Die Zukunft ist erneuerbar

Die Energiepolitik steht vor epochalen Herausforderungen: Klimawandel, wachsender Energiehunger und zunehmende Rohstoffknappheit müssen gleichzeitig gelöst werden. Nur wenn wir konsequent auf Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen setzen, können wir uns komplett von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas unabhängig machen. In diesem Video erklärt die Bundestagsfraktion das grüne Energiekonzept: Grün treibt an! 100 Prozent Erneuerbare, 100 Prozent Zukunft!

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Unser Wahlprogramm zum Hören

Wahlentscheidung leicht gemacht - unser Programm zum Anhören

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Grün statt Profitgier

Vor der Abstimmung über den Green New Deal: Jürgen Trittin, Renate Künast und Fritz Kuhn sagen, wie wir neue Arbeitsplätze schaffen können

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Licht und Schatten

Wie stehen die Grünen zum schwarz-gelben Energieplan? Claudia Roth erläutert den Antrag des Bundesvorstandes zum kommenden Parteitag am 25. Juni in Berlin.

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Gebt die Netze frei!

Kohle- und Atomstrom verstopfen die Netze, deren Ausbau die Energiekonzerne verhinderten. Auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbare Energien muss jetzt in den Netzausbau investiert werden.

Atomausstieg in die Hand nehmen!

Große Menschenkette am 12. März zwischen Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim.

Kommentare

HR
17-06-11 16:36
Was ich immer gesagt habe,die Gruenen bekommen kein recht bei Kernkraftwerke und Suttgart 21.
Da haben Sie ihr Maul zu weit aufgemacht.
Meiner meinung sind Sie weder Regierungswürdig noch haben Sie eine Arnung was Sie da überhaupt versprochen haben.Vor der Wahl)
Die Gruenen können nicht gewinnen !!!!
Sie sollen weiter im Sandspielkasten Spielen, das können Sie am Besten.
Der Herr Kreschmann und sen gefolge sollten zurück tretten,
mit sofortiger wirkung. (Basta)
Gruß
HR
Hans
17-06-11 14:06
Ich hab grad den grünen Fahrplan zur Energiewende gelesen.
Da habt Ihr Euch ja mächtig Arbeit gemacht!
Jedoch lese ich dauernd was von "der Bundestag beschließt" und die "Bundesregierung legt vor" und so. Aber nirgends was von "die Fa. XYZ baut da und da soundso viele tausend Windräder / oder Y qkm Photovoltaik-Anlagen / oder Z Biogas-Anlagen oder .. Gaskraftwerke!"
Von der Firma 123, die die 4000 km Leitungen baut gar nicht zu reden!
Ohne das ganze Gedöhne wird's aber nix werden! Außer natürlich wir machen es wie seit dem 17. März 2011:
Wir importieren den (Atom-)Strom aus F und CZ.
Natürlich auch ne Möglichkeit. Dann reichts, wenn der Bundestag "beschließt" oder die Regierung was vorlegt!
HR
04-06-11 15:23
Ihr Gruenen dummschwätzer redet immer von Kernkrafwerke wegen
Flugzeugabsturze.

Was ist wenn ein Flugzeug bei BASF Mannheim abstürzt,sind auch Huntertausende Menschen Tot oder Versäucht.
Wenn ihr hundertprozentige Sicherheit wollt.
Schafft alle Schemie und Kernkraftwerke Und geht ins 19zehntes Jahrhundert zurrück.
Stuttgart 21 muss gebaut werden !!!
Ihr Gruenen seit alles Traumtänzer,(TRÄUMT WEITER)

Gruß
HR
Tobias
02-06-11 10:04
@Chris

Dir ist da wohl ein kleiner Rechenfehler unterlaufen.

Ich nehme einmal an, dass deine Angabe von 1013MWh/Tag als Energiebedarf stimmen.
Nun teilst du diese Zahl durch 2MW und kommst damit auf die benötigten Anlagen. Wenn du deine Einheiten jedoch einmal anschaust, ist das Ergebnis 506,5h/Tag. Anders ausgedrückt, man benötigt so viele Anlagen, um 506,5 Betriebsstunden pro Tag hinzubekommen. Bei der Auslastung von 25% (welche ich ebenfalls von dir übernehme) wären das 506,5h/Tag durch 6h/Tag/Anlage = 84 Anlagen (gerundet).

Einfacher hättest du es dir machen könen, indem du die 42MW benötigter (Durchschnitts-)Leistung durch die 0,5MW gelieferter Durchschnittsleistung (2MW * 25% = 0,5MW) teilst und dann ebenfalls auf 84 Anlagen kommst.

