Die Zukunft ist erneuerbar

Die Energiepolitik steht vor epochalen Herausforderungen: Klimawandel, wachsender Energiehunger und zunehmende Rohstoffknappheit müssen gleichzeitig gelöst werden. Nur wenn wir konsequent auf Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen setzen, können wir uns komplett von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas unabhängig machen. In diesem Video erklärt die Bundestagsfraktion das grüne Energiekonzept: Grün treibt an! 100 Prozent Erneuerbare, 100 Prozent Zukunft!

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Unser Wahlprogramm zum Hören

Wahlentscheidung leicht gemacht - unser Programm zum Anhören

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Grün statt Profitgier

Vor der Abstimmung über den Green New Deal: Jürgen Trittin, Renate Künast und Fritz Kuhn sagen, wie wir neue Arbeitsplätze schaffen können

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Licht und Schatten

Wie stehen die Grünen zum schwarz-gelben Energieplan? Claudia Roth erläutert den Antrag des Bundesvorstandes zum kommenden Parteitag am 25. Juni in Berlin.

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Gebt die Netze frei!

Kohle- und Atomstrom verstopfen die Netze, deren Ausbau die Energiekonzerne verhinderten. Auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbare Energien muss jetzt in den Netzausbau investiert werden.

Atomausstieg in die Hand nehmen!

Große Menschenkette am 12. März zwischen Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim.

Kommentare

PeKa
19-11-10 21:05
Gegen Atomenergienutzung im Allgemeinen zu sein, für einen kompletten "Atomausstieg" einzutreten, ist gefährlich falsch. Nennt das Kind, um das es wirklich geht, endlich und ehrlich mal beim Namen - die Kernspaltungstechnologie, und nicht "Atomkraft - nein danke". Denn eine weitere Technologie - die Kernfusionstechnologie - steht schon am Start (wäre schon wesentlich weiter, wenn mehr Mittel zur Verfügung gestellt wären). Der Antrag der Grünen gegen ITER ist geradezu sinnfrei und dumm. Auf dem Gebiet der Kernfusionsforschung (Tokamak und Stellarator) gehört Deutschland zu den Spitzenreitern in der Welt, bei der Laserfusion ist es die USA. Wer diese Technologie mal beherrscht, sie ist sauber und sicher, es gibt keine Brennstoff- und Atommüllprobleme, der hat die Energieversorgung für Jahrtausende fast in unbegrenzter Menge gesichert. Wer das aus parteitaktischen Gründen verschweigt, ja geradezu desinformiert oder verteufelt, spielt ein gefährliches und unverantwortliches Spiel mit der Zukunft der Menschheit. Der Ausstieg aus der Kernspaltungstechnologienutzung im Grossmassstab ist schon richtig. Die Atommüllthematik aber auf die Sicherheit über Jahrhunderttausende zu konzentrieren ist schon lächerlich. Gibt es denn in diesem Fall bei den Grünen kein Vertrauen in die Wissenschaft? Selbst die besten Wissenschaftler dieser Welt haben keine Vorstellung, was bei der rasanten Enwicklung der Wissenschaften in ein paar Jahrhunderten alles möglich sein wird (erd- oder auch raumfahrtgebunden). Sichere Zwischenlager ja, Endlager wird es nie geben! Fazit: In Zukunft wird es, muss es einen Mix aller modernen Energiebereitstellungstechnologien - also auch der Kernfusionstechnologie - weltweit geben, lokal unterschiedlich. Übrigens, erneuern kann man Energie nicht, sie kann nur in unterschiedliche Formen umgewandelt und dann passend bereitgestellt werden. Nachwachsende Energieträger sind realistisch - auch physikalisch gesehen. Die Nutzung der (Strahlungs)Energie der Sonne, Grundlage für alles, steht auch nichts im Wege. Und nicht vergessen, die Sonne nutzt seit knapp 5 Milliarden Jahren sehr selbstsicher das Prinzip der Kernfusion, und wird es auch noch ein paar Milliarden Jahre weiter nutzen (für die Erde aber nur noch für einige Hundertmillionen Jahre sicher, dann wird es langsam zu heiss, da müssen wir längst ins Weltall ausgeschwärmt sein, wenn die Menschheit überleben will). Warum sollte es also falsch sein, wenn Wissenschaftler der Erde dieses Sonnen-Prinzip (etwas abgewandelt und mit sehr viel höheren Temperaturen) friedlich nutzen wollen - zur absoluten Energiesicherheit - unter fast allen klimatischen Bedingungen?
Unwichtig
19-11-10 02:24
Der witz des Jahrhunderts :)

Denn Müll glaubt doch hoffentlich keiner. Das wird nie klappen und katapultiert uns wieder ins Mittelalter zurück.

