Die Zukunft ist erneuerbar

Die Energiepolitik steht vor epochalen Herausforderungen: Klimawandel, wachsender Energiehunger und zunehmende Rohstoffknappheit müssen gleichzeitig gelöst werden. Nur wenn wir konsequent auf Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen setzen, können wir uns komplett von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas unabhängig machen. In diesem Video erklärt die Bundestagsfraktion das grüne Energiekonzept: Grün treibt an! 100 Prozent Erneuerbare, 100 Prozent Zukunft!

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Unser Wahlprogramm zum Hören

Wahlentscheidung leicht gemacht - unser Programm zum Anhören

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Grün statt Profitgier

Vor der Abstimmung über den Green New Deal: Jürgen Trittin, Renate Künast und Fritz Kuhn sagen, wie wir neue Arbeitsplätze schaffen können

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Licht und Schatten

Wie stehen die Grünen zum schwarz-gelben Energieplan? Claudia Roth erläutert den Antrag des Bundesvorstandes zum kommenden Parteitag am 25. Juni in Berlin.

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Gebt die Netze frei!

Kohle- und Atomstrom verstopfen die Netze, deren Ausbau die Energiekonzerne verhinderten. Auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbare Energien muss jetzt in den Netzausbau investiert werden.

Atomausstieg in die Hand nehmen!

Große Menschenkette am 12. März zwischen Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim.

Kommentare

deydad tejada
07-12-10 20:47
Irgendwie kommt mir vor das die Industriestaaten und hier alle politischen Gruppen von Blindheit geschlagen werden, da es Niemanden gibt der auf die Gefahren bei der Vernichtung von natuerlichen Lebensraeumen in der Dritten Welt (Africa und Suedamerika) hinweist, dies obwohl hier letztendlich ueber unser aller Leben entschieden wird.
Als Bolivianerin sehe ich mit wachsenden Unmut die Bereitschaft der Linken in Europa eine "demokratische" Diktatur in meiner Heimat zu foerdern, unwissend der damit verbundenen Gefahren fuer einen Raubbau an der Natur.
Um die Welt zu veraendern, brauchen wir technische Teilhabe, integrale Projekte und eine Demokratisierung der Wirtschaft, eine Herausforderung die wir nur gemeinsam schaffen werden.
In meinem neuen Buch "Wirtschaftsdemokratie" (in Deutsch und Spanisch veroeffentlicht) gehe ich auf die allgemeine Frage der kuenftigen gesellschaftlichen Erneuerung, der demokratischen und sozialen Marktordnung und der damit entstehenden globalen Herausforderung im sozialen Miteinander ein.
Vielleicht lohnt es sich auch fuer verwoehnte Europaer einmal die Meinung einer Mestizin aus Bolivien zu lesen.
Mit freundlichen Gruessen
Deydad Tejada
Colanuss
07-12-10 15:35
Der Fahrplan 2050 hat doch gezeigt, dass die Vollversorgung Europas mit Ökostrom bis 2050 technisch und wirtschaftlich möglich ist. An dieser Studie waren doch selbst die Energieriesen wie RWE beteiligt. Die Machbarkeit steht hier gar nicht zur Diskussion, die ist gewährleistet. Man muss es nur auch machen und sich nicht hinter Scheinargumenten verstecken, um auch weiter die Hände in den Schoß legen zu können. Man sollte eben zum Problemlöser werden, nicht zu jemandem, der Probleme gerne vor sich her schiebt...
Gudrun
05-12-10 23:39
Stimme voll Moritz zu.Wie soll das umgesetztw erden? Wer wird alles gegen die Stromleitungen und die Kosten protestieren? Ich hätte das wirklich gern genauer gewußt. Ein "Stresstest" wäre hier angebracht
Colanuss
02-12-10 20:02
Ich denke auch, dass man das Thema erneuerbare Energien nicht rein national behandeln sollte... Solarzellen auf den Dächern sind ja ok... Nur Solarparks oder Windkraftanlagen sollten effizienter genutzt werden...
Z.B. Offshore-Windkraftanlagen, Solarparks in Wüstengebieten, die ja eh nicht bewohnbar, aber sehr gut nutzbar sind...
Solankraftanlagen könnten aber mit dem Nutzen von schmutzigem Silizium einen riesigen Sprung machen, was die Kosten angeht... Auch die Effizienz ist ja noch längst nicht weit genug... Aber schon jetzt ist der Marktanteil groß, den gilt es doch auszubauen... Der Weg zum 3-Liter-Auto war auch ein längerer, aber es hat trotzdem geklappt...
Thomas
02-12-10 19:41
Also technisch das alles umzusetzen sehe ich da auf jeden Fall noch große Schwierigkeit auf uns zu kommen. Was die Landschaft betrifft wird Deutschland ziemlich hässlich werden. Alle paar hundert Meter irgendein Windkraftgenerator bzw. jede Menge Kabel was auch erst über Freileitung verlegt werden muss. Da bekommt der begriff "Vernetztes Deutschland" gleich eine andere Bedeutung :-)
Na ja Hauptsache der Strom ist "grün", was das kostet ist mal wieder vollkommen egal! Der Bürger zahlt das schon!
Colanuss
02-12-10 03:00
@ Moritz