Du hast dich also schlich um den Faktor 24 (wegen 24 Stunden pro Tag) verrechnet. Kleiner Tip: Beim Rechnen die Einheiten immer vollständig hinschreiben!

VG Tobias
Helmut Krüger
29-05-11 11:32
Liebe Freunde,

dies verstanden im weitestgehenden Sinne des Grundanliegens, nicht aber im Sinne der parteiischen Sortierung von Argumenten,

Winfried Kretschmann sprach vor einigen Tagen von einer neuen Gründerzeit und das ist ja eine große Formulierung. Ich empfinde es gleichfalls so.

Die Chancen liegen auf der Hand und sie sind m. E. nicht zu bewältigen durch den Hinweis auf pure Notwendigkeiten, auch wenn dies in gedruckter Form oder per Internet millionenfach so verbreitet wird. Die industrielle Gründerzeit war gekennzeichnet sowohl von einem enormen Aufbruch, als auch von einer rigorisen Umwälzung von Stadt- und Landschaftsräumen.

Die ökologische Gründerzeit kann geprägt sein von einem enormen Aufbruch und von einer behutsamen, platzsparenden und so bezeichneten intelligenten Gestaltung IN Stadt- und Landschaftsräumen.

Dass der angestrebte Mittel von sich die Gestaltung diktierte - und sei es auch der Hinweis auf seine Effizienz - scheidet daher m. E. von vornherein aus. Dass hieße, den Stadtraum und die Landschaft dem Mittel dienlich zu machen, so wie es jahrzehntelang in der Stadt dem Auto gegenüber geschah, mit dem Bau eines immer engmaschigeren Autobahnnetzes mit allen Folgen landschaftlicher Zweiteilung, die damit verbunden ist, auch die Landschaft unterzuordnen.

Dessenungeachtet ist das Auto als Mittel an sich genauso sinnvoll wie die Eisenbahn an sich sinnvoll ist, nur eben zu verschiedenen Zwecken und jeweils in Einbettung. Der Eisenbahn waren die seinerzeitigen Zeitgenossen her zwiespältig eingestellt: zu großen Teilen ängstlich und von Befürchtungen geprägt und gleichzeitig auch fasziniert davon. Dass Zweitgenanntes das Schwergewicht bekam, lag m. E. daran, dass ausgesprochen anspruchsvoll und schön gestaltet wurde, nicht von der Stange.

Das wünsche ich mir und das hielte ich auch für erfolgversprechend bei den Mitteln alternativer Energieerzeugung, sei es Windkraft, Wasserkraft oder Sonnenenergie. Das Oberharzer Wasserregal nahe Goslar zeigt, welch Potenzial in der Gestaltung steckt, dass wir es heute als Welterbe begreifen. Die ansprechenden Bahnhöfe, eine Zierde für den Stadtraum und ihn prägend, verdeutlichen dies in Bezug auf die Eisenbahn.

Gewiss können Windräder nicht handwerklich in Einzelfertigung hergestellt werden, doch hier halte ich eine größere Variationsbreite, als sie bisher zum Ausdruck kommt, für durchaus machbar. Das Optimum an Effizienz zum Ziel zu erheben, bedeutet ein Minimum an Gestaltung und genau deshalb, weil Gestaltung immer die Abwägung ist zwischen einem technischen Funktionieren und der gefühlten Schönheit einer Sache.

Die Franzosen haben ihre Straßenbahn in den Städten wieder eingeführt, nicht mit 08/15-Gestaltung, dass Menschen zwangsläufig damit zu fahren hätten, sondern mit ansprechenden Anlagen, dass Menschen das gerne benutzen. In Bezug auf innerstädtische Schienenverkehrsmittel und Stadtraumgestaltung auch eine neue Gründerzeit.

Was könnte dies für eine Inspiration haben in puncto Gestaltung von Anlagen alternativer, erneuerbarer Energien?

Herzliche Grüße
Helmut Krüger
Herby
25-05-11 10:19
Da Sonne und Wind in optimaler Form nicht 24 Stunden täglich zur Verfügung stehen, benötigen wir Speicher. Zigtausend dieser Speicher verschandeln die Landschaft. Solltet Ihr das Superhirn für Speichertechnik gefunden haben stimme ich euch zu. Sofern nicht, seit ihr gefährliche Spinner und Traumtänzer.
Martin
16-05-11 12:34
Schein und Wirklichkeit:

AKW-Bauer Areva sieht Atomkraft nicht in GefahrUm die Zukunft der Atomenergie ist AKW-Bauer Areva nicht bange. Seit Fukushima bekommt er sogar mehr Aufträge, gerade aus dem Ausland.

