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Wowereit wollte von Anfang an Rot-Schwarz

Zum Abbruch der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen in Berlin durch die SPD erklärt Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Die SPD in Berlin hat heute die Koalitionsverhandlungen mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Berlin scheitern lassen. Diese Entscheidung der SPD ist schlecht für das Land Berlin.

Es wurde seitens Klaus Wowereit nie wirklich versucht, eine Regierung zu bilden, die Berlin ökologisch und sozial neu gestalten und voranbringen kann.

Offenbar wollte Klaus Wowereit von vornherein eine Koalition mit der CDU, weil er sich der Mehrheit in der eigenen Fraktion nicht sicher war. Ihn interessiert scheinbar überhaupt nicht, dass fast 70 Prozent der Berlinerinnen und Berlin sich eine rot-grüne Regierung wünschen. Ein typischer Wowereit: Erst kommen seine persönlichen Interessen und dann ganz lange nichts. Diese Stadt hätte einen anderen Politikstil verdient.

Wir haben uns für die Koalitionsverhandlungen auf einen Kompromiss zu der Frage des Weiterbaus der A100 eingelassen. Aber ein Kompromiss war von Wowereit nicht gewollt. Im Gegenteil: Nachdem bei den gestrigen Sondierungsgesprächen eine für beide Seiten tragbarer Kompromiss bei der Frage um den Weiterbau der A100 vorbesprochen wurde, ist dieser heute ohne nachvollziehbare Gründe wieder aufgekündigt wurden.

Eine Koalition basiert auf gemeinsamen Inhalten und Vertrauen. Über Inhalte ist durch den vorzeitigen Ausstieg der SPD nicht ausreichend gesprochen worden. Und um Vertrauensaufbau ist es Klaus Wowereit nie gegangen.

Wir setzen darauf, dass die Bundes-SPD andere Prioritäten hat als Klaus Wowereit. Die Ablösung der schwarz-gelben Bundesregierung kann à la Wowereit nicht gelingen.“

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Rot-Grün ist an Wowereit gescheitert

Daniel Wesener über die gescheiterten Koalitionsverhandlungen, Kompromissbemühungen und einen selbstherrlichen Bürgermeister.

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Mit wem will Wowereit?

Renate Künast hat sich klar gegen eine gemeinsame Arbeit mit der CDU ausgesprochen. Aber mit wem würde die SPD nach einem Wahlsieg am 18. September in Berlin regieren wollen?

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Der Bär bekommt grüne Beine

Der Trend geht weiter nach oben: In Berlin erzielen die Grünen das beste Ergebnis aller Zeiten.

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Lieber Guido Westerwelle, lieber Klaus Wowereit, lieber Ole von Beust,

um Ihre Rechte und die der Homosexuellen in diesem Land zu stärken, werden Sie grün wählen müssen

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Ein knallgrüner Abend

GRÜNE kommen mit 12,1 Prozent auf historisches Ergebnis. Schwarz-Gelb krachend abgewählt. Nun soll zunächst mit der SPD gesprochen werden.

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