Bescherung für die Energiekonzerne

Während sich die Menschen am frühen Morgen mit einem Protestfrühstück auf den Straßen im Regierungsviertel gegen die Lobby-Politik der schwarz-gelben Bundesregierung stellten, wurde im Bundestag über die Zukunft der Energiepolitik debattiert.

  • 01.01.1970
    Um 8 Uhr morgens traf sich die Anti-Atom-Bewegung vor dem Kanzleramt ...
     
  • 14.02.2012
    ... zu einem Frühstück und einer Protestkette.
     
  • 01.01.1970
    Auch der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, die Bundesvorsitzende Claudia Roth und die politische Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke protestierten.
     
  • 01.01.1970
    Der Bundesvorsitzende Cem Özdemir (links) und die frauenpolitische Sprecherin Astrid Rothe-Beinlich (rechts) sagten: Atomkraft? Nein danke!
     
  • 01.01.1970
    Renate Künast trug wie alle anderen Bundestagsabgeordneten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an diesem Tag an gelbes Kreuz, um auch an Gorleben zu erinnern.
     
  • 01.01.1970
    Mehrere tausende Menschen bildeten eine Protestkette, um zu zeigen, ...
     
  • 01.01.1970
    ...dass sie mit der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke nicht einverstanden sind.
     
  • 01.01.1970
    Um Punkt neun Uhr machten alle gemeinsam Lärm. Unter den Demonstranten waren auch Bundesvorstandsmitglied Malte Spitz und die Sprecherin der Grünen Jugend, Emily Büning.
     
  • 14.02.2012
    Während sich die Menschen auf der Straße im Regierungsviertel gegen die Lobby-Politik der schwarz-gelben Bundesregierung stellten, wurde im Bundestag über die Zukunft der Energiepolitik debattiert.
     
  • 01.01.1970
    Dabei sollte auch die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschlossen werden.
     
  • 01.01.1970
    Nach dem Protestfrühstück verfolgten die Teilnehmer vor dem Brandenburger Tor die Energiedebatte im Bundestag auf einer großen Leinwand.
     
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Erfolgreiche Blockaden und Rekordverzögerung

92 Stunden benötigte der Transport mit den elf Atommüllbehältern ins Zwischenlager Gorleben. Ein voller Erfolg der Anti-Atom-Bewegung.

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Mehr Grün

Der Länderrat 2010 in Köln setzt ein starkes Signal für die Wahl am 9. Mai in NRW: Mehr Grün - Damit sich was ändert.

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Grüne wählen Parteiführung neu

Starke Ergebnisse und spannende Kampfkandidaturen: In Freiburg wurde der Bundesvorstand im Amt bestätigt.

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Üben für die Menschenkette

In 53 Städten demonstrierten rund 8000 Menschen gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg und bereiteten sich auf die Menschenkette vor.

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Im Angesicht der Katastrophe

60.000 Menschen demonstrieren gegen Atomkraft, während sich in Japan die Lage an dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima zuspitzt.

Kommentare

Kevin
21-12-10 19:57
Ich glaub irgendwie ist Colanuss hier der einzige, der gegen Atomkraft ist. XD
Martin
20-12-10 16:01
@Colanuss: Nein schon zu dritt. Ich glaube der einzige FAIL hier bist du.
Colanuss
20-12-10 01:35
@ marlene

Freut mich, dass ihr nun schon zu zweit seid...
Aber du solltest dich nicht auf die Seite der Verlierer schlagen, wenn du nicht verlieren willst... :D
marlene
19-12-10 22:04
Ich hab hier in einem anderen Thema einen sehr guten Beitrag gefunden. Leider wurde er mittlerweile zensiert. Ich hab ihn zum Glück noch. Ich bin jetzt für Atomkraft.

