AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zur „Goodbye to Nuclear Power Plants"-Rallye am 19. September in Tokyo und dem Festhalten der Bundesregierung an der Kreditgarantie für den brasilianischen Atomreaktor Angra 3 erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Auch ein halbes Jahr nach der Katastrophe von Fukushima ist das Ausmaß der Folgen der radioaktiven Verseuchung für die Menschen in Japan noch weitgehend unbekannt. Die japanische Bevölkerung ringt in bewundernswerter Weise um ihre Heimat und muss dabei unterstützt werden, das Ausmaß der Schäden zu verringern.
Gerade die entstehende, noch junge Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan braucht unsere Hilfe. Wenn am kommenden Montag in Tokyo die ,Goodbye to Nuclear Power Plants'-Rally veranstaltet wird und hoffentlich mehrere 10 000 Menschen auf den Straßen der japanischen Hauptstadt das Ende der Atomkraft auch in ihrem Land fordern, sind wir in Gedanken bei den Menschen und Aktivistinnen und Aktivisten in Japan. Wir Grüne unterstützen die japanische Anti-Atomkraft-Bewegung auch bei ihrer Unterschriften-Kampagne ,Sayonara Nukes‘, mit der die japanische Regierung zum Ausstieg aus der Kernkraft und zum Einstieg in die Versorgung mit Erneuerbaren Energien aufgefordert wird.
In Deutschland wurde der Atomausstieg beschlossen und die Energiewende eingeleitet, weil die Bundesregierung von der großen Mehrheit der Gesellschaft dazu gezwungen wurde. Nun sind wir in der Pflicht, die Anti-Atomkraft-Bewegungen auch in anderen Ländern bei ihrem Kampf gegen diese hochgefährliche Technologie zu unterstützen.
Es ist gerade auch in Gedanken an die Katastrophe von Fukushima ein Unding, wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung an der Haftung für den Atomreaktor Angra 3 im brasilianischen Erdbebengebiet festhalten will. Die Risiken, die von der Atomkraft ausgehen, dürfen nicht mit dem Blick auf deutsche Wirtschaftsinteressen im Ausland ignoriert werden, während in unserem Land die Atomkraft gerade wegen dieser Risiken abgeschaltet wird. Die Bundesregierung muss jede Förderung von Atomtechnik im Ausland daher sofort stoppen. Das Ziel ist ein weltweiter Ausstieg aus der Atomenergie.“