Die Zukunft ist erneuerbar

Die Energiepolitik steht vor epochalen Herausforderungen: Klimawandel, wachsender Energiehunger und zunehmende Rohstoffknappheit müssen gleichzeitig gelöst werden. Nur wenn wir konsequent auf Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen setzen, können wir uns komplett von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas unabhängig machen. In diesem Video erklärt die Bundestagsfraktion das grüne Energiekonzept: Grün treibt an! 100 Prozent Erneuerbare, 100 Prozent Zukunft!

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Unser Wahlprogramm zum Hören

Wahlentscheidung leicht gemacht - unser Programm zum Anhören

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Grün statt Profitgier

Vor der Abstimmung über den Green New Deal: Jürgen Trittin, Renate Künast und Fritz Kuhn sagen, wie wir neue Arbeitsplätze schaffen können

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Licht und Schatten

Wie stehen die Grünen zum schwarz-gelben Energieplan? Claudia Roth erläutert den Antrag des Bundesvorstandes zum kommenden Parteitag am 25. Juni in Berlin.

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Gebt die Netze frei!

Kohle- und Atomstrom verstopfen die Netze, deren Ausbau die Energiekonzerne verhinderten. Auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbare Energien muss jetzt in den Netzausbau investiert werden.

Atomausstieg in die Hand nehmen!

Große Menschenkette am 12. März zwischen Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim.

Kommentare

Georg
19-03-11 10:44
Aha, die Grünen wollen also bis 2020 den Stromverbrauch um 16% senken. Klingt erstmal gut, mit dem Einsatz von ein paar Energiesparlampen und dem Austausch von A+ Kühlschränken auf A+++ Kühlschränke in sämtlichen Haushalten in den nächsten Jahren sollt das doch klappen? Okay, ein Wirtschaftswachstum sollten wir uns dann natürlich nicht noch gönnen, unsere neuen effizienten Geräte bezahlen wir einfach vom Energiesparfond der Grünen. Achso, die doofen 2.000.000 Elektroautos wollen auch Strom? Naja, da fahren wir einfach zum Tanken über die Grenze...
Georg
19-03-11 10:35
Wie stoppt man denn den Bau von Kohlekraftwerken durch die Einführung eines Mindestwirkungsgrades? Entweder man wählt einen Wirkungsgrad der technisch möglich ist und würde damit nichts an den Lage ändern, denn neue Kohlekraftwerke werden auch so bereits mit bestmöglichem Wirkungsgrad gebaut, oder man nimmt einen utopisch hohen Wert, was dazu führt, dass niemand neue Kraftwerke baut und ältere Kraftwerke mit noch schlechterem Wirkungsgrad länger am Netz bleiben.
Wie soll man diesen Punkt verstehen?
Okay, hab mir mal das ganze Konzept angeschaut. Die Grünen scheinen also die zweite Alternative zu favorisieren. Bei Kohlekraftwerken gibt es übrigens keine Laufzeitbegrenzung, ältere Kraftwerke werden nur dann substituiert, wenn sie zu teuer werden. Dies wird jedoch bei dem künstlichem Hochtreiben der Strompreise durch unzählige Zwangsmaßnahmen nicht so schnell passieren.
Ich seh grade, die Grünen werden dafür die Wirkungsgrade bestehender Anlagen entsprechend anpassen. Simsalabim!
Kurt Wagner
16-03-11 20:50
Ihr Vorschlag in allen Ehren, aber sind es nicht immer wieder Die Grünen, welche den Bau von Wasserkraftwerken verhindern, weil dadurch z.B. der alljährliche Zug von Fischen zu Laichplätzen verhindert wird?
Oder weil durch einen Stausee seltene Moose und Flechten überschwemmt würden?
Was ist mit Windrädern, in welchen immer wieder Vögel verenden? Sind die jetzt wieder grün, weil Die Grünen das vorschlagen?

