Energie

Mit der Energiewende schützen wir das Klima, schaffen Jobs, stärken die regionale Wirtschaft und fördern Handwerk und Mittelstand.

Grüne Energie, Foto: © jarts/photocase.com

Mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Atomkraft haben wir GRÜNE einen historischen Sieg errungen. Wir verfolgen mit voller Kraft das Ziel, die Energieversorgung in Deutschland schrittweise vollständig auf Erneuerbare Energien aus Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie umzustellen und die Energieeffizienz deutlich zu steigern.

Die Stromproduktion in Deutschland soll möglichst bereits bis 2030, die Wärmeproduktion bis 2040 komplett auf Erneuerbare Energien umgestellt sein.
Diese grüne Energierevolution ermöglicht uns nicht nur, die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern, sondern macht auch neue Kohlekraftwerke - den Klimakiller Nr. 1 - überflüssig. Gleichzeitig ermöglicht sie uns, aus der Risikotechnik Atomkraft auszusteigen. Bis Ende 2010 haben wir durch das von uns im Jahr 2000 durchgesetzte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bereits mehr als 17 Prozent der Stromversorgung durch erneuerbare Energien bereitstellen können. Das EEG ist zum weltweiten Modell für erfolgreiche Energiepolitik geworden.

Neue Kohlekraftwerke blockieren den Weg zu einer klimafreundlichen und schadstoffarmen Energiepolitik. Kohlekraftwerke geben mehr als die Hälfte der Energie ungenutzt an ihre Umgebung ab und stoßen große Mengen von CO2 aus. Sie sind nicht nur kontraproduktiv, wenn es um die Erreichung der Klimaziele geht, sondern gefährden auch die Gesundheit der Anwohner in ihrer Umgebung. Die Bauvorhaben für neue Kohlekraftwerke müssen gestoppt werden. Auf den Energiemärkten wollen wir das Oligopol brechen, um innovativen Anbietern faire Marktchancen zu geben.

Den Wandel, den wir auf dem Strommarkt eingeleitet haben, wollen wir nun in den Bereich Wärme übertragen. Wir wollen ein Wärmegesetz, das auch im Gebäudebestand die Nutzung Erneuerbarer Energien vorgibt. Die Effizienz der Wärmeversorgung muss gesteigert werden und es darf keine Abwärme aus industriellen Prozessen mehr vergeudet werden. Stattdessen muss Abwärme über den Ausbau der Wärmenetze nutzbar gemacht werden. Die energetische Gebäudesanierung muss weiter gefördert werden.

Den Netzausbau wollen wir durch bessere Bedingungen für Erdkabel erleichtern und beschleunigen. Damit der Wind aus dem Norden und die Sonne aus dem Süden die Haushalte im ganzen Land erreichen, ist es notwendig, unsere Stromnetze zu erneuern und intelligenter zu machen. Mit einem »Masterplan Netzintegration« wollen wir ein intelligentes Stromnetz mit optimaler Integration Erneuerbarer Energien schaffen sowie den Bau eines europaweiten Hochspannungsgleichstromnetzes zum Transport von Strom aus Erneuerbaren Energien voranbringen.

Im Verkehrsbereich wollen wir den Öffentlichen Personennahverkehr fördern, die Effizienz der PKWs durch CO2-Grenzwerte und ein Tempolimit von 120 km/h steigern, das Dienstwagenprivileg abschaffen und eine Kaufprämie von 5000 Euro für Elektroautos einführen.

 

Hintergrundinformationen als PDF:

Energiewende in Deutschland – Grün geht voran - Parteitagsbeschluss 2011

Sicherheit ist nicht verhandelbar - Parteitagsbeschluss 2011

100% Zukunft statt Atom – Das Grüne Energiekonzept - Parteitagsbeschluss 2010

 

Das Video „Das GRÜNE Energiekonzept jenseits von Uran, Kohle und Öl“ erklärt das grüne Energiekonzept "Energie 2050":

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Klimaschutz

Wir Grüne sind die Vorreiter für Klimaschutz und nachhaltige Energiepolitik.

