Gedenken an Fukushima

Am Jahrestag des Tsunami und der darauffolgenden Reaktorkatastrophe in Fukushima haben deutschlandweit zehntausende Menschen auf Großveranstaltungen an die Geschehnisse in Japan erinnert und ein klares Bekenntnis gegen Atomkraft abgegeben.

Wie hier in Gronau gingen deutschlandweit tausende Menschen auf die Straße.

Zum Jahrestag der Katastrophe von Fukushima zeigten sich am Sonntag tausende Menschen in ganz Deutschland auf Demonstrationen, Mahnwachen, Lichter- und Menscherketten solidarisch mit den Opfern in Japan und setzten ein klares Zeichen gegen Atomkraft. In Brokdorf, Frankfurt am Main, Gronau, Grundemmingen, Hannover, Neckarwestheim, Mitterteich und dem Braunschweiger Land fanden in diesem Zusammenhang Großveranstaltungen statt.

Etwa 16.000 Menschen verloren damals in Japan ihr Leben durch das schwere Erdbeben und den darauffolgenden Tsunami. Der dadurch ausgelöste Super-GAU in mehreren Reaktorblöcken des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi machte etwa 150.000 Menschen zu Heimatlosen und eine ganze Region  aufgrund der hohen Strahlenbelastung unbewohnbar. Des Weiteren sind bis heute Unmengen radioaktiven Wassers ins Meer gelangt.

Die Ereignisse in Japan zeigen, dass es sichere Atomkraftwerke nicht gibt und auch nicht geben kann. Die Betreiberfirma Tepco und die japanische Regierung haben es innerhalb eines Jahres nicht geschafft, die beschädigten Reaktoren zu stabilisieren. So hat die Reaktorkatastrophe von Fukushima auf schockierende Art und Weise die Unkontrollierbarkeit der Atomenergie veranschaulicht.

 

Fotos von den Demonstrationen am 11. März 2012:

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Fukushima mahnt

Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Japan sind bundesweit zahlreiche Proteste gegen Atomkraft geplant.

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Gedenken und mahnen

Japan sieht sich der größten Katastrophe seit dem zweiten Weltkrieg gegenüber. Die Folgen müssen auch hier zu einem Umdenken führen.

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Das macht die Leute wütend

Zehn Wochen nach der Katastrophe von Fukushima war Sylvia Kotting-Uhl in Japan. Da tut sich was.

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Unsere Gedanken sind bei den Opfern

In Japan droht die nukleare Katastrophe. Wir beteiligen uns aus Solidarität an den bundesweiten Mahnwachen.

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25 Jahre Tschernobyl: AKW endlich abschalten!

Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe zum 25. Mal. Einen Tag vorher wird es bundesweit Aktionen an AKW-Standorten geben.

Kommentare

gast c
14-05-12 08:46
es ist jetzt wichtig dass alle an einem stram ziehen und die atomkraft bezwungen wird oder wollt ihr das wir so enden wie die vielen menschen bei fukuschima einfach mal bei den atomkraftwerken einschreiten wird bestimt helfen
Tim
24-04-12 22:53
da kann es einem doch nur schlecht werden, wie die Grünen 160000 Tsunamitote für ihre politischen Zwecke missbrauchen.
Würden sie wirklich der Opfer gedenken, würden sie sich für ein besseres Tsunamifrühwarnsystem oder ähnliches einsetzen.
04-04-12 21:22
Ja Erika, nach dem größten Gau der Menschheitsgeschichte in Fukuschima, wo zum Bedauern der Grünen, kein einziges Todesopfer durch Kernstrahlung zu beklagen war (und auch nicht sein wird) kommt nun das schreckliche Asse auf uns zu.

Wussten Sie eigentlich, dass es ein biologisches Optimum für Kernstrahlung gibt. Der Mensch benötigt ein bestimmtes Maß an radioaktiver Strahlung. Dies ist sogar gesund. Deshalb gibt es auch radioaktive Heilquellen.