Einen Tod müssen wir wohl sterben. Doch wo hört das Wohl der Umwelt zugunsten des Menschen auf?
denis
16-03-11 18:11
@ Intelligenztest

Helfen Sie den japanischen AK-Werksarbeitern bei dem Supergau mit? Werden Sie, wie die in Tschernobyl verheizten Soldaten, in Deutschland helfen einen Sarg für einen unserer Atommeiler zu bauen wenn dieser einen ähnlichen Ausfall egal welcher Ursache hat oder kennen Sie Menschen die das freiwillig für uns tun würden? Trösten Sie dann die Opfer?Trösten Sie die vielen Mütter der krebskranken Kinder die in der nähe von Atomkraftwerken wohnen? Meine Empfehlung: Informieren Sie sich erst einmal über die Wirklichkeit, statt völlig falsche Milchmädchenrechnungen aufzustellen!
denis
16-03-11 17:55
"Ein besorgter Bürger Deutschlands" stellt hier Herrn Özdermir einige Fragen. Ich antworte gerne mal von besorgtem Bürger zu "Ein besorgter Bürger Deutschlands:

Lieber Bürger, wenn Sie sich ernsthaft mit diesem Thema auseinander setzen würden, und das ist nicht allzu schwer, dann fänden Sie alle Antworten auf Ihre Fragen von selbst. Ich mache es Ihnen leichter und fasse meine Erkenntnisse zusammen:
zu. 1. Wir können anderen EU-Ländern noch nicht vorschreiben was Sie machen sollen, dafür müssen wir erst vor der eigenen Haustür kehren. Später kehren wir in der ganzen EU!
zu 2. Die oft zitierten Engpässe sind Lügen der Atomlobby. Wir haben Überschüsse und verkaufen an das Ausland (unter anderem Überschüsse durch die abgeschriebenen Schrottatommeiler die eine billige Einnahmequelle für die Energiekonzerne waren).
zu 3. Wie teuer ist den Strom aus erneuerbaren Energien? Ich bin vor kurzem zweifach zu einem der vier unabhängigen Ökostromanbietern gewechselt und zahle als dreiköpfige Familie mit viel Elektronikentertainment zu Hause und Wäschetrockner (nein ich bin noch kein Grüner) jetzt nur 4 Euro / Monat mehr. Wenn erneuerbare Energien immer mehr werden und das ganze dezentral von vielen Anbietern statt von nur einer Handvoll Energieriesen (Eon, Enbw etc.) angeboten wird, bin ich sicher wird der Strom durch einen echten Wettbewerb eher billiger und als Bonus noch gesünder!

Wenn Deutschland jetzt gegen den allgemeinen Strom schwimmt und intensiv in Erneuerbare-Energie-Konzepte und -Technik setzt bzw. solche selbst entwickelt, dann erleben wir einen echten sauberen Wirtschaftsboom, der Arbeitsplätze schafft und nicht Hartz4-Empfänger mehrt!
Thomas J.
15-03-11 15:30
@Ein besorgter Bürger Deutschlands

Ich bin kein Hacker, aber wenn es nötig sein sollte kann man sich auch was die intelligente Stromnetze angehen soll, vom ChaosComputerClub helfen lassen um diese Sicher zu machen.

Ich würde diese auch gerne mal damit beschäftigen lassen, wie sicher ein Atomkraftwerk gegenüber Terroraktivitäten von Außen sowie von Innen ist.

Glauben Sie mir sie hätten einen heftigeren Grund zur Besorgnis.

Ich brauche mit meinem technischen Verständis, lediglich ein RC funkgesteuerts Flugmodell und den richtigen Sprengstoff einzusetzen, und sie haben ein Loch im äußeren Gebäude. Als Kostenpunkt für ein zuverlässiges Fluggerät würde ich mal angesicht Finazmöglichkeiten die für Terrorismus so veruntreut werden, mal 10.000 Euro ansetzen.

Falls ein Terrorist technisch / chemisch studiert ist und er gar eine Hohlsprengladung ansetzt, wirds mir Angst und Bange.

Es ist ein nicht einzuschätzendes und zur Zeit sehr großes Risiko.
Eigentlich wenn ich es jetzt hier Schreibe, hat Frau Merkel wenn sie sich der Lage und dieser technischen Einschätzung bewusst wird direkt anzuordnen im Sinne der Sicherheit für Gesamtbevölkerung alle Atomkraftwerke abzuschalten.

Ist defakto kein Atomkraftwerk in Deutschland und Europa dagegen sicher, wenn es Übertage liegt.

Zur Info : Hohlsprengladungen sind bunkerbrechende Waffen.
weiteres werd ich hier im Sinne der Sicherheit nicht erläutern.

Also würde ich lieber die Atomkraftwerke abschalten so schnell als nur irgendwie möglich.

@alle Interessierten

Es ist wichtig aus dem Pessimismus herauszukommen, welcher
hier von manch einem Kommentator zu erkennen ist.

