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Westerwelle leistet Beitrag zu europäischer Kakophonie

Zur Aufnahme Palästinas in die Unesco und zur Position Deutschlands erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Außenminister Guido Westerwelle hat bei der Abstimmung über die Unesco-Mitgliedschaft Palästinas erneut einen Beitrag dazu geleistet, dass Europa Kakophonie produziert, statt ein eigenständiger, handlungsfähiger Akteur zu sein. Von eigenen und in der EU koordinierten Initiativen des Außenministers im verfahrenen Konflikt zwischen Israel und Palästina ist weit und breit nichts zu sehen. Dabei bietet doch gerade die Außenkulturpolitik als dritte Säule der Außenpolitik ganz eigene Chancen. Sie kann Brücken bauen auch in Situationen, in denen herkömmliche diplomatische Mittel nichts bewirken.

Es ist auch kontraproduktiv, wenn die USA die Aufnahme Palästinas in die Unesco nun mit einem Zahlungsboykott beantworten wollen. Das Argument, durch die Gesetzeslage hierzu gezwungen zu sein, zeigt allenfalls die Antiquiertheit eines von einer neuen Weltlage längst überholten Gesetzes.

Außenminister Westerwelle sollte zusammen mit seinen EU-Kollegen endlich eigene Initiativen entwickeln, um wieder einen echten Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern in Gang zu bringen, statt sich ohne erkennbare eigene Position einer ideenlosen Blockadepolitik anzuschließen."

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Chance auf Frieden?

Cem Özdemir im Interview über seine Reise durch Israel und die Palästinensischen Gebiete

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Eine berührende Bestandsaufnahme

Cem Özdemir war sechs Tage in Israel und dem Westjordanland unterwegs und erzählt anhand von Bildern von seinen Begegnungen.

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Atomarer Lackmustest

Im November will die NATO in Lissabon ihr neues Strategisches Konzept verabschieden. Sie sollte dort auch den Abzug der noch rund 240 in Europa gelagerten US-Atomwaffen beschließen, fordern Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak.

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Außen-, Friedens-, und Sicherheitspolitik

Unsere Position zur Außen-, Friedens-, und Sicherheitspolitik.

Außenpolitik

Wir vertreten ein Konzept der erweiterten Außen- und Sicherheitspolitik, das Schwerpunkte setzt auf zivile Konfliktprävention und -bearbeitung.

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