Ich bin gegen den Ausstieg, weil Atomkraft eine verlässliche Energiequelle ist. Deutsche Atomkraftwerke sind sicher. Sie sind in keinster weise mit Tschernobyl zu vergleichen. Voer 70 Jahren sagten die Menschen, dass niemand wisse, ob Atomkraft jemals nutzbar sein würde. Wer weiß, wass in 100 JAhren technisch alles möglich ist, um Atommüll zu entsorgen? Außerdem ist Strom aus Regenerativen Energien viel zu teuer und mach Deutschland nicht industriell wettbewerbsfähig. In ca. 50 Jahren werden Kernfusionskraftwerke ans Netz gehen, und die Energieprobleme ein für allemal aus der Welt schaffen. Die Forschung ist allerdings sehr Zeit und kostenintensiv. Die Zusätzlichen Einnahmen aufgrund der Laufzeitverlängerung kann für die Forschung verwendet werden. Daher bin ich ganz klar für Atomkraft und gegen die übertriebene Panikmache der Grünen, die ohne den Kampf gegen Atomkraft in Deutschland überhaupt kein Wahlprogramm hätten.
Irene
29-10-10 17:36
Ist es bei einer solche gefährlichen und teuren Energiegewinnung wie Atomkraft überhaupt relevant, ob
die Mehrheit für oder gegen Atomkraft ist?
Ich lade alle Befürworter der Atomkraft herzlich dazu ein, sich eine Wohnung neben einem Atomkraftwerk zu suchen oder doch vielleicht gleich lieber direkt bei Asse.
Vernunft
29-10-10 12:19
Warum immer der Fokus auf Atomkraft? Deutschland hat doch viel mehr Kohlekraft als Atomkraft! Wo sind die Demonstrantionen gegen die viel größeren fossilen Kohle- und Erdgaskraftwerke?? Wo sind die Plakate und Fahnen mit dem Slogan "Kohlekraft, nein Danke!"?? Aber nein, es muss immer die Atomkraft der sprichwörtliche "Sündenbock" sein - sie ist anscheinend an allem Schuld. Wenn es ein Problem mit den Erneuerbaren Energien gibt wie Wind&Sonne, die ständig mit dem Wetter schwanken, und im Winter praktisch gar keine Energie liefern, dann ist immer die Atomkraft schuld, weil sie angeblich die Erneuerbaren "blockiert". Nur sind die Kohle und Gaskraftwerke doch noch viel größere Blockierer! Kohlekraft kann genausowenig ständig aus und einschalten nur weil das Wetter umschlägt, und Kohlekraft ist genauso billig wie Atomkraft und macht damit den erneuerbaren Energien Konkurrenz.

Es gibt einfach keine logische Erklärung für die intensive Abneigung zu Atomkraft. Im Vergleich zu Kohle und Erdgas ist Atomkraft viel umweltfreundlicher, denn es gibt dabei fast gar keine Abgase! Selbst bei dem "Schreckgespenst" Kraftwerk Tschernobyl stehen immer noch alle Bäume in voller grüner Pracht da, und die Vögel zwischern. Was die Sicherheit anbetrifft, gibt es insbesondere mit Erdgas viel mehr und vor allem gefährlichere Unfälle als mit Atomkraft. Bei einem "GAU" bei einem großen Erdgastank, also z.B. wenn dieser aufbrechen würde, gäbe es tausende von Toten (Erstickungsgefahr). Ein Erdgastank ist vergleichbar groß wie ein Reaktorgebäude, aber viel gefährlicher.

Finanziell sieht es genauso aus. Die Anti-AKW Demonstranten erwähnen ständig die Milliarden die mit Atomkraft an Gewinn gemacht werden, und die reichen "Atomkonzerne" RWE, eON usw. Aber z.B. Erdgas wird von den gleichen großen Ölkonzernen gefördert, die die Umwelt mit der Ölpest kürzlich ruiniert haben, und das Geschäft mit Erdgas macht Shell und BP viel reicher. RWE oder eON sind sehr kleine Firmen im Vergleich.

Wer wirklich erneuerbare Energien und die Umwelt fördern will, der sollte zuerst die fossilen Energieträger wie Kohle und Erdgas und Erdöl bekämpfen, und als letztes, wenn die erneuerbaren Energiequellen ausreichend sind, erst dann kann man guten Gewissens "sogar" die Atomkraftwerke stillegen.
günther h.
29-10-10 08:27
Es ist doch unglaublich, was ihr da abzieht! ich fordere keinen Ausstieg aus der Kernenergie, ihr Grünen seit doch alle heuchler! wir sollten lieber die deutschen kohlekraftwerke abschalten, nicht die kernkraftwerke! Die Belastung durch Kohlekraftwerke ist viel, viel höher als bei der Kernenergie!
norbert roettgen hat absolut recht mit seinem programm zur laufzeitverlängerung!
ihr grünen musst endlich aufwachen und eure ROSA BRILLE absetzen!!!!
Bernd
28-10-10 22:04
Es galt bislang als eine Binse, dass Grüne den Ausstieg aus der Atomenergie für richtig halten. Eine Umfrage von Forsa ergibt jedoch ein anderes Bild. Angesichts der veröffentlichten Meinung ist schon überraschend, dass 57% der Grünen-Anhänger nicht an die Deckung des Energiebedarfs durch erneuerbare Energie glauben. Vollkommen erstaunt ist man aber, wenn man erfährt, dass eine satte Mehrheit von 60% der Wähler der Umweltpartei glauben, die Atomkraft sei unverzichtbar.
Durch die Systemmedien umfänglich indoktrieniert, glaubt die Mehrheit einmal mehr, in der Minderheit zu sein. So denkt fast die Hälfte der Bevölkerung, dass die Mehrheit die Kernenergie ablehnt. Das ist tatsächlich aber nur bei 20% der Fall. Die restlichen 80% können mit Kernkraft leben. Drei Vierteil der Befragten sind ohnehin der Ansicht, dass es bei der Diskussion nicht um eine Lösung, sondern um Ideologie geht. Eine Partei, für die es ein Höhenflug bedeutet, für 20% der Bürger wählbar zu sein, reicht das verbleibende Viertel allerdings vollkommen aus.
Tja...
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