Ich bekomme den Eindruck, dass man eine Umstellung auf Regenerativer Energien stellenweise durch den propagierten Pessimismus der 4 verantwortlichen Energiekonzerne in Deutschland gegenüber einer Umstellung ausschließt bzw. für derzeit nicht technisch und wirtschaftlich nicht für zumutbar möglich hält.

Dies sollte aber Ergo nicht der Fall sein.

Fakt ist, dass Deutschland lange Zeit den Anschluss an Alternativen Energien verloren hat, weil man eben zuviel auf Fosile und durch Kernspaltung produzierte Energien gesetzt hat.

Es gibt Länder die durch Regenerative Energien ihren Großteil an Energiebedarf decken konnten und auch Speicher nutzt welche mit Flüssigelektrolyt sogar in naher Zukunft zur Elektromobilität führen kann. ( hierbei meine ich ein Auto welches mit einer zelle fährt , ähnlichem Außmaßes einer Brennstoffzelle, nur mit Flüssigelektrolyt betankt bzw. umbefüllt wird, weil es geht hierbei kein Flüssigelektrolyt verloren, sondern lediglich dessen Wertigkeit beim entladen durch Betrieb der Nutzlast)

Das Frauenhofer Institut arbeitet jedenfalls daran.

Es gibt stellenweise in Deutschland Ortschaften, welche sich durch Bürgerinitiativen hin sich unabhängig machen konnten und sogar Überschüsse dem öffentlichen Netz verkaufen, es warten viele auf solche Speicher.

Leider ist es den Konzernen nicht gerade gelegegen, dass diese direkt umgesetzt werden. Weil ein großer Teil der Bevölkerung dann in der Lage sein wird, sich nahezu selbst versorgen zu können.

Wichtig sind die Speicher.

In Großanlagen setzt man heute wenn zum Beispiel keine Pumpspeicher eingesetzt werden auf diese Flüssigelektrolyten Speicher, welche erst nach ca 25 Jahren regeneriert werden müssen um dauerhaft einsetzbar zu sein. Lediglich die Redoxflowbatterienanordnung, weißt bei der Anwendung nötige Instandhaltungskosten auf, welche sich aber im Rahmen halten.

Die Kosten für Regenerative werden sinken sobald, der Strombedarf erstmal gedeckt wurde und man Anlagen aufgebaut hat, welche dann Emmisionsfreier bewirtschaftet werden können, als jede andere Fosile Art der Energiegewinnung.

Wichtig ist, dass nun keine Verhandlungen mehr mit den Konzernen geführt werden, sondern mit der Gesetzgebung und der Verantwortlichkeit unserer Vereidigten Repräsentative Fundamente zum sofortigen Umsetzen der von SchwarzGelb abgesetzten Regelwerke von ROTGRÜN eintritt.

Auch ist es wichtig das die Untersuchungen die jetzt durchgeführt werden unter diesen Regelwerken laufen. bzw. nach diesen bewertet werden.

Auch sollte man sich an dieser Stelle Gedanken machen, inwieweit die letztere Atompolitik uns eine Milchbubenrechnung auf die Steueragenda der nächsten Millionen Jahre geschrieben hat.

Klar sollte sein, dass man sich früher einfach Falsch entschieden hat und in zu großem Maße global auf Atomenergie gesetzt hat.

Nun haben wir eine Kette von zu erwartetenden Supergäuen an dem Standort Fukushima, unteranderem auch deshalb, weil der in Japan genutzte Energiemix zusammenbricht und nun zur Kühlung mehrer Standorte die sich im Störfall befinden, Strom benötigt wird.

Wir sind da ähnlich aufgestellt.

Es wird eine gigantische Menge an Finanzmitteln aufgebracht werden müssen um diese Katastrophe alleine nur zu deeskalieren.

Nehmen wir an nur ein Atomkraftwerk in Deutschland hätte einen Supergau. Wir hätten ein gigantisches Sperrgebiet.
Unsere Agrarprodukte würden im Export extrem zurückgehen.

Wir hätten nicht nur ein Sperrgebiet, sondern weitflächige Verstrahlung unserer Ballungsgebiete, je nach Wetterlage.
Deutschland ist diesem Punkt nicht gerade groß anzusehen.
Eine Landflucht der Bevölkerung und Panik, wären hier die Folge.
Zudem würden auch Firmenstandorte geschlossen und in andere Bundesländer;Länder ausweichen bzw. auswandern.

