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Weltweiten Atomausstieg voranbringen

Zur „Goodbye to Nuclear Power Plants"-Rallye am 19. September in Tokyo und dem Festhalten der Bundesregierung an der Kreditgarantie für den brasilianischen Atomreaktor Angra 3 erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Auch ein halbes Jahr nach der Katastrophe von Fukushima ist das Ausmaß der Folgen der radioaktiven Verseuchung für die Menschen in Japan noch weitgehend unbekannt. Die japanische Bevölkerung ringt in bewundernswerter Weise um ihre Heimat und muss dabei unterstützt werden, das Ausmaß der Schäden zu verringern.

Gerade die entstehende, noch junge Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan braucht unsere Hilfe. Wenn am kommenden Montag in Tokyo die ,Goodbye to Nuclear Power Plants'-Rally veranstaltet wird und hoffentlich mehrere 10 000 Menschen auf den Straßen der japanischen Hauptstadt das Ende der Atomkraft auch in ihrem Land fordern, sind wir in Gedanken bei den Menschen und Aktivistinnen und Aktivisten in Japan. Wir Grüne unterstützen die japanische Anti-Atomkraft-Bewegung auch bei ihrer Unterschriften-Kampagne ,Sayonara Nukes‘, mit der die japanische Regierung zum Ausstieg aus der Kernkraft und zum Einstieg in die Versorgung mit Erneuerbaren Energien aufgefordert wird.

In Deutschland wurde der Atomausstieg beschlossen und die Energiewende eingeleitet, weil die Bundesregierung von der großen Mehrheit der Gesellschaft dazu gezwungen wurde. Nun sind wir in der Pflicht, die Anti-Atomkraft-Bewegungen auch in anderen Ländern bei ihrem Kampf gegen diese hochgefährliche Technologie zu unterstützen.

Es ist gerade auch in Gedanken an die Katastrophe von Fukushima ein Unding, wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung an der Haftung für den Atomreaktor Angra 3 im brasilianischen Erdbebengebiet festhalten will. Die Risiken, die von der Atomkraft ausgehen, dürfen nicht mit dem Blick auf deutsche Wirtschaftsinteressen im Ausland ignoriert werden, während in unserem Land die Atomkraft gerade wegen dieser Risiken abgeschaltet wird. Die Bundesregierung muss jede Förderung von Atomtechnik im Ausland daher sofort stoppen. Das Ziel ist ein weltweiter Ausstieg aus der Atomenergie.“

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Stärkt Japans Anti-AKW-Bewegung

Mit einer Petition sollen 10 Millionen Stimmen gesammelt und so der Ausstieg aus der Atomkraft in Japan erreicht werden.

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Unsere Gedanken sind bei den Opfern

In Japan droht die nukleare Katastrophe. Wir beteiligen uns aus Solidarität an den bundesweiten Mahnwachen.

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Das macht die Leute wütend

Zehn Wochen nach der Katastrophe von Fukushima war Sylvia Kotting-Uhl in Japan. Da tut sich was.

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Fukushima mahnt

Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Japan sind bundesweit zahlreiche Proteste gegen Atomkraft geplant.

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Gedenken an Fukushima

Tausende erinnern deutschlandweit an die Katastrophe vor einem Jahr und protestieren gegen Atomkraft.

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