Der lächerliche Asse "Atommüll" strahlt garantiert weniger. Also bitte keine Panik. Schwach radioaktiver Müll (der auch in den Fässern noch in Beton eingegossen ist) ist keine Kettenreaktion und keine Kernschmelze und schadet niemandem.
Erika Spielvogel
03-04-12 04:05
wir haben auch bald unser Fukushima, das entlager asse läuft mit wasser voll und wir sind machtlos.
Gast
02-04-12 11:12
Da fängt es schon an:

Die Welt online 2.4.2012:
"Stromnetz geht plötzlich auf Alarmstufe "gelb"
Vergangene Woche kam es zu einem brenzligen Vorfall im Stromnetz. Die Ampel des "Real-time Awareness und Alarm Systems" der Netzbetreiber schaltete auf "gelb". Nur Notmaßnahmen retteten den Betrieb."

Also noch mehr Solar- und Windkraft?
Gast
29-03-12 10:28
Ja Steffi säge ruhig weiter auf dem Ast auf dem Du sitzt...

Ich weiß man hat Dir erzählt dass Atom und Öl ganz böse sind und dass man eine Industriegesellschaft mit ein paar Solarzellen, Windrädern und Batterien versorgen kann.

Ich hoffe Du bereust Deine Aktivitäten nicht, wenn die Bude kalt und dunkel, das Essen unerschwinglich ist und das Auto mit leerem Tank da steht.
Steffi
27-03-12 14:37
„Nucléaire? Non merci“- Franzosen protestieren gegen Atomkraft

Zahlreiche Anti-Atomdemonstrationen in Frankreich

Mit den zahlreichen Demonstrationen am Fukushima - Wochenende in ganz Frankreich verzeichnet die französische Anti-Atomkraftbewegung - Résau Sortir du nucléaire- eine großen Erfolg. Allein bei einer eine Kundgebung in der Nähe von Tricastin im Rhonetal protestierten mehr als 60 000 Menschen gegen die Nutzung der Atomkraft in Frankreich.

„Wir gratulieren dem Résau Sortir du nucléaire und der Grünen Spitzenkandidatin Eva Joly zu diesem großartigen Erfolg. Auch in Frankreich entsteht allmählich eine breite Bewegung gegen Atomkraft. Die französische Bevölkerung hat die Risiken der Atomenergie erkannt und beginnt Frankreich Abhängigkeit von Atomstrom in Frage zu stellen. Eine breite Unterstützung der Bevölkerung ist auch notwendig, um Atomkraftwerke wie z.B. das AKW Cattenom an der deutsch-französischen Grenze schnellst möglich vom Netz zu nehmen. Denn unser letztendliches Ziel ist der europaweite Atomausstieg!
Gast
14-03-12 15:49
Ja gedenken wir den Opfern der Flutkatastrophe. Opfer der Kernstrahlung gab es nicht und wird es auch nicht geben weil kein Mensch eine gesundheitschädliche Dosis Strahlung abbekommen hat.

In Fukushima kam es zu einem GAU (Größter anzunehmender Unfall). Der GAU in einem Kernkraftwerk bedeutet Kernschmelze. Dabei schmelzen die Brennstäbe und Steuerstäbe auf Grund der abklingenden Nachzerfallswärme und fließen in das dafür vorgesehene Betonfundament. Das wars. Mehr passiert nicht und mehr kann auch nicht passieren, darum heißt es ja GAU. Keine Atomexplosion, keine langfristige Verstrahlung und ähnliche Szenarien sind eingetroffen oder denkbar. Alles andere ist Propaganda. GAU heißt also nicht GRÜNES AUSGEDACHTES UNFALLWUNSCHSZENARIO.
wolfgang
11-03-12 19:19
wer soll das bezahlen ohne AKWS geht es nicht wir müßen jetzt schon dazu kaufen. windkraft bringt gerademal 7% unseren bedarfs kohlekraftwerke wollen wir nicht zu hoher schwefelanteil was wollen wir denn ich bin kein freund von atomstrom aber im moment geht es nicht ohne.
Kommentar

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