Im Klartext, und das muss man sich einfach alles mal vor Augen behalten,

wir kaufen den Strom den wir momentan möglichst günstig von unseren Versorgern bekommen, werden ihn aber sehr viel teurer nachbezahlen.

Der "günstige" Strompreis der bereits was die Endlagerung angeht, defakto falsch vorgerechnet ist und uns einen günstigen Strompreis vermittelt, wird nur im Moment einen Vorteil bringen und zwar für den Gewinn der Konzerne.

Es zeigt sich hierbei auch, wie Einflussreich die Konzerne mit unserer Repräsentativen Verhandlungen geführt haben und mit welchen DRUCKMITTELN diese uns mit Preiserhöhungen (er)pressen.

Umgelegt auf den Endverbraucher ist die "Einsparung" nicht unbedingt.

Die Kosteneinsparung auf Steuerlastverdammnis, möchste ich es nennen.

Legen wir doch mal nur 1 promovierten Atomphysiker und bezahlen ihn für die Bewertung seiner Messergebnisse des einzulagernden Atommülls für die nächsten 1 Millionen Jahre.

Und man mag vermuten, welcher Steuerlast unsere Nachkommen haben werden.
Jeder der denkt es ist besser Co2 zu sparen auf gunsten dieser Politik ist falsch beraten.


Zur Kohle:

Auch Kohlekraftwerke die Emmisionsfrei sind, sind nicht möglich.

Sie vermitteln lediglich ein Emmisionsfreies Image.
Man kann kein Co2 in die Erde einlagern.

Es ist einfach zu flüchtig.
Im besten Fall hat eine naheliegende Grundwasserquelle eine höhere Sprudelattraktivität und wird sich spätestens nach dem Trinken wieder verflüchtigen.

Ich ziehe hieraus die Konsequenz und auch den weiteren Beitrag weiterhin vertreten.

Ich zahle lieber mehr für Strom und denke dabei an meine Nachkommen, nachhaltig und fördere die
SCHNELLST MÖGLICHE UMSTELLUNG.

Sparen an Kosten kann man später.


Vielleicht sollte man die Strategie kritisieren im Bezug auf den Ablauf, aber versuchen eine konstruktive Lösung vorschzulagen.

Meine Ablaufstrategie:

1.weitere Durchsetzung von Energieeinsparungsmaßnahmen

2.Abschaltung der ältesten Atomkraftwerke noch im Jahr 2011.

3.Paralleler Aufbau von Speicherkraftwerken und Redoxflowbatterie-Großanlagen. Flächendeckend auszubauen.
(Damit die in der Nacht prodzierte Blindleistung gespeichert und am Tag für höhere Netzlasten zur Verfügung steht.)

4.Gesetz für die Tankstellenfialen der Ölkonzerne durchsetzen, so dass an jeder Tankstelle mindestens 1 Redoxflowbatteriencontainer aufgestellt werden kann, mit entsprechender Solarfläche zur Aufladung und Möglichkeit am Streckennetz im Sinne der Elektromobilität auch die produzierte Blindleistung unserer noch am Netz befindlichen Kraftwerke in der Nacht zwischenspeichern zu können.

Am Tag werden dann mittels einfacher Steuerung die Module zum einen Flüssigelektrolyt durch die Sonne/Wind nachladen zum anderen wird die Blindleistung kompensiert am Tag den E-Autos zur Verfügung gestellt.

( Hier kann effektiv Co2 eingespart werden und die lang erwarteten E-Autos haben ein Versorgungsnetz über zunächst einmal der Langstrecken Deutschlands um nicht direkt wieder alles über Europa zu führen und zu warten bis es im Antragsstau keine Bearbeitung findet, weil man sich um andere Dinge Sorgen macht )

Hier können die nicht genutzten Netzlasten (Blindlasten) bei Nacht, rund um die Uhr auf die Strasse und ins Netz gebracht werden.

4.Kommunen im Sinne der Gesamtbevölkerung Deutschlands verpflichten, mögliche Standorte für Windkraftwerke freizugeben. ( Manche möchten z.B. aus ästhetischen Gründen keine Winkraft / Solarparks zulassen) aber offenbar in ihrem astralen Anglitz verstrahlt werden. ;)

5.Langfristig Sparen, intelligent gesteuert über das Netz


6. Zwischenspeichern sollte man wo wo es nur geht.

7. Zu guter letzt immer Fort Solar/Windparks/Gezeitenparks/Wellenschlagdruckkammerbrecher in den Steilküstenregionen aufbauen.