Dafür: Erneuerbare Energien

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Atomausstieg

Unsere Position zum Thema Atomausstieg.

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Zukunft ist erneuerbar

Mit neuer Energie gegen Atom und Kohle

Dagegen: Bau neuer Kohlekraftwerke

Kommentare

linnlingo
25-11-12 10:14
Nehmen wir einmal an ich hätte in meinem Keller einen gut isolierten Wasserbehälter. Dieser könnte mit Überkapazitäten aus dem Stromnetz vorgewärmt werden. Dahinter befindet sich ein Gas-Durchlauferhitzer , um das Wasser auf die gewünschte Endtemperatur zu bringen. Solange der Preis des Stromes unterhalb des Gaspreises bleibt, habe ich keinen Nachteil . Mit dem eingesparten Gas lassen sich flexible Gaskraftwerke betreiben, um die Stromversorgung stabil zu halten.Aktuell versuchen Windparkbetreiber ihre Überkapazitäten in Wasserstoff und dann in einem zweiten Schritt in Erdgas umzuwandeln.Von dort aus landet dieses Gas über eine bereits vorhandene Infrastruktur bei mir im Keller. Dieser Umwandlungs-Prozess, um aus Strom Erdgas zu machen, hat aber ca 40% Wirkungsgradverluste zur Folge.
George
04-09-12 14:31
Herzlichen Glückwunsch zum Ende der Glühbirne. Endlich Sparlampen, die in Hausfluren, bei kurzer Nutzung usw. nicht funktionieren, lt. Schlafforscher vermutlich Gesundheitsprobleme bereiten und dazu auch noch giftig sind, also tatsächlich "eine falsche Schlange". Aber dafür werden unsere Autos immer größer, wird der CO2-Ausstoß nur in Relation gewertet. Na ja, den Hartz IV-Empfängern - Hallo Grüne zur Erinnerung: Peter Hartz ist ein rechtskräftig verurteilter Verbrecher - wird egal sein.
Ich bin ganz sicher: Mit Hilfe der Grünen wird der Energiewandel ganz grün - vor Wut.
Iris
24-08-12 09:31
Die heutige Pressemitteilung, dass die Stormbeschaffungspreise nicht in vollem Umfang an die Verbraucher weitergegeben werden finde ich zu kurz fomuliert. Es wäre doch wichtig dem Verbraucher auch einmal zu erklären, welche Kosten die EVU´s in den vergangenen Jahren allein durch die Umstellung der Richtlinien der Bundesnetzargentur hatten.
Langfristig kann man die Kosten nur durch weniger Verbrauch senken. Aber zu diesem Thema haben auch die Grünen bisher noch nichts gesagt. Die Umwelt geht nicht an den hohen Preisen für Energie, sondern durch den hohen Verbrauch zu Grunde.
Also: Wem der Strom zu teuer ist, der sollte auf einige Stromfresser verzichten.
Dieter
14-08-12 14:29
An Tom:
Banken können nur eine gewisse Anzahl an Fotovoltaikanlagen finanzieren, denn diese werden durch die anderen Stromverbraucher subventioniert. Würden alle eine Fotovoltaikanlage besitzen, dann gäbe es niemanden mehr der die Subventionen zahlt.

Banken finanzieren auch nur das, was sich lohnt. Wäre dies bei Fotovoltaikanlagen der Fall, dann würden Banken keine zusätzlichen Sicherheiten verlangen. Außerdem würden Sie selber investieren, wenn das alles so toll wäre. Aber die Banken halten sich wohlweislich da heraus und überlassen das Risiko den gehirngewaschenen Ökogläubigen, die dafür ihr Haus und ihr letztes Hemd als Sicherheit verpfänden. Sei froh, dass Du das nicht gemacht hast...
Gast
01-08-12 13:41
"Mit der Energiewende schützen wir das Klima, schaffen Jobs, stärken die regionale Wirtschaft und fördern Handwerk und Mittelstand."

Soweit ich weiß ist gerade die CDU/FDP an der Regierung und haben die sog. "Energiewende" eingeleitet. Wenn das ganze ein Erfolg wäre (was ich stark bezweifle) müsste er der derzeitigen Regierung zugesprochen werden.

