Atomenergie abgelöst?

14 Jahre länger will Schwarz-Gelb die Atomkraftwerke laufen lassen. Damit entlarvt die Bundesregierung die Unverfrorenheit ihrer Politik selbst. In einer aktuellen Prognose für den Ausbau erneuerbarer Energien korrigiert die Bundesregierung den erwarteten Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor von 30 auf knapp 39 Prozent für das Jahr 2020. Wenn wir Umweltminister Norbert Röttgen beim Wort nehmen können, muss also nicht mehr über Laufzeitverlängerungen diskutiert werden.

  • 09.12.2012
    Norbert Röttgen im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, 6. Februar 2010: "Wir haben heute 16 Prozent Anteil erneuerbarer Energie in der Stromerzeugung, 23 Prozent Kernenergie. In dem Augenblick, in dem die Erneuerbaren 40 Prozent ausmachen, also 23 plus 16, ist die Kernenergie abgelöst."
     
  • 09.12.2012
    Am 4. August 2010 hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie beschlossen. Darin heißt es, dass bis 2020 kanpp 39 Prozent des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien gedeckt werden kann.
     
  • 01.01.1970
    Wenn wir Umweltminister Norbert Röttgen beim Wort nehmen können, muss also nicht mehr über Laufzeitverlängerungen diskutiert werden.
     
  • Zum Entwurf des Nationalen Aktionsplans für erneuerbare Energien

     

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Kommentare

Atoooooom
21-12-10 19:55
@Colanuss:Machst du eigendlich auch noch was anderes, als hier im Forum rumzuhängen? 3/4 aller Beiträge kommen von dir.

Ach ja, grad eben hat bei mir das Handy geklingelt. Die WAHRHEIT war dran. Sie wollte wissen, warum du sie verleugnest.
Colanuss
20-12-10 01:17
Dich scheint es doch sehr zu interessieren...
Du befürchtest doch nicht etwa, dass in Deutschland bald die Kernkraftwerke abgeschaltet werden?
Und was machst du überhaupt um diese Zeit noch hier?
Da gehörst du ins Bettchen, schön zugedeckt und den Daumen lutschend... Da kannst du dann träumen, wie du magst...
Denn die Atomkraftwerke kann und wird man dir abnehmen, deine Träume gehören dir ganz allein... :-)
Atoooooom
19-12-10 23:47
Toll immer diese Statistiken. Der Scheiße-Anteil in diesem Forum liegt auch schon bei 98% und wen interessierts?
cmh
25-09-10 04:21
@Thomas: Zum Thema Grundlast empfehle ich die Lektüre des Gutachtens des Sachverständigenrats für Umweltfragen, S. 71 folgende. (Quelle unten)
Kurz: Die Grundlast wird bei steigenden Einspeisungen EE fast komplett von diesen getragen, daher sind eher Kraftwerkte/Speicherkapazitäten erforderlich, die kurzfristig Energie bereit stellen können (Pumpwassserspeicher/Druckluftspeicher/(Bio-)Gaskraftwerke)
Erdwärme (=Geothermie) wird sogar von der Bundesregierung im Energiekonzept berücksichtigt, ist aber teuer (und macht daher nur einen kleinen Anteil aus).

http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2010_05_Stellung_15_erneuerbareStromversorgung.pdf?__blob=publicationFile
Thomas M. aus Wuppertal
16-09-10 20:24
Richtig ist: Wir brauchen eine "Grundlast" an Strom im Netz, die Wind & Sonne nun mal nicht liefern können... nur- warum kann diese nicht umweltfreundlich sein? mein gedanke (der vieleicht noch nicht wirklich geprüft wurde???) was ist ist erdwärmekraftwerken? Sicher, wir leben nicht auf Island- Andererseits: Wir haben in Deutschland hunderte von ehemaligen Zechen mit Stollen hunderte von Metern tief in die Erde- Es mag sein das man dort noch etwas tiefer bohren muss... aber grundsätzlich gilt: erdwärme ist kostenlos und stets verfügbar- also warum nicht unsere stillgelegten zechen nutzen, etwas tiefer noch bohren und dann erdwärmekraftwerke haben die eben jene "grundlast" sichern helfen, die wir so benötigen? ein energiekonzept grade auch für NRW ;-)

haben die grünen diese idee schon geprüft´?
Kommentar

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