So stell ich mir vorerst unsere Zukunft vor und sie ist realistisch wenn man sie nur mal anfängt durchzusetzen.


Zur Redoxflowtechnologie:

Es gibt bereits genügend technologischer Anbieter dieser Tankstellen / Speicherformen. z.B in Östereich.

Leider sind es viele Faktoren, die seit vielen Jahren verhindert haben, dass diese Technologien bis jetzt kaum eingesetzt wurden bzw. nicht vehement entwicklungstechnisch von Deutschland verfolgt wurden.
Klar ist aber wie lange die Schlüssel hierfür bekannt sind. Wie z.B. um noch weiter auszuholen, das erste Elektroauto noch vor dem Ottomotor.
( Hier im Sinne der technischen Revolution durch OTTO und der Aphotheken Tankstelle Ludwigshafen , über 100 Jahre stellenweise gänzlich vergessen??? )

Einer der für spinnert gehalten wurde ( Nicola Tesla )
dessen Erfindungen und Visonen sich in unserem Alltag überall finden lassen. Und der letztendlich Edisons Glühbirnen zum leuchten gebracht hat und nach wie vor tut.
z.B. durch seine Wechselstromaggregate welche über Westinghouse weltweiten Absatz fanden.

Ich bin selbst mit der Elektrotechnik vertraut und verfolge seit längerem die Möglichkeit Flüssigelektrolyte zur Speicherung einzusetzen.

Es scheint mir eine der schnellst durchsetzbaren und vorallem auch schnellst möglich flächendeckende einzusetzende Energiespeichermöglichkeit zu sein.

Was man hierzu braucht ist ein Gemisch aus Vanadium und Schwefelsäure. Kohlegraphitplatten / Elektronen durchlässige Membranen / Eine Pumpe welche das Gemisch an den Platten mit Membran im Crossflow Verfahren vorbeipumpt.

Hierzu gibt es folgendes zu sagen,


man hat 2 Platten für + u. -

2 Tanks für die unterschiedlich benötigte Wertigkeit des Flüssigelektrolyts.


Geht man nun hin und pumpt unter anlegen einer Spannung an die 2 Platten die für die jeweilige Polarität vorgesehenen Flüssigelektrolyte (Tanks) an den Platten vorbei,
werden die Flüssigelektrolyttanks mit unterschiedlicher Wertigkeit geladen.

Will man nun aus dem System Energie zapfen braucht man an den zwei klemmen lediglich unter weiteren Betriebs des Umpumbens einen Verbraucher anzuschließen und die Flüssigelektrolyte geben in Form von Elektronen wieder ihre Wertigkeit ab.

Der große Vorteil bei diesem Speicher, er lässt sich ohne Memory Effekte bis hin zu 25 Jahre betreiben.
Lediglich nach dieser Zeit muss man den Flüssigelektroyt regenerieren, was allerdings techisch kein Problem darstellt.
Es gibt hierbei keinen nennenstwerten Verlust des Elektrolyts.

Wenn dies notwendig wird kann man systembedingte Erneuerungen durchführen, wie z.B. Kohleplattenelektroden und Membranen austauschen.

Ein Versuchaufbau einer solchen Anlage würde ich mir gern mal dort wo jetzt im Vorgarten der Öltank vergraben liegt einbauen. Die Größe der Anordnung kommt dem nahezu gleich, wenn hierzu im Heizungsraum ein Modul aufgestellt wird.

Ich könnte dann ein Einfamilienhaus mit einer 4 köpfigen Familie mindestens 1-2 Wochen autark vom Stromnetz mit Energie versorgen.

Oder mein Zwischengespeicherte Energie fürs E-Auto verwenden.

Oder die Zwischengespeicherte Energie tagsüber an Netz verkaufen, welche ich Nachts günstig kompensiert eingekauft habe.

So sieht meiner Meinung nach eine relativ saubere Zukunft aus , so will ich sie für mich möglichts ohne Atom- un Fosilkraftwerk.