MFG

Unwichtig
Colanuss
14-11-10 23:10
@ rajan

Die Verstaatlichung der Bahn halte ich für eine gute Idee...
Was sich jetzt abspielt, ist ein konsequenter Abbau der Verbindungen in ländlichen Gebieten. Man kann sich in bestimmten Gebieten nicht mehr darauf verlassen, dass überhaupt ein Zug kommt, der einen morgens zur Arbeit fährt. Wenn dann doch einer kommt, dann beginnt der Kampf um eine Möglichkeit, in dem völlig überfüllten Zug wenigstens einen Stehplatz zu bekommen. Das ist nicht die Ausnahme, das ist die Regel... Wem sein Arbeitsplatz wichtig ist, der kommt nicht an einem Wechsel zum eigenen PKW vorbei... Mit diesen netten Sparmaßnahmen finanziert die Bahn dann Projekte wie Stuttgart 21, da ist natürlich mehr Geld zu verdienen, als mit einem ländlichen Zweispurbahnhof... Es sollte nicht darum gehen, Verbindungen am Bedarf auszurichten, es sollte der Bedarf konsequent ausgebaut werden...
rajan
11-11-10 12:16
sozial und ökologisch gesehen halte ich eine wieder-verstaatlichung der bahn langfristig für die sinnvollste lösung. ticket-kosten in abhängigkeit vom einkommen und bedarf, schienen ausbau und der einsatz kleinerer bedarfsangepassterer verbindungen. auf dem weg dorthin brauchen wir einen baustopp für neue straßen, da eine geringere straßennutzung nur durch schlechtere nützlichkeit, zb im vergleich mit schienen, zu bewirken ist.
atomenergie verlängern fände ich noch akzeptabel, wenn die "einsparungen", welche daraus resultieren über den staat in einen energiewechsel und in "rettungs"-fonds für spätere radioaktive verseuchungsschäden und andere spätfolgen der kernenergie und allgemeinen umweltverschmutzung inverstiert würden.
wir brauchen im großen stil eine solidarischere politik, mehr großzügigkeit, weniger knappheitsangst, eine entkopplung von wachstum und natur-verbrauch. und um das glaubhaft zu vermitteln: transparenz, transparenz und die courage zu eigenen fehlern zu stehen. bitte, liebe grüne, in euch sehe ich das größte potenzial, aber vergesst diese partei-rangeleien, seit ehrlicher, selbstkritischer, idealistischer. auf dem weg zur weltrettung wird die menschheit noch viele umwege gehen und viele fehltritte machen und aus diesen lernen müssen. fehltritte sind verzeihlich, wenn eine glaubhafte gute absicht, ehrliche reue und ein lernprozess erkennbar sind. hebt euch glaubhaft aus dem immer ach so unfehlbaren parteienwust ab und ich gebe euch nicht nur meine stimme, sondern auch meine kraft, zeit und besitz. und damit wäre ich nicht alleine.
Schucki
03-11-10 18:12
Also wenn die von Blacklight Power recht haben, gibt es 2030 weder Atomkraft noch Windkraft noch sonst irgendwas anderes. Die Grünen vergessen einfach das die Welt sich seit 1980 weitergedreht hat. Abgesehen davon sind diese Windräder auch schon wieder veraltet sucht mal nach "qr5" ... Und dann sind da noch diese Infrarot-Heizkörper sind die nicht viel effizienter als Gas oder Fernwärme? Billiger bestimmt. Vor allem braucht man keine Wärmedämmung.
Bernhard W.
29-10-10 00:27
Wissenschaftliche Studien von Jacobson, DeLucchi et al. 2010 haben gezeigt, dass - was technische Möglichkeiten angeht - sogar schon im Jahr 2030 die Energiewende geschafft sein könnte.

