo die finnischen Grünen mit an der Regierung sind - selbige den Bau eines weiteren KKW beschlossen hat. Erklären Sie bitte, warum die Niederlande die Laufzeit ihres einizgen AKWs auf 60 Jahre ausgedehnt hat. Erläutern Sie, warum die Schweiz, Polen, Tschechien, die Slowakei, Frankreich und die Niederlande neue Kraftwerke bauen und warum Russland inzwischen Weltmarktführer ist, was früher die Siemens AG (KWU) war. Sollten Sie keine Erklärung finden, haben Sie einen Ex-Umwelt"minister" (einen Tritt-in den Ar***) verdient.
Denkmal
10-10-10 18:48
Endlagerung in Salzstöcken ist gefährlicher Unsinn, spätestens seit Asse II sollte das jedem klar sein. Im Ausland setzt man zumeist auf Endlagerung in Granit - das ist zwar teurer beim Stollenbau, aber dafür auch sicherer. Wenn also Versuche zur Endlagerung, dann bitte eine möglichst sichere Variante - und nicht eine alte Billigstlösung, die klar erkennbar nicht auf Dauer funktionieren kann.
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