Mit freundlichen Gruß


Thomas J.
Ein besorgter Bürger Deutschlands
15-03-11 11:53
Sehr geehrter Herr Özdemir,

erst einmal haben Sie mit Ihrer Aussage, dass alle alten Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollen, grundsätzlich Recht.
Mir stellen sich jetzt aber einige Fragen; 1. Was ist mit den veralterten Atommeilern in z.B. in Frankreich, Tschechien usw. Falls dort ein Flugzeug abstürzt (lt. Ihrem Interview durch einen terroristischen Anschlag möglich), wäre es doch der radioaktiven Wolke ziemlich egal, dass dort eine Grenze zu Deutschland existiert. Oder sagt sich die Wolke "Oh, Deutschland ist aus der Atomenergie ausgestiegen, hier darf ich gar nicht drüberschweben".
2. Was würde bei Energieengpässen geschehen? Wäre es Ihnen Recht keinen Strom mehr zubekommen, da die Grundversorgung aus den Atomkraftwerken nicht mehr gegeben ist? Das unsere Technik in Deutschland noch nicht ausreicht um die Grundlast mit erneuerbaren Energien zu bewältigen, ist Ihnen sicherlich auch bekannt. Ergo, wir müssten auf dem Strommarkt Strom aus anderen Ländern importieren. Was für einen Strom würde uns Frankreich z.B. liefern?
3. Die Bürger in Deutschland wollen den günstigsten Strom? Wie soll das verwirklicht werden? Strom aus erneuerbaren Energien ist im Gegensatz zu konventionellen Strom noch zu teuer. In der Presse ist auch zu lesen, dass jegliche Kraftwerksneubauten z.B. in Datteln mit Klagen überhäuft werden.
Wie sollen im Industriestandort Deutschland ohne Strom noch weitere weltmarkt-führende Produkte, Ideen usw. hergestellt bzw. entwickelt werden?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Ein besorgter Bürger Deutschlands
Intelligenztest
15-03-11 11:20
Bei der hier propagierten Vorgehensweise scheinen mir Ursache und Wirkung verwechselt zu werden. Wie oben beschrieben sollen wir also zuerst alle Kernkraft- und Kohlekraftwerke abschalten und dann mittels "intelligenter" Vernetzung von regenerativen Stromlieferanten und Stromverbrauchsbürgern den benötigten Strom verteilen. Bei der augenblicklich vom Verbraucher teuer bezahlten verfügbaren Energiemenge würden also kurzfristig erstmal ca. 90% Strom ausfallen und der Rest "intelligent" rationiert werden. Gigantische, nicht nur finanzielle Anstrengungen für jeden Bürger sind die Folge - und werden im Video mit keiner "Silbe" erwähnt.
In den letzten 10 Jahren ist es nur mittels erheblicher politischer Anstrengungen und erheblich gestiegener Strompreise gelungen ca. 6 - 10% des benötigten Stromes aus erneuerbaren Quellen herzustellen. Um also bis 2030 100% regenerativen Strom zu erhalten, müssten Verbraucher nach meiner groben Berechnung mindestens 4 - 5 mal soviel "Anstrengungen" unternehmen. 12% Einsparungen reichen da sicher nicht. Eine Stromrechnung für eine 4-köpfige Familie in Höhe von ca. 400- 500 EUR/monatl. wäre wohl realistisch. Mal abgesehen vom "Überwachungsrisiko" durch Vernetzung eines jeden Haushalts und der Anfälligkeit von Software gegen Hackerangriffe - die Erstellung des "Strom-Intelligenz"-Netzes und der gleichzeitige Kapazitätsaufbau von Stromlieferanten müssen zwangsläufig zu erheblichen Steuererhöhungen und rigiden Eingriffen in die Lebensgestaltung des Einzelnen führen. Es reicht nicht von Utopia zu träumen- man darf auch den Blick für die Realität nicht verlieren...
Mario
14-03-11 22:18
Erneuerbare Energien fördern, für den Endnutzer schmackhaft machen wäre okay. Das hier präsentierte Vorhaben ist genau das Gegenteil, mal ganz davon abgesehen dass es finanziell schon gar nicht machbar ist.
Das ganze Konzept erscheint mir einfach so dahin geklatscht, was mich allerdings bei Politikern wie Jürgen Trittin nicht weiter wundert.
Renate K.
14-03-11 20:02
Wenn ihr den Strom aus dem Ausland kaufen müßt ist der doch auch nicht mehr Grün.

Mit der Politik wollt ihr also alle Bürger in Energieautos zwingen? Warum verbietet ihr nicht gleich alle Fahrzeuge?

Wieviel kostet der Rückbau der AKW's und wie lange dauert das eigentlich?

Außerdem würde mich ganz sehr die Finanzierung interessieren. Wie möchtet Ihr das bezahlen?
Kommentar

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