Welche Jobs (dt. Arbeitsplätze) werden denn durch die Grünen geschaffen? Wen haben Sie eingestellt? Sie meinen doch sicher das Unternehmer Arbeitsplätze geschaffen haben die von den Energieverbrauchern (ungefragt) subventioniert werden.
Wie langfristig das ganze funktioniert sehen wir an den vielen Pleiten von Solar- und Windenergieunternehmen.

Also klopft Euch ruhig weiter auf die Schulter was Ihr alles tolles geschafft habt....
Dieter
04-07-12 14:03
"Mit der Energiewende schützen wir das Klima"

Klima ist der Durchschnitt des Wetters. Sie wollen also einen Durchschnittswert schützen? Ist das nicht unsinnig?

Einfluss auf das Wetter haben Sonneneinstrahlung und Wolkenbildung (CO2 hat keinen Einfluss auf das Wetter aus dessen Durschnitt ja das Klima abgeleitet wird). Wenn etwas heute, morgen und übermorgen keinen Einfluss hat, wieso soll es dann in 20 Jahren Einfluss haben?

Es ist natürlich richtig, Energieträger einzusparen. Dies kann aber nicht erreicht werden mit einer Energieerzeugung, bei der mehr Energie aufgewendet als erzeugt wird (sog. erneuerbare Energien). Das kann auch nicht dadurch erreicht werden, in dem bei den konventionellen Energieträgern nichts eingespart wird. Das sind aber die derzeitigen Fakten und man hofft in Zukunft auf ein technisches und wirtschaftliches Wunder mit dem das irgendwie funktionieren könnte. So eine "Energiewende" ist sinnlos und macht nur die Engergie teuerer. Aber vielleicht ist das auch das Ziel der Grünen...
Jakob
27-01-12 07:51
Ich finde das alles toll, nur das deutsche Privileg der 'unbegrenzten' Geschwindigkeit auf unseren Autobahnen MUSS bleiben.
Karol
10-11-11 13:11
Ich finde es super, weil ich auch der Meinung bin, das es erneubare Energie für unsere Welt umweltfreundlich ist.
Tom
14-10-11 19:06
Hallo!
Es liest sich ja alles sehr gut und ich bin ja auch dafür energie zu sparen bzw. umzustellen auf erneuerbare energien.
Nur hat das ganze einen hacken: bsp. ich habe ein haus gekauft und es hergerichtet ,es ist wunderschön geworden und wir sind stolz darauf, nun wollten wir also meine Frau und ich eine photovoltaik aufs dach machen , nur leider ist unser geld ausgegangen!
Warum können die Banken ,wenn es doch so lukrativ ist nicht einfach sagen ok wir finanzieren das projekt. Das projekt zahlt sich mit der zeit selber! aber nein die wollen sicherheiten oder eigenkapital oder oder oder. Wir würden dadurch auch strom selbernutzen und einspeisen und bräuchten weniger über unseren energieversorger zu nehmen.
Kann man den da nicht etwas dagegen unternehmen? es würden sicherlich viele leute so eine anlage aufs dach machen aber solange die banken nicht mitmachen geht das nicht! selbst über die KFW bank geht nix weil einfach die hausbank dazwischen steht und über unsere köpfe entscheidet.
Online-Redaktion gruene.de
30-09-11 14:17
@ Paul

Natürlich ist für einige energieintensive Produktionsverfahren die Frage nach der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sehr eng an die Energiebesteuerung geknüpft. Deshalb treten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag für eine Härtefallregelung ein, bei der im Einzelfall geprüft wird, ob ein Unternehmen tatsächlich im internationalen Wettbewerb steht und durch die Energiebesteuerung tatsächlich unzumutbare Wettbewerbsnachteile erleidet. Gleichzeitig sollen solche Ausnahmeregelungen aber auch an Auflagen gebunden sein, gezielt Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. Allgemeine Nachlässe bei der Ökosteuer für das produzierende Gewerbe halten wir dagegen für falsch.

Beste Grüße,
Tim Meyer
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