Bislang wurden nur Arbeitsaufträge aus deutschen Kernkraftwerken, die dem Moratorium der Bundesregierung unterliegen, sistiert, also zeitlich aufgeschoben. Stornierungen gab es nicht. Im Gegenteil merken wir ganz deutlich, dass im europäischen und weltweiten Ausland unsere deutsche Ingenieurskunst und unser Wissen über die Sicherheit von Atomkraftwerken jetzt noch stärker gefragt sind. Es gibt erheblich mehr Anfragen aus dem Ausland. Deshalb erwarten wir ein deutlich anziehendes Nachrüstgeschäft, wenn die Lehren aus Fukushima gezogen sind und praktisch umgesetzt werden.


Holland wollte bislang nur ein neues Kernkraftwerk bauen, jetzt spricht man dort bereits von einem zweiten. In Tschechien hatte man vor Fukushima die Neubaupläne am Standort Temelin für zwei oder drei Jahre auf Eis gelegt, um abzuwarten, wie sich der Energieverbrauch entwickelt. Jetzt, nach Fukushima und vor allem nach der politisch angekündigten Rücknahme der Laufzeitverlängerung in Deutschland, wurde dort verkündet, dass man nicht mehr länger warten wird. Der tschechische Energieversorger CEZ gab ja schon bekannt, dass er neue Hochspannungsleitungen nach Deutschland bauen möchte, offenbar, weil er hier gute Absatzmöglichkeiten für Strom aus Temelin sieht. Einzig Italien hat angekündigt, den Wiedereinstieg in die Kernenergie auf Eis zu legen. Grundsätzliche Entscheidungen gegen die Kernenergie gibt es weder in der Schweiz noch in Großbritannien. Auch in Indien und China, wo mehr als 60 Prozent aller neuen Kernkraftwerke gebaut werden, wurden die Planungen ebenso wenig abgeändert wie in den USA oder Russland.
chris
05-05-11 23:24
kleines Rechenbeispiel: Stromverbrauch der DEW in Witten Deutschland(Ministahlwerk mit Elektrolichtbogenofen): ca. 370000MWh im Jahr. Das Jahr hat 8760h, das bedeutet einen Leistungsbedarf von 42MW für eine einzige Stunde. Also 1013MWh oder 1,013GWH pro Tag. Eine gute Windkraftanlage mit einem Rotordurchmesser von rund 100m hat eine Nettoleistung von bis zu 2MW. Man bräuchte also um ein solches Werk mit Energie zu versorgen 500 solcher Windkraftanlagen, wenn man voraussetzt das diese permanent mit Spitzenleistung arbeiten. In Wirklichkeit muss man leider davon ausgehen das diese von 8760h im Jahr nur rund 2000h durch Flaute oder Sturm arbeiten. Somit erhöht sich also der Bedarf diesere Anlagen um den Faktor 4 also 2000 Anlagen. BITTE, AN ALLE DENKT NACH!!! 15 solcher Stahlwerke reichen somit aus um die derzeitigen Windkraftkapazitäten in Deutschland voll auszulasten.
Und dann kommt noch das Problem mit der Netzanbindung dazu. Windstrom soll zukünftig am liebsten Off-shore produziert werden und die Industrie befindet sich fast ausschließlich in Mittel und Süddeutschland.Massivster Trassenbau wäre die Folge. Das ist Aufwand ohne Relation zum Nutzen. Energielieferanten müssen dort entstehen wo Energie auch benötigt wird.

Was ich mit diesem Rechenbeispiel zeigen wollte. Erneuerbare Energien Ja!! auf jeden Fall, aber bitte nur dort wo sie Sinn machen, also im Haushaltsbereich weil die Energiedichte hier um ein Vielfaches geringer ist als im Vergleich zur Industrie. Im Industrie und besonders im Schwerindustriebereich ist es mit derzeitigen Mitteln nahezu unmöglich mit erneuerbaren Energien zu arbeiten wenn man auf eine 100% Versorgung mit dieser hinaus will. Bitte verteufeln Sie also nicht die Kernfusion. Sie ist wahrscheinlich die einzige Alternative...zumindest für die Industrie und somit unser aller Wohlstand.
HR
01-05-11 10:42
Thomas J.
15-03-11 15:30
Hallo
Dies was Sie alles vorgeschlagen habe,habe ich den eindruck
dass Sie für die Firma Arbeiten von der Sie reden.?????
Gruß
HR
HR
01-05-11 10:05
Hallo
Sollte Herr Grube dass Bauvorhaben beenden,bitte die Rechnung an die schicken die wo gestreikt haben und den Gruene.
Gruß
HR
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