Es ist unumgänglich, dass wir unseren Energiebedarf mit erneuerbaren Energien befriedigen... Hättest du etwas Verständnis von der Markwirtscheft, wobei ich die Markwirtschaft nicht mag und ihr nicht allzuviel zutraue, wüsstest du, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis erneuerbare Energien den größten Marktanteil haben...
Angebot schafft Nachfrage, das ist Marketing, das ist der Weg, der uns aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen hinaus führt... Mit RECS lässt sich dieses Ziel natürlich nicht so schnell erreichen... Aber mal ehrlich, wer als Verbraucher einen Zuschlag zahlt, der Atomstrom als Ökostrom deklariert, der kann doch nicht mehr alle am Sender haben...
Moritz
30-11-10 23:07
Atomkraftwerke abschalten, konventionelle Kraftwerke reglementieren, den gesamten Verkehr auf Elektro umstellen...
Und kein einziges Argument oder Erklärung wie das gehen soll?
HALLLO???
Sorry, aber das ist ein erbärmliches Werbevideo!!!

Gruß, Moritz
M. Feudner
26-11-10 21:26
Das hört sich nach einem tollen Plan an.
Nur wer soll das bezahlen? Wo kommen die Gelder her, die für diesen Umstieg und die Steigerung der Förderung herkommen sollen?
Meiner Meinung darf man nicht außer acht lassen, dass den Hausbesitzer z. B. eine große Rechnung für seine Modernisierung erwartet und dies bei einer Amortisationsdauer von 10 - 20 Jahren. Am Ende geht es genau um diesen Punkt.
Darüber sagt das Konzept leider nichts. Dann finde ich es enttäuschend und illusorisch Jahreszahlen beliebig gewählt in den Raum zu stellen.
Was machen wir mit unserem Schuldenberg? Ideen? Wo kommt der Gestaltungsspielraum her? Hoffentlich sagt jetzt keiner wieder was von einem Wachstumspaket...
katzschmann
24-11-10 11:20
Ich hätte gern mal gewußt was dann passiert, wenn die riesigen Photovotaikanlagen nach 20 Jahren oder auch schon eher Ihren Geist aufgeben. Wer investiert dann noch einmal oder sollen die Anlagen wieder durch Subventionen unterstützt werden.
Colanuss
20-11-10 17:38
Ja, die Behauptung, dass Kernfusion sicher ist, dtützt sich doch, wie bei der Kernspaltung auch, auf die Unterstellung, dass die Sicherheitshülle der Reaktors nicht zerstört wird...

Auch das Lagerproblem wäre nicht gelöst, allenfalls vermindert... Das reicht nun wirklich nicht aus, um diese Technologie als Zukunftsoption anzupreisen.
Strahlung wird es weiter geben... Und was für nette Auswirkungen die Kernfusionstechnologie haben kann, dass hat ja der Zar bewiesen... Super Technologie, wirklich...
Da muss doch ein Hirnkrampf für solche Ideen verantwortlich sein...

Dich begeistert doch nur die Tatsache, dass der Strom so günstig wäre...
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