Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober erklären Claudia Roth und Cem Özdemir, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Der Tag der deutschen Einheit ist ein Feiertag, der zum Selbstverständnis eines neuen, wiedervereinten Deutschlands passt. Er feiert das Einreißen, nicht das Ziehen von Grenzen, keinen gewonnenen Krieg gegen andere Völker, sondern eine friedliche Revolution.
Zum Zeitpunkt des Mauerfalls war in Europa und darüber hinaus die Angst vor einem wiedererstarkenden deutschen Nationalismus groß. Durch die Einbindung in die Europäische Gemeinschaft konnte das geeinte Deutschland viele dieser Ängste nehmen. Deutschland sollte ein demokratisches und offenes Land in der Mitte Europas sein. Seither war Europa immer eine der obersten Prioritäten deutscher Politik. Wenn einige nun diesen Grundsatz aus reinem Populismus in Frage stellen, ist dies gefährlich und ignoriert die deutsche Geschichte.
Die Bekämpfung von Nationalismus und Rassismus konnte und kann aber nicht allein Sache völkerrechtlicher Verträge und diplomatischer Verhandlungen sein, sondern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Als in den neunziger Jahren Flüchtlingsheime brannten, während Polizei, Behörden und eine schweigende Mehrheit einfach wegsahen, bekam nicht nur das weltweite Bild eines ‚neuen Deutschlands‘ Risse. Viele Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe und Religion stellten und stellen sich – auch im Jahr 2012 – die ernste Frage, ob sie in Deutschland sicher und willkommen sind. Die rechtsextremen Morde der NSU und das Versagen der deutschen Sicherheitsbehörden bei deren Aufklärung erschütterten das Vertrauen dieser Menschen in Deutschland erneut grundlegend.
Auch die aktuellste Serie an rassistischen und antisemitischen Übergriffen sollte uns allen deutlich machen, dass wir für unsere Vision eines toleranten Deutschlands, in dem sich alle hier lebenden Menschen zuhause fühlen, ständig kämpfen und arbeiten müssen. Nicht nur gegen rechtsextremistische Neonazis und Ewiggestrige, sondern auch und besonders gegen rassistische und antisemitische Vorurteile in der Mitte unsere Gesellschaft.
Der Geist der Wiedervereinigung sollte Menschen in unserem Land zusammenbringen, nicht ausgrenzen.“