Freilich wird dabei eine optimale Koordination der verschiedenen Länder vorausgesetzt (z.B. wenn Skandinavische Länder leicht Überschüsse durch Wind- und Wasserkraft erzeugen könnten, weil sie dafür bessere Bedingungen haben, als z.B. Deutschland z.B. windreichere offshore Standorte. Dennoch sollte diese Möglichkeit deutlich erwähnt werden, finde ich.
Nobis
23-10-10 23:21
Hallo Ihr öko-Gutmenschen, wo war denn Euer Protest bei den Trittin-Castortransporten????
Wo war denn Euer Protest als auf dem Grünen-Parteitag zur Rot-Grünen Koalition damals in der Bonner Beethovenhalle den Gorleben Gegnern der Redebeitrag entzogen wurde?? Und das nur um an die geile geldbringende und geile Staaatsknete zu kommen?? Damals saßen Trittin und Fischer auf der Bühne oben links und lächelten über die vom machtgeilen Vorstand zerschlagenen Anmerkungen der Gorlebenvertreter, die wurden damals als Spinner abgekanzelt, die jetzt mal Ruhe geben sollten, denn es ging ja um Mitregierung in einer Koalition, wo man Gorlebengegner nicht gebrauchen konnte und mit einem Millioneneinheimsenden Gasprom-Kanzler sich die Staatsknete bis zur Rente einheimen wollte, was ja auch geglückt ist. Wacht doch mal auf !!!
Wenn Ihr noch irgend einen Funken Selbstbewustsein in Euch haben solltet, dann müstet Ihr den auf das Trittbrett aufspringenden Grünen einen Tritt in den Arsch geben. Euer Protest in allen Ehren, aber nicht mit grünen Heuchlern. Good look, aber ....
MM
23-10-10 11:45
Hallo liebes Bundestagsteam,

ich hab mir grad mal eben Eure Vorschläge angeschaut für die umstellung auf 100% Erneuerbare Energiequellen bis 2030 im Strombereich.
Ich find die Ansätze gut, muss aber sagen, dass sie zu kurz gedacht sind. Zudem halt ich die Prioritätensetzung Eurer Agenda für unklug.

Denn an 1) stellt ihr den sofortigen Atomaustieg, der Deutschlands Stromgenerierung verschlechtert und uns zu Stromimporten zwingen wird, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dadurch wird der Preis für Strom aber drastisch steigen, was swem Ziel "Bezahlbare Energie" entgegenspricht. Zudem ist hier sehr viel Idiologie im Spiel, nach dem Motto "lieber keinen eigenen Atommüll produzieren, dafür aber Atomstrom aus Frankreich kaufen".

Wenn man die Klimaziele hochhält, dann sollte man, wie ch finde, keine Scheuklappen tragen und Technologiealternativen berücksichtigen - also auch Atomkraftwerke.
Zumal im internationalen Vergleich unser Sicherheitskonzept für Atomkraftwerke sehr gut funktioniert (Stichwort: "passiver/AKtiver Schutz".
"Brückentechnologien" wie CCS sind vom Tisch?

Weiterhin setzen sich die Stromkonsumenten ja nicht nur aus Privat "Haushalten" sondern eben auch aus Industriellen Abnehmern zusammen.
Mir ist schon bewusst, dass das nur ein Kurz-Vorstellung Eures Konzept ist, jedoch empfinde ich es als zu ideologisch und ein wenig zusammenhangslos.
Beispiel: Verkehr. Für den AUbau der Erneuerbaren Energien wollt Ihr das Schienennetzausbauen.
Das geht doch aber total an der Realität vorbei. Speziell in großen Teilen von MeckPom, Brandenburg und Sachsen werden Bahnstrecken doch stillgelegt und Verbindungen zusammengekürzt.
Der Wettbewerb sollte speziell auf der Schien angekurbelt werden, denn Bahnfahren ist einfach zu teuer (abgesehenn von den ständig vergriffenen Sonderangeboten). Schritte wären:
- Mwst-Senkung für Bahntickets
- Energiesteuern für den Bahnverkehr senken.

Und um die Bahn wirklich grüner zu machen, muss Sie Ihren Strom aus Erneuerbaren Energien beziehen oder zum mindest aus GUDs beziehn.


Gutes Arbeiten und auf eine grüne Zukunft.
MM
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